Ratgeber Eltern und Familie Bücher zu diesem Thema kaufen

Ratgeber Pubertät bei Jungen + Mädchen -

Wichtige Informationen zum Thema ' Vollrausch mit 15, was nun? '



Vollrausch mit 15, was nun? im Ratgeber Pubertät bei Jungen + Mädchen:

Die Pubertät beginnt zwischen dem elften und vierzehnten Lebensjahr und ist die entscheidendste aber auch die sensibelste Phase in der Entwicklung. Was haben Sie mit Ihrem Kind erlebt? Wo kommen Sie nicht weiter? Stichworte: Jungen, Mädchen, Ernährung, Verlauf, Jugendliche, Aufklärung und Vorpubertät.





Sie sind hier: Ratgeber für Eltern - Forum Schwangerschaft, Babys und Kinder (Startseite) » Kinder + Erziehung » Pubertät bei Jungen + Mädchen » Vollrausch mit 15, was nun?


» Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]

Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Schrift + | Schrift -
Startseite | Suche | Rezepte für Kinder | Ratgeber Diät + Abnehmen | Blog | Lexikon | Reproduktionsmedizin | Kinderwunschzentren | Ihre Seite eintragen
Forenbereiche: Schwangerschaft | Baby + Kleinkind | Kids + Teens | Familie + Beruf | Single + Partnerschaft | Besondere Themen | Freizeit + Hobby
Ratgeber und Info: Schwangerschaft, Geburt und Baby | Kinder + Erziehung | ADS + Hyperaktivität | Gesundheit + Schönheit | Familie | Freizeit + Geld
Herzlich willkommen im Forum für Eltern! Bitte klicken Sie hier, um sich kostenlos zu registrieren und alle Vorteile dieses Forums nutzen zu können!
Eröffnen Sie ein neues Thema zu Ihrer Frage und sehen Sie innerhalb von Minuten die Antworten anderer Mitglieder.

ADS und Hyperaktivität
   Kinder
Familie
      Familie
Gesundheit und Schönheit
   Gesundheit

Registrierung Fachinformationen Schwangerschaft Partner des Forum Schwangerschaft Kinderrezepte - Rezepte für Kinder im Forum Schwangerschaft Lexikon Schwangerschaft und Baby Teammitglieder Suche Häufig gestellte Fragen elternforen.com-Chat im Forum Schwangerschaft Blog im Forum Schwangerschaft, Babys und Kinder Folge elternforen.com

Antwort erstellen Dieses Thema empfehlen
Seiten (2): « vorherige 1 [2]

Der erste Beitrag des Themas Vollrausch mit 15, was nun? von feivelmaus lautete:

Hallo
ich berichtete ja vor einigen Monaten, dass mein Sohn auf einen Geburtstag eingeladen war. Es war das Wochenende, wo er bei meiner EX Frau zu Besuch ist. Ihr Stiefsohn feierte seinen 15. Meine Bedenken wegen Alkoholkonsum, da der Stiefsohn schon seit er 13-14 ist jedes Wochenende ziemlich viel trinkt, wurden von meiner EX zerstreut.

Er nimmt ja auch Medikinet, was in Verbindung mit Alkohol gefährliche Nebenwirkungen entwickeln kann und die Wirkung vom Alkohol verstärkt.

Ich klärte ihn auch auf, über sein Medikament etc. und er versprach nichts zu trinken, was er wohl auch hielt.

Nun erfuhr ich über mehrere Ecken, dass mein Sohn vor einigen Wochen auswärts bei einem Mädchen eingeladen war, die auch ihren 15 . feierte. Er trank dort wohl einige Bier, was ich jetzt nicht so schlimm fand, wenn ich es erfahren hätte. Aber danach gab es Trinkspiele mit Jägermeister und er hat sich total zu gesoffen, dass er Draußen auf der Straße einfach liegen blieb und sich nicht mehr rührte. Meine EX musste ihn mit seinem Partner abholen und sogar ausziehen, weil er motorisch zu nichts mehr in der Lage war.

