Tic-Störung |
jubaof
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Tic-Störung von jubaof (29.04.2009 13:06) |
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Hallo,
ich bin auf das Forum gestoßen, weil mein Sohn seit einem halben Jahr einen Tic entwickelt hat: er hustet unentwegt. Ich denke ich bin derzeit mehr behandlungsbedürftig als mein Sohn - meine Nerven liegen blank. Spätestens alle 5 Sekunden ein Stakkatohusten. Sollte mein Kind es schaffen, einmal für kurze Zeit den Mund zu halten, wird es besser - aber er redet ohne Punkt und Komma.
Jetzt habe ich schon viel gelesen, aber nirgendwo kommt etwas detailliertes über Erfahrungen mit Bachblüten oder Homöopathie bei Tic-Störungen.
Weiß jemand hier einen "heißen" Tipp, wie ich ich meinen Sohne hier etwas Unterstützen kann? Er wird immer häufiger in der Schule angesprochen und die Lehrer denken er macht das mit Absicht.
Danke im voraus
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29.04.2009 13:06 |
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Schiffchen

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Re: Tic-Störung von Schiffchen (30.04.2009 00:26) |
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Erstmal ein herzliches Willkommen hier im EF
Und zu Deiner Frage: Da fehlen mir noch ein paar Angaben, um Dir richtig zu antworten - wie alt ist denn Dein Sohn? In welche Klasse geht er? Und warum hast Du diese Frage in dieser Rubrik "Hochbegabung" gepostet?
Ich kann Dir nur vorab schon sagen, dass ich mich mit diesem Thema auch schon befassen musste - daher weiß ich ein bißchen was darüber. Ich kann Dir schon mal ein großes Paket Geduld schicken
Meld Dich einfach wieder.
LG Schiffchen
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30.04.2009 00:26 |
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jubaof
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30.04.2009 06:33 |
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Sanny

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Re: Tic-Störung von Sanny (30.04.2009 12:14) |
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huhu jubaof,
auch von mir ein herzliches willkommen u. ein kraftpaket
also meiner hat (mittlerweise zum glück weniger) den tic des sich ständigen räusperns.
hier zu hause habe ich die erfahrung gemacht, dass kaugummi kauen ihn davon abgelenkt hat...in der schule leider untersagt....
achso, meiner ist 12 jahre
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30.04.2009 12:14 |
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User8 unregistriert
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Re: Tic-Störung von User8 (30.04.2009 13:20) |
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Hallo und auch von mir "Herzlich Willkommen"
Ich habe einen elfjhrigen zu hause, der aber nbicht hchbegabt ist- aber er hat ADS ( ohne h) und bekommt inzwischen auch medis.
ZU dem Hüsten. Also ich habe das als Dauerräuspern abbekammen- und es hat mich auch fast wahnsinnig gemacht. Allerings hat er das nur noch ganz selten, meistens wenn ihn irgend etwas stark geistig beansprucht oder auffühlt. Er hat das also fast komplett abgelegt.
Ich finde Sanny's Idee aber super und werde mir das gleich mal vormerken, falls er nochmal in so eine Phase kommt....
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30.04.2009 13:20 |
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jubaof
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Re: Tic-Störung von jubaof (30.04.2009 13:54) |
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Hallo zusammen,
tja ich muss gestehen, dass meiner die Phase des "hochziehns" (grunz) und des hüstelns bereits hinter sich gelassen hat. Das war nervig - aber auszuhalten. Die Husterei jetzt ist einfach nervtötend, weil extrem laut und das Husten oft länger anhält als die Pause dazwischen. Zudem stört sie meinen Sohn selbst wenn er sich sportlich betätigt. Klar er soll einen steilen Berg mit dem Fahrrad hoch und kann vor lauter Husten nicht einatmen. Tränen sind hier vorprogrammiert. Wir waren schon beim HNO und Lungenfacharzt also nicht dass ihr denkt, ich quäle mein Kind und er hat was anderes...
Da es ihn doch sehr in seinem Leben einschränkt bin ich eben auf die Idee gekommen hier mit Bachblüten oder Homöopathie zu unterstützen. Aber bei all meiner Recherche bin ich auf nichts gestoßen.
Nichtdestotrotz werde ich das mit dem Kaugummi auch ausprobieren (Bonbons haben wir schon durch).
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30.04.2009 13:54 |
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Schiffchen

