schwangerschaft und essstörung |
lythtis

beisst sich durch

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schwangerschaft und essstörung von lythtis (18.01.2004 19:22) |
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gibt es hier vielleicht betroffene? ich versuche mich immer noch davon zu trennen und schaffe es manchmal nicht.n wie schaffe ich es, die ES zu überwinden? wie schaffe ich es meinen körper ajuch so zu akzeptieren?
vielen dank schon mal für eure antworten
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18.01.2004 19:22 |
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kirena unregistriert
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Re: schwangerschaft und essstörung von kirena (18.01.2004 19:27) |
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Was für eine hast du denn? ..hast du schon eine Therapie versucht?
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18.01.2004 19:27 |
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Joyannee

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Re: schwangerschaft und essstörung von Joyannee (18.01.2004 19:35) |
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Du sprichst mir aus der Seele
Ich habe auch ziemlich lange kämpfen müssen, um mich zu akzeptieren.
Joy
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18.01.2004 19:35 |
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lythtis

beisst sich durch

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Re: schwangerschaft und essstörung von lythtis (18.01.2004 21:44) |
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ich bin zwischen ms und b hin und hergewandert. zuletzt war ich in der ms, allerdings mit noch nicht all zu bedenklichem gewicht, musste also nicht in die klinik. mein essverhalten und meine körperwahrnehmung sind irgendwie ziemlich verzerrt...
nein, eine konkrete therapie hab ich noch nicht gemacht. nur immer wieder angefangen.
jetzt stehe ich da und soll versuchen mich normal zu ernähren. meine FA hatte nur gesagt, fünf mahlzeiten am tag, mit möglichst allen nahrungmittelkategorien... und jetzt bin ich die ganze zeit nur am essen, aus angst dass sonst das baby unterversorgt wird... natürlich ist es kein regelmäßiges essen, und sehr schwankende mengen. ich habe extrem zugenommen und komme damit überhaupt nicht klar. ich finde den bauch nicht etwa schön, sondern sehe nur dass ich mich fühle wie ein hefeteig.. und mein gesicht und alles aufgeschwemmt ist.
joy, wie hast du es geschafft dich zu akzeptieren? hattest du auch eine es?
liebe grüße
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18.01.2004 21:44 |
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Joyannee

