Studie: Medikation im Vorschulalter |
ute heidorn unregistriert
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Studie: Medikation im Vorschulalter von ute heidorn (06.09.2004 07:49) |
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Guten Morgen allerseits,
hier kommen ein paar Infos über eine neue Studie.
Gruß von Ute
Vorschulkindern mit ADHS nützt Medikation
Ergebnisse einer Studie mit über 300 Kindern / Hinweis auf gute
Verträglichkeit von Methylphenidat-Präparaten
BERLIN (gvg). Eine medikamentöse Behandlung von Kindern, die an einem
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) leiden, könnte schon
im Vorschulalter von Nutzen sein. Darauf deuten die Resultate der bisher
größten, randomisierten Studie mit ADHS-Kindern in dieser Altersgruppe hin.
Kindern mit ADHS kann bereits im Vorschulalter
geholfen werden.
Die medikamentösen Standardtherapien bei ADHS, Methylphenidat-haltige Präparate
(Stimulanzien), sind in Europa und in den USA bisher nur für Kinder im Schulalter
zugelassen. In der von einer Gruppe um den Kinderpsychiater Professor Laurence
Greenhill von der Columbia Universität in New York initiierten Studie mit dem Namen
PATS (Preschool ADHS Treatment Study) konnte jetzt bei über 300 Vorschulkindern
belegt werden, daß eine solche Behandlung prinzipiell auch in diesem Alter wirksam ist
und gut vertragen wird.
Verglichen mit den bei Schulkindern eingesetzten Substanzmengen (meist 10 bis 20
Milligramm pro Dosis) waren die in PATS applizierten Mengen jedoch gering (dreimal
täglich 1,25 bis 7,5 Milligramm). "Trotzdem hatte das 7,5 Milligramm-Schema einen
signifikant positiven Effekt auf die Ausprägung des ADHS", sagte Greenhill auf dem
Weltkongreß für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Berlin. Zur Beurteilung eventueller
Änderungen im Verhalten der Kinder wurden standardisierte Fragebögen eingesetzt, die
von den Erziehern und den Eltern ausgefüllt wurden.
Unerwünschte Wirkungen traten bei insgesamt knapp neun Prozent der Kinder auf,
darunter vor allem Appetitminderung und Einschlafstörungen. Die Häufigkeit dieser
unerwünschten Effekte war geringer als bei Schulkindern, was Greenhill mit der
niedrigeren Dosierung erklärte.
"Es sieht so aus, als könnten Vorschulkinder mit einer ähnlich hohen Dosis behandelt
werden wie Schulkinder", so Greenhill auf der vom Unternehmen Celltech unterstützten
Veranstaltung. Vor einer Zulassung für diese Altersgruppe seien jedoch weitere Studien
mit höheren Dosierungen und unter Einsatz der mittlerweile zum Standard avancierten
Retardpräparate nötig, betonte Greenhill.
Celltech stellt mit Metadate®CD ein solches Retard-Präparat her. Es soll in Deutschland
voraussichtlich ab 2005 erhältlich sein. Greenhill schätzt, daß in den USA gegenwärtig
etwa ein Prozent aller Kinder im Vorschulalter Methylphenidat-Präparate "off label"
erhalten.
Quelle: [URL]http://www.aerztezeitung.de/docs/2004/09/02/156a1102....?nproductid=35
69&narticleid=322297&cat=/news&bPrint=1[/URL] (1 von 2)05.09.2004 21:47:01
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06.09.2004 07:49 |
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David
Armer Irrer! *g*


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Re: Studie: Medikation im Vorschulalter von David (06.09.2004 12:25) |
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Wobei wir wieder beim Thema wären...
Ich glaube es hat einen guten Grund wieso derlei Präparate nicht für Kinder unter 6 Jahren zugelassen sind!
Ich meine die Argumentation, dass sich Kinder in diesem alter dann in der Schule leichter tun zählt ja wohl nicht.
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06.09.2004 12:25 |
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Schnuffi011

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Re: Studie: Medikation im Vorschulalter von Schnuffi011 (07.09.2004 08:31) |
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Hallo
wenn ich zur Zeit sehe wieviel Kinder unter 7 in unserer Klinik stationär sind,
denke ich manchmal das kann doch nicht sein.
Und laut Betreuer und Erzieher der Stationen kommen immer kleinere dazu!
Das kennen sie fast gar nicht aus der letzten Zeit da waren die Kiddys so ab 10 Jahre aufwärts....
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07.09.2004 08:31 |
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David
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Re: Studie: Medikation im Vorschulalter von David (07.09.2004 09:37) |
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Tja, ich frage mich gerade ob wirklich all diese Kinder an AD(H)S leiden, oder ob da einfach ein paar Leute zu schnell mit der Diagnose sind...
Ich meine ein Kind unter 7 Jahren in Stationäre Behandlung zu geben ist schon ziemlich heftig für das Kind. In diesem Alter ist die Bindung zu den Eltern ja teilweise noch ziemlich stark!
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07.09.2004 09:37 |
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Schnuffi011

