Verlobtem helfen mit dem Kiffen aufzuhören! |
Sam Hain
Incubus
 
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Re: Verlobtem helfen mit dem Kiffen aufzuhören! von Sam Hain (12.01.2010 21:52) |
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Original von uni1985
das problem ist, dass er erst recht kifft wenn er sich unter druck gesetzt fühlt... ich muss zwar einerseits konsequent sein, andererseits nicht auch noch von außen ihn zu sehr stressen. haben jetzt ausgemacht, dass wir zur beratungsstelle gehen, wenn es in 1 monat nicht besser geworden ist. was meint ihr dazu? danke für eure beiträge. |
Das ist sein Problem, nicht deins, der kümmert sich ja schließlich auch nen Kack darum, dass es dir dabei beschissen geht, dich nicht auf deine Zukunft konzentrieren kannst und und und.
Und damit, dass du den auch noch in Schutz nimmst, fühlt der sich auch noch bestätigt. Ich verwette meinen Arsch drauf dass du als einziges Argument dagegen hast "aber der liebt mich doch, ist zärtlich zu mir und und und".
Kannste vergessen. Man mutet nem Menschen, den man liebt, sich nicht so zu.
Warum geht IHR zur Beratungsstelle? Sollst du dem da auch noch das Händchen halten? Der ist dafür zuständig, sein Leben in den Griff zu kriegen, und das wenigste, was der machen kann ist, da alleine hinzugehen und zu kapieren, dass es um ihn selber geht und dass du da mit dranhängst.
Der muss die Chance haben, alleine mit sich klarzukommen. Durch dich hat der seelischen Beistand und kann immer damit rechnen, dass du den verteidigst, machst du hier ja auch.
Meine Lady würd mir, wenn ich so nen Kack abreißen würd, die Koffer vor die Tür stellen oder selber ausziehen, und ich weiß sie liebt mich. Man kann keinen retten, man kann nur jemandem helfen, sich selber zu retten.
Stress hat der doch sowieso an den Hacken, und dem gehts noch zu gut. Lass den mal erkennen, was der verliert, wenn der so weitermacht. Du brauchst den nicht zu bemuttern, du bist seine Freundin, nicht sein Kindermädchen, nicht seine Therapeutin oder sonstwas, und der ist kein Kind mehr. Willst du nen Mann als Partner oder n Kind, dem du alles vorkauen musst?
Es wird in nem Monat nicht besser sein, weil der keine Konsequenzen befürchten muss und der 1000 Ausreden hat, warum der grade heute kiffen muss und morgen, übermorgen weil der Himmel blau ist und nächste Woche weil der grade ne schlechte Nachricht gekriegt hat, Kiffen ist teurer geworden oder so. Vergiss es, das wird nix.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Sam Hain: 12.01.2010 21:54.
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12.01.2010 21:52 |
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hitnak
Ultra-User Level II


Dabei seit: 26.07.2008
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Beiträge: 2.120
Familienstand: verheiratet
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Re: Verlobtem helfen mit dem Kiffen aufzuhören! von hitnak (12.01.2010 22:14) |
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Hallo,
damit hast Du Dir den Schuh doch schon angezogen: Wenn Du ihn stresst, dann kifft er nur noch mehr, und es wird alles schlimmer, und Du bist schuld, weil Du ihn unter Druck gesetzt hat. In sechs Monaten wird diese Situation auf seiner Seite nicht besser sein als in einem Monat, aber sie kann auf Deiner Seite durchaus schlimmer sein, weil Du Dich jetzt schon so davon belastet fühlst, dass Du Dich wenigstens mal an ein Forum gewandt hast. Besser wird es für Dich nicht werden in dieser Zeit.
Ein zeitliches Ziel zu setzen bringt nur was, wenn Ihr jetzt anfangt, zur Drogenberatung zu gehen, und er sich am Besten jetzt schon einen Termin beim Therapeuten besorgt, denn das dauert eine Zeit, um seine emotionalen Probleme, die der Auslöser sind, anzugehen. Dort kann er lernen, mit Stress (wieder) umzugehen.
Viele Grüße,
Ariel
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12.01.2010 22:14 |
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