Kaiserschnitt statt Hausgeburt      |
limola

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Kaiserschnitt statt Hausgeburt von limola (21.10.2004 21:21) |
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an einem 15. im Winter des letzten Jahrhunderts, da hatte ich kurz nach Mitternacht mein Kind zur Welt gebracht.
Leider konnte ich es da nicht hören, sehen, schmecken, man hatte mich per Vollnarkose flach gelegt.
Das war das Ende einer 24 Stunden vorher begonnenen Hausgeburt, und mir ging es einfach nur scheiße:
Der Frust, schlecht gebährt zu haben.
Die Wut, nix machen zu können, als sich der zum Glück existenten Schulmedizin (ja, man kann sie nicht nur verachten!) unters Messer zu liefern.
Trauer.
Sorge.
Entstelltsein.
Oh, war ich wütend, auf das, was mich im OP erwartete, hatte mich kein Vorbereitungskurs, kein Buch und kein Mutterweib vorbereitet.
Ich wollte immer noch mal andere Frauen fragen:
Wie habt Ihr "Euer" Aufschneiden erlebt? Geplant, nicht geplant?
Gibt es auch andere Frauen, die unschöne Erfahrungen mit der Haushebamme gemacht haben, etwa weil sie eine Fehlstellung nicht erkannt hat, zu dominant war und Euch Eure Bedenken ausgeredet hat, alles sei okay, nur Ihr nicht?
Ich will das hören! Also schreibt!
LIMOLA
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21.10.2004 21:21 |
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eva.m.p

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Re: Kaiserschnitt statt Hausgeburt von eva.m.p (21.10.2004 21:50) |
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hm, gehört der Thread vielleicht eher unter "so hab ich die geburt erlebt" ? vielleicht könnte man den ja verschieben...
und dann kommen bestimmt auch einige Antworten, limola...
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21.10.2004 21:50 |
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eva.m.p

Pause
 

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Re: Kaiserschnitt statt Hausgeburt von eva.m.p (21.10.2004 22:24) |
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das können nur bestimmte Moderatoren... war auch eher an die gerichtet meine Bitte...
macht ja nichts, war auch irgendwann mal neu...
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21.10.2004 22:24 |
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David
Armer Irrer! *g*


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Re: Kaiserschnitt statt Hausgeburt von David (21.10.2004 23:07) |
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OK, ich verschieb ihn...
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21.10.2004 23:07 |
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limola

