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Ratgeber Hochbegabung bei Kindern - Tests + erkennen -

Wichtige Informationen zum Thema ' ausgegrenzt? '



ausgegrenzt? im Ratgeber Hochbegabung bei Kindern - Tests + erkennen

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sundancekid sundancekid ist weiblich
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traurig

ausgegrenzt? von sundancekid (18.09.2005 18:23)

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hallo!
ich hab eine wichtige frage: wenn mein zwerg in der schule unterfordert ist, wie kann man das am besten ändern? wenn ihm die lehrerin keine zusätzlichen aufgaben gibt, langweilt er sich. er ruft auch immer die richtigen antworten heraus, wenn er gar nicht dran ist. aber wenn er zusätzliche aufgaben kriegt, sitzt er dann und arbeitet alleine, ist also auch ausgegrenzt. was ist besser? *seufz*
sundance
18.09.2005 18:23 sundancekid ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
Meggy
unregistriert

Re: ausgegrenzt? von Meggy (18.09.2005 20:04)

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Immer wieder Gespräche mit der Lehrerin suchen und ihr die Sachlage erläutern.
Vorschläge wie, dass du selber zettel erarbeitest oder er ein Buch mitnehmen darf.
und vor allem:
NIEMALS locker lassen!

Und warum ist er ausgegrenzt, wenn er selbstständig Aufgaben erarbeitet? Dann ist doch die Lehrerin nach wie vor im Klassenraum....
Wenn er die üblichen Aufgaben hat und länger brauchen würde, würdest du dir doch auch keine Gedanken über Ausgrenzung machen, oder?

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Meggy: 18.09.2005 20:05.

18.09.2005 20:04
sundancekid sundancekid ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von sundancekid

Re: ausgegrenzt? von sundancekid (18.09.2005 20:54)

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Bücher zu diesem Thema

hallo!

bis jetzt hab ich die lehrerin ja auch ständig darauf gedrängt, ihm zusätzliche aufgaben zu geben, was teilweise ja auch klappt, beispielsweise hat er ein eigenes mathe-buch bekommen (zusätzlich zu dem für die klasse). jetzt bin ich aber einem link gefolgt, und hab hier unter anderem folgendes gelesen,

Auch gut gemeinte Lehrersignale können eine ausgrenzende Doppelbotschaft enthalten: Ein hoch begabtes Kind, das der Klasse weit voraus ist, bekommt seinen Fähigkeiten entsprechend besondere Aufgaben und darf – oder muss? – für sich allein arbeiten, während die Klasse übt. Wiederholt sich dies häufig und wird die Arbeit des Kindes nicht wieder in den Unterricht einbezogen, wird die positive Botschaft »Du bist schon so gut, du bekommst schon mehr« überdeckt von einer negativen: »Du bist zu gut, halt dich raus«.

seitdem bin ich wieder etwas mehr verunsichert. er sitzt ja eh schon seit der 1. klasse alleine, manchmal sogar mit dem rücken zur klasse! anderseits ist er bei seinen klassenkameraden durchaus beliebt, am nachmittag läutet bei uns ständig irgendein kind an, um ihn zum spielen abzuholen.

was hältst du von dem artikel? ist diese grenze zwischen langweile und ausgrernung so dünn? soll ich die lehrerin weniger dazu drängen?

sundance
18.09.2005 20:54 sundancekid ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
sanne
unregistriert

Re: ausgegrenzt? von sanne (18.09.2005 21:04)

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Sei froh, dass dein Sohn Freunde hat.
Oft werden diese Kinder auch beim Spielen ausgegrenzt.
Solang das nicht der Fall ist, würde ich die Besonderheiten in der Klasse nicht überbewerten.
Die meisten Grundschullehrer sind damit eionfach überfordert.
Ihn in die Mitte zu setzen, wäre allerdings schon besser...