Meine EX war wohl auch geschockt und hatte Angst, dass etwas passieren könnte und er ins Krankenhaus müsste. Das erzählte mir meine Tochter. Ich muss dazu sagen, dass bei meiner EX Alkohol eine große Rolle spielt. Ihr Partner besäuft sich regelmässig und fällt dann oft hin oder verliert sein Kleingeld und die Kinder finden das cool und sammeln das Geld ein.

Nun sprach ich mit meinem Sohn darüber und es war ihm wohl auch peinlich, dass ich davon weiß, dass er sich nicht mal den Schlafanzug selber anziehen konnte. Irgendwie hab ich aber kein Vertrauen mehr und überlege, ihn gar nicht mehr zu seiner Mutter zu lassen und das auch über das Jugendamt abzusichern, da ja dort anscheinend das Kindeswohl gefährdet ist.

Andererseits ist er 15 1/2, auch wenn er von der Entwicklung her jünger ist, aber er kann die Gefahren von diesen harten Sachen nicht einschätzen. So habe ich die Hoffnung, dass es eine Lehre für ihn war und er das nächste Mal mit harten Sachen vorsichtiger umgeht. Ich kann ihn nicht vor allem schützen.

So bin ich hin und her gerissen, zwischen zeitweisem Kontaktabbruch zur Mutter oder einfach gar nichts tun und abwarten, ob er die Lehre gezogen hat, da es viele wissen und es ihm peinlich ist. Nur was ist, wenn er das nächste Mal noch mehr trinkt und sich ins Koma säuft?

LG
Micha


Zum Ende der Seite Vollrausch mit 15, was nun?
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
hitnak hitnak ist männlich
Ultra-User Level II


images/avatars/avatar-58.jpg

Dabei seit: 26.07.2008
Letzte Aktivität: Gestern, 22:53
Beiträge: 2.120
Familienstand: verheiratet



Re: Vollrausch mit 15, was nun? von hitnak (13.07.2011 10:47)

Diesen Beitrag empfehlen       Zum Anfang der Seite


Hallo,

Es hat nichts damit zu tun, auf Jugendliche einzudreschen, was hier geschrieben wurde. Hier schreibt ein Vater, der sich um seine Kinder sorgt, und der sich um seine Kinder kümmert, und der seine Pflichten sehr, sehr ernst nimmt. Und der dabei von anderen Erwachsenen torpediert wird.

Sein Sohn muss Methylphenidat einnehmen, was ein Medikament ist, dass unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Dass man während der Einnahme keinen Alkohol trinken soll, hat nichts damit zu tun, dass die Erwachsenen, die den Beipackzettel geschrieben haben, uncool sind, und den Leuten nichts gönnen. Sondern es liegt daran, dass Methylphenidat zum einem die Wirkung von Alkohol verzögert, und gleichzeitig durch den Alkohol zu einem Stoff verändert wird, der Schäden, unter anderem an der Leber hervor ruft.

Das, was feivelmaus beschreibt, kann nur eine Folge des Medikaments sein: Sein Sohn dürfte kaum eine Wirkung des Alkohols gespürt haben, bis er plötzlich weg war. Für den "Filmriss" muss er bis dahin sehr viel Alkohol zu sich genommen haben.

Hätte er nicht selbst darauf kommen können, dass er viel zu viel trinkt? Nein. Er ist 15, und kann die Mengen nicht abschätzen. Hier wären die erwachsenen Aufsichtspersonen gefordert gewesen: Sie hätten erkennen können und müssen, dass er zu viel trinkt. Sie hätten ihn davor schützen müssen.

Nach allem, was Du, feivelmaus, hier berichtet hast, denke ich, dass das Jugendamt durchaus wissen sollte, wie die Situation in der Familie Deiner Ex-Frau und in deren Umfeld aussieht. Denn es geht nicht allein um Deinen Sohn - es geht auch um andere Jugendliche, von denen mit Sicherheit der eine oder andere ebenfalls MPH nimmt, mal abgesehen davon, dass Erwachsene auf keinen Fall dulden dürfen, dass 15jährigen Kampftrinken veranstalten. Und irgend jemand, selbst wenn niemand dabei war, hat es geduldet: Irgend jemand hat den Stoff besorgt.

