Respektlosigkeit im der Vorpubertät      |
feivelmaus
Mega-User
 
Dabei seit: 10.12.2003
Letzte Aktivität: 18.04.2012 13:50
Beiträge: 382
Herkunft: Hessen Kinder: 3 Kinder (19, 15 und fast 12 Jahre) Familienstand: Partnerschaft
 |
|
Respektlosigkeit im der Vorpubertät von feivelmaus (26.01.2011 13:54) |
 |
Hallo,
Mit meiner kleinen 11 Jahre alten Tochter gibt es derzeit massive Probleme bezüglich Respektlosigkeit.Sie ist ja schon wegen ihrer Verhaltensprobleme in einer Tagesklinik gewesen und dort wurde die Aufnahme in eine Tagesgruppe empfohlen. Daneben ist sie in die Förderschule gewechselt, um ihr schulisch einen engeren Rahmen zu geben.Den engen Rahmen sollte sie auch in der Tagesgruppe haben.Soweit der Plan.Zusätzlich nimmt sie ja noch Risperdal.
Anfangs lief alles super. In letzter Zeit zeigen sich neue auffälligkeiten in Form von respektlosem Verhalten uns und ihren Betreuern gegenüber. Meine Partnerin sei nicht zuständig und nur ich hätte ihr was zu sagen.Es geht immer mehr nur noch um das was sie will und wenn sie das nicht bekommt gibt es ein Riesen geschrei.Das geht sogar soweit, dass ihr Betreuer in der Tagesgruppe auf der Heimfahrt bei uns angerufen hat,ob wir die kleine abholen können, da sie und ein anderes Mädchen sich dauernd abschnallen im Auto und rumschreien. Hausaufgaben macht sie nicht und der Betreuer schreibt ins Heft sie wolle nicht und es ware nicht möglich mit ihr die Hausaufgaben zu machen.
Ich frage mich rein provokativ wenn schon die Betreuer in einer vom Jugendamt finanzieren Einrichtung für schwierige Kinder nicht klar kommen, wie sollen dann wir es?
Leider vergisst die Mutter an den Besuchswochenenden oft, die Medikamente zu geben und ich bin mir nicht sicher ob das ein Grund ist oder es einfach nur an der einsetzenden Vorpubertät liegt.
Wir leben Respekt wirklich vor und sind höflich und freundlich zu unserer wir es auch von ihr erwarten.Jedes Mal kommt schnell eine Entschuldigung und kurze Zeit später kommt wieder der nächste Vorfall wenn sie nicht kriegt was sie will.
Wer hat hier Erfahrungen und hat es geschafft, sein em Kind das Thema Respekt vor Erwachsenen nahe zu bringen?LG micha
|
|
26.01.2011 13:54 |
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos ->
|
|
Maju

Ultra-User

Dabei seit: 20.10.2009
Letzte Aktivität: Gestern, 22:41
Beiträge: 1.502
Kinder: 3 Mädchen (14, 12 und 10) Familienstand: verheiratet
 |
|
Re: Respektlosigkeit im der Vorpubertät von Maju (26.01.2011 21:30) |
 |
Die "Respektlosigkeit", wie du es nennst, ist auch bei uns eingezogen. Ich nenne es nur anders: Eigener Wille und das Noch-Unwissen, wie ich meinen Willen am besten vor den Eltern vertrete. Aber wie bei dir, Micha, kommen auch unsere Kinder immer sehr schnell wieder angekrochen, weil sie gemerkt haben, dass es so nicht in Ordnung war. Das finde ich jedesmal sehr schön, man nimmt sich in den Arm und redet dann in Ruhe darüber, was eigentlich passiert ist. Dann gebe ich auch oft nach, weil die Gründe, die vorgebracht werden Hand und Fuß haben. Sie haben halt ihre eigenen Ideen jetzt und auch wenn mir diese nicht immer passen, breche ich mir keinen Zacken aus der Krone, wenn es mal nicht so läuft wie ich mir das dachte. Ich denke, den respektlosen Ton kann man den Kindern abgewöhnen, indem man ihnen zeigt, dass sie mit einem freundlichen Gespräch mehr erreichen (aber dann muss man auch wirklich mal nachgeben als Erwachsener).
|
|
26.01.2011 21:30 |
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos ->
|
|
feivelmaus
Mega-User
 
