Problemkind |
jana0266

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Problemkind von jana0266 (15.11.2009 16:39) |
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Hallo zusammen,
ich habe einen 5jährigen Sohn, Maximilian, der mir so einige Probleme bereitet. Er war als Baby und Kleinkind recht unauffällig, von seiner frühen Plapperei mal abgesehen. Er fing mit 8-9 Monaten an zu sprechen und steigerte seinen Wortschatz in rasantem Tempo. Bereits mit 12 Monaten sprach er ganze Sätze und das sehr deutlich. Er benutzte nie die sogenannte Babysprache und die Phase der zwei-Wort-Sätze hat er ganz ausgelassen. Seit er sprechen kann tut er das auch unaufhörlich und textet uns permanent zu.
Ansonsten verlief seine Entwicklung ganz normal, bis er etwa 2,5 war. Da wurden in seiner Kita innerhalb eines halben Jahres 3 der 4 Erzieherinnen ausgetauscht, auch seine "Lieblingstante" ging weg. Mit ca. 3,5 fing er dann an, wieder in die Hosen zu machen, aber grundsätzlich nur tagsüber.
Da meine Große (inzwischen 20) zu den sogenannten Hochbegabten gehört und einen 12 jährigen Leidensweg in der Schule hinter sich hat, habe ich im letzten Jahr angefangen, mich nach einer Alternative zu staatlichen Grundschule umzusehen. Meine Große hat da schon in der ersten Klasse die Lust am Lernen verloren, das will ich Max gern ersparen. Ich bin da auf die BIP-Kreativgrundschule gestoßen, die es bei uns hier git - vielleicht kennt die jemand - und die haben mir nahegelegt, ihn ab diesem Jahr schon zu ihnen in die Vorschule zu geben. Also habe ich ihn dafür angemeldet und bin heute froh darüber.
Bevor wir beide dann im Mai dieses Jahres zur Kur fuhren (Max leidet an Asthma), hat mich die Kitaleiterin noch um ein Elterngespräch gebeten. Dabei wär ich bald aus den Latschen gekippt, denn sie teilten mir mit, dass mein Kind überhaupt nichts mehr mitmacht, nur die anderen Kinder ärgert und schlägt, sich nicht in die Gruppe integriert und seine Entwicklung im letzten Jahr nicht so vorangegangen ist, wie sie es aus den Jahren vorher erwartet hätten. Sie meinten, dass es ja eigentlich ihre Aufgabe wäre, dafür zu sorgen, dass sich ein Kind in die Gruppe integriert, aber sie wüßten nicht weiter. Außerdem läßt seine Sauberkeit nach wie vor zu wünschen übrig und er wäre sehr aggresiv, wild und zapplig und hören würde er sowieso nicht (was aber nichts mit seinen Ohren zu tun hat). In einem Stuhlkreis hatte die Erzieherin zudem die Kinder aufgefordert, zu sagen, was ihnen in der Kita gefällt und was nicht. Alle Kinder hätten dabei gesagt, ihnen gefällt nicht, dass Max immer haut. Am Ende des Gespäches hatte ich das Gefühl, die wäre froh, mir nun den schwarzen Peter zugeschoben zu haben. Ich wußte überhaupt nicht, was ich tun sollte. Ich hatte schon gemerkt, dass mein Kind nicht mehr gern in die Kita ging,er machte gern einen auf krank, warum, dass konnte ich mir nicht erklären. Jetzt war ich aber auch sehr froh, ihn in der Vorschule angemeldet zu haben. Die Erzieherinnen hatten mir bis dahin noch kein Wort von seinen Problemen gesagt.
Während der Kur hatte ich Gelegenheit, mit einer Kinderpsychologin zu reden, habe ihr von den Problemen in der Kita erzählt. Sie meinte, er wäre wahrscheinlich unterfordert in der Kita, würde deshalb nicht mehr mitmachen und wär aggresiv. Wenn dann noch solche Sachen passieren, wie dieser Stuhlkreis, wo ihn alle Kinder an den Pranger stellen, wäre das kein Wunder, dass er noch mehr um sich schlägt. Aber da er nach der Kur nur noch 2 Monate in die Kita gehen würde und ab August dann in die Vorschule, meinte sie, dass sich seine Verhaltensauffälligkeit legen müßte. Ich kann mir eigentlich nicht so richtig vorstellen, wie ein Kind im Kindergarten so sehr unterfordert sein kann.
In die Vorschule ging er dann gern und es kamen erstmal auch keine Klagen.
Vor kurzem waren wir dann zur U9 bei der Kinderärztin, der seine Zappligkeit natürlich schon länger aufgefallen war. Sie möchte, dass er ab Januar zur Ergotherapie geht, damit sich das legt. Außerdem regte sie einen IQ-Test an, weil sie, genau wie die Psychologin bei der Kur vermutet, er wäre hochbegabt.
Und vorgestern nun, als ich ihn aus der Vorschule abholte, sagte mir seine Erzieherin, dass es in dieser Woche mit ihm kaum zum Aushalten war. Er wär so zapplig und ständig unterwegs, steht zB. während des Essens auf und macht irgendwas, blödet rum, usw.. Nur im Unterricht würde er super mitmachen. Er wäre auch sehr intelligent, aber außerhalb des Unterrichts ist er unmöglich und und dass paßt für sie nicht so richtig zusammen. Über Aggressivität wie im Kindergarten hat sie allerdings nicht geklagt, aber sein Sauberkeitsproblem, was nicht mehr so ausgeprägt, aber immer noch da ist, ist ihr auch schon aufgefallen.
Was mach ich nur mit dem Kind? Wie bringe ich ihm bei, wieder rechtzeitig auf Toilette zu gehen? Er kann das eigentlich, er war ja auch schon fast zwei Jahre lang absolut sauber. Ich weiß nicht, warum er das macht und was ich dagegen tun soll? Und hilft Ergotheraphie gegen seine Zappligkeit? Was kann ich sonst dagegen tun? Wenn er abends müde wird, ist es auch hier zu Hause kaum mit ihm zum Aushalten. Aber das kann ich wenigstens verstehen.
Wir waren auf Anregung der Kinderärztin auch schon bei einer Erziehungsberatung, die ihn beobachten und dabei speziell auf ADHS achten sollte. Sie meinte, er hätte kein ADHS, aber man sollte die Problematik im Auge beahlten. Was soll ich machen, es nochmal prüfen lassen? Kann es sein, dass er wirklich HB ist und das Theater nur aus Langeweile veranstaltet?
Ich bin wirklich für jeden Tipp dankbar.
Viele Grüße Jana
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15.11.2009 16:39 |
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Maju