Was Deinen Sohn betrifft, denke ich, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt: Entweder er verzichtet auf das MPH, oder er verzichtet auf Alkohol, was allerdings auf meinem Planeten, wenn es um meine Söhne ginge, dazu führen würde, dass ich in regelmäßigen Abständen Kontrollanrufe starten würde, wenn sich einer der Jungs in einer "Gefahrenzone" aufhält - denn dies scheinen mir die Familie Deiner Ex und ihr Umfeld momentan zu sein. So wie Du die Dinge hier beschrieben hast, könnte ich mir gut vorstellen, dass dort zum Alkoholkonsum ermuntert wird. Und dieser Verdacht würde mir für extemes Misstrauen reichen. Ein Jugendlicher hält solchen Aufforderungen nicht immer stand.

Und nun zu opa:

Den Vollrausch gibt es beim Discounter um die Ecke für um die vier Euro die Flasche von was Hartem. Die Rechnung, die Du hier aufmachst, bezieht sich, vermute ich, auf Kneipen - und da ist es in der heutligen Zeit ziemlich unwahrscheinlich (wenn auch leider nicht ausgeschlossen), dass ein 15jähriger mit ausreichend Sprit für einen anständigen Vollrausch versorgt wird. Es bleibt de facto also nur die Privatparty.

Womit ich zum eigentlichen Problem komme: Neben jedem Jugendlichen, der sich betrinkt, sitzt, im übertragenen Sinne, ein Erwachsener, der ihm den nächsten Drink reicht - entweder in dem er ihm das Zeug verkauft, oder aber indem er für den Jugendlichen in den Laden geht, und den Stoff kauft, und in dem er duldet, dass der Jugendliche den Alkohol dazu missbraucht, sich, wie das so schön heißt, die Kante zu geben.

Gründe dafür, dass Erwachsene dies tun, gibt es einige: Da sind die, die die Männlichkeit ihres Sohnes an seiner Aufnahmefähigkeit messen. Da sind die, die auf den Erziehungseffekt hoffen ("Am besten sie lernen so früh wie möglich, wie schlimm ein Kater ist, dann machen sie es später nicht mehr"). Da sind die, für die Alkohol und Spaß fest zusammen gehören, und die glauben, dass auch die Kinder mal ein bisschen Spaß verdient haben. Und da sind die, die sagen, dass es besser sei, wenn die Kiddies sich unter Aufsicht betrinken, als wenn sie an der Bushaltestelle zusammen brechen. Keiner dieser Gründe ist in irgendeiner Weise ehrenhaft.

Denn ein junger Mensch lernt aus diesen Erfahrungen: Er lernt die gemütsverändernde Wirkung des Alkohols kennen, und er lernt sie kennen in einer Phase seines Lebens, in der er durch die Pubertät starken emotionalen Veränderungen ausgesetzt ist, die nicht immer angenehm sind, und in der auch noch häufig unter starkem Leistungsdruck bei gleichzeitiger Zukunftsangst steht. Ein Vollrausch allein mag noch keine schwer wiegenden körperlichen Auswirkungen haben - aber in der oben beschriebenen Situation öffnet er das Tor für Sucht: Der erste Vollrausch zeigt einen Ausweg aus Leistungsdruck und Zukunftsangt und aus den Gefühlsschwankungen der Pubertät. Die Suchtgefahr ist um ein Vielfaches höher als bei einem Erwachsenen, und gleichzeitig ist das Risiko, dass durch eine solche Sucht körperliche Schäden entstehen, um ein Vielfaches höher.

