Depressionen |
PuntoPüppy

*genervt*


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Depressionen von PuntoPüppy (25.06.2007 21:00) |
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hallo ihr lieben
ich bin völlig ratlos, man hat meiner tochter 17 jahre depressionen diaknostiziert.
(ich selber habe angst und panik und ab und an depris). somit kann ich ihr gut nachfühlen wie bescheiden es einem gehen kann. aber ein mädchen von
17 jahren kann doch noch nicht mit medikamenten voll gestopft werden. hat jemand von euch erfahrungen und kann mit rat geben.
danke
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25.06.2007 21:00 |
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Susanne

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Re: Depressionen von Susanne (25.06.2007 21:15) |
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hallo.
gibts denn ne 'ursache' als solches?
könnte es ein ereignis in er vergangenheit geben oder ist es körperlich bedingt (die botenstoffe im gehirn ...)??
mir wurde mit 20 jahren u.a. depressionen diagnostiziert. da wurde auch bekannt, dass die wohl schon mit etwa 12 jahren anfingen...
medis hatten bei mir übrigens keine wirkung
mehr kann ich dir leider auch nicht sagen - sry! wünsche deiner tochter aber in jedem fall, dass sie ohne medis auskommt.
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25.06.2007 21:15 |
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Hextina

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Re: Depressionen von Hextina (25.06.2007 22:13) |
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| Zitat: |
Original von PuntoPüppy
ich denke ich werde mal einen jugendpsychotherapeuten für sie suchen. hat jemand dazu erfahrungen gemacht?? |
D.h. das Kind ist noch nicht in psychologischer bzw psychiatrischer Behandlung?
Wer hat dann Depression diagnostiziert und wie?!
Du schilderst das ihre Kindheit mannigfaltigen Belastungen ausgesetzt zudem könntees eine genietische Dispostion geben.
Ich kann dirmit dem bißchen an Infos nur raten einen Kinder- und Jugendlichen Psychologen (psychologischer Psychotherapeut mit Kassenzulassung) auf zu suchen.
Ausserdem würde ich dringend anraten einen Kinder- und Jugendlichen Psychiater aufzusuchen. Der schaut aus seiner ärztlicher Sicht ganz anders auf die Symptome und kann u.U. ein Antidepressivum verschreiben solte dieses angebracht erscheinen.
Im Zweifel laß deine Tocher das Medi nehmen, AD's sind heute gut verträglich mit wenig Nebenwirkungen, und sie machen nicht abhängig.
Noch Fragen, dann immerher damit
LG,
Tina
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25.06.2007 22:13 |
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Susanne

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Re: Depressionen von Susanne (25.06.2007 22:44) |
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| Zitat: |
Original von Hextina
Noch Fragen, dann immerher damit
LG,
Tina |
ich hätt noch ne frage: willst du mich adoptieren??? du hast fast immer auf alles ne antwort mit der jeder was anfangen kann
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25.06.2007 22:44 |
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Hextina

KrisenmanagerIn ;-)
 

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Re: Depressionen von Hextina (26.06.2007 08:45) |
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| Zitat: |
Original von Susanne
ich hätt noch ne frage: willst du mich adoptieren??? |
*grins*
Nee. lass mal, ich hab schon zwei Pubis hier im Haus und ja schon nach zwei angeheiratete Jugendliche an den Hacken.
| Zitat: |
| du hast fast immer auf alles ne antwort mit der jeder was anfangen kann ;-] |
Danke! :-)
LG,
Tina
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26.06.2007 08:45 |
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Susanne

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Re: Depressionen von Susanne (26.06.2007 08:59) |
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aber hey - aus der pupertät bin ich draussen - meine hormonschwankungen haben nur was mit nachwuchs zu tun
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26.06.2007 08:59 |
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Katy70

