Mit drei lesen lernen? |
David
Armer Irrer! *g*


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Herkunft: Südbayern ;-) Interessen: Kinderpädagogik / Psychologie, Medizin / Homöopathie, Pfadfinden, Aikido Beruf: Fachinformatiker für Systemintegration Kinder: 50 im Alter von ca. 6 bis 20 :-D
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Re: Mit drei lesen lernen? von David (10.09.2004 17:05) |
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Ich glaube (Ohne in irgendeiner Art und Weise betroffen zu sein.) hochbegabte Kinder sollten gefördert, nicht jedoch überfordert werden. (Das ist schätze ich mal bei HB die große Kunst.)
Ich glaube einfach es bringt nichts, wenn sich Kinder im Kindergarten oder in der Schule langweilen, ja gar schlechte Noten aufgrund dieser Langeweile schreiben. In diesem Fall denke ich einfach sollte gehandelt werden.
Bigmummi, wenn deine Tochter von sich aus schon sagt sie möchte lesen lernen, dann glaube ich solltest du ihr diesen Wunsch auch erfüllen.
Gruß
David
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10.09.2004 17:05 |
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ute heidorn unregistriert
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Lesen mit drei von ute heidorn (12.09.2004 18:44) |
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[denk]Sie ist nicht normal. [/denk]
Oh doch, das ist sie!!!!!!!!
Sie ist nicht krank, sie ist nicht unnormal, sie ist einfach in einigen Bereichen nur weiter.
Das allerwichtigste was solche Kinder brauchen, sind Eltern, die ihre Besonderheiten akzeptieren und fördern - Konflikte mit sich selbst haben sie eh genug.
Laß sie rechnen, laß sie lesen und schreiben. Wenn ich das richtig gelesen habe, hast du noch mehr Kinder, die auch älter sind. Also hast du auch Bücher genug im Haus, auch Schulbücher. Laß sie einfach schauen.
Gib ihr, was sie haben will und beantworte ihre Fragen.
Wenn du mir schreibst, wo du in Niedersachsen wohnst bitte mit PLZ), kann ich mal schauen, was da so in deiner Nähe an Möglichkeiten ist.
Gruß von Ute
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12.09.2004 18:44 |
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Tiger_Mum unregistriert
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RE: Lesen mit drei von Tiger_Mum (13.09.2004 12:12) |
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Bücher zu diesem Thema
[quote][i]Original von ute heidorn[/i]
[denk]Sie ist nicht normal. [/denk]
Oh doch, das ist sie!!!!!!!!
Sie ist nicht krank, sie ist nicht unnormal, sie ist einfach in einigen Bereichen nur weiter.
Das allerwichtigste was solche Kinder brauchen, sind Eltern, die ihre Besonderheiten akzeptieren und fördern - Konflikte mit sich selbst haben sie eh genug.
Laß sie rechnen, laß sie lesen und schreiben. Wenn ich das richtig gelesen habe, hast du noch mehr Kinder, die auch älter sind. Also hast du auch Bücher genug im Haus, auch Schulbücher. Laß sie einfach schauen.
Gib ihr, was sie haben will und beantworte ihre Fragen.
Gruß von Ute[/quote]
Danke, dass habe ich gebraucht
Ich lasse sie machen was sie möchte ohne Druck und alles. Hauptsache Julia fühlt sich gestärkt und wohl....
Meine PLZ und Ort schreibe ich per PN
Danke
:)
Desi
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13.09.2004 12:12 |
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Tiger_Mum unregistriert
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Re: Mit drei lesen lernen? von Tiger_Mum (13.09.2004 12:13) |
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[quote][i]Original von David[/i]
Bigmummi, wenn deine Tochter von sich aus schon sagt sie möchte lesen lernen, dann glaube ich solltest du ihr diesen Wunsch auch erfüllen.
Gruß
David[/quote]
Ja, dass glaube ich auch
Danke
Desi
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13.09.2004 12:13 |
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anouschka
Super-User Level III

