adhs und schlafprobleme |
Manuela_28

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Herkunft: Löhne Kinder: Ja fast 8 Jahre und eines im anmarsch Familienstand: verheiratet
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Re: adhs und schlafprobleme von Manuela_28 (09.08.2010 20:33) |
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hey, also bei mir ist es genau so, ich liebe meinen sohn über alles, aber dadurch das er sooooooooooooo viel mist macht, kann ich meinen gefühlen keinen freien lauf lassen...........vllt gibs ja nen paar tips, wie man richtig mit ADHS--Kranken kindern umgehen kann bzw. sollte........denn schreien und ewig zimmerarrest hilft ja auf dauer auch nicht...........
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09.08.2010 20:33 |
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Fallada

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Dabei seit: 17.02.2010
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^^ Kinder: Eine Tochter , Svenja, 9 jahre alt Familienstand: verheiratet Sonstiges: Messe das Leben nicht in Atemzügen , sondern in Momenten, die dir den Atem geraubt haben
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Re: adhs und schlafprobleme von Fallada (10.08.2010 20:24) |
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Ich muss ehrlich gestehen, dass ich eine Meinung vertrete, die wahrscheinlich viele Therapeuten in Frage stellen würden.
Auch ich habe Momente, in denen ich mein Kind fast hasse
Ich reagiere dann meist so, wie ich mich fühle,
was faktisch heißt, dass ich sie anschreie, wenn mir der Kragen platzt *schäm
Andererseits kann ich sie dadurch aber auch noch berühren, wenn es dann wieder ok zwischen uns ist.
Evt ist das Anschreien der Preis, den wir alle, die wir in solchen Verhältnissen leben, zahlen müssen, damit sich die Wut nicht zu sehr anstaut und dazu führt, dass man das Kind von Grundauf eher kritisch sieht?!
Ich weiß es wirklich nicht.
Ich weiß inzwischen nur eines: Ich brauche Hilfe, wir alle brauchen sie. Erzihungshilfe, Hilfe um Regeln festzusetzen und sie auch einzuhalten.
Denn soviel habe ich inzwischen begriffen: Diese Kinder WOLLEN Regeln!
Sie wollen Grenzen spüren, deshalb rennen sie immer wieder dagegen an.
Ich wollte es nicht glauben, dass das funktioniert, dachte, wenn ich die Grenzen ganz fest stecke, rebelliert sie unentwegt.
Also kündigte ich für den nächsten Tag an, dass das mit dem Fernsehen künftig erst ab 18:00h ein Thema sein würde und dass vor dem Beenden
der Hausaufgaben kein Thema mehr sei, ob sie raus dürfe , oder nicht.
Und siehe da...Es klappte sofort!
Sie brauchte nur eine ganz klare Ansage.
Das Problem kam erst einige Tage später, als nämlich ICH begann, einige Regeln zu lockern.
Ich sah einen interessanten Bericht um 16:00h mittags und sie fragte, ob sie sich dazusezen könne.
"Sicher", sagte ich, "es ist ja auch für dich lehrreich". Direkt nach der Sendung klingelte es. Die Sonne schien und Kinder aus der Nachbarschaft fragten, ob sie denn raus dürfe.
"Nun, warum denn nicht", dachte ich. "Es ist schönes Wetter und dass sie mit den HA noch nicht fertig ist, war ja heute eine Ausnahme - und ja auch i-wie meine Schuld wegen des Fernsehens."
Tia, was soll ich sagen. So bekamen die ersten schönen Regeln feine , Haarfeine Risse.
DAS ist nämlich das Problem.
Nicht das Setzen von Grenzen, auch nicht unsere Kinder( die eben immer wieder dagegen versuchen anzugehen) sondern das Einhalten der Grenzen, komme was wolle...
WIR müssten so stark sein und IMMER aufs Neue , JEDEN TAG, ohne Ausnahme, SELBST die Regeln einhalten.
DANN wüssten die Lütten genau, woran sie wären.
Doch da wir auch nur Menschen sind und selbst oft von Launen bestimmt, klappt das eben schlecht.
Daher denke ich, dass eine Erziehungshilfe, ähnlich einem Coaching oder einer Abnehmhilfe, einen unterstützen könnte, diese Regeln aufzustellen und diese Grenzen dann auch SELBST
einzuhalten
Puh...
Was ich sagen wollte: Das Zauberwort lautet: Struktur
(die fällt mir allerdings selbst so schwer
)
LG Falla
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10.08.2010 20:24 |
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