Wenn der Unterschied zum Lernstoff gar zu groß wird, käme ja auch das überspringen in Frage. Dazu müßte er dann aber auch die emotionale Reife haben...
18.09.2005 21:04
Elfe66
unregistriert

Re: ausgegrenzt? von Elfe66 (19.09.2005 14:34)

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Zitat:
Original von sundancekid
hallo!

bis jetzt hab ich die lehrerin ja auch ständig darauf gedrängt, ihm zusätzliche aufgaben zu geben, was teilweise ja auch klappt, beispielsweise hat er ein eigenes mathe-buch bekommen (zusätzlich zu dem für die klasse). jetzt bin ich aber einem link gefolgt, und hab hier unter anderem folgendes gelesen,

Auch gut gemeinte Lehrersignale können eine ausgrenzende Doppelbotschaft enthalten: Ein hoch begabtes Kind, das der Klasse weit voraus ist, bekommt seinen Fähigkeiten entsprechend besondere Aufgaben und darf – oder muss? – für sich allein arbeiten, während die Klasse übt. Wiederholt sich dies häufig und wird die Arbeit des Kindes nicht wieder in den Unterricht einbezogen, wird die positive Botschaft »Du bist schon so gut, du bekommst schon mehr« überdeckt von einer negativen: »Du bist zu gut, halt dich raus«.

seitdem bin ich wieder etwas mehr verunsichert. er sitzt ja eh schon seit der 1. klasse alleine, manchmal sogar mit dem rücken zur klasse! anderseits ist er bei seinen klassenkameraden durchaus beliebt, am nachmittag läutet bei uns ständig irgendein kind an, um ihn zum spielen abzuholen.

was hältst du von dem artikel? ist diese grenze zwischen langweile und ausgrernung so dünn? soll ich die lehrerin weniger dazu drängen?

sundance


Wir haben bei unserem großen die Erfahrung gemacht, daß es mit den Extra-Aufgaben sehr gut klappen kann. Er hat in der ersten Klasse z.B. in Mathe ein Arbeitsbuch für die zweite Klasse bekommen und durfte darin arbeiten, während die anderen Kinder leichtere Aufgaben gelöst haben. In Deutsch hat er oft, während die anderen Worte oder Sätze geübt haben, kleine Geschichten geschrieben, die er dann auch vorlesen durfte.
Trotzdem saß er mitten in der Klasse und war nicht ausgegrenzt.
Deinen Sohn extra zu setzen und dann noch mit dem Rücken zur Klasse ist ja wohl das letzte, da würde ich nochmal ein paar Worte mit der Lehrerin reden.

Sicher ist es schön für ein Kind so unterstützt zu werden, wie unser Sohn es in den ersten Grundschuljahren wurde (mittlerweile ist er in Klasse 7), aber uns war auch in erster Linie immer wichtig, daß seine sozialen Kontakte stimmten und er aufgrund seines "anders seins" nicht ausgegrenzt wurde.
Solange das bei Deinem Sohn stimmt, ist da doch schonmal eine gute Basis geschaffen.

Ansonsten .. erkundige Dich doch mal nach weiteren Fördermöglichkeiten .. meine Tochter macht seit zwei Jahren an einem Projekt für hochbegabte Grundschüler mit. sie geht abschnittsweise einmal pro Woche mit anderen Kindern in eine andere Schule wo kleine Projekte bearbeitet werden. Das ist auch eine sehr gute und sinnvolle Sache.

