Der große Unterschied |
suessemotte

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Re: Der große Unterschied von suessemotte (15.01.2012 11:21) |
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ich glaube das es ganz einfach zu erklären ist
mädchen werden selbstständiger erzogen weil man früher eben so gedacht hat, dass die frau den haushalt schmeisst und sich um die kinder kümmert, sie muss allein entscheiden was richtig und was falsch ist. jungs hingegen werden weniger selbstständig erzogen, weil man immer wieder hört, dass aus kleinen süßen jungs, große rabauken werden. die eltern wollen wahrscheinlich unbewusst, den kleinen so lange wie möglich davon abhalten, ein eigenständiges leben zu führen, damit sie nicht so viel mist machen. und wenn sie groß sind, haben sie einen chef der ihnen sagt was zu tun ist
ganz so einfach ist es natürlich nicht.
ich werf jetzt mal so in den raum das von mädchen öfter erwartet wird, im haushalt zu helfen, einfach weil ihre interesse daran größer ist wie bei jungen. meine tochter kocht gerne, hilft gern beim aufräumen und sauber machen. ich unterstütze das, indem ich ihr immer wieder kleine aufgaben gebe die sie erledigen muss.
der sohn von meiner freundin, ist aber lieber draußen, spielt fußball und klettert auf bäume, sein interesse am kochen ist mit der aussage, mama was gibt es heut zu essen, schon erledigt.
dadurch das jungs oft gar nicht oder wenig im haushalt mit eingebunden werden, lernen sie oft erst später, selbstständig zu sein. mädchen haben andere interessen und gehen dem ehr nach.
für mich gibt es keinen schuldigen, ich glaube das sich das ab einem gewissen alter wieder einpendelt und da beide geschlechter gleich selbstständig sind. man beobachtet ja oft das jungs noch viel länger verspielter sind wie mädchen , aber das ändert sich meist mit beginn der pupertät. da wollen einfach beide nicht mehr helfen und allein ihr ding durchziehen.
manchmal sind jungs einfach hilfloser, nicht weil sie es nicht können sondern weil sie manchmal mehr bestätigung brauchen oder sich einfach ein bisschen unsicher sind.
das sehe ich im übrigen auch bei mir und meinem bruder. ich bin fast 29 jahre alt, hab zwei kinder und bin für den haushalt, den papierkram und allem was dazu gehört allein verantwortlich.
mein bruder ist 30 jahre alt, keine kinder, wohnt allein und hat nen hund. er geht arbeiten und hat sonst keine verpflichtungen. er steht öfter hier und fragt ob ich bei papieren helfen kann oder wie ich das mache, haushalt kinder etc unter einen hut zu bekommen, er hat oftmals das problem das er mit seinem haushalt nach hängt (fenster putzen und staub wischen ist scheinbar nen frauending).
er geht auch öfter zu meiner/unserer mutter und fragt um rat oder hilfe. ich hingegen versuch alles allein zu bewältigen.
ich glaub auf unsere schwiegersöhne können wir uns alle freuen, denn unsere töchter werden schon keine totalen machos mit nach hause bringen. immerhin haben wir unsere töchter ja so erzogen, dass sie wissen das machos nicht das richtige sind
wunschgedanke.. wahrscheinlich bekommen wir genau das was wir nicht haben wollen ...
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15.01.2012 11:21 |
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lilly7022

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Re: Der große Unterschied von lilly7022 (15.01.2012 20:50) |
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Hmmmm ....
Das empfinde ich ein bißchen schicksalergeben.
Wir haben heute mal alle Vorurteile über den Haufen geschmissen und verkehrte Welt gemacht: Ich habe mit Sohni gekocht und Lady hat mit Papa auf der Couch gefaulenzt. Schön, wenn die Kinder die Rezepte lesen können
. Das Ergebnis war, daß das Essen allen geschmeckt hat und reichlich gegessen wurde
Jetzt müssen wir den Tausch nur noch auf GG und mich ausweiten ... Leider muß ich meine Ansprüche dann wohl etwas herunterschrauben.
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15.01.2012 20:50 |
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Maju

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15.01.2012 21:37 |
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lilly7022

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Re: Der große Unterschied von lilly7022 (15.01.2012 22:35) |
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Ich befürchte, Jungsmamas setzen auf die Zukünftigen ihrer Lieblinge
Was aber passiert, wenn die Jungs sich einen Jungen suchen? Muß dann eine Putzfrau (Mama?) kommen?
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15.01.2012 22:35 |
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lilly7022