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Re: schwangerschaft und essstörung von Joyannee (18.01.2004 22:04) |
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Ja ich hatte ms, b und fresssucht.
Auch jetzt habe ich immer noch Schwierigkeiten, regelmässig zu essen, deshalb musste ich eine Liste führen. Wenn die mein Mann sieht, dann wird ihm flau im Bauch, denn manchmal aß ich tagelang gar nichts.
Für mich war (und ist) Essen eine unangenehme unterbrechung meines Tagesrhytmusses. Trotzdem schaffe ich es jetzt zumindest mein Gewicht zu halten.
Ich kann jetzt nur aus meinem Erfahrungsschatz greifen.
Ich war ein ziemlich dünnes Kind und als ich in die Pubertät kam, ging die Fresssucht los. Immer dann, wenn es mir schlecht ging, hab ich Essen gestopft und wurde ziemlich pummelig.
Dann sagte mir einmal eine nahestehende Person, ich sei zu fett, woraufhin ich magersüchtig wurde.
Und dann lebte mir meine ältere Schwester vor, man kann auch Essen und danach gleich kotzen, und so schlitterte ich da irgendwie rein.
Geholfen hat mir das Buch von Louise L. Hay "Leib und Seele" (ich glaube das hiess so. Ansonst "Mit Leib und Seele")
Hay ist eine angesehene amerikanische Therapeutin, die eine sehr gute Therapie macht (nur durch lesen des Buches verändert sich alles) Sie beginnt bei der Wurzel.
Ich habe zB. eine ziemlich grosse Narbe auf meiner Stirn, die ich früher natürlich immer wenn ich in den Spiegel gesehen habe, wie durch ein vergrösserungsglas gesehen habe. Jetzt sehe ich sie nicht mehr, weil ich gelernt habe, auch mit diesen Dingen zu leben.
Das was dich stört, kannst du ändern oder du lernst damit zu leben.
Was die Ernährung während der Schwangerschaft betrifft:
Iss nicht alles in dich hinein. Stopf dich nicht voll.
Versuch wirklich (mit Plan, ich musste das auch machen) Morgens, Vormittags, Mittags, Nachmittags und Abends jeweils kleinere Mahlzeiten zu dir zu nehmen.
Starte das Frühstück sportlich mit Joghurt oder Müsli, mit frischen Früchten oder mit Vollkornbrot, Käse, Wurst, Marmelade oder was immer dir schmeckt.
Vormittags kannst du dann zu einer Banane oder zu einem Apfel oder Weintrauben greifen. Auf jedenfall was Frisches.
Mittags versuch etwas warmes zu Essen. Kohlehydrate wären jetzt nicht schlecht. Nudeln mit Soße oder soetwas. Nachmittags greifst du zu einer typischen "Jause" mit Früchten, Brot und Käse.
Und Abends versuch wieder warm zu essen. Da sollte es nichts deftiges sein, sondern etwas, was den Magen nicht zu sehr belastet.
Versuch es wirklich tagtäglich so abzuhaken. Mach dir einen Plan an den du dich hältst. Denk an dein Kind. Es ist nicht gut wenn du jetzt stopfst - das ist auch für dein Kind nicht gut. Du musst jetzt nicht für zwei Essen (ich kenne kein Baby, dass eine Erwachsenenportion runterdrückt).
Mehr Essen ist blödsinn, wichtig ist erstmal regelmässig zu essen.
Und wenn du dir den Wecker danach stellen musst, dass du auch wirklich daran denkst.
Versuch, dich zwischen den Mahlzeiten zu beschäftigen. Ich weiss nicht, ob du Sport betreibst, oder ob du arbeitest. Lenk dich ab, fordere dich - das macht hungrig. So kurbelst du dein natürliches Hungergefühl wieder an.
Irgendwann geht es dir in Blut über.
Ich weiss nicht, woher deine Essstörungen kommen. Wenn du möchtest, kannst du gerne mit mir darüber reden, vielleicht habe ich da noch den ein oder anderen Tipp für dich.
Liebe Grüße
Joy
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Joyannee: 18.01.2004 22:08.
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18.01.2004 22:04 |
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nightshadelady unregistriert
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Re: schwangerschaft und essstörung von nightshadelady (18.01.2004 23:08) |
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ich sag nur wenn man den willen hat schafft man es auch ich hatte magersucht nur war nicht schwanger und bin auch nicht schwanger ... ich hab immer früher ein 2 äpfel gegessen und nur wasser getrunken ich wurde immer dünner und dann klingelte es bei mir das ich es lassen sollte . Jetz hab ich so naja mittel gewicht auch noch dünn nur nicht so extrem
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18.01.2004 23:08 |
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lythtis