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Re: Problemkind von Maju (15.11.2009 20:31) |
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Hallo,
ich kann nicht erkennen, wo du etwas besser machen könntest. Es gibt keine Hinweise darauf, wie ihr in der Familie mit dem Kind umgeht und wie viel Zeit ihr miteinander verbringt. Gibt es in der Familie die gleichen Probleme wie in der Kita/Vorschule?
Hochbegabung ist eine schwere Aufgabe für die Eltern, da ist kein Neid angebracht. Man muss sein Kind schon mit sehr viel Liebe erziehen, damit sich später nicht Intelligenz mit sozialer Armut paart und eine Gefahr für die Menschheit entsteht. Aber da die Kinder meist gleichzeitig sehr umtriebig und eher ablehnend den Eltern gegenüber aufwachsen, ist es schwer viel Liebe anzubringen.
Aber du scheinst dich ja mit Hochbegabten schon auszukennen.
Maju
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15.11.2009 20:31 |
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emma0668

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15.11.2009 21:09 |
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jana0266

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Re: Problemkind von jana0266 (15.11.2009 21:45) |
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Wir versuchen, mit ihm so normal wie möglich umzugehen, auch wenn es nicht immer einfach ist. ZB, wenn er mal wieder in die Hosen gemacht hat. Aber da haben wir jetzt einen 2Jährgen Kampf hinter uns, weder schimpfen, noch Versprechungen, noch loben wenn´s klappt, weder Belohnung noch Strafen, haben was gebracht. Auch ignorieren nicht. Jetzt gibts meist nur noch eine Ermahnung.
Die Psychologin bei der Kur sah im Weggang seiner Lieblings-kita-Tante den Grund für dieses Verhalten. Er war 4 Monate alt, als er Stundenweise in die Kita kam, da ich wieder auf Arbeit musste und diese Frau hatte ihn wohl besonders ins Herz geschlossen und ihm eine Extraportion Liebe gegeben. Für die neuen Erzieherinnen war er dann wohl nur ein Kind von vielen. Aber irgendwie muss man dieses Verhalten doch wieder geradebiegen können.
Ansonsten flippt er auch zu Hause manchmal aus, er kann meist nicht am Tisch sitzen bleiben, wenn wir essen und wenn ihm was nicht passt, kriegt er auch mal einen Wutanfall, schreit rum und schlägt nach uns. Ich versuche, immer ruhig zu bleiben, aber an manchen Tagen bin ich eben auch mal genervt und schrei ihn an. Mein Mann versucht auch immer ruhig zu bleiben, kann es aber auch nicht immer. Er versucht dann manchmal auch, das Kind zu dem zu zwingen, was er will, dann schreien sich beide an, weil Max sich zu nichts zwingen lassen will. Mein Mann schwenkt dann meist auf rumblödeln um, und dann macht das Kind doch, was es soll. Wenn er was will kann er ganz übel nerven und dann konmmt es auch vor, das ich nachgebe und nicht so konsequent bin, wie ich müßte. Perfekt sind wir beide nicht.
Da wir beide voll gearbeit haben und zudem immer noch an unserem Haus rumbasteln, hatten wir nicht so sehr viel Zeit für ihn. Jetzt bin ich seit einiger Zeit arbeitslos, da nehme ich mir mehr Zeit, aber leider habe ich den Kopf auch oft voll, wegen Arbeitssuche und Geldsorgen usw. Ich habe oft versucht, ihn auch in die Hausarbeit, zB. kochen, Tisch decken, aufräumen, mit einzubeziehen, das macht er nur manchmal und nur kurze Zeit mit, dann sucht er sich was anderes. Er kann sich aber auch sehr gut längere Zeit allein beschäftigen.