Dabei seit: 10.12.2003
Letzte Aktivität: 18.04.2012 13:50
Beiträge: 382
Herkunft: Hessen Kinder: 3 Kinder (19, 15 und fast 12 Jahre) Familienstand: Partnerschaft
Themenstarter
 |
|
Re: Respektlosigkeit im der Vorpubertät von feivelmaus (27.01.2011 08:05) |
 |
Bücher zu diesem Thema
Hallo
ja, "angekrochen" kommt sie hinterhier immer wieder, aber das ist nicht so einfach. Es geht bei ihr mindestens 20 Mal am Tag, zwischen Respektlosigkeit und und entschuldigen. Entschuldigungen kommen aber nur mit einem "ich will was" in gleichem Atemzug.
Auf der einen Seite beschimpft sie meine Partnerin, sie habe ihr nicht zu sagen, sie sei eh nicht ihre Mutter, soll ihr Maul halten und eine halbe Stunde später heult sie, wie sehr sie sie doch liebt und sie möchte sich entschuldigen etc. Das tut weh und eine Entschuldigung kann man nicht so schnell akzeptieren.
Es war vor 1 Jahr ähnlich, unsere Familie wäre fast zerbrochen. Die beiden Großen waren so fertig, dass sie fast freiwillig zu ihrer Mutter gezogen wären, nur die wollte sie nicht. Dieses Mal scheint es noch schlimmer zu sein.
Dafür habe ich keine Kraft mehr, ich muss den Rest der Familie schützen. Bevor es wieder soweit kommt, dass meine beiden Großen darunter leiden, meine Beziehung, ich selber, muss ich mir klar sein, wie weit ich das noch ertragen und dem Rest der Familie zumuten kann.
Deswegen werde ich heute, wenn der Mitarbeiter von der Erziehungshilfe kommt, ihm das auch klar sagen. Selbst die Leute von der Erziehungshilfe sind ÜBERFORDERT, man stelle sich das mal vor, dass selbst Erziehungsexperten nicht mehr klar kommen. Die Betreuer sind tlw. schon regelrecht ausgeflippt und haben sie laut angeschrien, so sehr hat sie sie gereizt.
Deswegen lasse ich mich über das Verfahren einer Heimunterbringung informieren, zumindest für eine gewisse Zeit. Das würde mir zwar unendlich weh tun, aber es tut noch mehr weh zu sehen, wie der Rest der Familie vor die Hunde geht. Am Ende stehe ich mit meiner Kleinen alleine da, bis ich selber dann auch nicht mehr kann und es würde sowieso darauf hinauslaufen.
Wir haben alles getan, was uns möglich war. Tagesklinik, Hilfe vom Jugendamt, die überfordert ist, Medikamente geben lassen, Elterntrainig, Schule gewechselt. Es gibt nichts mehr, was wir noch tun können und ich habe ihr gestern auch meine Hilflosigkeit offen gelegt und ihr gesagt, dass wir so nicht mehr können.
Ich habe also sozusagen vor meinem Kind kapituliert. Das habe ich noch nie getan und wahrscheinlich nur deswegen, weil ich mir vor ein paar Tagen einen "Vortrag" von Jan Uwe Rogge reingezogen habe, der das den verzweifelten Eltern geraten hat, auch mal den Kindern zu sagen, ich weiß nicht mehr weiter....
Was mich umso mehr ärgert ist, dass sie auch anders kann, wenn sie will. Meist ist es aber so, dass sie etwas will. Einmal war sie 2 Tage engelsgleich, wie man so schön sagt und ich dachte mir, das gibt es doch nicht und sie bettelte am 2. Tag am Abend um ein Handy. Nachdem ich das freundlich ablehnte und ihr erklärte, dass aus meiner Sicht, sie dafür noch nicht alt genug sei, es auch ungerecht gegenüber ihren Geschwistern sei, die auch erst später eines bekamen, ging es die nächsten Tage wieder wie gewohnt weiter. Und wenn sie "spinnt", wird es eben richtig "zügellos". Sie kommt nicht mehr runter, schreit und tobt, will aus dem Fenster springen. Alles wie vor 1 Jahr, nur im AUsmass deutlich schlimmer.
LG
Micha
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von feivelmaus: 27.01.2011 08:06.
|
|
27.01.2011 08:05 |
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos ->
|
|
mitsch76

