Kaiserschnitt |
andrea1965

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RE: Kaiserschnitt von andrea1965 (13.06.2011 00:58) |
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Auch ich bin eine Kaiserschnittmama. Mein großer wurde nachdem alle versuche scheiterten das er "normal" das Licht der Welt erblickt dann nach 13 Tagen überfälligkeit geholt. Für eine PDA war ich zu feige. Warum kann ich heute nicht mehr sagen. Ich habe es bis heute bereut so wichtige momente wie den ersten Schrei nicht gehört zu haben. Bei meiner kleinen 8 Jahre später war Termin Freitag der 13.2. Da ich zu den spätgebärenden gehörte die auch mit Schwangerschaftsdiabetis zu kämpfen hatte wurde meine zarte eine Woche eher geholt. Da für mich die Familienplanung abgeschlossen war habe ich mich gleich sterilisieren lassen. Einen Schritt den ich bis heute nicht bereut habe. Ich habe den 2. Ks als angenehmer empfunden obwohl ich es bis heute noch nicht überwunden habe das beide Kinder mit dem Ks auf die Welt kamen.
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13.06.2011 00:58 |
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hony41

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Re: Kaiserschnitt von hony41 (13.06.2011 08:57) |
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Hallo,
hatte letztes Jahr bei meiner Kleinen auch einen KS. Ich kann mir nicht so ganz vorstellen, das manche oder auch viele sich einen KS wünschen, weil sie Angst vor den Schmerzen, meine damit die Wehen, haben. Aus meiner Sicht kann ich nur sagen, hätte nie einen KS nach Wunsch gemacht. Für mich ist ein KS indirekt keine Geburt, da fehlt irgentetwas. Ich fand es auch einerseits sehr traurig das meine Kleine per KS geholt werden mußte, aber um das Leben von ihr nicht zu gefährden war es notwendig. Sie war ein Frühchen von 1400 gr. Heute ist sie 7 Monate und hat alles toll nachgeholt und war jetzt bei der U5 stolze 6770 gr.
Ich habe auch lange gerbauch, um darüber hinweg zu kommen. Es war bei mir eine Entscheidung von jetzt auch gleich. Ich hatte daher überhaubt keine Gelegenheit mich darauf vorzubereiten. Es wäre schön gewesen, wenn ich sie auf natürlichem Weg bekommen hätte, dann wäre auch der Papa wieder dabei gewesen. So war ich dann alleine, weil alles halt zu schnell ging.
Dennoch bin ich glücklich gewesen das meine Kleine putzmunter war und ich sie dann 3 Wochen später mit nach Hause nehmen durfte. War zwar noch sehr zart (1900g) aber lebhaft hoch drei und der große Bruder hat sich auch total gefreut sie für sich zu haben. Die zwei sind ein Herz und eine Seele. Hoffe nur das auch noch etwas länger so bleibt
LG Heidi
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13.06.2011 08:57 |
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Lilli4484