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Re: Studie: Medikation im Vorschulalter von Schnuffi011 (07.09.2004 11:36) |
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David
es ist nicht immer ADS.
Das glaube ich nicht .
Wutausbrüche heisst ja nicht gleich ADS.
Denn es sind einige da die verhalten sich nicht wie Adsler.
Medikation in unserer Klinik ???
Das hat gedauert habe beim grossen gewartet da war er 12 J.
Ich hätte es nicht gekonnt, denn meine haben diese von Dir enge beschriebene Bindung.
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07.09.2004 11:36 |
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Schnüffi unregistriert
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Re: Studie: Medikation im Vorschulalter von Schnüffi (07.09.2004 14:50) |
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@Schnuffi:
ich finde es sehr erschreckend, daß es so viele Kinder mit seelischen und
psychischen Problemen sind.
Was beschäftigt die Kinder so sehr im Inneren?
Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll, mir tun sie alle leid, diese Kinder.
Mensch Roswitha, ich denke, wir sind doch die richtigen Mütter für unsere
Kinder, zum Glück gibt es uns und wir müssen uns nicht fragen, was der
Sinn unseres Lebens ist.
Hätte ich keine Kinder bekommen bis 35-40, dann wäre ich, ganz im Ernst,
nach Afrika gegangen vielleicht in ein SOS Dorf oder als Entwicklungshelferin.
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07.09.2004 14:50 |
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David
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Re: Studie: Medikation im Vorschulalter von David (07.09.2004 14:54) |
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Roswitha es geht mir da jetzt weniger um die Medikamente als mehr um das Alter der Kinder...
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07.09.2004 14:54 |
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cordu

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Re: Studie: Medikation im Vorschulalter von cordu (07.09.2004 15:07) |
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Hallo miteinander,
mir bleibt die Spucke weg.
Warum haben Kinder in dem Alter schon solche massiven psychischen Störungen das sie in die Klinik müssen.
Ich glaube nicht das ADS da die größte Rolle spielt.
Wobei ich mich nicht so sehr mit der hyperaktiven Seite auskenne. Ich hab ja das Gegenteil zu Hause. Der ist so schon anstrengend genug und dann noch zappelig - danke nein. Meinen allergrößten Respekt an alle die das schaffen.
Allerdings hab ich in der unmittelbaren Nachbarschaft eine Mutter die ihre Kinder auch, meiner Ansicht nach, total überfordert. Da wundert es mich das die Kleinen das so einfach wegstecken. Wenn die mal psychische Störungen haben dann kann ich ihr sagen warum.
Manche Eltern überfordern ihre Kinder schon im Kiga-Alter. Das die dann irgendwann Probleme haben ist nur verständlich. Und ich glaube das fängt immer früher an. Man möchte ja nur das Beste für sein Kind. Und dabei vergessen die Eltern die Kinder Kinder sein zu lassen.
LG
Cordu
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07.09.2004 15:07 |
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Schnuffi011

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Re: Studie: Medikation im Vorschulalter von Schnuffi011 (08.09.2004 08:12) |
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David
ich meinte damit auch nicht die Medikation!
Ich wollte nur sagen das nicht jede Klinik gleich Medis gibt.
Zumal unsere nicht.
Es wird auch bei den Kleinen jeden Tag Verhaltenstraining , Ergo und viele andere Sachen gemacht.
Und ich finde es erschreckend das es soviele Kleine Kinder sind.
Und zu 99 % nur Jungens in dem Alter...
Bei unserem Elterntraining sind von 7 Kindern 3 unter 7 Jahre alt.
Wo es aber einwandfrei ADHS ist oder HKS.
Ich bin ja mittlererweile seid cirka 3 Monaten diagnostiziert.
Bei Mir hat es über 40 Jahre gedauert.
Gestern hatten wir beim Training auch das Gespräch wieso so viele Kiddys Verhaltensauffällig sind.
Da sagte die Psychologin , früher wurden diese Kinder auf die Sonderschule oder in ein Heim geschickt .
Das ist doch auch nicht gerade tolloder??
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08.09.2004 08:12 |
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