User

Dabei seit: 05.04.2011
Letzte Aktivität: 05.04.2011 08:57
Beiträge: 1
Kinder: Sohn, 12J. Familienstand: verheiratet
 |
|
Re: Respektlosigkeit im der Vorpubertät von mitsch76 (05.04.2011 08:17) |
 |
Hallo, ich habe sehr aufmerksam den Beitrag gelesen und ich kann wirklich sehr mitfühlen, habe das gleiche Problem. Tag ein Tag aus... Morgens, mittags, abends.
ich bin zwar noch nicht beim Jugendamt, bei denen hab ich mal vorgesprochen, jedoch habe ich keine Hilfe erhalten. Mein Sohnemann hat das Talent alle um den Finger zu wickeln. Es kommen dann so Kommentare wie : ich weiss nicht was sie haben, ihr Sohn ist total lieb und verständnisvoll, er kann zuhören usw... klar kann er das zumindest für den Zeitpunkt, wenn wir dann wieder auf dem nach Hauseweg sind, geht es im Auto oder spätestens zu Hause wieder los. Ihm passt etwas nicht und er schreit, fühlt sich bei allem benachteiligt. Gibt patzige Antworten wie Nö, mach doch selber, Nö mach ich nicht, ... wenn von mir ein Nein kommt dann schreit er laut : ich mach nie wieder was für euch... gestern musste ich ihn von der Schule holen, da er zum 4.mal in den t-Raum musste, er war sich wie meistens keiner Schuld bewusst, tat so als ob alles suppi wäre. Am abend als er ins Bett musste, machte er wegen trinken ein Affentheater, das ging bis zehn Uhr mit schreien usw. Die Schule hatte uns gesagt dass er seine Kappe zwar nicht mehr auf dem Kopf trägt, jedoch überall liegen lässt. Wir haben dann beschlossen, dass er die Kappe nicht mehr in die Schule mitnimmt. Und was war dann heut morgen ? Er schrie, ich hab ihn dann vor die Tür gesetz, er schrie weiter, schlug gegen den Rollladen, klingelte wie irre. Die Nachbarn standen alle am Fenster und schauten. Alles nur wegen der Kappe. Ich weiss langsam nicht mehr weiter. Hatte auch sschon den Gedanken, mit einer Pflegefamilie, jedoch bin ich einfach noch nicht so weit. Unsere Psychologin meinte, wann ich denn so weit wäre, wenn ich am Boden läge ? Wenn mein Mann sich trennt ?? Usw. Wir haben in 2 Wochen erst einen Termin bei einem Psychiater für Kinder und Jugend. Ich weiss nicht, aber ich hoffe eben noch darauf dass geholfen werden kann. Ich bin echt schon am Limit, muss ich schon auch zugeben. Aber da ich selber bei Pflegeeltern aufgewachsen bin, (was unterm Strich nicht schlecht war) tu ich mir schon schwer, meinem Sohn in eine Familie zu geben. Die Beziehung zu meiner Mutter hatte schon sehr darunter gelitten. Jetzt bin ich erwachsen und versteh vieles selber, warum und weshalb, aber das typische Mutter Kind verhältnis haben wir eben nicht, lieben tu ich sie über alles, aber es ist eben nicht so wie bei anderen...
Wie ist es denn bei Ihnen weiter gegangen ? Haben Sie den Schritt getan ?
Gruss
Conny
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von mitsch76: 05.04.2011 08:18.
|
|
05.04.2011 08:17 |
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos ->
|
|
feivelmaus
Mega-User
 