Ach ja, und das Überspringen, wie Sanne sagt, ist auch zu überlegen. Mein großer ist von Klasse 2 in 4 gesprungen und das war absolut richtig für ihn.
19.09.2005 14:34
sundancekid sundancekid ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von sundancekid

Re: ausgegrenzt? von sundancekid (20.09.2005 23:46)

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hallo!
danke für euren antworten.
mit dem überspringen ist das nicht so einfach. in der ersten klasse hatten wir massive probleme mit ihm, weil er sich geweigert hat, worte wie "salat" oder "oma" seitenfüllend zu schreiben (er konnte schließlich schon schreiben) - und sich die lehrerinnen gesträubt haben, ihn was anderes schreiben zu lassen (ein absoluter unfug, find ich, was wäre schon dabei gewesen?). daraufhin haben wir uns in einem gespräch zu einer schulpsychologischen untersuchung geeinigt, auch zur frage aufrücken in die 2. klasse. der psychologe stellte dann fest, dass unser sohn sozial noch nicht die nötige reife besitzt und außerdem zu klein(!) ist, um in die höhere klasse zu springen. das war´s dann.
er sitzt nicht immer in seinem "winkerl", allerdings sagt er schon selber, dass er dort in ruhe arbeiten kann - es kommt ja dazu, dass er sich extrem leicht zu dummheiten verleiten läßt und auch selber gern rumkaspert...
aber ich bin echt froh, dass er viele freunde hat, er ist sogar zum klassensprecher gewählt worden - was ihn wahnsinnig stolz gemacht hat.
wir werden sehen, wie das weiterklappt mit der schule...
LG
susanna
20.09.2005 23:46 sundancekid ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
Corona Corona ist weiblich
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Kinder: bald 12 und 13 1/2 Jahre
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Re: ausgegrenzt? von Corona (21.09.2005 08:44)

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Hallo Sundancekid,

wir haben leider die Erfahrung gemacht, dass begabtere Kinder oft ausgegrenzt werden.
Wenn die Lehrer nicht mitziehen, dann kann oft auch der Schupsy nicht mehr helfen. Da bleibt dann nur ein Wechsel.

Ich würde erstmal versuchen, mit der Lehrerin einen Plan zu erarbeiten.
Er könnte sich ja mit anderen Dingen beschäftigen - Buch mitnehmen...
Das wurde das ja schon geschrieben.

Bei der Extraaufgabe sollte es sich lieber nicht um Schulstoff handeln, denke ich, denn die Lehrer mögen es - meiner Erfahrung nach - nicht, wenn dem Schulstoff vorgegriffen wird. - Es sei denn, man möchte wirklich ein Springen ermöglichen.

Also, z. B. lieber ein Dinobuch o. ä. mitgeben als Matheaufgaben aus der nächsten Klassenstufe machen zu lassen.

Auch wichtig ist, dass erstmal das "Grundprogramm" gemacht wird. Dein Zwerg sollte nicht ganz von den langweiligen Aufgaben befreit werden, denn im Leben gibt es oft auch mal Langeweile, die man aushalten muß.
Vielleicht nicht zwei Seiten "Oma" schreiben,sondern nur eine Seite und dann das Buch vornehmen.

Es muß genau durchgesprochen werden mit der Lehrerin, aber auch mit Deinem Zwerg.
Und auch die Mitschüler sollten erklärt bekommen was es mit der scheinbaren "Bevorzugung" auf sich hat.
Natürlich müssen auch sie die Möglichkeit haben bei entsprechender Leistung, Extraaufgaben zu machen.

Wenn es den Mitschülern nicht richtig erklärt wurde oder wenn sie nicht auch ähnliche Möglichkeiten haben, dann kann es zu Neid und Mobbing kommen.
Die Mitschüler sehen oft nur, dass ein Kind spannende Sachen allein machen darf und die Pflichtaufgaben nicht machen muß.

Deshalb ist also die Einbeziehung der gesamten Klasse erforderlich.
Ähnlich läuft es ja auch, wenn ein Kind mit einer Behinderung in eine Klasse kommt. Dann wird auch alles genau erklärt.

Bei der Ausgrenzung eines Kindes spielt die Lehrerin eine wichtige Rolle. Sie hat es in der Hand, dies zu vermeiden oder zu verändern.
Aber auch die Eltern der anderen Kids haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluß.
Wenn sie z. B. ständig ihr Kind mit dem "besseren" Kind vergleichen, dann kann Neid aufkommen.