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Re: Tic-Störung von Schiffchen (04.05.2009 00:37) |
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Hallo jubaof,
tut mir leid, ich war einige Tage nicht online, daher erst so spät meine Antwort.
Also mein Sohn ist auch in diesem Bereich anzusiedeln, aber ich habe nicht wirklich gehört, dass Tics bei HB häufiger auftritt. Aber das ist ja letztendlich auch egal, denn diese Tics sind halt so oder so nervenaufreibend.
Was ich aber weiß, ist, dass bei Jungs generell in diesem Alter der Vorpubertät die Gefahr besteht, dass sie sich "komische" Dinge angewöhnen. Ich weiß von einem Nachbarjungen, der sich auch dauernd geräuspert hat. Die Eltern haben lange mit den Lehrern und diese dann mit den Schülern gesprochen - die haben ihm nicht noch mehr Streß gemacht, indem sie ihn dauernd darauf angesprochen haben. Auch in der Fußballmannschaft war für die anderen Kinder dieses permanente Räuspern kein Thema. Dann hat es sich später von selber wieder gelegt.
Zur gleichen Zeit wie diese Geschichte hat unser Großer angefangen, eine ungeheure Menge zu trinken! Zum Schluss waren es fast 6 Liter am Tag - Leitungswasser... Er musste dann in die Klinik, um auszuschließen, ob er krank war, aber es stellte sich dort als eine Angewohnheit raus.
Und der dortige Arzt sagte mir eben, dass es in dem Alter bei Jungs oft vorkommt, dass sie Tics entwickeln. Wenn man den Kindern mit Geduld und Ruhe entgegenkommen kann, soll es sich bessern. Und mir wurde gesagt, dass es auch Gruppen gibt, wo man sich Hilfe holen kann. Die brauchten wir aber dann nicht mehr, weil es sich bei uns recht schnell wieder legte, als wir unserem Sohn sagten, dass er selber für seinen Körper Verantwortung übernehmen muss.
Ob bei Tics Bachblüten oder Homöopathie helfen, weiß ich nicht, aber ich kann mir schon vorstellen, dass es etwas bringt. Denn wenn es "Ruhe" und Gelassenheit bringt, ist das doch auch schon was. Kennst Du denn eine/n Heilpraktiker/in, die Dich gut beraten? Da solltest Du schon wirklich Vertrauen haben.
Ich drück Dir oder besser Euch die Daumen, dass Ihr einen Weg findet, mit dem Ihr leben könnt
LG Schiffchen
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04.05.2009 00:37 |
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jubaof
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Re: Tic-Störung von jubaof (04.05.2009 14:17) |
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Hallo Schiffchen,
vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Das schlimme am Tic meines Sohnes ist, dass es extrem laut ist, viel lauter als normaler Husten. Das ist schwer zu "überhören". Da kann ich schon verstehen, dass sein Nebensitzer die Krise kriegt, der hört ja den Lehrer nicht mehr.
Muss mich outen, dass ich selbst Heilpraktikerin bin, aber nicht zum Thema Homöopathie auf dem Laufenden. Das ist ein weites Feld, deshalb dachte ich vielleicht hat ja einer Erfahrung mit dem einen oder anderen Mittel gemacht. Das hätte mir weitergeholfen. Inzwischen habe ich lange repertorisiert und bin auf ein Mittel gestoßen, das Sohnemann ganz gut trifft und habe eine deutliche Besserung erreicht. Mal sehen, ob es anhält. Er hustet jetzt vielleicht noch 2x in der Stunde und nicht 2x in 5 Sekunden! Das ist doch was, oder?
Sonnige Grüßle
Jubaof
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04.05.2009 14:17 |
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Schiffchen

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Re: Tic-Störung von Schiffchen (04.05.2009 23:13) |
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Na bitte, das hört sich doch schon gut an.
Ich glaube ja auch, dass in diesen Fällen die Homöopathie helfen kann.
Und wenn Du selber eine Heilpraktikerin bist, denke ich auch, dass Du Dir besonders viel Mühe geben wirst, um für Deinen Sohn die "richtige" Mischung zu finden. Schön, dass man hier von Deinen Erfahrungen lesen kann.
Machst Du denn mit ihm auch noch andere Therapien? Ich dachte an sowas wie Gruppenarbeit oder psychologische Gespräche oder so. Das ist aber einfach jetzt nur so mal neugierig nachgefragt.
Ich drück Euch die Daumen, dass es bei Euch weiterhin so gut läuft
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04.05.2009 23:13 |
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jubaof
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Re: Tic-Störung von jubaof (06.05.2009 08:55) |
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Hallo Schiffchen,
mit Gruppenarbeit und dergleichen kann ich nicht dienen.
Aber vielleicht sollte ich mich auf Tic-Störungen spezialisieren?! Wenn ich so sehe und höre, welche Odyseen (oder schreibt man das jetzt mit 3 "e"??) manche Mütter und Kinder durchmachen und wie anstrengend es für alle Beteiligten ist, wäre das wirklich zu überlegen.
Für mich gibt es kein "gibts nicht" und mit abwarten und dem Thema Geduld habe ich einfach nicht so. Deshalb mein Versuch, hier mehr in Erfahrung zu bringen und mich in ein Gebiet einzuarbeiten, von dem ich sehr wenig Ahnung habe.
Dein Sohn hat 6 Liter am Tag getrunken? Meine Güte, dass das kein Schaden an den Nieren entstanden ist und der Tic schnell vorbei war! Was sich die kleinen Kerlchen aber auch so einfallen lassen.
Laut meinen Recherchen ist die Neigung zu Tics zu einem gewissen Grad auch genetisch veranlagt. Der Vater meines Sohnes hat lange Zeit gestottert - ich denke auch eine Form von Tic. Mit 3 Jahren hat mein Sohn keine 2 Wörter am Stück herausgebracht. Ihn hat es nicht gestört- er hat weiter den ganzen Tag am Stück gequatscht - wie es mir dabei ging brauche ich wohl nicht zu erörtern. Von jetzt auf nachher war alles vorbei und er konnte wieder fließend stundenlang quasseln.
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06.05.2009 08:55 |
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