Wegen Trennungsangst in die Psychatrie |
hitnak
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Re: Wegen Trennungsangst in die Psychatrie von hitnak (22.01.2010 19:09) |
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Hallo,
ich stelle jetzt erst einmal nur eine Frage, bevor ich Dir ausführlich antworte, und zwar die: Hat die Psychiaterin außer der Äußerung, die Du widergegeben hast, ambulante therapeutische Schritte, wie zum Beispiel eine Gesprächstherapie, aber auch andere Dinge eingeleitet, die Deinen Sohn dabei unterstützen sollten und sollen, seine Ängste zu überwinden?
Viele Grüße,
Ariel
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22.01.2010 19:09 |
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Schützin

User

Dabei seit: 22.01.2010
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Re: Wegen Trennungsangst in die Psychatrie von Schützin (22.01.2010 19:24) |
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Hallo Ariel,
nein, eine Gesrächstherapie habe ich dann für meinen Sohn vor 6 Wochen bei einer neu zugelassenen (deshalb auch so schnell) Dipl. Sozialpädagogin. Sie ist zuständig für Kinder-u.Jugendlichenpsychotherapie,Personenzentrierte Beratung und integrative Körperpsychotherapie. Sie riet mir schon nach 2 Sitzungen die ambulante Kinderpsychiatrie einzuschalten und letzte Woche gab sie mehr oder weniger auf und riet auch zur Klinik.
Wenn ich so lese was ich schreibe, merke ich eigentlich wie spät ich gehandelt habe, vielleicht kann ich dadurch jemand anderes helfen, schneller zu handeln!
LG Lina (Schützin)
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22.01.2010 19:24 |
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Hextina

KrisenmanagerIn ;-)
 

