Windpockenimpfung?? |
yoricko
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Re: Windpockenimpfung?? von yoricko (14.10.2005 10:07) |
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| Zitat: |
Original von Alexis_
Und grade bei KiTa- und Schulkindern gibt’s da kein entkommen.
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naja, bei Windpocken sollte man auch nicht "entkommen" in kinderalter...
man kennt übrigens gar nichtr die langzeitwirkung dieser impfung, daher weiss man ja gar nicht ob es auch in etwas hoheren alter schützt.
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14.10.2005 10:07 |
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Leon910

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Re: Windpockenimpfung?? von Leon910 (14.10.2005 11:22) |
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Hallo!
Leon ist nicht gegen Windpocken geimpft...ich werde es bei ihm wohl auch nicht mehr machen lassen (muß selber bezahlt werden - 50 Euro)...aber Justin werde ich auf jeden Fall impfen lassen, wobei ich sogar gehört habe, daß die Windpockenimpfung bei den jetzt geborenen Babys ab jetzt mit reingenommen wird in das normale Impfprogramm...
Ich hatte im Freundeskreis einen Fall, wo das Mädchen Windpocken bekam, und sich der Virus im Gehirn festgesetzt hat...sie konnte weder laufen noch sprechen danach, und es hat eine ganze Weile gebraucht, bis sie es wieder gelernt hat! Für mich war das so der ausschlaggebende Punkt, über eine Windpockenimpfung nachzudenken!
LG Marion
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14.10.2005 11:22 |
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Felicitas

ständig auf Achse
  

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Re: Windpockenimpfung?? von Felicitas (14.10.2005 11:27) |
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Meiner ist jetzt 15 Jahre alt und aus dem Impfalter raus,aber wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte ,hätte ich ihn impfen lassen,wegen der Spätfolgen.
Denn wer einmal Windpocken hatte ,ist nämlich sehr empfänglich für Herpes simplex und Herpes Zoster.
Den Herpes simplex denn hat unser Sohn bis zu 5x im Jahr und nicht nur an der Lippe ,nein bis in die Nase und an der Ober und Unterlippe.
Er leidet dann wie ein Hund.
Allein das wär für mich schon ein Grund impfen zu lassen.
Feli
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14.10.2005 11:27 |
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Cheeky

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Windpockenimpfung von Cheeky (14.10.2005 12:43) |
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Hallo!!!
Erst mal vielen Dank für die vielen Antworten. Wie man hier auch sieht, gehen die Meinungen echt auseinander. Ich werde vor der Impfung noch mal mit meinem Kinderarzt reden, auch wegen den Folgen bei Jungs. Ich dachte, das wären die Mumps, die so gefährlich sein können für die Zeugungsfähigkeit. Von den Windpocken wußte ich das gar nicht.
Vielen Dank nochmal und viele Grüße
Melanie
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14.10.2005 12:43 |
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mia29

at worlds end


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Re: Windpockenimpfung?? von mia29 (14.10.2005 12:53) |
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wer´s noch nicht weiss, ich bin generell für´s impfen, sofern ich mich vorher ausreichend informiert habe und für mich persönlich abgewogen habe.
ich war heute beim kia (grippeimpfung) der meinte dann, dass er meinen sohn in drei wochen gegen die Windpocken impfen kann, das würde nämlich jetzt von der kasse bezahlt werden (war wohl vorher nicht so) ist für die ärzte dann wohl auch kein schlechter verdienst
jedenfalls leidet mein sohn auch an Neurodermitis und ich werds dann wohl machen lassen. hinzu kommt, dass sich von meinen eltern keiner mehr erinnern kann, welche Kinderkrankheiten ich hatte und welche nicht. auf gürelrose bin ich nicht wirklich scharf...von daher
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14.10.2005 12:53 |
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liuna

Mameli
 

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Re: Windpockenimpfung?? von liuna (14.10.2005 13:34) |
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Windpocken werden in der Schweiz auch immer mehr geimpft. Wir werden dies aber nicht tun. Ich kann mich zwar noch blendend an meine eigenen Windpocken erinnern, aber da werden wir dann durch gehen. Uebrigens hatte ich 2x Windpocken einmal mit 8 und einmal mit 15. Die mit 8 waren heftig, die andern O.k, da ich dann nicht zur Schule musste, was mir in diesem alter mehr als recht war
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14.10.2005 13:34 |
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Ilona

