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Schulwechsel? /AD(H)S zweites Posting im Ratgeber Hyperaktivität + ADS - ADHS bei Kindern

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MAPUE MAPUE ist männlich
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Schulwechsel? /AD(H)S zweites Posting von MAPUE (10.12.2008 12:42)

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erstmal ein Hallöle an alle,

ich hoffe ich finde hier eine Entscheidungshilfe, was wir mit unserem "grossen" machen sollen. Aber zunächst mal zur ganzen Vorgeschichte :

Unser Sohnemann, Jahrgang 2002 schleppt seit seiner Geburt ein ganzes Bündel an Problemen mit sich herum. Er kam als KISS Kind auf die Welt, wurde eingerenkt, hat aber immer wiederkehrende Blockaden an der Hals- und Lendenwirbelsäule, massive Warnehmungsstörungen (hat als Kleinkind zum Beispiel liebend gerne unsere Kakteen mit blossen Händen ausgetopft), konnte recht spät laufen und krabbeln, ist sehr hampelig (Aufgrund der Warnehmungsstörungen), kann sich schlecht konzentrieren - AD(H)S Diagnoseesteht zur zeit noch aus, ist aber in Arbeit. Hat lange - und erfolgreich Ergotherapie -zur Verbesserung der grottenschlechten Feinmotorik erhalten. Waren zweimal eine Woche im Gustav Heinamann Haus in Bonn zur stationären Beobachtung und Diagnose. Und haben zur zeit noch eine Familienhilfe zur Erziehung von unserem Jugendamt mit der wir mehr als zufrieden sind, und die sich immer wieder als grosse Hilfe für uns erweist. Im regelkindergarten war er bis auf die dargestellten Probleme ansonsten unauffällig. Und wurde nach Rücksprache mit der ortsansässigen Grundschule dort als Integrativkind im GU in eine 16 Kinder kleine Klasse aufgenommen. Und nun nahm das Unheil seinen Lauf.

Über den unserem Sohnemann zugeteilten Klassenlehrer hörten wir von Schülereltern, welche ihn schon kannten einige Details, welche uns doch recht Merkwürdig vorkamen. Aber da wir unbelastet in die Situation gehen wollten sagten wir uns : lass uns abwarten, und uns selber eine Meinung bilden. Der gute mann ist Mitte dreißig, und seit einem Jahr Grundschullehrer. unsere Klasse ist seine erste "erste" Klasse, direkt eine GU Klasse, und er hat laut eigener Aussage keine (Zusatz)ausbildung für integrative Arbeit. Er wird einmal täglich für eine Schulstunde von einer Sonderpädagogin in seiner Arbeit mit den (drei) Integrativkindern in der Klasse unterstützt. Laut eigener Aussage werden die Integrativkinde rvon ihm in keiner Weise anders behandelt, als die "normalen" Schulkinder auch. Er legt eine "etwas" rabiate Art an den Tag mit den Kindern umzugehen, wenn sie nicht ruhig am Tisch sitzen, werden sie "zurechtgezerrt", es werden Strafarbeiten vergeben und in der Klasse rumgebrüllt. Seit unser Sohnemann in der Klasse ist nehmen seine "Auffälligen" Verhaltensweisen zu . Er wird aggressiver, kotet seit Schulanfanmg immer häufiger - mittlerweile täglich" hochachtngsvoll ein, hat massive Schlafstörungen, ist vollkommen lustlos, und eigentlich nicht mehr das Kind, was wir kennnen. Wir haben zur Abklärung AD(H)S einen Kinder und Jugendpsychiater eingeschaltet, und erste (Teilergebnisse) liegen zur Zeit vor, IQ von knapp 80, Verzögerung im emotionalen und sozialen Verhalten, Überforderung. Soweit sogut. Von Seiten der Schule kommt folgende Stellungnahme, mit jan keine Probleme, ist auf dem Stand der anderen Schüler, Problem des einkotens muss von zu Hause kommen, kein Problem der Schule. Kommt immer fröhlich zur Schule, ist zwar langsamer aber kommt mit. Empfehlung Psychiater : runter von der Schule auf eine Förderschule emotional/sozial.
Von eigener beobachtung z.B. beiden Hausaufgaben kann ich sagen, dass er den Stoff kapiert, aber langsam ist, und viel individuelle Zuwendung und Erklärung braucht. Lernwille ist bei Ihm vorhanden, aber eine recht niedrige Frustrationsgrenze. Er braucht Ruhe zum lernen, da er sich schnell -von allem und jedem- ablenken lässt.