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Re: Wegen Trennungsangst in die Psychatrie von Hextina (22.01.2010 19:59) |
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Bücher zu diesem Thema
Hi,
mal vorab, ein Soz-Päd, ist weder Psychiater noch Psychologe. Auch darf ein Soz.-Päd. nur Therapie anbieten wenn er zusätzlich eine Zulassung nach dem HPG hat.
Kläre da bitte mal die Fachlichkeit ab.
| Zitat: |
Original von Schützin
Mein Sohn war schon immer sehr anhänglich und änstlich, aber bis vor ca. 1 Jahr ist er immer zur Schule gegangen. Dann lernte mein Mann eine Frau kennen und wir trennten uns. Er zog gleich zu seiner Freundin und wohnte dadurch ziemlich weit weg. |
Okay. womit der Auslöser wohl ziemlich klar auf der Hand liegt.
Papa von heute auf morgen weit weg bei einer anderen und Mama wird zurück gelassen. Da wäre eine mögliche Hypothese das dein Sohn dich jetzt nicht mehr allein lassen kann, oder das er Angst das du auch einfach verschwindest. Und das sind nur Hypothesen und das ist nichts was deinem Kind auch nur im Ansatz bewußt wäre. Das müsste in einem tiefen und langen therapeutischen Prozess aufgearbeitet werden.
Irgendetwas aus dieser Zeit liegt deinem Sohn vermutlich ganz stark auf der Seele.
| Zitat: |
| Dann meldete ich mich in der ambulaten Kinderpsychiatrie und bekam sofort einen Termin. |
Da hast sofort einen Termin in einer Ki-Ju-Psych. bekommen, es scheint doch noch Wunder zugeben. Hier warten Akut(!)fälle mehrere Monate.....
| Zitat: |
| Diese Ärztin meinte ich hätte ihn zu lange zu Hause gelassen und er müsste verstehen das er nicht machen kann was er will und sagte zu ihm, wenn du es nicht schaffst binnen einer Woche 6 Std zu gehen, dann kommst du in die Klinik, seitdem hängt dieses Schwert über uns. |
Also die Ärztin(?) sagte nach nur einer Sitzung und nach keinerlei weiteren Untersuchungen das nur um das genannte ginge?! Sicherlich hat sie da erstmal Recht, aber wenn sich da im Unterbewußtsein etwas mit solch massiver Symptomatik seinen Weg sucht, dann sollte die Antwort und Hilfe mehr sein, als das dein Sohn sich in Regeln einfinden muss.
Auf der anderen Seite ist Schulverweigerung in dem Ausmass sicher schon ein massives Symptom.
Wenn ich mir jetzt deine Post anschaue dann kann es natürlich sein das aus einer (pathologischen?) symbiotischen Eltern-Kindbeziehung, zudem mit einer massiven Trennungsproblemitk durch einen Elternteil sich bei einem Kind ein solches Störungsbild bildet.
Also wenn du meine Klientin wärst, würde ich dir vermutlich den gleichen Rat wie die Kollegin geben, ich wäre da auch eher für stationär als ambulant, eben weil es so massiv ist. Es ist ein sehr lauter Schrei nach HIlfe von deinem Kind und dem ist vermutlich nicht mit einmal die Woche eine Stunde Therapie beizukommen.
| Zitat: |
| Mein Sohn zwang sich aus Angst vor der Klinik wenigsten 4 Std. zu gehen, aber ab gestern geht garnichts mehr. |
Wovor hat er genau Angst?
Doie Klinik wäre ein sicherer Raum im dem er vor allem geschützt wäre. Versuch es ihm positiv darzustellen.
| Zitat: |
| Die Lehrer machen Druck, die Mitschüler hänseln und er meint immer nur ich würde so gerne wie andere Kinder sein,warum hab ich das, |
Sag ihm, das er genau das in der Klink rausfinden kann. Dann hat er eine positive Motivation.
| Zitat: |
| Jetzt will er Hilfe, aber ohne Übernachtung, ich kann ihm nichts versprechen, weil wir erst nächste Woche den Termin haben. |
Welchen, den in der Ambulanz wo ihr schon wart?
| Zitat: |
| Alle kinderpsychiatrischen Tageskliniken lehnen einen Termin zur Besprechung ab, wegen Zeitmangel oder kein Einzugsgebiet. |
Ja nu, bei letzten Gesundsreform hat man am meisten bei den Psychatern gespart. Wenn du eine andere Klinik willst dann lass dich auf die Wartelisten setzen. Leider sind diese Kliniken wirklich weit überbelastet.
Stimmt die Ortsangabe in deinem Profil? Vllt gäbe es dann Kliniken in FFM wo ihr noch hinkönntet.
Frag deinen Kinderarzt nach einer Anlaufstelle, die Caritas, das JA usw usf.
| Zitat: |
| Unsere zuständige Ambulanz ist diese, wo ich schon bin. Keine andere hängt sich da herein. |
Was stößt dir denn an dieser Ambulanmz so auf? Das Verhalten der ersten Ärztin. Die Tatsache das man deinen Sohn stationär aufnehmen will?
Hier im Forum sind einige deren Kinder schon stationär waren, vllt meldet sich ja jemand mit dem du dich darüber mal austauschen kannst.
Versuch bitte in jedem Fall deine Panik in den Griff zu bekommen. Weil deine Panik erzeugt noch mehr Panik bei deinem Kind, und ich vermute jetzt mal das genau dieser Kreislauf durchbrochen werden soll.
LG,
Tina
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22.01.2010 19:59 |
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Schützin

