Umzug, Unterforderung, Verhaltensänderung, Hochbegabung? |
Fallada

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02.03.2010 10:06 |
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elise
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Re: Umzug, Unterforderung, Verhaltensänderung, Hochbegabung? von elise (02.03.2010 10:09) |
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ja, die Schusselfehler kenne ich auch. In der letzten Deutscharbeit hat mein Sohn allerdings erstmals echte Verständnisfehler drin gehabt. Es stellte sich heraus, dass er den Teil des Unterrichts einfach nicht mitbekommen hatte (nicht aufgepasst). Das ist natürlich wirklich blöd, aber er kann offenbar nicht anders. Er kann sich einfach nicht sagen: ist egal, zwar alles öde aber ich hab es ja bald hinter mir. Seine Bemühungen halten immer nur kurz an. Die lesen in der Schule beispielsweise gerade ein Kinderbuch, das eigentlich altersgerecht und ganz lustig ist, ein bißchen Mädchenlektüre vielleicht. Sämtliche Fragen zum Text öden ihn an. Stattdessen liest er den "kleinen Hobbit" und fängt gerade den Herrn der Ringe an... allerdings finde ich das noch etwas zu schwer und ich vermute, er wird es nicht auf Anhieb packen. Da ist natürlich ein kleines Familiengeschichtchen öde dagegen. Er "darf" auch das Schul-Lesebuch nicht einfach weiterlesen. Die Lehrerin habe den Kindern verboten, Lesestoff vorwegzunehmen...
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02.03.2010 10:09 |
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Fallada

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Re: Umzug, Unterforderung, Verhaltensänderung, Hochbegabung? von Fallada (02.03.2010 10:14) |
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Bücher zu diesem Thema
Herr der Ringe, mit 9?
Hmm, gibt es auch anspruchsvolle Lektüre, die nicht so grausam geschrieben ist.
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02.03.2010 10:14 |
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elise
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Re: Umzug, Unterforderung, Verhaltensänderung, Hochbegabung? von elise (02.03.2010 10:19) |
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...bestimmt gibt es die. Ich denke auch, er wird das Buch wieder weglegen, da es doch etwas schwer zu lesen ist. Aber er wollte es unbedingt lesen. Es ist nun einmal die Weiterführung vom Hobbit. Ich habe den Herrn der Ringe mit 13 gelesen und fand ihn eigentlich eher kompliziert und nicht so grausam. Allerdings ist das schon eine Weile her
).
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02.03.2010 10:19 |
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elise
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Re: Umzug, Unterforderung, Verhaltensänderung, Hochbegabung? von elise (02.03.2010 10:20) |
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@ freddilysie: steglitz-zehlendorf
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02.03.2010 10:20 |
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freddilysie

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Re: Umzug, Unterforderung, Verhaltensänderung, Hochbegabung? von freddilysie (02.03.2010 10:31) |
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| Zitat: |
Original von elise
@ freddilysie: steglitz-zehlendorf |
Wir auch, welche Schule geht er? Meine in die Alt-Lankwitzer
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02.03.2010 10:31 |
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freddilysie

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Re: Umzug, Unterforderung, Verhaltensänderung, Hochbegabung? von freddilysie (02.03.2010 13:16) |
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Ich kann dir nur noch den Tipp geben dich an die Beratungsstelle von der DgHK zu wenden, die können dir echt helfen.
Oder du gehst mal zu einem Elternstammtisch der ist immer am letzten Montag im Monat in Tempelhof.
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02.03.2010 13:16 |
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elise
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Re: Umzug, Unterforderung, Verhaltensänderung, Hochbegabung? von elise (02.03.2010 13:29) |
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Danke für den Tipp! Vorerst bin ich ja noch etwas skeptisch, ob es sich wirklich um .eine Hochbegabung handelt... ich habe den Eindruck, er ist vielleicht durch Umzug und anderes Bundesland vom Stoff her weiter als die anderen und daher aktuell unterfordert. Der Test mag da helfen, die Dinge richtig einzuschätzen... hoffentlich
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02.03.2010 13:29 |
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elise
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... wie es weiterging von elise (28.05.2010 09:10) |
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Hallo! Ich will mal kurz zurückmelden, was passiert ist. Der Test ergab eine teilweise Hochbegabung. Im Ergebnis spielte das aber schließlich gar nicht die entscheidende Rolle, wie der Test genau ausfiel. Entscheidend war, was wir gemacht haben. Wir haben unseren Sohn in die vierte Klasse springen lassen können (2. Halbjahr). Dort fühlt er sich deutlich wohler. Nach wenigen Wochen hatte er das Leistungsniveau bereits wieder erreicht, nach Angaben eines Lehrers teilweise sogar deutlich darüber hinaus. Ich kann nur jedem, der den leisesten Verdacht hat, sein Kind könne in einer Klasse chronisch unterfordert sein, raten, sich umgehend zu bemühen, etwas an diesem Zustand zu ändern. Es war die wohl beste Entscheidung, die wir hätten fällen können. Ein einziger Punkt macht mir etwas Sorge: er fängt schon wieder an, sich zu langweilen. Das kann eigentlich kaum sein, sollte man meinen. Ich glaube aber mittlerweile, es hat weniger mit den Lehrinhalten zu tun, als mit der Art der Wahrnehmung, die manche Kinder haben. Die Aufnahmefähigkeit ist vielleicht größer, schneller, anders. Das macht mir Sorge, er ist mir zu oft unglücklich, unzufrieden, negativ gelangweilt (es gibt ja auch positive Langeweile, man MUSS sich auch mal langweilen können und dürfen, aber nicht dauerhaft und um den Preis der Schwermut...). Wenn er im Herbst aufs Gymnasium kommt, könnte sich das evtl. legen. Mal sehen. Also im Ergebnis war es eine gute Sache a) den Test zu machen b) die Klasse zu überspringen. Aber die c)-Frage, nämlich, wie wird sich das Kind dauerhaft im Schulsystem integrieren und mit seinen Fähigkeiten behaupten können, ist nicht beantwortet.
Gruß Elise
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28.05.2010 09:10 |
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