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Re: Depressionen von Katy70 (26.06.2007 10:32) |
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Hextina, mir wurde auch immer gesagt, ADs machen nicht abhängig, als ich die abgesetzt habe - langsam mit Arzt! - ging erst mal die Welt unter, ich war über 3 Monate nicht mehr ich selbst, bis hin zu dem Wunsch, mich umzubringen, war völlig außer Kontrolle, wie fremd gesteuert! Das gäbe es, meinte mein Thera, der schon vorher meinen Schwager beauftragt hatte, auf mich aufzupassen, da dachte ich noch, der spinnt!!!
Nach den 3 Monaten ging es dann langsam besser und nach 6 Monaten stetig aufwärts!
Um zu dem Anfangsthreat zurückzukommen - ich würde mir auch Rat bei einem Fachmann suchen, sie eine Therapie machen lassen. Ich war damals bei einem Neurologen und Psychologen, der nur wenige Minuten Zeit für mich hatte, aber Zeit genug, um mir AD zu verschreiben! Die haben mir dann aber wenigstens geholfen, aufzustehen und meine Energien kamen wieder! Nach 1 Jahr suchte ich andere Wege, fing eine Therapie an, setzte von jetzt auf gleich das AD ab und wir renovierten vorwitzig 8 Wochen lang - ich brach erneut zusammen, nahm wieder AD, für 1/2 Jahr, dann setzte ich es ab - dann kam die Hölle, aber seit 1.1. geht es immer besser und ich bin jetzt fast "da raus" ....
Also rückblickend würde ich es immer wieder so machen, es kamen Phase für Phase, jede Phase war anders, mußte anders angegangen werden! Aber die Therapie, mit meinem super Therapeuten, die hat mir letztlich am besten geholfen ....
AD machen nicht gesund, sie verändern einen Zustand, sobald Du absetzt, ist der alte Zustand wieder da, kämpfen und ändern muß man schon selbst - so ungefähr hat es mein Thera erzählt und so war es auch! Allerdings habe ich während der ADs etliche Strategien entwickelt, so es einfacher war, gegen Depris anzugehen, als die Medis abgesetzt wurden....
Ach so, meine Diagnose burn-out mit Depressionen, vor 2 Jahren kam Angststörung hinzu. Und ich habe auch schon als Teenager Depressionen gehabt, wie ich heute aus meinen Tagebüchern sehen kann, aber meine Eltern haben das nie erkannt oder erkennen wollen.....schön, daß es bei Euch anders ist....
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26.06.2007 10:32 |
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Hextina

KrisenmanagerIn ;-)
 

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Re: Depressionen von Hextina (26.06.2007 15:45) |
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| Zitat: |
Original von Katy70
Hextina, mir wurde auch immer gesagt, ADs machen nicht abhängig, |
Sie machen nicht abhängig nach den gängigen Kriterien von Abhängigkeit. Hier dazu Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Sucht#Abh.C3.A4ngigkeit
Du wairst nach ADs nicht süchtig wie nach Heroin, Schmerz- oder Beruhigungsmitteln.
Daher sind ADs heute zugelassen für zig Krankheitsbilder, das geht von Tinnitus, über chron. Schmerzen bis hin zu chron. Schlafstörungen.
| Zitat: |
| als ich die abgesetzt habe - langsam mit Arzt! - ging erst mal die Welt unter |
Evtl. war es zu früh, zu schnell, das falsche AD....
Ganz sicher sind ADs starke Medikamente die verändernd in der Hirnsoiffwechsel eingreifen. (Ritalin/Strattera tut das im übrigen auch
) deswegen müssen sie langsam einschleichend und noch langsamer ausschleichend genommen werden. Zudem müssen sie erstmal über Monate genommen werden damit sie wirklich wirken, das tun sie nämlich frühestens nach 6 - 8 Wochen und sich dann der Klient unter der Einnahme anderen therapeutischen Massnahmen unterziehen kann.
Natürlich kann es beim Ansetzen Reboundphänomäne geben, das hat aber nichts mit Abhängigkeit zutun.
| Zitat: |
| Die haben mir dann aber wenigstens geholfen, aufzustehen und meine Energien kamen wieder! |
Das meinte ich.
Oft machen Medis überhaupt erst therapiefähig!
| Zitat: |
| AD machen nicht gesund, sie verändern einen Zustand, sobald Du absetzt, ist der alte Zustand wieder da, |
Nur solange du rein medikamentös behandelst, das würde ich aber nie empfehlen
LG,
Tina
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26.06.2007 15:45 |
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liuna

Mameli
 

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Herkunft: Schweiz Interessen: Bauchtanz, Fire Pois, Snowboarden, Nähen... Beruf: MPA / Piercerin Kinder: Liuna 28.08.04
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Re: Depressionen von liuna (26.06.2007 17:22) |
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Bei mir wurde auch eine Depression mit 17 festgestellt. Ein Homöopat hat dann erst mal die Antibabypille absetzen lassen und das war es auch schon...Danach war ich wieder zufrieden. Aber in den 2 Jahren wo ich diese Pille genommen habe, war ich nur noch fix und fertig und nicht mich selbst. Ich habe zwei depressive Grossmütter, aber an denen hat es dann wohl nicht gelegen...Noch heute habe ich vor der Periode starke Verstimmungen.
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26.06.2007 17:22 |
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