User

Dabei seit: 22.01.2010
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Themenstarter
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Re: Wegen Trennungsangst in die Psychatrie von Schützin (23.01.2010 08:44) |
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Guten Morgen Tina,
ich merke jetzt schon, das die Ärztin aus der Ambulanz schon recht hat, alle anderen Therapien wären vielleicht nur halb!
Ja, ich habe Panik, weil mein Sohn Panik vor der stationären Aufnahme hat. Wo anders zu schlafen, ohne uns, ist für ihn unvorstellbar und die lange Zeit natürlich. Er will jeden Tag besucht werden, mit uns tel., und am Wochenende heim. Ich sage dazu nichts, weil ich weiß das dies nicht gehen wird und wenn er dann da ist und das merkt, wird er in ein richtig tiefes Loch fallen.
Aber ich lasse mir nichts anmerken, versuche es ihm schmackhaft zu machen. Die vielen anderen Kindern, nette Freizeitgestaltung und natürliche die Hilfe sein großes Problem los zu werden und danach alles wieder machen zu können, wie früher. Ich sage ihm auch, das gerade das Übernachten wichtig ist, weil es ja einen seiner Probleme ist, nicht ohne uns irgendwo zu schlafen und er wird es da lernen.
Aber natürlich ist das alles kkein Trost für ihn, er denkt an den Abschied und an die Abende und Nächte. Der Gedanke das mein Kind sich jeden Abend allein in den Schlaf weint, macht mich natürlich nicht glücklich. Aber er ist zwölf und kein kleines Kind mehr und eigentlich mit Erwachsenen sehr offen, vielleicht findet er auch jemand, den er mag und sich ein wenig geborgen fühlt.
Ich weiß das es eine große Chance für ihn ist, gesund zu werden, aber wie die Ärztin sagte, es wird kein Zuckerschlecken. Ich werde all meinen Optimismus und all meine Kraft ihm übermitteln.
Ich danke dir für deine nette Unterstützung und das du mir ein bißchen Angst genommen hast. LG Lina (Schützin) :
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23.01.2010 08:44 |
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Hextina

KrisenmanagerIn ;-)
 

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Herkunft: Hamburgerin im wilden Syden
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Re: Wegen Trennungsangst in die Psychatrie von Hextina (23.01.2010 09:43) |
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Moin :),
| Zitat: |
Original von Schützin
ich merke jetzt schon, das die Ärztin aus der Ambulanz schon recht hat, alle anderen Therapien wären vielleicht nur halb! |
Sie würden uU gar nicht greifen. Weißt wenn eine Smptomatik so stark ist, dann kann es nötig erst in einer Klink zu intervenieren und danach ambulant weiter zu machen. Dein Kind wird nicht gesund aus der Klinik kommen, es wird danach vermutlich eine ambulante Nachbetreuung geben.
| Zitat: |
| Ja, ich habe Panik, weil mein Sohn Panik vor der stationären Aufnahme hat. |
Da bedingt ihr euch anscheinend und genau das muss durchbrochen werden.
| Zitat: |
| wird er in ein richtig tiefes Loch fallen. |
UU ja, aber er wird dann ganz professionell aufgefangen und kann rausfinden wofür die Angst steht und wovor sie ihn gerade schützt, was der Nutzen aus den Angst ist. Dann kann er die Angst irgendwann loslassen weil er sie nicht mehr braucht.
| Zitat: |
| Der Gedanke das mein Kind sich jeden Abend allein in den Schlaf weint, |
Heißt das, das er z.Zt. dieses nicht allein tut?
Dann köntest du doch schon mal mit ihm üben. Also ihn zu Hause schin behutsam auf solche Situationen vorbereiten. Vllt hilft ihm das.
| Zitat: |
| Ich danke dir für deine nette Unterstützung und das du mir ein bißchen Angst genommen hast. |
Gern geschehen :)
Und frag weiter wenn du Fragen oder Sorgen hast, bitte.
LG,
Tina
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23.01.2010 09:43 |
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emmie

Super-User
   
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Re: Wegen Trennungsangst in die Psychatrie von emmie (28.02.2010 14:43) |
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Hallo Lina,
wie geht es euch?
Ist dein Sohn nun in der Klinik?
Wenn ja wie geht es ihm und dir dabei.
Ich muß oft an euch denken.
LG
emmie
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28.02.2010 14:43 |
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