beisst sich durch

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Re: schwangerschaft und essstörung von lythtis (18.01.2004 23:15) |
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vielen dank für deine ausführliche antwort und die tipps!
ja, essen ist wirklich eine unangenehme sache. es hat bei mir selten etwas mit hunger zu tun. den habe ich wirklich schon früh "verlernt". ich esse im moment dann wenn mir einfällt dass ich ja noch keine "nährstoffe" für das baby aufgenommen habe. zum anfang hab ich größtenteils nur vitamincoctails getrunken und folsäure/magnesiumpillen gegessen und ein wenig milch getrunken.. meine FA meinte dann dass das eindeutig zu wenig wäre, und ich damit nur schaden anrichte. seitdem versuche ich das essen hinzubekommen. da hunger und sättigungsgefühl bei mir nicht mehr da sind, kann ich dann leider nicht aufhören zu essen. ein esstagebuch hab ich schon geführt, es hat mich ziemlich runtergezogen, wenn ich gesehen habe was ich wieder alles gefressen hab. oder meinst du einen plan aufstellen, wann wieviel und was gegesessen werden soll? sozusagen vorher festlegen?
morgens müsli und joghurt.. und so, das klingt wirklich vernünftig..
bei mir fängt es dann meist abends an, dass ich mit zwei scheiben brot und salat beginne und dann geht es weiter mit suppe, chips, süssigkeiten, brot, brötchen, pizza... alles was da ist. eigentlich will ich dieses zeug überhaupt nicht essen, es macht fett und ich finde sowieso schon schlimm wie viel ich zugenommen habe, aber ich kann es nicht erklären. mich übergeben tu ich aber nicht. die b. hab ich schon vor einigen jahren überwunden.
sport mache ich nicht mehr so viel wie vorher, weil es hiess das würde den körper nur weiter auszehren. also nur noch spazierengehen und ab und zu schwimmen.
nur wie lenkt man die gedanken vom essen ab?? auch wenn ich arbeite und unterwegs bin denke ich viel und oft darüber nach. wie bist du davon abgekommen? bist du davon abgekommen?
vielen dank auch für den buchtipp, ich habe schon so viele bücher gelesen, aber die nmeisten haben eher getriggert als geholfen. ich werde mal schauen ob ich das finde!!
die ursachen der essstörungen scheinen ja ziemlich ähnlich zu sein. man sieht sich selbst makelbehaftet und bekommt von anderen gesagt man wäre zu fett.
mir hat man gesagt dass ich seehr hässlich bin und das hab ich im spiegel auch gesehen und irgendwann kam dann meine familie auf die idee mir einreden zu müssen, dass ich zu fett sei. und ich habe damit das ich gehungert habe meine probleme kontrolliert und ausgeblendet und wenn ich richtig schlimm drauf war und aggressiv war, habe ich gefressen und mich übergeben.. und immer wollte man nur dieses merkwürdige leere gefühl betäuben..
und jetzt will ich das nicht mehr, und merke dass sich dieses verhalten nicht einfach wieder abschalten lässt.
das mit der narbe kommt mir bekannt vor. ich hhabe keine narbe, aber ich sehe meinearme und beine durch dieses gleiche vergrößerungsglas.. weil irgendjemand immer den spruch gelassen hat "arme wie keulen, beine wie säulen" :sure
liebe grüße
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18.01.2004 23:15 |
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nightshadelady unregistriert
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Re: schwangerschaft und essstörung von nightshadelady (18.01.2004 23:17) |
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ich sag nur wenn man schanger is soll man aufpassen der körper spinnt ja schon wenn man magersucht hat oder so ... ich hab auch wenig gegessen mal und hatte nie hunger nur hab trotzdem was eggessen
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18.01.2004 23:17 |
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lythtis

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Beruf: angehende studentin Kinder: eins unterwegs...
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Re: schwangerschaft und essstörung von lythtis (18.01.2004 23:25) |
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ja, ich weiss dass ich aufpassen sollte. ich will ja dem baby nicht schaden. und das "trotzdem was essen" erfordert schon ne menge konzentration damit es nicht so ausartet....
der körper hat anm anfang der schwangerschaft als ich noch untergewichtig war sehr rumgesponnen. ich habe ziemliche kreislaufprobleme gehabt und ziemlich starke schmerzen.. vielleicht auch wegen dem essen das auf einmal verdaut werden sollte. dann hatte ich auch blutungen und die ärztin meinte dass es kein wunder wäre wenn das würmchen sich wieder verabschieden würde. hat es aber nciht.. nur die befürchtung ist natürlich da...
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18.01.2004 23:25 |
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nightshadelady unregistriert
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Re: schwangerschaft und essstörung von nightshadelady (18.01.2004 23:27) |
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ich sag nur tus für dein kind und für dich .Magerscuht is kein kinderspiel nur denke mal das weisst du auch
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18.01.2004 23:27 |
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