kukulux
Ultra-User Level II


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Re: Sex und Religion von kukulux (24.01.2008 07:08) |
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@rasputin: also so ganz stimme ich dir nicht in allem zu. ich bin agnostikerin und glaube an gott. nur nicht so, wie die kirche es vorgibt. mein glaube ist eine mischung aus buddhismus und dem evangelium. bin eine von denen die denkt, wir sind alle eine teil von gott und können glauben wie wir wollen, solange wir glauben. denn das ist es was uns am leben erhält. jeder glaubt an etwas im leben, selbst wenn es für einige einfach an sic h selber glauben ist. welcher glaube der richtige ist, vermag ich nicht zu beurteilen und respektiere alle formen solange sie gut für den menschen sind. also schließe ich sekten aus. aber sekten interpretiert einfach nur das wort glaubensgemeinschaft und damit würde ich wiederum einigem widersprechen, denn das würde ja alle betreffen
@käthe: ich denke du hast recht. es ist ein schwieriges unterfangen im glauben einen konsens zu finden. wo das immer wieder zu unfrieden findet, sobald daraus eine diskussion entsteht oder ein philosophierbare grundlage bildet. jeder glaubt das was er glaubt, ist das richtige. bis jemand kommt und ihn von einem anderen glauben überzeugen kann. das widerum ist aber nur möglich wenn jemand seinen glauben verloren hat und hilflos ist. also ein teufelskreis.
ein pastor hat mir mal erklärt das der glaube je nach menschlichem reifegrad immer wieder eine andere sichtweise des glaubens findet. je nachdem wie man gerade bereit ist sich darauf einzulassen. ich habe die bibel schon 6 mal gelesen und jedes mal las ich passagen anders. es kam auf meine sichtweise des lebens an.
und so wechselhaft wie die lebenslagen sind, so änderbar ist die sichtweise des glaubens. und es ist ersichtlcih das kirchen die menschen in ihrem glauben zu ihren zwecken ausgenutzt haben. es kam letztens eine reportage wo das katholiken (bischöfe und kardinäle) zugaben und sich die kirche, nachdem das von einigen durchschaut wurde ändern muss. also hat rasputin in seiner ausführung eben garnicht so unrecht. das mit dem glauben überall schindluder getrieben wird, ist ja alleine schon in anderen glaubensrichtungen klar und deutlich erkennbar. aber es ist bei uns überall ein wechsel erkennbar. die kirche öffnet ab und an abends um 18:00. es werden dort andere und vorallem zeitnahere predigten gehalten. es gibt bei uns projekte wie die lange nacht der kirche und es wird in den gemeinden bildlicher und einfach nur schöner und zugänglicher gepredigt.
dabei kann man erkennen das also das thema sex und religion ebenfalls keine teufelsaustreibungen mehr sein müssen
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24.01.2008 07:08 |
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Kaethe unregistriert
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Re: Sex und Religion von Kaethe (24.01.2008 13:27) |
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@Rasputin: Um fuer ein wenig Abwechslung zu sorgen, machen wirs auch manchmal so, wie du beschrieben hast...du scheint Ahnung zu haben!
| Zitat: |
Original von kukulux
@käthe: ich denke du hast recht. es ist ein schwieriges unterfangen im glauben einen konsens zu finden. wo das immer wieder zu unfrieden findet, sobald daraus eine diskussion entsteht oder ein philosophierbare grundlage bildet. jeder glaubt das was er glaubt, ist das richtige. bis jemand kommt und ihn von einem anderen glauben überzeugen kann. das widerum ist aber nur möglich wenn jemand seinen glauben verloren hat und hilflos ist. also ein teufelskreis.
ein pastor hat mir mal erklärt das der glaube je nach menschlichem reifegrad immer wieder eine andere sichtweise des glaubens findet. je nachdem wie man gerade bereit ist sich darauf einzulassen. ich habe die bibel schon 6 mal gelesen und jedes mal las ich passagen anders. es kam auf meine sichtweise des lebens an.