Ich aknn mich mit der Empfehlung emotional / Sozial nicht so recht anfreunden, da ich mir di eHomepage der uns betreffenden Schule einmal angeschaut habe, und auch schon mal vor Ort war. Die Klassen sind zwar klein, es sind zwei Lehrer in der Klasse, aber was eindutig fehlt ist die notwendige Ruhe und ablenkungsfreiheit, welche er zum lernen braucht. Es wird vielmehr darauf eingegangen, die Schüler überhaupt zum lernen zu bewegen (was bei meinem Sohn in keiner weise ein Porblem ist).

In einem etwas weiter entfernten Ort hab eich eine Grundschule gefunden ,welche meiner Meinung nach passender ist. Hier wir dein offenes und freies lernen versucht in jahrgangsübergreifendem Unterricht. War von der Schule und der Schulform recht angetan. Ist aber eine Regelschule mit GU.

wir stehen jetz vor der entscheidung was tun. Unter der Vorausetzung, dass unser Sohnemann an beiden Schulen angenommen würde. (Hier erhalten wir aber tatkräftige Unterstützung von unserer Familienhilfe).

Welche Schule wäre Eurer Meinung nach die für unseren Sohn passendere? Ich denke die freie Regelgrundschule, meine bessere Hälfte ist für die Förderschule, meine Schwägerin(Lehrerin an einer solchen Schule) propagiert diese Form ebenso, unsere Familienhilfe wiederum meint, dass unser Sohn an der Förderschule genauso unterfordert wäre, wir er jetzt an dieser Schule überfordert ist, und propagiert die freie Grundschule.

Jetzt stehen wir vor dem Dilemma was tun?

An der Schulke belassen (nö)
Förderschule (ja, aber..)
freie Grundschule(ja, aber...)

Ich möchte unserem grossen ungern mehr Schulwechsel als nötig angedeihen lassen, und habe Angst jetzt eine falsche Entscheidung zu treffen.

Grüße

mapue

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von testuser: 06.01.2009 13:15.

10.12.2008 12:42 MAPUE ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!

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Re: Schulwechsel? /AD(H)S zweites Posting von cordu (10.12.2008 16:16)

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Hallo Mapue

so recht einen Tip geben kann ich auch nicht.

Ich würde mich, aus dem Bauch heraus, für eine Regelgrundschule entscheiden.
Persönlich finde ich den jahrgangsübergreifenden Unterricht gut. Wenn dein Sohn "nur" langsam ist wäre das ja ein Versuch wert.
Sollte er sich dann immer noch schwer tun bleibt dann ja noch der Weg auf die Förderschule. Es wäre dann zwar wieder ein Schulwechsel aber wenn er gleich auf die Förderschule kommt und ist dort eindeutig unterfordert sollte er ja auch noch mal wechseln. Und dazu kommt: ich finde Unterforderung genau so schlimm wie Überforderung.

Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Letztendlich musst du das mit deinem Mann und dir selber ausmachen.

LG Bye Cordu
10.12.2008 16:16 cordu ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
UserC
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Re: Schulwechsel? /AD(H)S zweites Posting von UserC (10.12.2008 16:21)

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ich seh es so wie cordu. mit dem zusatz:

hat er "gesunde" kinder um sich - dann kann das ein zusätzlicher ansporn sein. der weg von der regelschule zur förderschule ist einfacher wie der von der förderschule zur regelschule.
10.12.2008 16:21
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RE: Schulwechsel? /AD(H)S zweites Posting von MAPUE (11.12.2008 09:42)

