Ist ein Test mit 5 Jahren ratsam      |
Isis1
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Dabei seit: 09.12.2008
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Beiträge: 8
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Ist ein Test mit 5 Jahren ratsam von Isis1 (08.01.2009 20:44) |
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Hallo,
so nun wurde ich aus dem Kindergarten heraus angesprochen, mein Sohn steht unter Beobachtung, die Kindergärtnerin will im Frühjahr evtl. Testen, nun meine Frage, ist es Ratsam zu testen? Was wird dort getestet und wie lange dauert so ein Test? Was ändert sich durch einen Test, bekommt man dann Hilfe von irgendwelchen Institutionen? Oder stehe ich dann immer noch allein da und muss sämtliches Input allein beschaffen? Was mir schon jetzt kaum noch möglich ist.
Gruss
Isis
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08.01.2009 20:44 |
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Mella83 unregistriert
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Re: Ist ein Test mit 5 Jahren ratsam von Mella83 (08.01.2009 20:50) |
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Um welche Tests handelt es sich denn?
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08.01.2009 20:50 |
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susann unregistriert
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Re: Ist ein Test mit 5 Jahren ratsam von susann (08.01.2009 21:18) |
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Und wer testet? Der Kindergarten?
Mein Kind wurde mit dem Hawik III damals getestet, der Hawik ist ein gängiger Test, der bei den Kindern angewendet wird. (von Psychologen/ Kinder- und Jugendpsychiatern)Aber meist ab sechs Jahre aufwärts. Vorher wird der Kaufmann- ABC gerne angewendet. Die Frage ist, was hast du von einem Ergebnis? Was ändert sich für euch? Ein hoher IQ heißt nicht Abitur und guter Lebensweg zwangsläufig. Hochbegabte müssen auch Ihren Weg gehen mit allen Problemen, die sich aus der HB ergeben können.
Ich habe ein getestetes Kind, er hatt drei Jahre irre Schwierigkeiten in der Grundschule. Da half uns damals das Gutachten, mein Kind bekam damals Zusatzaufgaben und wurde besser gefördert. Meine Große hatte mit drei Jahren das Schreiben und Lesen gelernt. Sie kam mit 5 in die Schule und lief problemlos durch. Da haben wir nie testen lassen. Ihr Entwicklung war lückenlos unproblematisch.
Unsere Jüngste hat vor einem halben Jahr einen Entwicklungstest mitgemacht, der wurde von einer niedergelassenen Therapeutin durchgeführt und hat als Diagnose/Ergebnis, dass unser Kind mit großer Wahrscheinlichkeit hochbegabt ist und wir einschulen sollten. Wir haben uns gegen die Einschulung entschieden und geben die Tochter an eine jahrgangsübergreifende Montesorischule. Wichtig für begabte Kinder ist die Schaffgung guter Rahmenbedingungen, glaub nicht, dass jede Grundschule auf das Ergebnis freudig reagiert und dein Kind entsprechend fördert, da fehlt denen dieZeit.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von susann: 08.01.2009 21:19.
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08.01.2009 21:18 |
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Isis1
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Dabei seit: 09.12.2008
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Themenstarter
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Re: Ist ein Test mit 5 Jahren ratsam von Isis1 (08.01.2009 21:51) |
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Hallo Susann,
ja mit der Frage was sich für uns ändert meine ich eigentlich eher meinen Sohn, gibt es besondere Kurse für besonders Begabte oder ähnlichem, ich merke doch jetzt schon das die Erzieherinnen kein Zeit für so etwas haben, nur habe ich auch zwei Kinder und muss nun leider auch beiden gerecht werden, was im Moment jedoch nicht der Fall ist, meine Tochter (wird 3 J) lernt nun die Dinos und den Weltall mit!! Toll, das kanns ja auch nicht sein, nur wenn ich mal etwas mit ihr machen will, kann mein Sohn sich nicht allein beschäftigen und stört so lange bis etwas anderes gemacht wird.