Dabei seit: 31.12.2004
Letzte Aktivität: 12.01.2008 23:39
Beiträge: 207
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Re: Mit drei lesen lernen? von anouschka (02.01.2005 15:09) |
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Hi,
Zitat David "Ich glaube (Ohne in irgendeiner Art und Weise betroffen zu sein.) hochbegabte Kinder sollten gefördert, nicht jedoch überfordert werden. (Das ist schätze ich mal bei HB die große Kunst.)"
Das ist nicht nur bei HB die große Kunst, und es sollte auch garkeine "Kunst" sein, sondern eine Fertigkeit, die jeder Lehrer und Erzieher lernt: JEDES Kind hat das Recht, in jeder Institution seinen Interessen und seinem Entwicklungsstand entsprechend gefördert zu werden. Und das müssen Lehrer lernen!
Irgendwer hat hier noch geschrieben, dass das Problem das Schulsystem ist, und das gilt ebenso für die meisten Kinder! Dieses System ist nicht darauf ausgelegt, dass jeder lernen kann, was ihn zu einem bestimmten Zeitpunkt interessiert. Wir müssen wegkommen von der Vorstellung, dass alle am Ende eines Schuljahres die gleichen Sachen können müssen, PISA hat ja gezeigt, dass das auch mit dem bestehenden System nicht funktioniert.
Meiner Meinung nach kann jedes Kind von jedem Kind etwas lernen (und da sind die "großen" Kinder nicht ausgeschlossen), wenn sie nur offen genug sind (und das ist eine Einstellung, die man lernen kann). So etwa wie yorickos Mutter (Thread Erfahrungsberichte von Erwachsenen): "Sie hat uns mit ein Paar Downis bekannt gemacht (keine Ahnung wie sie sie kennengelernt hat). Und zum spielen, "verstehen" aufgefordert. Ich erinnere mich noch (war etwa 7), wie hilflos ich ihnen gegenüber stand, wusste gar nicht was ich tun sollte. Irgendwann kam es doch zum Spiel und ich habe langsam bemerkt, wie nette Kinder sie sind. Viel lieber als ich jemals... Diese "Therapie" dauerte nicht zu lange (wir wohnten doch zu weit), aber ich habe sie liebgewonnen und entdeckt, daß mein Verstand auch Grenzen hat. "
Ein guter Lehrer kann auch eine Klasse mit Integrationskindern, ausländischen Kindern die noch kein Deutsch sprechen, ganz "normalen" Kindern und hochbegabten Kindern leiten, sofern er genügend Material und Informationsquellen hat oder finden (helfen) kann, so dass jedes Kind dabei lernen kann. In Finnland geht das anscheinend, also, warum nicht auch hier?
So, jetzt bin ich gespannt, was Ihr dazu meint!
Noch kurz zu mir selbst: ich glaube, dass unser Schulsystem mir das Vertrauen auf meine Fähigkeiten genommen hat, dadurch dass es alles nur oberflächlich gelehrt hat, ohne dass man die Hintergründe verstehen gelernt hat. Deshalb wünsche ich mir für meine Tochter (4) eine andere Art von Schule. HB oder nicht (ist für mich nicht wichtig), sie soll vor allem glücklich sein, mit dem was sie ist, und das heißt für mich, sie soll das, was sie lernt, aus eigenem Antrieb lernen und alleine machen dürfen und das Erfolgserlebnis haben, weil sie es sich selbst vorgenommen hat und es nach Mühen und vielleicht Frust auch selbst gelernt hat.
liebe Grüße
anouschka
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von anouschka: 04.01.2005 14:48.
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02.01.2005 15:09 |
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amureja unregistriert
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Re: Mit drei lesen lernen? von amureja (17.02.2006 01:10) |
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hallo!
mein sohn (jetzt 4 1/4) ist auch so ein "kandidat". hat genauso angefangen mit automarken, verkehrsschildern, straßenplänen. jetzt isses geographie, astronomie.
er kann die buchstaben, er kann die zahlen bis...keine ahnung. er rechnet. er "liest". naja, er erkennt wörter wieder.
ich versuche alles, ihm nicht stoff der ersten oder 2. klasse beizubringen. er würde sich sonst sicher zu tode langweilen. naja, wahrscheinlich tut er es trotzdem.
aber ich glaube ums lesen lernen kommen wir nicht mehr lange herum. er bringt es sich selbst bei. wie so viele andere sachen.
momentan bringt er sich selbst die uhr bei (also die "richtige". die digitale kann er schon seit ca 2 1/2 - also zu wissen, was die zeit bedeutet).
man hat mir vorgeschlagen, es in einer "normalen" grundschule mit flex-klasse zu versuchen. ich glaube aber nicht, dass das das wahre ist. wenn mir aber jemand mit INTERNAT kommt...falln bei mir die schotten dicht. ich hab kein kind bekommen um es mit 5 jahren in ein internat zu stecken.
naja, ich lass es auch mich drauf zu kommen.
er ist momentan in einer normalen kita, und nachmittags mach ich den animateur. wird sicher nicht mehr ewig gehen (komme jetzt schon an meine grenzen - schach!)...
aber ich bin ganz zuversichtlich, dass wir den richtigen weg finden.
wünsche das euch auch
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17.02.2006 01:10 |
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prinzessin05

