Verengtes Becken -> hoher Geradstand |
Mirsche unregistriert
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Re: Verengtes Becken -> hoher Geradstand von Mirsche (21.10.2004 16:39) |
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danke Medusa
die Schmerzen nach der OP fand ich gar nicht so schlimm im Gegensatz zu den Wehen davor.
Warum fandest du die Spinale so schlimm?
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21.10.2004 16:39 |
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Medusaa

Mrs. Unfreundlich/ Happy Mummy

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Re: Verengtes Becken -> hoher Geradstand von Medusaa (22.10.2004 23:16) |
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Hallo Mira,
ich fand die Spinalanästhesie schlimm weil ich eigentlich lieber eine Vollnarkose wollte. Und zwar helfen bei mir leider kaum Schmerzmittel (fehlen Rezeptoren oder wie man das nennt), darum habe ich gedacht, ich hätte dabei auch Schmerzen. Davor hatte ich einfach Panik. Dann kam doch die Spinale, innerhalb von 20 min hatten die mich praktisch "überredet".. bekam einfach Panik.
Dann kam bei mir ja hinzu, das sie meinen Sohn nach der Geburt und bevor ich ihn mal kurz zu sehen bekam noch reanimieren mußten.. das heißt, man liegt da 2 h, wird zugenäht und im Nachbarzimmer kämpfen sie offensichtlich um das Leben des Kleinen.. diese Gesamtsituation einfach.
Lieben Gruß von Medusa
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22.10.2004 23:16 |
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schnupe

Giga-User
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Beruf: Beruf Raumausstatterin, aber derzeitig tätig in Küche und Service im Altenpflegezentrum Kinder: 3 (w,m,wm) 15, 12 und 6 und einen im Herzen adoptierten 16 jährigen Familienstand: geschieden Sonstiges: Die Welt ist ein Irrenhaus, und hier bei mir ist die Zentrale
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Re: Verengtes Becken -> hoher Geradstand von schnupe (23.10.2004 00:08) |
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Bücher zu diesem Thema
Liebe Medusa.....
diese Erfahrung damit, das Dein Kind reanimiert werden muß etc. kann jede Gebärende treffen.....Das wäre für mich kein Grund, die Vollnarkose zu wählen.
Ich persönlich habe auch ein zu enges Becken....bei meiner ersten SS wurde es erst nicht bemerkt......erst unter der eingeleiteten, über 24 stündigen Geburt, kam mal der Gedanke dahin...weil die kleine festsaß.
Nur irgendwann war der Zeitpunkt zu spät, für einen Kaiserschnitt. Das Kind saß zu tief im Becken.............jedoch fest......Nun ja............ich hatte einen Horror nach der Entbindung.........Sternengucker, zu enges Becken, und mit 3680 gr und 53 cm auch nicht grad zierlich.
Jedoch entschloss ich mich, das 2 Kind möglichst auch normal zu entbinden........jedoch mit der Option an die Ärzte, nicht zu lange mit KS zu warten......nicht das es zu spät sei...........und doch mit der Option, KS zu verhindern............doch bei mir hatte das nur einen Grund.
Ich wollte am Heiligen Abend zu Hause sein, wegen meiner Tochter(entbunden hatte ich dann am 21.12
)
Es kam wieder ein Sternengucker(wohl typisch für meine Beckenform)auf die Welt, der diesmal jedoch stramme 57 cm und 4480 gr wog.
Probleme machte das Becken mir erheblich nach der Geburt.
Und meine dritte war nur 2900gr und 49 cm.....zwar auch Sternengucker.....aber ratz fatz da...........hinterher konnte ich auch nur an Krücken gehen, während der SS kaum noch........
Ich denke....Du solltest es Dir mit abstand überlegen.......laß etwas Zeit vergehen..........und entscheide irgendwann später mal, ob Du KS planst oder nicht.
Manchmal sind solche Entscheidungen auch "Bauchentscheidungen", die ja meißt richtig sind.
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23.10.2004 00:08 |
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Mirsche unregistriert
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Re: Verengtes Becken -> hoher Geradstand von Mirsche (24.10.2004 11:33) |
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schnupe: Was für Probleme hattest du mit dem Becken nach der Geburt? Würdest du wieder normal entbinden wollen? Wie konntest du die Wehen verarbeiten mit dem Wissen, dass vielleicht alles umsonst war?
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24.10.2004 11:33 |
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schnupe