und so wechselhaft wie die lebenslagen sind, so änderbar ist die sichtweise des glaubens. und es ist ersichtlcih das kirchen die menschen in ihrem glauben zu ihren zwecken ausgenutzt haben. es kam letztens eine reportage wo das katholiken (bischöfe und kardinäle) zugaben und sich die kirche, nachdem das von einigen durchschaut wurde ändern muss. also hat rasputin in seiner ausführung eben garnicht so unrecht. das mit dem glauben überall schindluder getrieben wird, ist ja alleine schon in anderen glaubensrichtungen klar und deutlich erkennbar. aber es ist bei uns überall ein wechsel erkennbar. die kirche öffnet ab und an abends um 18:00. es werden dort andere und vorallem zeitnahere predigten gehalten. es gibt bei uns projekte wie die lange nacht der kirche und es wird in den gemeinden bildlicher und einfach nur schöner und zugänglicher gepredigt.
dabei kann man erkennen das also das thema sex und religion ebenfalls keine teufelsaustreibungen mehr sein müssen
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Da hast du voellig Recht...mein Glaube ist auch nicht "konstant"...die Sichtweise aendert sich und das soll man auch zulassen.
Und mit Teufelsaustreibungen hat Sex nun wirklich nichts zu tun...ich weiss nicht,wie man darauf kommt?!?Sex hat auch in katholischen Kreisen was mit Liebe zu tun...
LG, Kaethe
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Kaethe: 24.01.2008 13:28.
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24.01.2008 13:27 |
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Kaethe unregistriert
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Re: Sex und Religion von Kaethe (24.01.2008 13:52) |
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| Zitat: |
Original von Frank2007
Ja aber ich kenn viele die nach aussen hin sagen ohoooo Sex welch eine Sauerei.
Aber in ihren vier sind die am Poppen bis die Hirse brummt.
Und wo dann die kinder weg kommen frag ich mich auch.
Lg
Frank |
Ja, das ist wahr...solche Leute kenne ich auch (sitzen in der Kirche immer ganz vorne )...aber gerade diese Leuten haben dann mindestens 4 Kinder.
Ob nun glaeubig oder nicht, Sex hat wohl jeder (das kann niemand abstreiten)...und das ist ja auch normal. Wenn man sich dafuer schaemt, Sex zu haben...dann soll man am besten gar keinen Kommentar darueber in der Oeffentlichkeit abgeben...zwingt einen ja keiner dazu.
Sex mit einem festen Partner kann wohl niemand als Sauerei bezeichnen...
Allerdings...ob diese Leute es dann zu Hause so "krachen lassen", wie du sagst, das wage ich zu bezweifeln...oder bin ich zu blauaeugig?
Bzw. woher weisst du das?
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24.01.2008 13:52 |
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CaptainKathy

Super-User Level II
Dabei seit: 28.08.2007
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Re: Sex und Religion von CaptainKathy (04.02.2008 22:05) |
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Hallo,
ich bin katholisch und meine Eltern haben auch versucht mich katholisch zu erziehen. Aber ich glaube nicht an Gott. Und ich glaube nicht daran das ein übersinnliches Wesen, die Welt, den Menschen und das Universum erschaffen hat. Ich glaube aber an mich. Jeder Mensch hat einen Weg in seinem Leben, und jeder Mensch verfolgt eigentlich nur ein Ziel. Seinen Inneren Frieden zu finden und seine Fragen möchte er beantwortet haben. Menschen die sehr religiös sind, verstehe ich persönlich nicht. Denn ich finde Religion nehmen viele Menschen nur als Mittel zum Zweck. Sie suchen etwas was ihnen alles beantwortet. Sie versuchen zu erklären, was bin ich und wieso lebe ich. Die Antwort auf sowas ist dann einfach. Weil Gott es so wollte!
Ich denke so einfach sollten wir es uns nicht machen. Wir sind Individuen. Ob wir nun glauben, oder nicht. Jeder sucht nach einen Partner, den er liebt. Deswegen glaube ich vor allem an die Liebe, an meinen Mann, meine Kinder. Sie sind Grund genug um da zu sein. Jeder Mensch findet irgendwann einen passenden Deckel, denn er ist doch der Topf.
Religion ist sehr kompliziert. Sie versucht den Menschen etwas darzstellen, in einer verzerrten Realität. Die Kirche möchte viel Macht, daß war schon immer so... auch in der heutigen Zeit wird auf Ihr Wort großen Wert gelegt.