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08.01.2009 21:51 |
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vara

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Herkunft: niedersachsen Interessen: bogenschiessen Beruf: Sozialpädagogin Kinder: Sohn, 10 Familienstand: Single
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RE: Ist ein Test mit 5 Jahren ratsam von vara (08.01.2009 22:30) |
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Grüß dich Isis,
das ist nicht einfach zu beantworten. Die erste Frage, die sich stellt, wohin soll ein Test führen? Wozu ist man hinterher - wenn eine Hochbegabung vorliegen sollte - bereit? Und eigentlich als aller erstes: Was für ein Kind ist das Kind? Eher still, in sich ruhend, zurückgezogen? Oder impulsiv, kasperhaft? Eine Hochbegabung kann toll sein, aber auch zu einer Belastung werden - zumindest erst einmal... Die Umwelt reagiert mit Ablehnung, die Mitschüler, die Freunde, die Nachbarn, Eltern aus der Klasse und auch die Lehrer, weil sie meist nicht geschult sind oder "Elitenförderung" skeptisch ggü. stehen. Es entsteht einfach auch eine gewisse Erwartungshaltung dem Kind ggü. Auch als Mutter und auch, wenn man das eigentlich gar nicht will. Man schaut doch noch mal genauer hin, was macht er/sie jetzt wieder anders, besser oder auch schlechter und dann: warum kann er das oder das nicht... Manche behaupten, dass die seelische Reife dem Intellekt hinterher hängt (der Meinung bin ich nicht) und lehnen daher z. B. ein Überspringen einer Klasse ab. Und da kommen wir zum nächsten Thema: Die Schule. Oberflächlich wollen sie alle gerne Hochbegabtenförderung betreiben, sollte das Kind tatsächlich auch ein ausgeprägtes Talent haben, kann auch gezielt Förderung betrieben werden. Aber wenn nicht und u.U. noch eine Leistungsverweigerung hinzukommt, kann das Engagement ziemlich gegen Null laufen.
Ich habe meinen Sohn mit sechs Jahren testen lassen, weil die Klassenlehrerin vermutete, dass er hochintelligent sei. Nach massiven Einsatz bei der überlasteten Schulpsychologin, fand dann auch "zeitnah" ein Test statt (Hamburg-Wechsler Intelligenztest für Kinder(HAWIK-R) und danach war zu überlegen, ob er die Klasse überspringt. Wir entschlossen uns dafür. Mein Sohn wurde in der Klasse schlecht aufgenommen - vor allem die Jungen brauchten lange, ihn anzunehmen. "Sitzenbleiber" kannten sie, aber von unten hoch??? Neeeee.
Ich habe eine 5-jahres Odyssee hinter mir - jetzt ist alles im Lot, aber keine Spur von super Zeugnissen oder ähnlichem. Mein Sohn hat sich den unausgesprochenen Anforderungen immer verweigert und hat diese Haltung immer noch nicht aufgegeben. Wie andere Kinder auch tut er nur das Nötigste und wenn es dicke kommt, ja, dann setzt er sich mal hin ...übt ein wenig, schreibt 'ne eins und ruht sich wieder aus. Mittlerweile ist er auf einem Internat und dafür habe ich über ein Jahr gekämpft, denn mein Sohn war "unbeschulbar". Ein hochintelligenter Leistungsverweigerer eben.
Ich kann Dir nur raten, früh genug den Kommunalen Sozialdienst (KSD) als vorgeschaltete Instanz des Jugendamtes mit ins Boot zu holen. Oder wende Dich an die "Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e. V." (www.dghk.de). Sie bieten fast in jeder Region Elterntreffen an.
Wahrscheinlich würde ich alles wieder genauso machen, denn ich wollte auf jeden Fall vermeiden, dass sich mein Kind in der Schule langweilt. Aber achten solltest Du darauf, dass Dein Kind lernt zu lernen. Am Anfang fällt alles in den Schoss, aber irgendwann stößt auch der Schlauste auf seine Grenzen und dann sollte eine Lernkultur initiiert sein.
Ich hoffe, ich hab' Dich nicht allzu verrückt gemacht... in der Ruhe liegt die Kraft.
Genug der Platituden...
Gruß Valeska
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von vara: 08.01.2009 22:35.