Ultra-User Level II


Dabei seit: 26.06.2003
Letzte Aktivität: 04.07.2007 09:27
Beiträge: 2.232
Familienstand: keine Angabe
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Re: Mit drei lesen lernen? von prinzessin05 (17.02.2006 10:05) |
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hallo
die normale Grundschule dürfte wohl nciht das Problem sein, zur Not muss er eben eine Klasse mal überspringen und das reicht meistens schon mal zumindest für die Grundschule. Öfter würde ich ein Kind nicht springen lassen, weil es dann auch Prob. mit den Mitschülern gibt, gerade wenn die anderen in die Pubertät kommen.
Es gibt die Deutsche Gesellschaft für das Hochbegabte Kind. Eine Niederlassung ist sicherlich auch in deiner Nähe und die bieten sowohl für die Kinder als auch für die Eltern Möglichkeiten, sich dort zu informieren und zu beschäften. Hier bei uns wird regelmäßig z.B. die Erlernung der Gebärdensprache oder Schach etc. angeboten. Da ist ganz sicherlich was für deinen auch dabei und du brauchst dann zu Hause nicht mehr den Animateuer spielen.
Informier dich einfach dort mal, die haben auch Tipps für den Umgang mit Lehrern etc.
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17.02.2006 10:05 |
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passion4science
User

Dabei seit: 08.06.2008
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Beiträge: 2
Herkunft: München Interessen: Natur, Kreativität, Garten, Wissenschaft Beruf: Biologe Kinder: Lyra, 2001 Familienstand: Partnerschaft
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RE: Mit drei lesen lernen? von passion4science (08.06.2008 09:26) |
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Mit allem Respekt vor der Expertise des Psychologen,
aber bei solchen Aussagen stellen sich mir die Nackenhaare auf:
>Sie ist Hochbegabt<
ja, kann sein. Aber die Validität aller Tests ist im Vorschulalter nun mal noch nicht so hoch, dass man so schwerwiegende Aussagen für die Zukunft wagen kann.
> und sie wird auch niemals eine normale Schule besuchen<
Aha. Auf welche Schule wird sie denn dann gehen? Bei Millionären als Eltern könnte man u.U. das eine oder andere Eliteinternat auf der Welt in Betracht ziehen.
Spezialschulen für HB sind in Deutschland nicht gerade an jeder Ecke zu finden, erst recht nicht Grundschulen.
Und nach meiner Erfahrung eignen sich die Spezialschulen nicht unbedingt für alle HB Kinder - es gibt nicht "das HB Kind". Auch Einstein war meines Wissens nach auf einer ganz normalen Schule und letztendlich ist ja wohl auch was aus ihm geworden. (Was keine Entschuldigung für schlechte Schulen sein soll)
>sie solle ab Januar ein Institut besuchen indem sie zwei Jahre lang lesen, schreiben und Rechnen lernt<
So. Und damit wird sie dann also gefördert. Lesen, Schreiben, Rechnen haben nicht unbedingt was mit HB zu tun. Kriegt der Psychologe bei dem Institut Prozente?
Wenn ein schlaues Kind Lesen usw. lernen will, schafft es das auch ohne Institut, mit ganz wenig Unterstützung von den Eltern.
Würde mich interessieren, was jetzt aus Julchen geworden ist. Der Beitrag ist ja wohl schon etwas älter.
Gebt ihr einfach Freiräume und unterstützt sie in dem was sie ausprobieren will.
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08.06.2008 09:26 |
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