Dabei seit: 10.12.2003
Letzte Aktivität: 18.04.2012 13:50
Beiträge: 382
Herkunft: Hessen Kinder: 3 Kinder (19, 15 und fast 12 Jahre) Familienstand: Partnerschaft
Themenstarter
 |
|
Re: Respektlosigkeit im der Vorpubertät von feivelmaus (06.04.2011 09:16) |
 |
Hallo
ich glaube, es gibt schon noch andere Lösungen, die Du versuchen solltest.
Zunächst einmal hättest Du ANspruch auf Familienhilfe durch das Jugendamt. Das JA führt die nicht selber durch, sondern beauftragt eine Einrichtung mit Fachleuten wie Sozialpädagogen etc. Die Wartelisten sind aber relativ lang ud es kann schon einige Monate dauern, wenn Du Pech hast. Dort gibt es dann die Möglichkeit, dass dein Kind nach der Schule betreut wird an einzelnen oder allen Tagen in der Woche. Er wird dann auch von der Schule abgeholt und irgendwann am späten NAchmittag nachhause gebracht. Das würde Dich erst einmal entlasten und Kraft geben. Dazu finden auch oft Gespräche zu Hause statt mit den Mitarbeitern, wo Du die Probleme ansprechen und Rat einholen kannst.
Für alle, die sich davor streuben: Es wird soviel geredet über JA und Familienhilfen und Blödsinn im Fernsehen verbreitet wie z.B. bei dieser Nanny von RTL. Das ist alles Quatsch und diese Hilfen helfen nur soweit man es zulässt. Allles ist freiwillig und i.d.R. auch kostenfrei.
So, aber was Du bis dahin tun kannst und uns geholfen hat. Konsequenz und Konsequenzen sind wichtig!!!
Extrem wichtig. Ohne die bekommst Du es nicht in den Griff. "Strafen" in dem Sinne bringen nicht viel.
Beispiel: Als meine Tochter beim Wochenende bei ihrer Mutter ihren Freund respektlos behandelte und der meinte, er bringt sie in seinem Auto nicht mehr zurück, habe ich vorgeschlagen, ihr ein Taxi zu bestellen und sie es tlw. vom Taschengeld zahlen lassen.
Auch darf er merken, wenn er Dich mit respektlosen Äußerungen verletzt. Wenn er dann z.B. wieder "freundlich" ist, weil er was will oder SPielen möchte mit Dir, könntest Du ihm sagen, dass es für Dich noch nicht erledigt ist und erst mal etwas ABstand brauchst.
Das mit der Kappe war auch eine gute Konsequenz wie ich finde.
Auch wenn es hart klingt, auf das Klingeln und Klopfen darfst Du dann trotz neugieriger NAchbarn nicht reagieren.
Wir hatten die letzten Wochen schon schwierige Situationen aber ohne Kampf und sie schafft es so langsam, ihr Verhalten besser zu kontrollieren. Aber nur weil wir Hilfe haben und Rat bekamen, wie wir damit umgehen könnten.
Nur wenn gar nichts mehr geht, kann man auch z.B. ein Kind für eine befristete Zeit von einigen Wochen und Monaten in eine Pflegefamilie geben, damit sich die verhärteten Fronten entspannen. Es muss nicht gleich endgültig sein.
Ich würde also an Deiner Stelle Hilfe beantragen, versuchen konsequent zu sein und nicht auf das "Theater" eingehen und es nicht beachten.
LG
Micha
|
|
06.04.2011 09:16 |
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos ->
|
|
freddilysie

Urlaubsreif
 

Dabei seit: 07.05.2003
Letzte Aktivität: 03.12.2011 18:46
Beiträge: 3.416
Mein ebay:  Herkunft: in der goldenen Mitte Interessen: meine Familie Beruf: Immobilienkauffrau Kinder: 1 Tochter Familienstand: verheiratet
 |
|
Re: Respektlosigkeit im der Vorpubertät von freddilysie (06.04.2011 12:23) |
 |
Ach das haben wir im Moment auch zu Hause zu sitzen. Exemplar "sprich mich nicht an" 12 Jahre, weiblich.
Morgens weckt man das Kind liebevoll auf und was erntet man?? Muffligkeit
Nachmittags wenn sie aus der Schule kommt und man fragt wie der Tag war, was erntet man??? Muffligkeit und blöde Sprüche wenn man sich wagt noch mal nachzufragen.
Abends vorm Essen fragt man ob sie alles fertig hat für die Schule, und was erntet man??? "Warum bist du schon wieder so agro?"
Wir haben ihr gestern beim Abendessen erstmal erzählt wie sie den ganzen Tag zu uns ist. Sie ist nur noch genervt, nur noch unhöflich, nur noch mufflig und spricht mit uns nur noch agressiv. Sie redet uns sehr unhöflich und respektlos an. Mein Mann der wirklich der allernetteste zu ihr ist wird seit Tagen nur noch "Horst" von ihr genannt, worüber er sich wirklich ärgert. Sie hat dazu immer nur zu sagen, das wir doch mal uns ändern sollen wir sind auch immer genervt zu ihr. Ja nach dem 5. mal angemuffelt zu sein reagiert man dann schon mal etwas schroffer.
Im Moment kann ich sie echt kaum ertragen, so schlimm habe ich mir die Vorpupertät nicht vorgestellt und Leute es wird noch schlimmer.
|
|
06.04.2011 12:23 |
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos ->
|
|
feivelmaus
Mega-User
 