Es gab eine Zeit in meinem Leben, da habe ich angefangen das "Gottgegebene" Leben zu hinterfragen. Und das passiert vielen Menschen. Z.B. wenn ihnen ein schlimmes Schicksal widerfährt. Man könnte sich als gläubiger Mensch nunf ragen: "Wieso hat Gott das zugelassen?- Wieso tut er mir so etwas an?" und dann gehen die Menschen 2 Wege. Der eine wählt den gläubigen Weg, der ihn zur Kirche/zur Religion führt. Er findet was er sucht. Trost und die Bestätigung, daß alles, und sei es noch so schlecht einen Sinn hat im Leben.. Und der andere Mensch verliert dann seinen Glauben. Ihm wird klar, daß würde Gott existieren, und wenn er exstiert und wirklich ein "GUTES" Geschöpf ist, er sowas niemals nämlich gar nicht zulassen würde. Er würde es nicht zulassen, das Menschen sterben, ermordet werden, vergewaltigt werden, missbraucht werden, verhungern müssen und das schreckliche Kriege geschehen,d as alle möglichen Tierarten ausgerottet werden, das das Klima kaputt geht,... die Liste ist leider fast unendlich fortzusetzen...
Ich meine man schaut nachrichten... das ist oft schlimmer als so mancher Horror, das tut man doch nicht in einer Welt die Gottgeschaffen ist.
Das alte Testament ist wirklich grausam und abschreckend. Ein Gott der von einem Vater verlangt, seinen Sohn zu opfern, wie pervers ( sorry!).. Marias Sohn wurde gezeugt durch den Samen Gottes Oo... also ehrlich, da kann man jetzt kritisch dran gehen, manch einer hat schon behauptet sie ist fremd gegangen. Hinzu kommt noch, daß die Menschen damals nicht den Bildungsstand aufwiesen wie wir das heute haben. Ich meine mal Hand aufs Herz, ihr Männer, wenn Frau nun schwanger heim kommt und euch erzählt, das sei eine Geisteskraftzeugung ohne Sex gewesen, heutzutage würdet ihr das nicht mehr glauben oder
Gott hat ja auch zugelassen, das sein eigener Sohn gefoltert wird, wie er gequält wird... er schickte Plagen, tötete Menschen die andersgläubig waren...nicht sehr tolerant finde ich. Die Geschichten sind uralt, wieso passiert in der heutigen Zeit nix mehr wie damals? Ausserdem glaubt ja kein mensch mehr an sowas, weder an Wunder noch an Magie oder Spukgeschichten..
Was ich eigentlich sagen will, ist das ich denke, das Menschen mal lernen sollten ihr Leben, Ihr Glauben, ihre Welt kritisch zu hinterfragen. Nicht alles als gegegen nehmen,mal ab und zu selber etwas genauer hinzuschaun. Der Mensch sollte sich viel mehr mit dem Menschen selber beschäftigen, sich darauf konzentrieren, das global alles oki ist, das der Nebsch überhaupt mal kapiert, was Existenz bedeutet und wie einzigartig jedes Leben ist, weshalb man auch alles erdenkliche tun sollte es zu schützen...
Will die Kirche wirklich an ihren Aussagen festhalten, sollte sie mal Taten sprechen lassen, Sich auf die Menschheit konzentrieren und nicht auf ihren Erfolg, und vielleicht beweist sie ja auch mal irgendwann etwas aus dem großem Märchenbuch
Das Reden und das Diskutieren über religiöse Fragen, führet oft zu Ärger, es wird sich immer jemand angegriffen fühlen.
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04.02.2008 22:05 |
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Corni
User

Dabei seit: 10.11.2008
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Beiträge: 8
Herkunft: Bayern Interessen: Jagen,Angeln,Kochen,
Backen,Saunieren,Mus
ik höhren,Gärtnern,Lese
n, Beruf: Koch,Bäcker,Konditor Kinder: nein leider noch nicht Familienstand: Single
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Re: Sex und Religion von Corni (10.11.2008 17:52) |
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Hallo, der Taoismus macht es einen viel leichter. Im Tao der sexuellen Weisheit geht es um den Einsatz der Sexualität und sexuellen Energien, zur Verbesserung der Gesundheit, zur Harmonisierung und erhöhten geistigen Wachheit. Man benützt Sex um Gott näher zu kommen. Ausserdem gibt der Taoismus Mann und Frau gute Rätschläge wie man den Sex intensiver erlebt.Tandra ist die Indische variante und baut auf das gleiche prinzip auf. Wer als Mann gerne mehr ausdauer hätte und mehr auf seine Partnerin eingehen möchte, sollte sich mal rein Lesen. Ist aber für Frauen auch sehr lesenswert.Mfg, Corni
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10.11.2008 17:52 |
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