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Re: Der große Unterschied von lilly7022 (15.01.2012 22:39) |
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Weitergedacht: Homosexuelle Männer sind ja oftmals recht gut mit weiblichen Genen ausgestattet und haben ein Händchen für Häusliche. Entwarnung für deren Mütter?
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15.01.2012 22:39 |
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suessemotte

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Re: Der große Unterschied von suessemotte (16.01.2012 07:48) |
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hihi.. ja war auch nicht ganz ernst zu nehmen, ich glaub das liegt halt immer an den eltern, ich hab zwei töchter, die groß macht fast alles freiwillig mit.
erziehungssache, egal ob junge oder mädchen, beide haben irgendwann kein bock mehr auf haushalt und kochen. und auch jungs können super mit einbezogen werden.
allerdings seh ich oft das man das letzte kind sehr verhätschelt, grad weil man weiß, es ist das letzte was kommt, die zeit mit kleinkindern etc bekommt man nie wieder
da wird genoßen ohne ende. außerdem ist man beim 2. kind (oder 3. oder 4.) wahrscheinlich auch etwas lockerer wie beim ersten.
jedenfalls hab ich die erfahrung gemacht, dass ich bei der ersten ständig alles richtig machen wollte und angst hatte zu versagen. beim zweiten wusste man das man nicht perfekt sein kann und ist selbst wesentlich entspannter gewesen.
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16.01.2012 07:48 |
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Raya

User

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Ring frei! Der große Unterschied von Raya (24.01.2012 02:18) |
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erstmal HALLO! bin neu hier und hab mich wegen der interessanten Frage angemeldet.
Also meiner Information nach werden Jungs verhätschelt, weil sie eindeutig das schwächere Geschlecht sind (höhere Säuglingssterblichkeit, öfter krank, öfter mit Komplikationen krank, schlechtere Noten, öfter ADHS und sonstige Auffälligkeiten, häufiger im Knast ... überhaupt störanfälliger als Mädels)
Irgendwie scheinen wir Mütter das instinktiv zu erfassen und die Knäblein entsprechend in Watte zu packen. Das soll überhaupt keine Abwertung sein. Sie haben andere Stärken.
nächtliche Grüße, Raya
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24.01.2012 02:18 |
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Bianca0815

Abwarten und Teetrinken*g*
 

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Re: Der große Unterschied von Bianca0815 (24.01.2012 11:12) |
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Hui....
Ich bin ja ne Jungsmama (aber unser kleiner ist erst 3).
Ich bin auch jemand, der gerne tüddelig ist....
Ich weiß von vielen Sachen, grade das Anziehen, dass er es selbst kann. Dennoch helfe ich oft.
Ganz ehrlich, ich denke mir oft, ich hab ja nur ein Kind, da kann ich mir die Zeit halt nehmen....vielleicht mach ich es auch, weil ich arbeiten gehe.
Und ehrlichgesagt, genieße ich die Zeit, in der er noch mit mir kuscheln möchte.....
Für verweichlicht halte ich ihn nicht....er muss aufräumen helfen (soweit er kann), seine Sachen tragen....ich denke, ich würde ein Mädel auch nicht anders behandeln. Ich bemühe mich und hoffe, dass er lernt, was man im haushalt alles tun muss...schließlich soll er ja auch mal kochen können etc (nicht dass er mit 40 noch im Hotel Mama wohnt
)
Was mir allerdings vor kurzem im Kiga aufgefallen ist....da standen Mädels und Jungs getrennt (wegen einer Aufführung)....der "Jungshaufen" war wirklich n Knäuel und genügend (meiner eingeschlossen) hatten Blödsinn im Kopf.
Die Mädels dagegen standen total "ordentlich" da.....
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24.01.2012 11:12 |
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lilly7022

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Re: Der große Unterschied von lilly7022 (24.01.2012 16:09) |
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Doch diese verhätschelten Junges sind doch später alleine gar nicht überlebensfähig. Erzieht man denn seine Kinder nicht dahin, daß sie später alleine zurechtkommen und selbständig sind? Das ist jedenfalls mein Anspruch an meine Erziehung.
Ich war mit so einem lebensunfähig erzogenen männlichen Wesen lange genug zusammen, um darüber etwas sagen zu können. Es ist einfach nur nervig, wenn man einem erwachsenen Mann jeden Handgriff sagen bzw. erklären muß. Nach vielen Jahren hat dann alles gut funktioniert. Leider haben wir dann einen Rückschritt gemacht. Na ja ...
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24.01.2012 16:09 |
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