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Re: Kaiserschnitt von Lilli4484 (13.06.2011 10:06) |
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Bücher zu diesem Thema
Ich bin auch eine KS-Mama, mein 3. Kind musste in einer Not-Sectio geholt werden, 8 Wochen vor ET.
Ich habe einige Freundinnen, die sich bei der Geburt ihrer Kinder freiwillig für einen KS entschieden, und ich kann das auch heute nicht verstehen. Vielleicht hatten sie ja nicht DIE Probleme, die ich nach meinem KS hatte, aber allein so eine Narbe, die bleibt doch für immer...
Ich hatte eigentlich fest vor, meinen Sohn normal zur Welt zu bringen, wie auch meine beiden Mädels davor. 8 Wochen vor dem errechneten ET jedoch hatte ich aber so starke Bauchschmerzen, dass mein Mann mich ins KH gebracht hat. Da wurde sofort gesagt, dass das Wehen sind, was ich habe ( nach 2 spontanen Geburten müsste ich das ja eigentlich wissen). Sie gaben mir sofort einen Tropf, um die Wehen zu stoppen, aber der hat nichts gebracht. CTG hat dann gezeigt, dass die Herztöne meines Kleinen immer schlechter wurden, Grund war unbekannt, Ultraschall hat nichts gezeigt. Dann ging alles ganz schnell: Nicht mal halbe Stunde nach Eintreffen im KH lag ich schon in der Narkose, weil das Baby einfach raus wollte, Muttermund war schon vollständig geöfnnet, und die letzte Wehe vor der Narkose war die erste Presswehe.
Nach der Geburt wurde ich aus der Narkose geholt, um meinen Kleinen zu sehen, da er sofort danach in eine 30km entfernte Klinik musste mit einer Frühchen-Intensiv-Station. Ich kann mich kaum dran erinnern, meinen Sohn gesehen zu haben... Ich wurde etwa 24 Stunden später auch verlegt, und in der neuen Klinik hab ich mir erstmal einen Rollstuhl bringen lassen und mich zu meinem Sohn fahren lassen, wo ich dann 4 oder 5 Stunden gesessen habe, bis ich die Schmerzen nicht mehr ausgehalten habe.
Ich blieb genau eine Woche im KH, wurde am 4. Geburtstag meiner großen Tochter entlassen und war überglücklich darüber, den Tag mit meiner Familie verbringen zu können. Am nächsten Morgen jedoch hatte ich starke Blutungen und bin zusammengebrochen, und dann ab mit Rettungswagen ins KH. Mein Sohn lag zu dem Zeitpunkt noch auf der Frühchen-Sation im anderen KH... Nach 1 Blut-Transfusion ging es mir im KH schon besser, und nach 3 Tagen wurde ich wieder entlassen, das war ein Sonntag. Montag und Dienstag fuhr ich noch alleine zu meinem Sohn ins KH, am Mittwoch fuhr mein Mann mit, weil ich ein ungutes Gefühl hatte. Kaum wieder zuhause, bemerke ich, dass ich wieder blute... Ich war schon in Tränen aufgelöst, hab meinem Mann nur noch gesagt, pack die Kids ins Auto und hilf mir dann, selbst ins Auto zu steigen. Aber nix da... Er half mir hoch, und ich bin wieder zusammengeklappt. Rettungswagen kam, Notarzt... kein Puls mehr messbar, Blutdruck 70/40... Und ich habe alles um mich herum gesehen und gehört, konnte aber nicht sprechen oder mich bewegen.
Oh mann, jetzt kommt alles wieder hoch in mir... Ich könnte noch den ganzen Rest schreiben, aber dann würde ich wieder den ganzen Tag an die Geschichte denken müssen.
Mein Sohn wurde geboren mit 1720 Gramm und 72cm Größe. Vergangene Woche hatte er seine U6, jetzt wiegt er stolze 9000 Gramm und ist 73 cm groß!!! Ich bin so mega-stolz auf ihn, das glaubt ihr gar nicht... Er hat auch schon Schweres hinter sich, 3x eine schwere Bronchitis gehabt... Und ich werde seit seiner Geburt auch regelmäßig alle 4-6 Wochen krank. Sitze zur Zeit auch mit einer Mandelentzündung und Bronchitis...
Also ihr lieben Schwangeren: Entscheidet euch bitte NIE freiwillig für einen KS, man weiß nie, was das für Komplikationen nach sich ziehen kann!! Meine bestanden in 2 Monaten KH-Aufenthalt und 3,5 Liter Bluttransfusionen...
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13.06.2011 10:06 |
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Gerhard S.
fast-Alles-Versteher

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Re: Kaiserschnitt von Gerhard S. (13.06.2011 12:51) |
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Ich kann mich nicht mehr erinnern:
Aber war nicht mal (bei uns) die Rede davon, dass eine Schwangere schon früh Eigenblutkonserven anlegen kann, damit dann im Falle eines ungeplanten KS nicht auf Fremdblut zugegriffen werden muss?
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13.06.2011 12:51 |
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Lilli4484

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Re: Kaiserschnitt von Lilli4484 (13.06.2011 17:22) |
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Da hab ich keine Ahnung von... War vor meinen Schwangerschaften auch regelmäßig Blut spenden, konnte den Ärzten dann auch direkt sagen, welche Blutgruppe und welchen Rhesusfaktor ich habe... Ich habe immer fremdes Blut bekommen, weil man Blut glaub ich auch nur 6 Monate nach der Spende verwenden darf.
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13.06.2011 17:22 |
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