Vor- und Nachteile des "Elternseins" |
User3 unregistriert
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Re: Vor- und Nachteile des "Elternseins" von User3 (10.04.2009 20:35) |
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| Zitat: |
Original von Enterprise
Nun, zunächst mal gehört ja auch eine Portion Egoismus zum Kinderwunsch.
Die Versuchung ist doch schon toll sich (vermeintlich) "unsterblich" und
auch, ganz wichtig, "nützlich" zu machen... |
Das war zumindest bei mir nicht so. An so etwas wie "Unsterblichkeit" habe ich wirklich nicht gedacht. Und das "nützlich machen" - ich nehme an, du meinst die Rente - nee, nie lag mir etwas ferner. Und auch für die "Erhaltung der menschlichen Rasse" etwas zu tun lag mir wirklich fern. Dabei weiß ich nämlich nicht mal, ob das ein so gutes Argument wäre, und außerdem gibt es doch mehr als genug Menschen auf dieser Welt.
Der Egoismus ist es vielleicht trotz dieser Argumente zu sagen: "Ich möchte aber ein eigenes Kind haben!"
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10.04.2009 20:35 |
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Enterprise
Mega-User
 

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Beiträge: 309
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Re: Vor- und Nachteile des "Elternseins" von Enterprise (10.04.2009 20:52) |
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Die Rente ? An die hab ich nicht gedacht, ganz sicher nicht.
Wie war das ? Eine Frau die kein Kind bekommt ist "nutzlos",
das Leben habe keinen Sinn für ein weibliches Wesen das nicht
gebiert ? Ist wohl was dran, sonst bekämen sicherlich weniger
Frauen wider besseren Wissens Kinder.
Ich hab vorhin nochwas vergessen. Einen Vorteil hat's noch:
Man stellt sich den Pool in den Garten den man selbst als
Kind immer haben wollte
.
Nein, im Ernst, man reflektiert seine eigene Kindheit und
Entwicklung, und das ist schlicht toll.
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10.04.2009 20:52 |
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User3 unregistriert
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10.04.2009 21:02 |
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Tanja

Giga-User Level III
 

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Beiträge: 1.466
Beruf: Hotelfachfrau Kinder: 4 (2000, 2001, 2008 und Febr. 2010) Familienstand: verheiratet
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Re: Vor- und Nachteile des "Elternseins" von Tanja (10.04.2009 21:09) |
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Ja, als absoluten Vorteil wenn man Kinder hat, kann ich mich Enterprise nur anschließen- unsere Kinder haben ohne großes Gerede die Wünsche erfüllt, die wir als Kinder immer hatten und nie bekommen haben. Ich hatte immer einen Garten zum Spielen. Aber nie eine Schaukel, geschweige denn einen Pool oder Turnstangen.
Warum wir KInder haben wollten, stand nie zur Debatte. Ich wollte schon immer welche und hab mir ums Warum nie Gedanken gemacht. Ich find es eine ziemliche Aufgabe, alle drei in die richtigen Bahnen zu lenken und zu sehen, was sie draus machen.
Und ich denke, es gehört jede Menge Idealismus dazu, Kinder zu bekommen.
Die ersten Jahre mit Julia und Nick fand ich extrem anstrengend. Jetzt - seitdem wir mit Luke so unseren Tag gefunden haben - ist es meistens nur noch schön.
Es gibt so viele schöne Momente, die kann man gar nicht aufzählen. Momentan ist das allerschönste, dass Luke sich nen Keks freut, wenn er seine Geschwister sieht. Er strahlt übers ganze Gesicht und die beiden Großen können nicht anders als dann mit ihm zu spielen oder ihn zu herzen.
Ich hätte mir nie träumen lassen, dass drei Kinder so gut klappen.
Und natürlich hab ich super Kinder. Nein ehrlich, sie sind toll.
Ich hab mir auch nie wirklich Gedanken gemacht, was ich verpasst haben könnte durch die Monster. Na klar hab ich oft neidisch bei den Nachbarn geguckt, wenn die schick essen gegangen sind und Oma und Opa aufgepasst haben. Es gab bestimmt viele neidische Momente, weil wir den familiären Rückhalt nicht haben oder hatten.
Aber man muss eben auch mal aufhören, immer das hervorzuheben, was man NICHT hat. Wir sind eine Familie und stehen füreinander ein, sind füreinander da und haben uns. Jeder von uns ist nie allein. Ich liebe und werde geliebt. Ich gebe Geborgenheit und erfahre Geborgenheit.
Ich habe jede Menge.
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10.04.2009 21:09 |
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Coleman unregistriert
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Re: Vor- und Nachteile des "Elternseins" von Coleman (10.04.2009 21:13) |
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Bc, Enterprise hat recht: es ist auch heutzutage noch sehr weit verbreitet, dass eine Frau sich als wertlos, nutzlos oder minderwertig fühlt, wenn sie keine Kinder bekommt - oder bekommen kann. Wer mal in der Kinderwunsch-Mühle drinsteckte, bekommt das eindrucksvoll bewiesen.
Und ebenso unter Männern - wie Enterprise ebenfalls angedeutet hat: die eigenen Gene weitergeben, ein Kind zeugen, am besten noch einen Sohn und Stammhalter - das ist ähnlich tief verwurzelt und auch heute noch sehr präsent. In anderen Kulturkreisen sogar noch weit stärker.
Beides sind im eigentlichen Sinne egoistische Motive.
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10.04.2009 21:13 |
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Coleman unregistriert
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Re: Vor- und Nachteile des "Elternseins" von Coleman (10.04.2009 21:16) |
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Tanja: schön gesagt.
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10.04.2009 21:16 |
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User3 unregistriert
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Re: Vor- und Nachteile des "Elternseins" von User3 (10.04.2009 21:17) |
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...wobei zwischen nicht bekommen WOLLEN und nicht bekommen KÖNNEN ja noch ein großer Unterschied ist - für mich zumindest.
Und dass die Männer ihre Gene weitergeben wollen...
...finde ich jetzt mal ganz politisch unkorrekt absolut logisch.
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10.04.2009 21:17 |
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Coleman unregistriert
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Re: Vor- und Nachteile des "Elternseins" von Coleman (10.04.2009 21:49) |
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bc: du hast recht mit dem Unterschied zwischen nicht wollen und nicht können. Es ist unlogisch, wenn sich eine Frau, die nicht will, minderwertig fühlt - sie könnte ja, will aber nicht. Aber seit wann sind Frauen logisch?
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10.04.2009 21:49 |
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User3 unregistriert
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Re: Vor- und Nachteile des "Elternseins" von User3 (10.04.2009 21:52) |
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Immer! Und zwar mehr als Männer!
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10.04.2009 21:52 |
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Venka

Mega-User Level II
  

Dabei seit: 21.10.2008
Letzte Aktivität: 20.09.2009 09:03
Beiträge: 531
Herkunft: Landshut Kinder: Christian Jamie *02.01.09 Familienstand: verheiratet
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Re: Vor- und Nachteile des "Elternseins" von Venka (10.04.2009 21:54) |
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5 Euro in die Feministinnenkasse, aber zack!
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10.04.2009 21:54 |
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