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08.01.2009 22:30 |
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susann unregistriert
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Re: Ist ein Test mit 5 Jahren ratsam von susann (08.01.2009 23:55) |
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Du könntest mal hier lesen, da kann man vielleicht besser antworten oder mehr Infos zum Thema Test für dich haben
http://www.klugekinder.at/cgi-bin/cgi-bin/sbb.cgi?
www.logios.de
und zu Guter letzt natürlich die DghK
Da haben wir tolle Angebote mit unserem Sohn damals besucht.
Alles Gute
Susann
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08.01.2009 23:55 |
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Schmiddi
User

Dabei seit: 14.01.2009
Letzte Aktivität: 27.01.2009 14:37
Beiträge: 4
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Re: Ist ein Test mit 5 Jahren ratsam von Schmiddi (14.01.2009 11:09) |
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Hallo Isis,
ich habe mich gerade gefragt was der Kindergarten testen will. Ein Test kostet in der Regel eine Menge Geld. Und das macht mal eben ein Kindergarten???????
Eigendlich glaub ich das nicht. Und dann wer macht den Test die Kindergärtnerin ja wohl nicht, das sollte man immer jdm machen lassen der das mal gelernt hat. Erzieherin haben das aber nicht gelernt.
Dann stellt sich für mich damit die Frage was ändert sich damit für dein Kind. Was willst du oder der Kiga mit dem Test anfangen.
Du weißt, daß dein Kind klug ist wie klug ist doch eigendlich egal.
Ich würde nur Testen lassen wenn es zur Entscheidungsfindung (frühere Einschulung, Überspringen von Klassen, Wahl der Weiterführenden Klassen) notwenig ist.
Oder wenn Unklarheiten beseitig werden müssen. Mein Sohn war unkonzentirert hatte ein mangendes Arbeitsverhalten, hat kein Lust auf Schule etc. )
Kann aber alles. Erst jetzt haben wir ihn Testen lassen, weil seine Leistungen mehr zur Realschule deuten, ich aber denke das er egal wo er ist mittelmäßig sein wird. Also haben wir ihn testen lassen und dabei ist rausgekommen daß er auf jeden Fall auf Gymnasum muß um kein Leistungsververweigerer zu werden.
Der Test nutzt nur dann etwas wenn sich dann für das Kind etwas zum besseren verändert. Aber solange das nicht der Fall ist würde ich nicht testen. Schongarnicht von irgendwem.
Geändert hat sich bei uns nach dem Test nur das wir jetzt gegen eine Menge vorurteile und nichtwissen ankämpfen müssen. Mein Sohn wird in der Schule die Grundschule durchstehen müssen und kommt wohl nun doch in eine AG für begabte Kinder(wäre er sonst nicht gekommen er ist ja im mittelfeld).
Desweiteren können wir ihn jetzt bei verschiedenen Vereinen anmelden die aber so ein Atest haben wollen. Das ist der Vorteil eines Testes, aber die fragen alle nach welcher Test gemacht würde und die Test für 5jährige sind noch nicht überall anerkannt.
Ich hoffe ich konnte dir ein bißchen helfen
Schmiddi
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14.01.2009 11:09 |
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freddilysie

Urlaubsreif
 

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Re: Ist ein Test mit 5 Jahren ratsam von freddilysie (14.01.2009 11:29) |
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Also ich finde es recht komisch das ein Kindergarten sowas testen kann. Sorry glaube ich nicht.
Lysanne wurde mit 4,5 getestet von einem Kinderpsycholgen dabei kam raus Teilhochbegabung aber ADHS sie sollte Ritalin bekommen ich bin geflüchtet. Dann kam sie in die Schule die Probleme gingen weiter angeblich ADHS wir gingen zu einem richtigen Institut heimlich natürlich, dann war es Hochbegabung. Jetzt mit 9 Jahren wurde bei einem Klinikauftenthalt der HAWIK IV durchgeführt und es wurde erneut die Hochbegabung festgestellt.
Aber ich kann mir nicht vorstellen das sowas ein Kindergarten machen kann. Da währe ich vorsichtig.
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14.01.2009 11:29 |
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IlkaM. unregistriert
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Re: Ist ein Test mit 5 Jahren ratsam von IlkaM. (14.01.2009 16:11) |
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Ich unterschreibe einfach mal bei Schmiddi
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14.01.2009 16:11 |
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