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Erst einmal Danke für Eure Antworten,

aber ich komme damit noch nicht so reht weiter, er ist ja auf einer Regelschule mit drei Integrativkindern in der Klasse. Recht kleine Klasse. Ich bin jedenfalls de Meinung, dass sich recht bald was tun muss. Wenn er seine Ruhe hat kommt ermit dem Stoff gut zurecht, schafft es sogar manchmal ganz alleine zu arbeiten. Setzt man ihn unter Druck, klappt gar nichts mehr. Wenn ich mir meinen Grossen anschaue könnte ich nur noch heulen. Abends legt er sich schon mit Panik in den Augen hin, und kann nicht einschlafen, denn "wenn ich einschafe, dann muss ich morgen wieder in die Schule gehen".Er bleibt dann meistens wach, ob nun jemand neben ihm liegt, oder nicht bis ihm spät Abends vor Erschöpfung die Augen zufallen. Morgens will er nicht aufstehen, und es ist eine riesen Aufstand ihn in die Schule zu bringen. Heute morgen hat meine bessere Hälfte ihn dann endlich nach langen Reden mit Engelszungen im Auto hatte. Er ging dann auch vom Parkplatz mit ihr bis zur Schultreppe, sah dann die Sonderpädagogin kommen, drehte sich um und rannte weg. Da auch noch unser kleiner mit dabei war, um in den Kindergarten gebracht zu weden, konnte sie erst kurze Zeit später hinter ihm her, und hat ihn erst 500 Meter weiter wieder eingesammelt bekommen. Zurück zur Schule, dort langes auf ihn einreden, und nach über 1 Stunde ist er dan unter brüllen wiederwillig mit in die Schule gegangen. Heul
Die Sonderpädagoginmeinte, das ganze Verhalten würde nicht an der Schule liegen, er würde nur versuchen uns als Eltern gegen die Lehrer auszuspielen, und wir dürften ihm ein solches Verhalten nicht durchgehen lassen Mit dem Kopf gegen die Wand…
Ich weiss bald nicht mehr woran ich bin, und wem ich denn glauben soll. verwirrt
Neja, jetzt gleich ist ein Gespräch mit unserer Erziehungshilfe vom Jugendamt. Ich hoffe sie bringt ein paar neue Ideen mit. Und am freitag ist geburtstagsfeier bei der besten Freundin meiner besseren Hälfte. Dort ist eine Lehrerin, die die "freie" Schule kennt, und uns ein paar Informationen zu dieser geben will. Dort ist übrigens gemeinsamer Unterricht aller (1. bis 4. ) Klassen. E-Schule halte ich nach längerem darüber Nachdenken für unseren grossen eigentlich für nicht die richtige Wahl. Er hat ja kein Problem zu lernen, es müssen halt nur die äusseren bedingungen stimmen. und in dieser Schule liegt der Hauptaugenmerk darauf, die Schüler überhaupt erst einmal an das lernen heranzuführen, da sie es partout nicht wollen. Meine bessre Hälfte ist auch gerade im Gespräch mit meiner Schwägerin - ebenfalls e-Lehrerin- um sich dort erst einaml auszuheulen. Sie ist selber total mit den Nerven am Ende und weiss auch nicht mehr weiter. Ich glaube der Aufstand von unsrem grossen heute morgen hat Ihr den Rest gegeben. und Ich sitze hier auf der arbeit und komme nicht los. Angry Fire


Gruesse

MAPUE
11.12.2008 09:42 MAPUE ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
cordu cordu ist weiblich
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Re: Schulwechsel? /AD(H)S zweites Posting von cordu (11.12.2008 09:50)

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Oh solche Momente kenn ich auch.
Unser Sohn hat sich zwar nicht geweigert in die Schule zu gehen aber er hatte dafür ständig Bauchschmerzen und litt unter Übelkeit.

Wir haben uns dann für eine Psychotherapie entschieden. War eine gute Entscheidung. Als er dann noch MPH bekam machte er richtig gute Fortschritte bei der Therapie.

Viel Kraft für die nächste Zeit.