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Re: Kaiserschnitt statt Hausgeburt von limola (21.10.2004 23:10) |
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na gut, gegen Wassermänner bin ich eben schwach (geworden).
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21.10.2004 23:10 |
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Elchen unregistriert
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RE: Kaiserschnitt statt Hausgeburt von Elchen (22.10.2004 09:24) |
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[quote][i]Original von limola[/i]
Oh, war ich wütend, auf das, was mich im OP erwartete, hatte mich kein Vorbereitungskurs, kein Buch und kein Mutterweib vorbereitet.
LIMOLA[/quote]
Ohja,wie ich gerade diesen Satz nchvollziehen kann...Niemals im Leben hätte ich beim ersten Kind erwartet,einen KS zu bekommen,habe mir niemals darüber Gedanken gemacht......Hatte mir eher Gedanken gemacht ,ene Frühgeburt zu bekommen,da ichlange Vorwehen hatte(aber auch das traf dank Medikamenten nicht ein
).
Wie habe ich den KS erlebt....Ich würde sagen,wie habe ich überhaupt die Geburt meines ersten Kindes erlebt..Fürmich war es ehrlich gesagt Horror,und ich erinnere mich nicht gerne daran,und wollte auch nie mehr Kinder haben danach
Mir platze abends zu Hause im Bett schwallartig die Fruchtblase..Alleine das war schon ein Riesen Schreck.Ich stopfte mir ein Handtuch in den Slip und mein Mann brachte mich liegend in die Klinik....Dort angekommen wurden die nötigen Untersuchungen gemacht und eigentlich ging auch alles furchtbar schnell und vor allem sehr,sehr schmerzhaft voran..Ich war so um 22 Uhr in der Klinik,um nicht mal 1.30 Uhr morgens war der Muttermund vollständig geöffnet.......Da ich aber so unheimliche Schmerzen hatte,wollte ich gerne die PDA..Die Hebamme riet n´mir davon ab,sie meinte,bis die wirke,wäre mein Sohn da..........
Leider war es nicht so.Ihc lag auf diesem Gebärstuhl und dachte,ich werde wahnsinnig vor Schmerzen,Presswehen,Übelkeit und Müdikeit..Und das schlimmste war,mein Sohn kam trotz Pressens,trotz Lagenwechsels,trotz allem nicht raus...
Es wurde mehrere Ärzte gerufen,ich selber bekam vor Erschöpfung gar nicht mehr so vie mit und wollte auch gar nicht mehr so viel mitkriegen,ich wollte nur,daß das Kind da raus kommt..Es wurden untenrum Geräte eingeführt,um den Sauerstoffgehalt meines Sohnes im Kopf zu messen,ich wurde wegen der Erschöpung nochmal an einen Tropf gehängt,um kurzzeitig die Wehen etwas zu stoppen,damit ich zur Ruhe kam,denn die Wehen waren laufend da..
Irgendwann ging alles nur noch ganz schnell,ich wurde in den OP geschoben,OP fertig gemacht,ich zitterte am ganzen Körper,hatte ich zu der Zeit niemals eine Vollnarkose geschweige denn eine Operation erlebt..
Ic kann mich aber noch an meinen allerletzten Gedanken erinnern..ENDLICH IST ES VORBEI....
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22.10.2004 09:24 |
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Elchen unregistriert
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Re: Kaiserschnitt statt Hausgeburt von Elchen (22.10.2004 09:32) |
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Als ich ungefähr 1,5 Stunden später kurz erwachte,gings mir scheisse..ich konnte kaum deutlich reden,ich wollte nur wissen,ob es meinem Sohn gut ging.....Mein Mann saß neben mir und hielt mir die Hand und zeigte mir Sven,der bereits neben mirin seinem Gitterbettchen lag und schlief...Diese Gefühl werde ich niemals mehr vergessen
Ich war einfach nur verliebt und soooooooo müde............
Sven und ich haben den KS einigermaßen gut überstanden....Die Schmerzen waren schon gewalltig,wobei sich die Methoden bei KS ja doch geändert haben..ich lag die ersten zweit Tage nur im Bett,war gefesselt an Tropf und Katheder,der Faden der OP musste eine Woche später gezogen werden(heute werden ja auflösbare verwendet)
Alles in allem wars fürs mich grauenvoll.Ich konnte mich nicht so um meinen Sohn kümmern,wie ich es gerne gemacht hätte.Ichkonnte nicht aufstehen,wenn ich ihn schreinen hörte,ich war sehr unglücklich und das Stillen hatte auch nicht geklappt...
Ganz kurz noch dazu.Mein zweiter Sohn kam auc ungeplant oer KS auf die Welt,aber einfach in einem viel ruogeren Umfeld...Ich hatte zwar nicht mal 3 Stunden Zeit ,mich darauf vorzubereiten,daß auch dieser Sohn mit KS kommen würde,aber ich war etwas gefestigter,obwohl ich eine Heiden Angst hatte.....Um 18 Uhr waren wir in der Klinik,um 21,30 Uhr war Nils da...
Ich bin unendlich tarurig,das Gefühl einer normalen Geburt niemals erfahren zu dürfen,aber ich bin froh,daß Beide Kinder gesund und muter sind.....
Mich gezielt für einen KS entscheiden würde ich aber NIEMALS!!Ich hatte lange Probleme,damit zurecht zu kommen vom seelischen her und ich habe dadurch 2 OPs durchstehen müssen und eine Narbe(die aber recht gut verheilt ist)
Ist zwar etwas viel geworden,aber es tat gut,sich das mal von der Seele zu schreiben..Während ich das schreibe,hab ich das Gefühl,es wäre gestern gewesen....
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22.10.2004 09:32 |
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Mirsche unregistriert
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Re: Kaiserschnitt statt Hausgeburt von Mirsche (22.10.2004 10:48) |
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Hallo
hatte auch eine sekundäre Sektio nach 30 Stunden Wehen, einem Schmrezmittel, das nicht wirkte, einer Pda, die nicht wirkte und deren Einführung geschlagene 30 Minuten dauerte, unter heftigsten Wehen, bei denen ich mich nicht bewegen durfte, Presswehen, die so heftig waren, dass ich das ganze KH zusammengeschrien habe und einem Arzt der hereinkam und dümmlich fragte: "Was ist denn mit Ihnen los?"
Als ich dann gefragt wurde, ob ich einen KS "wünsche" oder noch "ein paar Stunden warten wolle, ob sich noch was tue" hab ich nur geschrien "schneidet das Kind raus"
Ich konnte einfach nicht mehr. Mir wurden Wehenhemmer gespritzt, die auch nicht wirkten und ein Katheter gelegt. Ich kam mir total ausgeliefert vor und dazu diese Hammerschmerzen, meine Zähne hörten gar nicht mehr auf zu klappern.
Endlich war ein OP frei, ich bekam eine Spinale - diesmal unter Presswehen
und dann spürte ich vom Zwerchfell abwärts garnichts mehr. Von der OP selbst bekam ich kaum was mit, ich befand mich in einer Art Dämmerzustand. Als ich dann meinen Sohn kurz schreien hörte, überkam mich ein unerklärliches Glückdgefühl, das aber nicht lange andauerte, weil der Kleine gleich rausgebracht wurde. Als er untersucht war, bekam ich ihn kurz hingehalten, aber da mein Körper taub war, konnte ich ihn nicht mal anfassen :heul Das war so furchtbar und das Nähen schien ewig zu dauern.
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22.10.2004 10:48 |
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Mirsche unregistriert
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Re: Kaiserschnitt statt Hausgeburt von Mirsche (22.10.2004 10:55) |
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Irgendwann wurde ich dann zu meinem Kind gebracht und ich konnte ihn kur anlegen, dann mussten wirauf das Stationszimmer und mein Freund wurde nach Hause geschickt (sullivan kam abends um 22.20 Uhr).
Ich musste mein Kind den Stationsschwestern überlassen, weil ich mich ja kaum bewegen konnte.
Bis zum dritten Tag hab ich Sullivan kein einziges Mal nackt gesehen.
Ich konnte auch nicht wirklich begreifen dass er MEIN Kind war, mir fehlte da einfach der Bezug von dem "Ding" in meinem Bauch zu dem kleinen Säugling in meinen Armen.
Ich hatte mir so gewünscht, ambulant zu entbinden, hatte gewollt, dass die Nabelschnur erst abgeschnitten würde, wenn sie nicht mehr pulsierte, hatte mich so auf den Augenblick gefreut, in dem ich mein Kind nackig auf den Bauch gelegt bekomme und den Kleinen zusammen mit meinem Freund genießen konnte. Und jetzt war alles anders.
Letzte Woche hab ich erfahren, dass ich aufgrund meines Beckens wahrscheinlich nie ein Kind natürlich zur Welt bringen kann.
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22.10.2004 10:55 |
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