Deutsch-Französisch... |
danette

Lenas Mama :)
  

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Deutsch-Französisch... von danette (28.04.2005 00:04) |
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Hi!
Vor Lenas Geburt haben wir uns feeest vorgenommen, dass sie spreichaig aufwachsen wird (mein Mann ist Halbfranzose und spricht fließend französisch --> bei ihm daheim wird nur französisch gesprochen). So, jetzt sieht die Sache aber ganz anders aus. Da ich kein französisch kann und André es nicht gewöhnt ist hier französisch zu sprechen, macht er es so gut wie nie.. Irgendwie scheint es ihm sogar peinlich zu sein... Mann, ich beneide ihn so, dass er 2 Sprachen so gut kann, wär toll, wenn unsere Tochter schon die Möglichkeit hat, wenn sies später auch könnte. Außerdem haben wir es seiner Familie versprochen...
So, jetzt an schon erfahrerne Eltern: wie habt ihrs geschafft, bzw. wie kann ich meinen Mann ermutigen?
Liebe Grüße, Becci
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28.04.2005 00:04 |
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littleangel unregistriert
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Re: Deutsch-Französisch... von littleangel (28.04.2005 14:59) |
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hallo
also meine freundin war ist mit einem schotten verheiratet und die machen es so mit den beiden kleinen das sie immer (fast immer) deutsch mit den kindern spricht und er nur in englisch. und es funktioniert super. shannon ist 4 und connor ist 2 und es klappt beides..klar machen die beiden bzw shannon oft einen mix aber es funktioniert ..
versuche ihn doch mal dazu zubringen und so lernst du auch noch nebenbei mit..
gruss andrea
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28.04.2005 14:59 |
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eva.m.p

Pause
 

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Re: Deutsch-Französisch... von eva.m.p (28.04.2005 16:37) |
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hallo becci,
wir haben auch ein wenig dieses motivationsproblem. daniel vergisst einfach oft, englisch zu sprechen, da er es nicht gewohnt ist hier in der wohnung. wenn seine familie da ist, ist es kein problem, dann macht er das ja automatisch. wohl macht er es auch, wenn er mit sophie alleine ist, dann ist es für ihn natürlicher, als wenn ich dabei bin, weil wir immer nur deutsch untereinander gesprochen haben. vielleicht ist das ja bei deinem mann genauso? es ist ja auch doof, wenn er dann mit ihr redet und du verstehst nichts, vielleicht hemmt ihn das unterbewusst. aber wenn er alleine ist mit ihr klappt es vielleicht besser?!
eine andere möglichkeit: besorgt ein paar französische kinderbücher, die er vorlesen kann (das geht ja auch jetzt schon) und dann kommt er so ins französische rein. oder gute-nacht-lieder auf französisch. wir haben eine cd mit englischen kinderliedern, wenn ich die für sophie auflege, fällt daniel auch eher ins englische.
weiterer tip: möglichst viel kontakt zu anderen französischsprechenden: familie, bekannte etc. habt ihr da wen in der nähe? oder ihr sucht euch eine gruppe in eurer nähe, oft gibt es das ja hier, französische gemeinden oder gruppen für franzosen in deutschland, das wäre sicherlich gut! und so hört sie die sprache dann auch nicht nur von einer person sondern auch von anderen...
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28.04.2005 16:37 |
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Plüschteddy unregistriert
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Re: Deutsch-Französisch... von Plüschteddy (03.08.2005 14:45) |
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Ihr solltet aber nicht selbst die beiden Sprachen mischen. Also jeder Elternteil sollte in nur einer Sprache reden, sonst lernen die Kinder beide Sprachen nicht wirklich gut.
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03.08.2005 14:45 |
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sangsus

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Re: Deutsch-Französisch... von sangsus (12.07.2006 14:05) |
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Hallo!
Ich habe gerade diesen alten Thread entdeckt und krame ihn mal raus
Was ist denn so aus Euren Zweisprachigkeits-Plänen geworden?
Unser Kind wird auch mal das Glück haben, zweisprachig aufzuwachsen, anders geht es gar nicht. Mein Mann ist Franzose und ich bin Deutsche, aber quasi zweisprachig, weil ich an der Grenze aufgewachsen bin. Unsere "Daheimsprache" ist französisch, weil (leider) sein Deutsch noch nicht sooo toll ist, was bei der alltäglichen Konversation doch eher störend ist, gerade wenn es schnell gehen soll. Da wir aber in Deutschland leben, kommt das Kind gar nicht drumrum, auch Deutsch zu lernen!
Außerdem werden seine Großeltern deutsch mit ihm reden, und die werden sich viel um es kümmern. Ich alleine rede dann natürlich auch deutsch mit dem Kind.
Jetzt habe ich nur eine Sorge: Kriegt das Kind dann überhaupt was vom Französischen mit? Mit welcher Sprache wird es sich dann mehr identifizieren? Die, die seine Mutter spricht? Die, die es einfach am häufigsten hört? Oder die, die seine Elten gemeinsam sprechen? Wer hat denn da schon Erfahrung?
Bin dankbar für jeden Tipp!
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12.07.2006 14:05 |
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Ilona