LG Bye Cordu
11.12.2008 09:50 cordu ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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Re: Schulwechsel? /AD(H)S zweites Posting von MAPUE (11.12.2008 09:55)

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Jetz wo Du es sagst, hab eich leider vergessen zu erwähnen. Kopfschmerzen und Bauschschmerzen sind seit 5 Wochen auch tägliche Begleiter geworden.
Musste gerade meine bessere Hälfte aufpäppeln (so gut das am Telefon geht). War noch immer total aufgelöst.

MAPUE
11.12.2008 09:55 MAPUE ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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Re: Schulwechsel? /AD(H)S zweites Posting von MAPUE (11.12.2008 10:09)

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So, meine Schwägerin hat noch einen neuen Aspekt reingebracht. wir sollen überprüfen, ob die Möglichkeit besteht in wieder auszuschulen (auch mit Hilfe unseres Kinder und JugendPsychologen sowie der Familienhilfe), einen schönen Kindergarten suchen, wo er die Zeit bis zur neuen einscvhulung im August nächsten Jahres verbringen kann, in dort zur Ruhe kommen lassen, und mit ihm später eine neue Schule aussuchen, an der er dann eingeschult wird. Sie denkt, dass er in der ihm verbleibenden zeit die Entwicklung durchmacht, die er braucht um an der Grundschule nicht noch einmal den Graus zu erleben, der jetzt ansteht. Sie hat gestern mit ihren Kollegen unser Problem durchgesprochen, und sie waren alle der Meinung, dass eine Förderschule Sozial/Emotional für ihn zur Zeit nicht die geeignete Schulform ist.

Eure Meinung hierzu?

MAPUE
11.12.2008 10:09 MAPUE ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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Sonstiges: Mein 14jähriger Sohn und ich sind das Chaos ;-) ADHS lässt grüßen *grins*



Re: Schulwechsel? /AD(H)S zweites Posting von Betty (11.12.2008 13:14)

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das selbe habe ich mit meinen Sohn auch durch. Es war eine grausame Kindheit, eine noch viel schlimmere Grundschulzeit und noch schlimmer kam es nach dem Schulwechsel auf gesamtschule, von da an verweigerte er die schule ein ganzes schuljahr....wir haben ihn in die Kinder u Jugendpsychiatrie gebracht um ihn gründlich diagnostizieren zu lassen und auf medis einzustellen. Er ging dort in die Klinikschule und lernte sich in Gruppen zu intigrieren und sich an Regeln zu halten....er wurde dann auf eine Förderschule beschult. Wir haben lange um diesen Platz gekämpft. Bei uns gibt es zum Glück keine reinen E-Schulen sondern es ist alles in einem. So hat er Kinder in der Klasse die Soziale - emozialen sowie Lernbehinderten Förderschwerpunkt haben. Es ist toll. Trotz IQ von 106 ist er dort bestens aufgehoben. Die lernen wahnsinnig viel und sins sehr praxisorientiert.

Wenn du FRagen hast, frag ruhig, bin kurz angebunden hab noch ganz viel zu tun....melde mich aber sofort zurück

Gruß Betty
11.12.2008 13:14 Betty ist offline Fügen Sie Betty in Ihre Kontaktliste ein YIM-Name von Betty: trinchen_lev Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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Re: Schulwechsel? /AD(H)S zweites Posting von MAPUE (11.12.2008 13:50)

