ADHS oder ADS wie gehts weiter nach der Diagnose |
hitnak
Ultra-User Level II


Dabei seit: 26.07.2008
Letzte Aktivität: Gestern, 22:53
Beiträge: 2.120
Familienstand: verheiratet
 |
|
Re: ADHS oder ADS wie gehts weiter nach der Diagnose von hitnak (14.02.2010 16:09) |
 |
Hallo,
also zunächst mal kann kein Kinderarzt, auch nicht mit Zusatzausbildung, innert zehn Minuten eine Diagnose treffen _ genauso wenig wie ein Schulpsychologe, der nur einen kurzfristigen Eindruck widergeben und weiter gehende Diagnostik empfehlen kann. Wo ich übrigens gerade von Diagnostik schreibe: Was mich ein bisschen wundert ist der Weg von "Wir sind also zeitgleich noch in der Feindiagnostik, Ergebnisse der Diagnostik stehen noch aus" (in Deinem anderen Thread) hin zu "Die Feindiagnostik ist abgeschlossen" (in diesem Thread), eine Psychiaterin habe schon angegeben, er habe es, zumal in der letzten Eingabe auch noch ein Psychologe ins Spiel kommt, der AD(H)S ausgeschlossen habe, während andere ihn als ein Bienennest empfunden hätten. Hinzu kommt, dass Du schriebst, er habe schon in der Grundschule "definitiv Wahrnehmungsstörungen gehabt" - wurde damals untersucht? Und wenn nicht, warum nicht?
Was ist Deine Haupterwartung an eine Therapie?
Viele Grüße,
Ariel
|
|
14.02.2010 16:09 |
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos ->
|
|
gialma

User

Dabei seit: 11.02.2010
Letzte Aktivität: 20.02.2010 09:40
Beiträge: 5
Herkunft: Deutschland Interessen: Lesen Beruf: städtische Verwaltungsangestell
te Kinder: 3 Kinder. sohn Giul 10 Jahre, Tochter Alis 6 Jahre, Sohn Mali 2 Jahre Familienstand: Partnerschaft
Themenstarter
 |
|
Re: ADHS oder ADS wie gehts weiter nach der Diagnose von gialma (14.02.2010 22:42) |
 |
Hallo hitnak,
in der Grundschule wie schon geschrieben, haben wir ihn testen lassen. Den einen Psycholgen habe ich nicht seinen Dienst beenden lassen. Wir suchten einen weiteren auf, der auch kein "Schnellverschreiber" von Beruhigungsmitteln ist. Eben dieser sagte, - NEIN- er wäre lediglich lebhaft.
Ein anderer, der auch Therapie mit meinem Sohn gehalten hat, diagnostizierte dagegen ADHS.
Meine Kidnerärztin kennt ihn ja nun nicht nur die zehn Minuten, wie aus dem anderen Thread vielleicht falsch hervorgeht. Sie erkannte nur die Steigerung seines Wesens, was wohla uch dafür spricht.
Ich habe mich bislang "nur" eingelesen. Alle Broschüren die ich in die Hände bekomme, sind inhaltlich so, dass ich mich frage, hey kennen die mein Kind oder was?
Meien Erwartungen stütze ich nicht auf ein Therapieerfolg, irgendwie schon, aber ich erhoffe mir dort eher, zu verstehen warum es so ist. Wie wir in Zukunft verfahren können, um ein besseres Zusammenleben zu haben.
Es gibt Abende, da denke ich, bin ich eine Maschine? Es ist nervenaufreibend wenn man sich hundert mal wiederholen muss, wenn man Gefahrensituationen erkennt, aber der Sohn sozusagen mittenreinrennt, oder aber wenn man ihm versucht etwas beizubringen (Schulstoff) und am nächsten Morgen nichts mehr davon in seinem Kopf zu sein scheint....
Wir sind so weit mit der Diagnostik durch aber auch noch mittendrin, weil wir eben vorgestern die letze Sitzung hatten. Es folgt nichts mehr, außer das Endgespräch.
Ich bin allem gegenüber offen, und er ist und bleibt mein Sohn, aber ich möchte einfach nicht ins kalte Wasser springen.
Gruß
Chagialma
|
|
14.02.2010 22:42 |
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos ->
|
|
|