Dabei seit: 10.12.2003
Letzte Aktivität: 18.04.2012 13:50
Beiträge: 382
Herkunft: Hessen Kinder: 3 Kinder (19, 15 und fast 12 Jahre) Familienstand: Partnerschaft
Themenstarter
 |
|
Re: Respektlosigkeit im der Vorpubertät von feivelmaus (12.04.2011 12:47) |
 |
Hallo
na, das klingt ja noch alles harmlos. Ich meine das schon etwas in einer anderen Form.
Beispiele: Die Wortwahl fängt an wie "Du blöde A***kuh oder zu dem Partner meiner EX "verf*** A****". Zu meiner Partnerin Du "H***".
Alles in der Wut rausgeplatzt und hinterher natürlich sofort entschuldigt für die nächste Attacke.
Bei uns hat sie die Worte nicht gelernt und meine beiden Großen fällt jedes Mal die Kinnlade runter, wenn sie diese Wörter hören, weil die sich das nie getraut haben und nie trauen würden.
Teils entsteht das wegen Kleinigkeiten: Gestern meint sie, sie habe schon Zähne geputzt. Da sie da oft schwindelt meint meine Partnerin, dass das nicht sein kann, denn die Zahnbürste sei ja trocken. Sie schmeißt die Zahnbürste (elektrische und teuer) auf den Boden und geht ins Zimmer. Meine Partnerin hinterher und meine Kleine drängt sie raus und tritt dann vom Bett so fest gegen die Türe, dass meine Partnerin die Klinke voll in den Rücken gerammt bekommt.
Das ist bei uns der Alltag, die kleine kann sich nicht kontrollieren und das trotz Psychologen, die immer mit Rat und zur Seite stehen, Jugend- und Familienhilfe, Tagesgruppe, Lernhilfeschule.
So sind wir dann am Abend beide mit den Nerven runter und wegen dieser Streitereien hat man dann für gar nix mehr Lust, auch nicht mehr, sich mit den Großen zu beschäftigen.
LG
Micha
|
|
12.04.2011 12:47 |
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos ->
|
|
usagimoon

sadness

Dabei seit: 05.10.2008
Letzte Aktivität: 23.04.2012 12:11
Beiträge: 1.559
Herkunft: NRW Interessen: Anime, manga, Japan, schreiben, zeichnen, Musikhören, singen, Keyboard Beruf: Hausfrau, Mangazeichnerin und Werbegrafikerin/Desi
gnerin in Ausbildung Kinder: 4 Familienstand: verheiratet
 |
|
Re: Respektlosigkeit im der Vorpubertät von usagimoon (12.04.2011 15:13) |
 |
Sorry aber ich kann das grade nicht so ganz nachvollziehen, dass man sein kind einfach vor die Tür stellt, wenn es unbequem wird >_>
Kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen...
Klar habe auch eine 12-jährige Tochter und eifnach ist das sicher nicht immer und auch wir haben doofe Phasen mit ihr...aber egal wie sie wäre, was sie tun würde.. ich würde nie und niemals daran denken sie zu Fremden zu geben... blutet denn das Herz euch nicht? Ich finde das herzlos! Man hat nunmal ein Kind und ob es Probleme macht oder nicht... man bleibt immer Mutter... man ist Mutter bis mal selber stirbt und da gibt man sein kind doch nicht weg oder lässt es draussen schreien...
Ich bin grad wirklich total perplex... kann das nicht verstehen
|
|
12.04.2011 15:13 |
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos ->
|
|
emmie

Super-User
   
Dabei seit: 01.02.2009
Letzte Aktivität: 08.05.2012 21:21
Beiträge: 84
Familienstand: verheiratet
 |
|
Re: Respektlosigkeit im der Vorpubertät von emmie (12.04.2011 21:33) |
 |
Hallo usagimoon,
ich wünsch dir, dass du nie an den Punkt kommst.
Ich hätte früher genau so wie du reagiert, aber glaube mir manchmal muss man Dinge tun um voran zu kommen die hätte man sich in seinen schlimmsten Träumen nicht ausgemalt und man glaub bloß nicht es ging an einem spurlos vorbei, man stirbt tausend Tote...ich wünsch es niemanden.
So ähnlich wie Micha schreibt und noch viel schlimmer haben wir das durchgemacht, ich bin durch den Zorn meines Sohnes sogar körperlich zu Schaden gekommen. Erst von diesem Tag an geht es bei uns bergauf und unser Sohn ist breit an seinen Problemen zu arbeiten. Um den Kids Sicherheit zu geben muss man konsequent und klar bleiben, war vorher sicher bei uns zu locker.
Deshalb usagimoon sei bitte nicht so hart mit deinem Urteil, du weißt nicht was manche mitmachen, ich kannte so was auch nicht von den Großen, manchmal kommt einiges zusammen.
Sicher ist, wenn so was geschieht bleiben Narben auf beiden Seiten und die gilt es mit Hilfe aufzuarbeiten.
LG emmie
|
|
12.04.2011 21:33 |
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos ->
|
|
emmie

Super-User
   
Dabei seit: 01.02.2009
Letzte Aktivität: 08.05.2012 21:21
Beiträge: 84
Familienstand: verheiratet
 |
|
Re: Respektlosigkeit im der Vorpubertät von emmie (12.04.2011 21:47) |
 |
|
|
12.04.2011 21:47 |
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos ->
|
|
|