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So,

meine bessere Hälfte hatte das gespräch mit unserer Erziehungshilfe vom Jugendamt durch und auch unseren Kinder und Jugendpsychiater eingeschaltet. Alle befürworten eine Ausschulung und Rückstufung in den Kindergarten bis zur wiederholten aufnahme im August 2009. Sie sind der Meinung, dass er sich bis dahin soweit gefestigt und entwickelt hat, um eine erneute Einschulung (in eine andere Schule) erfolgreich zu meistern. Die jetzige zeit soll genutzt werden, um ihm einen möglichst angenehmen Aufenthalt im kindergarten und eine bessere Vorbereitung auf die Schule zu geben. Er soll Aktiv mit in die Schulauswahl einbezogen werden, und die negativen gefühler, welche er mit der Schule verbindet sollen in Gesprächen erörtert und abgebaut, sowie seine Entwicklung im sozialen undemotionalen Bereich ohne Zwang gefördert werden. Hierzu sollen sich alle Beteiligten (Wir Eltern, Jugendamt, Kinderpsy und der Zukünftige Kindergarten) zusammensetzten und beraten. (wie ich unsere Frau vom Jugendamt kenne kriegt sie selbst das gebacken) Hauptsache ist, das unser grosser jetzt erst einaml zur Ruhe kommt, und ihm die Angst vor der Schule genommen wird. Morgen soll es schon ein Attest vom Kinder und Jugendpsychiater geben bezüglich der Ausschulung unserers Sohnemanns.
Jetzt steht dann allerdings die schnelle Suche nach einem geeigneten Kindergarten oder Vorschule oder was immer auch an.
Damit erkaufen wir uns dann genügend Zeit um uns innerhalb des nächsten Jahres mit genug Zeit und Ruhe die passende Schule für (und mit) unseren Sohnemann zu finden.

Mal schaun, was die Woche noch bringt......


Gruesse

MAPUE
11.12.2008 13:50 MAPUE ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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Re: Schulwechsel? /AD(H)S zweites Posting von MAPUE (06.01.2009 07:56)

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Sorry, dass ich mich erst jetz wieder melde, aber bei uns ging es die letzten Wochen etwas hoch her....

Seit der woche vor Weihnachten ist unser Kurzer vom Kinderpsy. Krankgeschrieben, und nicht mehr in der Schule gewesen, habe selber Gott sei Dank noch kurzfristig urlaub und Überstunden abfeiern können, so dass wir beide uns intensiv um ihn kümmern konnten. Seit dem haben sich fast alle Probleme deutlich gebessert, und er selber ist von dem Gedanken auf eine anddere Schule gehen zu müssen ganz angetan. Am Anfang wollte er nicht gehen, da er meinte, dass er alle seine Freunde - eigentlich nur noch ein einziger an der Schule- verlieren würde. Aber wir konnten ihn zur Mitarbeit ermuntern, das wir ihm den Vorschlag machten, er solle eine "wunschliste" für seine neue Schule zusammenstellen. Im laufe de nächsten Tage füllte sich diese, und folgendes kam dabei heraus :
Er möchte :

nicht von den Lehrer gezerrt, gekniffen und festgehalten werden !!!
einen Lehrer, keine Lehrerin
Einen Schulhof
Eine Sporthalle
Wenig Kinder in der Klasse
und Pferde :-)

Wir haben uns im Vorfeld eineige Schulen angesehen und am besten erscheint uns eine Förderschule KB/motorische Entwicklung. (Die erfüllt sogar die Wunschliste unseres Kurzen zu 100%) . Wir hatten uns vor Sylvester die Schlue mit Ihm zusammen - in geschlossenem Zustand - angeschaut, und auch er war ganz angetan. Heute ist abschliessendes Gespräch mit dem Kinderpsy., - mal schaun, was da herauskommt, und am Do Morgen ist Gespräch und Unterrichtsbesuch in der Förderschule - mit Sohnemann zusammen. Evtl kann er schon vor Halbjahreswechsel dort anfangen.

Kurzum, vieles ist angelaufen und geht seinen Gang, mal schaun, was die Zukunft bringt. Ein Problem ist jedoch noch immer geblieben: Er hat noch immer massive Angstzustände, vor allem Abends, er bleibt nirgendwo alleine im Haus oder anderswo. Es muss immer eine Bezugspersdon unmittelbar in der Nähe (im Zimmer) sein. Er geht noch nicht mal alleine vom Esszimmer ins Bad um auf Toilette zu gehen, geschweige denn, dass er Abemds oder Nachts alleine in seinem Zimmer bleibt, oder schläft. Entweder muss iner von uns beiden, oder sein kleiner Bruder mitkomen.
hier müssen wir noch dran arbeiten... Vielleicht hat ja hier jemand Vorschläge, wie wir das angehen könnten....

Grüße

MAPUE
06.01.2009 07:56 MAPUE ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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