Was tun bei Verdacht auf Hochbegabung? |
gunna
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Was tun bei Verdacht auf Hochbegabung? von gunna (14.08.2010 11:46) |
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Hallo,
seit einiger Zeit kommt mir immer mehr der Verdacht, mein Jüngster (4.Kind/9 Jahre) könnte hochbegabt sein. Er hat in der Schule Schwierigkeiten bei der Konzentration und mit den anderern Kindern. Die Lehrer wissen nicht, wann er aufpasst, aber er kann alles und macht es, wenn es interessant ist. Hausaufgaben, die aus Abschreiben bestehen sind ein Graus für ihn und für mich. Unter Druck (Klassenarbeiten) zeigt er gute Leistungen und erstaunt uns und seine Lehrer.
In der Familie ist er relativ unauffällig.Nun sind wir alle recht intelligent und vielseitig interessiert. Er hat hier also genügend Anregungen und spielt mit seinen älteren Geschwistern. Auch alle Gesellschaftsspiele hat er schon früh gelernt, da er einfach mit einbezogen wurde. Bei Freizeitaktivitäten versuchen wir natürlich immer, allen Kindern etwas zu bieten, so dass er als Jüngster oft schon Sachen für ältere mitgemacht hat.Mit anderen Kindern kommt er nur vereinzelt zurecht. Leider hat er sich mit seinem besten Freund verkracht, der konnte bisher immer bei seinen Playmobil-Rollenspielen mithalten. So langweilt er sich in der Schule und zu Hause die meiste Zeit. Noch habe ich kein Thema gefunden, dass ihn besonders interessiert. Noch nicht mal Bücher!
Gern würde ich ihn aus seinem Frust erlösen, weiß aber nicht weiter.
Wie fange ich das an, wenn ich ihn testen lassen möchte?
Wo kann ich weitere Hilfe bekommen?
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14.08.2010 11:46 |
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Leonie

Ultra-User Level II


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Re: Was tun bei Verdacht auf Hochbegabung? von Leonie (14.08.2010 20:12) |
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Ich weiß nur, dass man solche Tests bei Kinderpsychologen machen lassen kann.
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14.08.2010 20:12 |
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justicia84
User

Dabei seit: 03.12.2010
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Re: Was tun bei Verdacht auf Hochbegabung? von justicia84 (03.12.2010 15:07) |
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Bücher zu diesem Thema
Hallo Gunnar,
ich habe gerade eine ähnliche Situation vorliegen.
Da mein Sohn eine Frühgeburt war und 3 Monate zu früh kam, wird er seither regelmäßig imn der MMH vorstellig, um seinen Etnwicklungsstand zu prüfen.
Viele Kinderkliniken bieten das in ihrer pedriatrischen Abteilung an. Dafür benötigst du nur die Überweisung deines Kinderarztes und es sollte damit kostenfrei bleiben, wobei das in dieser Situation nicht wesentlich ist, schließlich will man sein Kind ja gezielt unterstützen und auf seinem Weg begleiten.
Ich vermute mal, aus deiner Erzählung heraus das du wohl nicht ganz unrecht hast. Bei mir war es als Kind ähnlich, nur wurde es da falsch gewertet.
Es wurde nur behauptet ich sei zu faul und lustlos und häte nicht genugend Ausdauer.
Nun mit 25 Jahren habe ich es für mich auch testen lassen und mein IQ liegt demnach bei 138.
Was ich dir vielmehr anraten würde, setze dich mit anderen Eltern auseinander und das nicht via Internet. Das Beste was mir derzeit bekannt ist, ist die Mensa.
http://www.mensa.de/
Dort kann man regelrecht Mitglied werden und sich mit anderen Hochbegabten besprechen.
Oft hält man seine eigene Intelligenz für durchnittlich oder etwas über Niveau, ein Test verschafft da Klarheit. Den würde ich auch euch als Eltern empfehlen.
Bei der Mensa gibt es dann nämlich auch Möglichkeiten für hobegabte Kinder.
Mich schafft meine Situation mit meinem Sohn etwas, denn er ist erst zwei geworden und wurde gestest.
Zuhause wollte er nie Farben zuordnen, Türmchen bauen oder Puzzeln. Er puzzelte bereits mit 1 Jahr zwei mal und tat es dann nie wieder. ich hätte nie vermutet das ihn diese Dinge unterfordern schließlich ist er erst zwei. Geistig, motorisch und sozial / emotional ist er auf dem Stand eines vierjährigen. Er dirigiert gerne und spricht daher nur wenn es unbedingt nötig ist. Wie fördere ich son ein Kind?
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03.12.2010 15:07 |
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