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Re: Windpockenimpfung?? von Ilona (14.10.2005 14:02) |
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Windpocken hatte ich eigentlich nciht udn das obwohl ich in einigen kindergäten in meiner Ausbildung war in denen gerade Hochsaison war was Windpocken betrifft. Entweder muss ich es schon gehabt haben aber es wurde nicht gemerkt oder ab ich bin von hause aus dagegen Immun.
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14.10.2005 14:02 |
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Elfe66 unregistriert
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Re: Windpockenimpfung?? von Elfe66 (14.10.2005 16:24) |
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Hallo,
ich wußte bis vor kurzem auch nicht, daß man gegen Windpocken impfen kann, unsere Kinder (12 und 10) sind nicht geimpft worden, weil es diese Möglichkeit damals noch nicht gab. Hätte ich gewußt, was durch den Virus passieren kann, und hätte ich impfen können, ich hätte es sicher getan!
Alena hatte als dreijährige Windpocken und vor 2 1/2 Jahren Gürtelrose (was ja den gleichen Erreger hat wie Windpocken) und genau einen Monat später plötzlich halbseitige Lähmungen (Gesicht, Hand, Zunge).
In der Klinik, wo sie 4 Tage lag, haben sie dann auch rausgefunden, daß der Virus diese Erscheinungen ausgelöst hat und das ganze ein kleiner Schlaganfall war. Sie hat zum Glück keine Schäden zurückbehalten, die Lähmungen blieben auch nur für wenige Minuten, aber das Ganze hat uns aber doch sehr geschockt!!!
Dieser Artikel stand vor einiger Zeit auch in vielen Zeitungen ...
Kinderärzte: Windpocken können Schlaganfall bei Kindern auslösen
Hamburg/Münster/Berlin (dpa) - Windpocken können bei Kleinkindern Schlaganfälle auslösen. Darauf verwies der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) am Freitag unter Berufung auf eine Studie der Universitäts-Kinderklinik in Münster. «Bewiesen ist es bei maximal fünf Prozent der kleinen Schlaganfall-Patienten», berichtete Studienleiterin Ulrike Nowak-Göttl.
Bei den jungen Patienten seien Antikörper des Windpockenvirus im Gehirnwasser gefunden worden. «Diese Fälle sind extrem selten», betonte die Ärztin. «Rund 200 bis 300 Kinder bundesweit erleiden pro Jahr einen Schlaganfall», sagte die Studienleiterin. Das Klinikum in Münster sammelt seit 1996 Daten zu Hirninfarkten im Kleinkindalter.
Mehr als 700 Schlaganfallpatienten wurden bisher untersucht. Bei zehn Prozent der jungen Schlaganfallpatienten gibt es nach Angaben von Nowak-Göttl bisher den Verdacht auf einen Zusammenhang zwischen einer Windpocken- Erkrankung und einem Schlaganfall. Die Angaben gelten für Kinder, die älter als sechs Monate sind.
Es gebe zwei Gründe für einen Schlaganfall durch das Windpocken- Virus, erklärte die Medizinerin: Es verenge unter Umständen die Gefäße oder bilde Antikörper, die das Blut verdicken. Beides könne zum Hirninfarkt führen. Die Erkenntnisse der Forscher bedeuten für Nowak-Göttl allerdings nicht, dass sofort alle Kinder gegen Windpocken geimpft werden sollten. «Es ist noch völlig unklar, ob nicht auch die Impfungen zu Schlaganfällen führen», ergänzte die Ärztin.
Die Ständige Impfkommission des Robert Koch-Instituts in Berlin (RKI) hingegen warnte erst im vergangen Jahr vor einer Vernachlässigung der Kinderimpfung gegen Windpocken. Sie empfahl, alle Kinder gegen das Virus zu schützen. Nur so könnte die Krankheit, an der nach Schätzungen bundesweit etwa 750 000 Kinder jährlich erkranken, eingedämmt werden. Windpocken heilen meist von alleine aus. In seltenen Fällen kann es neben Schlaganfällen jedoch zu Entzündigen des Gehirns, der Lunge, des Mittelohrs oder des Herzmuskels kommen.
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14.10.2005 16:24 |
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catherina

Mega-User Level III
   

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Herkunft: Edinburgh Beruf: Neurobiologin Kinder: 2
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Re: Windpockenimpfung?? von catherina (18.10.2005 20:04) |
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Danke Elfe fuer Deine Schilderung - genau die schweren Verlaeufe sind es ja die man verhindern will und Windpocken sind ein haeufiger Ausloeser von Schlaganfaellen bei Kindern (das weiss man schon seit 25 Jahren).
Meine Grosse ist gegen WiPo geimpft (die Impfung ist sehr gut vertraeglich), mein Kleiner hatte Windpocken 2x (mit 6 Monaten und 2 Jahren).
LG
Catherina, aus Hamburg zurueck - 4 Tage ohne Netz, urgh
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18.10.2005 20:04 |
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