Bei uns war es so, dass die Eltern oft sagten: "Das ist die Familie, die meint sie sei "was besseres" mit dem sonderbaren Sohn."

Es gibt kein Patentrezept für Kinder auch keines für besonders begabte Kinder.
Man kann nur verschiedenen Wege ausprobieren und auf die Mitarbeit der Lehrer, der Schule und der Gesellschaft hoffen.

Unser Sohn (9 Jahre 4 Monate) geht inzwischen in die 5. Klasse des Gymnasiums.
Gleich zu Beginn gab es großen Ärger. (Kann man in meinem TagebuchForum lesen), doch ich hoffe, dass es bald bergauf geht und er die 4 Jahre Mobbing mit Gehirnerschütterungen, Vorhautriß, Prellungen usw. bald verarbeitet hat.
Nun kann es nur aufwärts gehen.

Viel Erfolg
Corona Sonnenschein
21.09.2005 08:44 Corona ist offline Homepage von Corona Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
sundancekid sundancekid ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von sundancekid

Re: ausgegrenzt? von sundancekid (22.09.2005 22:04)

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hallo!
"unsere" lehrerin ist eigentlich recht nett, sie versucht auch, den kleinen zu fördern/ fordern, ich versteh ja auch, dass sie natürlich auch 25 andere kiner unterrichten muss.
eine klasse überspringen haben wir, ehrlich gesagt, bereist abgehakt, da das in wien wirklich äußerst mühsam ist - ich weiß auch, dass sich unser sohn nicht gerne von seinen kameraden trennen würde.
*seufz* seine motorische unruhe trägt er dann am nachmittag im fußballverein weiter aus - mit dem unterschied, dass ich das dort SEHE, was mir von der schule nur berichtet wird. Mit dem Kopf gegen die Wand… es gibt kein stillstehen, kein zuhören, kein folgen, kein sichtbares aufpassen - er weiß denoch, was gemacht werden soll, da er scheinbar noch einen weiteren satz unsichtbarer ohren irgendwo hat HiHiHi ,aber er lenkt alle anderen ab und stört ununterbrochen. vielleicht sollt ich einfach nicht mehr zuschauen und ihm die verantwortung für sein tun selbst überlassen??
susanna
22.09.2005 22:04 sundancekid ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
Damiana Damiana ist weiblich
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Kinder: 1 Sohn (10)



Re: ausgegrenzt? von Damiana (23.09.2005 16:07)

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Hallo Susanna!

Das tut mir wirklich leid, dass es an der Schule so wenig Förder- bzw. Beschäftigungsmöglichkeiten für deinen Sohn gibt.
Da muss ich doch mal wieder feststellen, dass wir mit unserer Grundschule verdammtes Glück haben. Zum einen gibt es in allen Klassen eine Spiel- und Leseecke für die "Schnellen" und zum anderen bekommen alle Kinder nach jeder Arbeit einen individuellen Förderplan. Auch mein Sohn, der eigentlich nur Einsen schreibt. Im 3. Schuljahr durfte er in die Förderstunden der 4. Klasse gehen. Nur jetzt im 4. geht das ja leider nicht eine Stufe höher.

Was den Fußballverein angeht, so würde ich das auch ihm bzw. ihm und den Trainer überlassen.
23.09.2005 16:07 Damiana ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
sundancekid sundancekid ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von sundancekid

Re: ausgegrenzt? von sundancekid (24.09.2005 20:44)

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hallo!
eine spiel- und leseecke gibt es bei uns auch, aber das ist keine herausforderung. es basiert halt alles auf freiwilligkeit. und da ist mein sohn wie alle anderen kinder auch: mehr arbeit muss nicht sein HiHiHi
im endeffekt bin ich ja trotzdem glücklich, dass wir keine anderen probleme haben, es gibt echt schlimme sachen, da hab ich´s ja mit dem zappler noch sehr gut getroffen Geb7
LG
Susanna
24.09.2005 20:44 sundancekid ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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