Giga-User
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Re: Verengtes Becken -> hoher Geradstand von schnupe (28.10.2004 07:41) |
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Hallo Medusa........
ja...ich würde immer wieder normal entbinden wollen.
Also die Schmerzen im Becken während der SS und nachher, waren dahingehend, das ich eigentlich kaum noch laufen konnte.
Nach der Entbindung brauchte ich für 5 Minuten laufen, etwa 15 Minuten. Bekam aber dann Krücken, dann ging es besser....wobei dieser Zustand auch nur etwa 1 Woche so dramatisch war. Danach ging es bergauf.
Fühlte mich einfach wie eine uralte Frau, die nicht mehr laufen konnte.....
Zerrte zwar an den nerven, aber es war zu ertragen.
Nach 6 Wochen bekam ich spezielle KG........und ich habe fast Ruhe.
Nun ja....die Frage, wie ich die Schmerzen aushielt, war wohl eher mein innerlicher Wunsch:
Bei meinem 2. Kind lag ich am 21.12. im Kreißsaal......und ich wollte Heiligabend unbedingt zu Hause sein*smile*........dieser Wille setzte sich in der SS schon fest.....mit Kaiserschnitt wäre es nicht möglich gewesen, nach 3 Tagen nach Hause zu gehen.
Bei meinem 3. Kind nun, wollte ich unbedingt ambulant entwickeln, da ich mich zu Hause wohler fühle......also hatte ich hier mein Ziel, sofort wieder raus zu kommen.......und zudem muß ich sagen, das die 3 Geburt im Prinzip zu den anderen 2 einfach nur "traumhaft" war.
Wollte Dir halt nur zeigen, das es evtl. trotz engem Becken auch ohne KS geht.....und ich denke, entscheiden kannst Du erst wirklich für Dich, wenn Du wieder schwanger bist.
Natürlich würde ich mit den Ärzten drüber sprechen.....messen lassen etc.........und wenn sie eine normale Geburt abraten, natürlich auch deren Rat befolgen.
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28.10.2004 07:41 |
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kane
User

Dabei seit: 24.05.2011
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Beiträge: 1
Familienstand: keine Angabe
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Re: Verengtes Becken -> hoher Geradstand von kane (24.05.2011 12:37) |
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Liebe Mirsche!
Mir erging es anscheinend genauso wie dir! Dein Beitrag ist zwar schon etwas her, aber vielleicht können wir uns trotzdem austauschen! Mir würde das sehr helfen! Ich habe im Dezember 2010 leider nach tagelangen/stundenlangen Wehen schlussendlich mit KS entbinden müssen.
Wollte das überhaupt nicht und habe mich leider auch im Vorhinein nicht damit auseinander gesetzt.
Meine Indikation war: hoher Geradstand, pathologisches CTG, Geburtsstillstand! Es war echt ein Schock für mich. Zudem wurde unsre Maus auch noch beim KS an der Wange geschnitten usw...
Da ich auch ein 2. Kind möchte, möchte ich alles dafür tun und mich bestens informieren um eine Spontangeburt zu erleben! Ich wünsche mir das sehr!
Welche Erfahrung hast du gemacht? Hast du schon ein 2. Kind bekommen?
Vielleicht kannst du dich melden und wir können uns dann genauer austauschen!?
Ich würde mich sehr freuen!
Danke für deinen Beitrag! Alles Liebe!
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24.05.2011 12:37 |
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MaMaMartini