So richtig auskennen tu ich mich mit HB nicht, bei meiner Tochter habe ich es lange nicht erkannt. Ich habe lange mit ihr allein gelebt, meinen Mann lernte ich kennen, da war sie bereits 12. Sie hat in der Schule keine Hilfe bekommen und als klassischer Schulverweigerer nur so viel gemacht, wie unbedingt nötig war. Dafür klagte sie ab der Grundschule ständig über Kopf- oder Bauchschmerzen und ich bin mit ihr von Arzt zu Arzt gerannt, ohne das sie was gefunden haben. Aber Anna war nie so extrem wie Max, der fing die Kopf- oder Bauchschmerz-Nummer schon in Kindergarten an.
Ich liebe mein Kind sehr, und würde alles tun, damit er sich gut und unbeschwert entwickeln kann. Das er aufgrund seiner Aggressivität schon im Kindergarten ausgegrenzt wurde tat mir sehr weh und ich möchte verhindern, dass das in der Vorschule wieder passiert. Er ist zudem sehr aufgeschlossen und geht auf jeden offen, manchmal sogar penetrannt offen zu. Erwachsene fanden das niedlich, solange er klein war, jetzt erfährt er damit meist Ablehnung, bei Kindern war das schon immer so. Er läßt sich von der Ablehnung dann meist nicht sehr beeindrucken, aber mir gibt dass oft einen Stich. Diese Ablehnung kann doch nicht gut sein und so versuche ich, ihm immer wieder zu erklären, dass er andere in Ruhe lassen soll. Wenn er dann auch noch in der Schule abgelehnt wird, wird aus ihm vielleicht wirklich mal ein verbitterter oder gefährlicher Mensch. Wir in der Familie versuchen ihm deshalb auch immer zu zeigen, dass wir ihn lieben.
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15.11.2009 21:45 |
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prinzregent unregistriert
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Re: Problemkind von prinzregent (16.11.2009 04:25) |
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Problematik ? Wo ist da eine Problematik ? Meine Kinder konnten mit 2 Jahren noch nichts sprechen ! Ihr macht euch zu viele Gedanken und es gibt zu viele Fachleute, die Geld verdienen mit eurem wunderbaren Sohn ...
in diesem Sinne, das Problem
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16.11.2009 04:25 |
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Maju

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Re: Problemkind von Maju (16.11.2009 08:54) |
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@prinzregent
Hochbegabte Kinder sind schwieriger zu erziehen als normale, es gibt da viel aufschlussreiche Literatur dazu.
@jana
Wenn es Hochbegabung ist, dann kann man das durch Tests rauskriegen. Und dann würde ich dem Kleinen mal schleunigst das Lesen beibringen. Meine Kinder (nicht hochbegabt) konnten mit 5 Jahren schon lesen und haben sich ihr benötigtes "Futter fürs Gehirn" dann selbst geholt. Eine Kita ist stinklangweilig für so ein Kind, das sich einfach gerne in Ruhe bilden möchte. Hinter Büchern kann man sich auch gut zurück ziehen. Außerdem könntet ihr ihn mit 5 einschulen, das machen ja sogar Eltern von nicht Hochbegabten.
Falls er seine Lieblingskitatante sehr vermisst, dann redet mit ihm da drüber. Manche Probleme verschwinden einfach dadurch, dass man es nochmal besprochen hat. Vielleicht könnt ihr ja einen Brief an sie schreiben, ein Bild malen, nochmal bewusst Abschied nehmen.
Dass ihr nicht immer konsequent seid, manchmal ausrastet, beweist dass ihr nicht aus Stein seid und ihn liebt. Wer immer alles richtig macht, hat wohl kaum Gefühle.
LG
Maju
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Maju: 16.11.2009 08:54.
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16.11.2009 08:54 |
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emma0668