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Re: Deutsch-Französisch... von Ilona (12.07.2006 20:44) |
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| Zitat: |
Original von sangsus
Jetzt habe ich nur eine Sorge: Kriegt das Kind dann überhaupt was vom Französischen mit? Mit welcher Sprache wird es sich dann mehr identifizieren? Die, die seine Mutter spricht? Die, die es einfach am häufigsten hört? Oder die, die seine Elten gemeinsam sprechen? Wer hat denn da schon Erfahrung?
Bin dankbar für jeden Tipp! |
Ich kann von unserer Nichte berichten. Die Mutter ist Fransösin, der Vater deutscher. Sie leben in frankreich. Der vater spricht auch französich.
Anfangs lebten sie mit ihrer Tochter in Berlin.
Die kleine hatte zuerst mehr Kontakt mit der Mutter und sie brachte ihr französich bei. Der Vater sprach mit der kleinen deutsch und soweit die Mutter es verstand auch nur wenn die Mutter worte nicht verstand sprach der Vater französich, die Umgebungssprache war natürlich auch deutsch. Im Kindergarten sprachen sie auch nur deutsch mit ihr. Sie konnte beide Sprachen ziemlich gut.
Seit dem sie in Frankreich wohnen und nur ca. alle 2 Monate mal hier sind spricht die kleine fast nur noch französich. Der Kiga bzw. die Schule in die sie geht ist zwar 2 Sprachig aber es wird mehr französich gesprochen.
Die Sache ist das die kleine tagsüber immer noch mehr mit der Mutter zu tun hat und auch der Vater redet immer mehr ranzösich zu Hause. Wenn sie mal in Berlin ist sprechen die Großelter udn wie natürlich deutsch mit ihr aber sie antwortet immer in französich.
Nun ist das Problem das wir mitlerweile zwar einig Grundbegriffe auf französich gelernt haben aber das ist ja auch nicht sinn und zweck.
Ich denke, wenn die Mutter besser deutsch verstehen würd, wäre es einfacher, da dann der Vater immer deutsch sprechen könnte, während die Mutter dann z.B. auf französich antwortet.
Auch in meiner Ausbildung wurde uns gelehrt, das es immer besser ist pro Sprache eine Bezugsperson zu haben, die dann auch nur diese Sprache spricht sei es mit dem Kind oder auch die Eltern untereinander. Also in dem fall z.B. Vater fragt die Mutter auf deutsch, mutter antwortet auf französich.
Natürlich ist nicht absehbar, in wie weit die kleine auch deutsch sprechen kann, verstehen tut sie es zwar meistens aber sie redet halt nur französich.
Auch ist das problem wenn sie weint und man weis nicht warum bekommt man auf die Frage was den ist, nur eine Antwort auf französich.
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12.07.2006 20:44 |
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sangsus

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Re: Deutsch-Französisch... von sangsus (13.07.2006 10:31) |
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Hallo!
Das mit den Bezugspersonen finde ich interessant! Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass wir uns so zweisprachig unterhalten - er auf Französisch und ich auf Deutsch. Müssten wir mal ausprobieren, ob wir das hinbekommen. Es ist jammerschade, wenn das Kind eine Sprache so wenig mitbekommt, dass sie dann ganz vernachlässigt wird.
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13.07.2006 10:31 |
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Ilona

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Re: Deutsch-Französisch... von Ilona (13.07.2006 11:36) |
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ja sich so zweisprachig zu uterhalten erfordert viel disziplin den man rutscht schnell in die andere Sprache gerade wenn man beide sehr gut spricht. Natürlich kann es mal vor kommen aber besser ist es wirklich wenn man es so macht.
Viel Erfolg dabei.
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13.07.2006 11:36 |
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uschi

auf neuen Wegen
 
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RE: Deutsch-Französisch... von uschi (13.07.2006 12:02) |
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Also meine Freundin stammt aus England!
der Kleine ist von Anfang an 2sprachig aufgewachsen und es war kein Problem
(manchmal kamen Sätze raus,da hat man sich weggeschmissen
)
Sie hat mit ihm englisch gesprochen und er mit ihm deutsch.
Es war scön zu sehen,wie einfach das ging.
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13.07.2006 12:02 |
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Funny79

User

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Re: Deutsch-Französisch... von Funny79 (08.08.2006 21:40) |
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Hi,
mein Vater ist Franzose, meine Mutter Deutsche. Leider hat mein Vater zuhause weder mit mir noch meinem Bruder Franzoesisch gesprochen. Wenn ers doch mal gemacht hat, haben wir uns schier kringelig gelacht
weil wir nicht wussten, warum unser Vater wie ein Ausserirdischer mit uns spricht. Er hat da einfach nie wirklich Interesse dran gehabt uns das beizubringen. ich finde das sehr schade. Ich hatte spaeter in der Schule Franzoesisch, d.h. ich kann es heute, aber auch meine Lehrerin war immer total verwundert, dass man nur eine Sprache spricht, wenn man doch die Chance hat beide zu lernen. An mir lags nicht. Mein Vater haette das einfach von klein auf machen muessen.
Also, ich finde wenn ihr die Chance habt eure Kinder zweisprachig zu erziehen, ann kann das nur eine Bereicherung fuer die Kleinen sein.
LG Funny
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08.08.2006 21:40 |
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