nicht-muster-mama
  

Dabei seit: 24.10.2005
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Mein ebay:  Herkunft: Hessen/lebe in Türkei Interessen: Pferde, Webdesign, Fotografie, Videoschnitt, Malen Beruf: Grafikerin/Redakteur
in Kinder: Sohn und Tochter Familienstand: verheiratet Sonstiges: ~~lebe in der Sonne... bei jedem Wetter~~
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Re: Verengtes Becken -> hoher Geradstand von MaMaMartini (20.08.2011 22:17) |
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Ich kann das nicht verstehen. Anstatt dankbar dafür zu sein, dass Ihr ein gesundes Kind haben dürft und eine Geburt unbeschadet überstanden habt, die ihr ohne OP nicht überlebt hättet (und Euer Kind auch nicht) jammert Ihr rum, dass Euch das "Geburtserlebnis" entgangen ist.
Es geht doch nicht darum, was ihr Euch wünscht!!! Aus purem Egoismus und weil nichts so romantisiert wird wie eine "natürliche Geburt" geht man das Risiko ein, sich und das Leben bzw. die Gesundheit des Babys zu gefährden.
Nichts gegen eine normale Geburt, wenn die Voraussetzungen stimmen. Aber wenn es eben nicht geht, dann geht es nicht! Kein Grund für Minderwertigkeitskomplexe. Nur eine "natürliche Geburt" mit esoterischem Brimborium drumrum macht noch keine gute Mutter aus.
Ist es nicht viel wichtiger, dass die moderne Medizin in der Lage ist, Eurem Baby das Leben zu retten? "WIE" es auf die Welt gekommen ist, spielt doch hinterher überhaupt keine Rolle... früher sind die Frauen, die wie Kane so eine Risikogeburt hatten, überhaupt nicht dazu gekommen, über eine zweite Geburt nachzudenken.... weil sie bei der ersten schon elendig gestorben wären!
Ich hatte mir für die Geburt meines Sohnes schon die Wanne ausgesucht und die Farbe des Badezusatzes, die CDs lagen bereit und die Duftöle. Lauter Heiteitei. Keiner, wirklich keiner sagt einem die Wahrheit, was wirklich abgeht. Nur die Lieblingsfarbe an der Kreissaalwand macht es nicht leichter. Eine Woche vorher: Ischias, auf Wiedersehen Wassergeburt - liegend im Bett und nicht anders war angesagt. Durch die Schludrigkeit der Krankenschwestern statt Wehenschreiber Geburt eingeleitet *huch* stoppen wir dann mal wieder, weil ist ja Freitag. Am Wochenende wird nicht geboren, wir sind ja in der Gewerkschaft! Gehnse mal wieder heim, junge Frau.... 3 Tage Wehen bis zur totalen Erschöpfung (nicht geschlafen), Einleitung fehlgeschlagen, PDA fehlgeschlagen, kurz vorm Kollaps dann: das Kind hat sich gedreht (schlaues Kerlchen) - sofortiger Notkaiserschnitt, Vollnarkose, Rennen durch die Gänge, das ganze Programm. Wen wunderts, dass ich erst mal Probleme hatte, meinen Sohn anzunehmen. Schliesslich hat er mir die Tour vermasselt, mich als Heldin mit Mutterkreuz zu fühlen.
Bei meiner Tochter habe ich das ganze Theater vermieden, mir einen Termin zum Kaiserschnitt geben lassen. Noch während ich untenrum zusammengeflickt worden bin, konnten mein Mann und ich auf der anderen Seite des OP-Tuchs unsere Tochter begrüssen, sie wurde mir auf den Bauch gelegt wie bei einer normalen Geburt. Übrigens; 8 Tage nach dem geplanten KS bin ich wieder zum Sport.
Verdammt nochmal, es geht doch nicht ums "ERLEBEN". Seid dankbar und glücklich, dass Ihr diese gefährliche Situation ohne Schaden überlebt habt und ein gesundes Kind haben dürft. Und dann das auch noch ein weiteres Mal riskieren zu wollen: das nenne ich das Schicksal herauszufordern!
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20.08.2011 22:17 |
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