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Re: Problemkind von emma0668 (16.11.2009 10:36) |
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kann mich da maju´s ausfürhungen nur anschliessen
"ausrasten" gehört dazu
kenne ich zur genüge weil man mit "normalem" menschenverstand garnicht nachvollziehen kann was in solchen kindern (egal ob HB, ADHS oder ADS) vorgeht... die "ticken" einfach anders und haben irgendwie ihre eigene welt und vorstellungen
ich wünsche euch vieeeeeeeeeeeel kraft und halt uns auf dem laufenden
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16.11.2009 10:36 |
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Chaosine
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Re: Problemkind von Chaosine (16.11.2009 11:18) |
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Ich würde mal sagen, weder Kinderarzt noch Erziehungsberater können AD(H)S diagnostizieren. Und - falls er das haben sollte - kommt ihr mit einem normalen IQ-Test auch nicht an seine Fähigkeiten heran. Dafür gibts andere Stellen, z.B. Sozialpädagogische Zentren. Gibt es eins in deiner Nähe? Könntest du dein Kind dort einmal vorstellen?
Viele Grüße
Chaosine
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16.11.2009 11:18 |
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jana0266

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Re: Problemkind von jana0266 (16.11.2009 14:27) |
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Ersteinmal vielen Dank für alle Eure Antworten.
@Maju
Die Kinderärztin möchte ja, dass wir mit ihm einen Test machen, aber erst kurz vor der Einschulung. Mit 5 einschulen wird leider nichts mehr, er wird ja im Mai schon 6. Aber dafür ist er ja in der Vorschule, und die haben auch schon 2 bis 3 Stunden Unterricht pro Tag, in Fächern wie Kunst, Musik, Sport, Tanz, Englisch, Schach, Lesen und Erzählen, Mathematische Grunderfahrungen, Pfiffikus und einiges mehr. Lesen wollte ich ihm eigentlich noch nicht beibringen, damit er sich dann in der Schule nicht langweilt. Hoffe ich zumindest.
Ich glaube nicht, dass er seine Lieblingskitatante immer noch vermisst, werd ihn aber trotzdem mal fragen. Deswegen wundert es mich ja so, dass er noch immer so seine Probleme mit der Sauberkeit hat. Oder ob sich das Problem inzwischen verselbstständigt hat? Geht sowas? Ich hatte sehr gehofft, dass der Wechsel in die Vorschule dieses Problem mit löst, war aber nichts.
Ja, noch was: Wo läßt man am Besten einen IQ-Test machen und kannst Du mir ein gutes Buch über HB-kinder empfehlen?
@emma0668
vielen Dank
@Chaosine
Ein sozialpädagogisches Zentrum oder sowas gibt es bei uns nicht, deshalb hat uns die Kinderärztin ja zur Erziehungsberatung geschickt. Ich müßte an die Uniklinik nach Jena fahren, in die Kinder-und Jugendpsychiatire, da waren wir mit unserem Großen (mein Stiefsohn) auch, da der nachweislich an ADHS leidet. Aber wenn ich die beiden vergleiche, glaube ich eher nicht, das unser Kleiner ADHS hat. Ich kenne den Großen zwar erst seit seinem 12. Lebensjahr, aber meine Schwiemu erzählt mir oft, wie der Große war. Obwohl beide unheimlich zappling sind bzw. waren, sind sie doch sehr unterschiedlich. Der Kleine kann sich durchaus konzentrieren, auch über eine längere Zeit, was der Große ohne Tabletten nicht hingekriegt hat. Ich will das Thema nicht aus den Augen verlieren, aber die Fachleute treiben mich bisher mehr in Richtung HB. Oder muss ich erstmal ADHS sicher ausschließen lassen (oder auch nicht), bevor ich ihn auf HB testen lasse?
Nochmal meine Frage: Was haltet ihr von Ergotherapie? Kann das gegen seine Zappligkeit helfen?
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16.11.2009 14:27 |
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Maju

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Re: Problemkind von Maju (16.11.2009 14:40) |
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Es gibt da von der Zeitschrift "Geo" eine spezielle Ausgabe zu hochbegabten Kindern, die ich für den ersten Überblick sehr gut fand. Ansonsten empfehle ich immer gerne die örtliche Bücherei, da kann man sich alles heraussuchen lassen, bergeweise mitnehmen und kostet wenig.
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16.11.2009 14:40 |
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