Ein Jugendlicher mag es blöd finden, wenn Erwachsene das sagen, aber es bleibt nun einmal eine Wahrheit, und es bleibt die Pflicht von Erwachsenen, den Nachwuchs davon abzuhalten, in diese Falle zu laufen (wobei es natürlich die Erwachsenen sind, die die von Menschen gemachten Ursachen von jugendlicher Alkoholsucht, also Druck und Angst, überhaupt erst aufgebaut haben).
13.07.2011 10:47 hitnak ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
Mainkatze Mainkatze ist weiblich
User


images/avatars/avatar-42.jpg

Dabei seit: 03.07.2011
Letzte Aktivität: 03.10.2011 23:05
Beiträge: 18
Herkunft: Deutschland
Interessen: meine Familie, meine Hunde und ich.
Beruf: Ehefrau, Mutter und Erzieherin
Kinder: Ja. zwei Pubertierende.
Familienstand: verheiratet



Re: Vollrausch mit 15, was nun? von Mainkatze (13.07.2011 13:57)

Diesen Beitrag empfehlen       Zum Anfang der Seite


Hey,
ich seh ein erstes Mal nicht gleich Suchtgefährdet. Ich weiß von meinem 13 jährigen Sohn, dass er auch schon mal Alkohol getrunken hat. Wieviel und was sagte er mir nicht. Muß aber für sein Verhältnis gereicht haben, denn er sagte, dass er schon benebelt gewesen ist. Und getrunken hatte er bei einem Freund. So konnten wir, Eltern, auch nicht darauf einwirken. Die Jungs waren bei diesem Freund alleine zu Hause. Also so viel zur Kontrolle, die Erwachsene durchführen sollen. Nach dem ich die Geschichte wußte, habe ich meinen Sohn in's Gebet genommen. Habe mich mit ihm unterhalten, ganz unverbindlich, und danach war die Sache erledigt. Das ist jetzt ein dreiviertel Jahr her. Wir, Eltern, trinken zu Hause hin und wieder mal abends ein Bier oder bei Anlässen auch andere alkohol. Getränke.
Das ist aber sehr selten. Ich sehe unseren Sohn jeden Tag, und kann sagen, dass er nicht abhängig ist. Ich denke, wir Eltern dürfen das Erlebte unserer Kinder nicht immer gleich so überbewerten. Wichtig ist, das wir unsere Kinder bewußt wahrnehmen. Sie ernstnehemn und mit ihnen Reden. Ihnen zeigen und sagen, wie wichtig sie für uns, Eltern, sind. So, das ist erstmal meine pers. Meinung über allgem. Pubertätserz.
Jetzt zu Dir, feivelmaus, ich würde, an Deiner Stelle, die Ex zur Rede stellen. Würde ihr sogar Bedingungen stellen. Wenn, von ihrer Seite keine Kooperation zu erwarten ist, würde ich das Jugendamt einschalten. Dies würde ich ihr vorab aber auch sagen. Schließlich brauchst Du das sichere Gefühl, dass es Deinem Sohn bei seiner Mutter gut geht. Und sie hat auch immerhin die Aufssichtspflicht, während den Besuchszeiten. Was ich nicht verstehe, dass sie damals keinen Krankenw. gerufen hatte, zumal Dein Sohn Medik. einnimmt. Du schreibst, dass Dein Sohn bei Dir zu Hause kein Bedürfniss nach Alkohol hat. Das sagt mir, dass er überhaupt und auf garkeinen Fall Diesem verfallen ist. Du kannst noch gut auf ihn einwirken.
Und zu Vereinen wollte ich noch sagen: Dort wird auch Alkohol getrunken. Sogar in Sportvereinen, wo diese Getränke erst garnicht verzehrt werden sollen.
Ich arbeite mit Kindern, und sogar da wird, bei Feierlichkeiten Alkohol angeboten. Also was sagt uns das? Alkohol prägt unser Leben. Es liegt nur an uns, wie wir damit umzugehen wissen.
13.07.2011 13:57 Mainkatze ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
  Seiten (2): « vorherige 1 [2]
Antwort erstellen Dieses Thema empfehlen
Gehe zu:
» Kostenlos bei elternforen.com:
Kostenlos bei elternforen.com: Für Frauen vor und nach der Schwangerschaft: Jetzt unsere aktuellen Gratis-Informationen zu allen Schönheits-Behandlungen per Formular anfordern.

Suchbegriffe, unter denen andere Personen dieses Thema fanden:
15jähriger vollrausch, angenehme wirkungen vollrausch, der erste vollrausch, erste hilfe bei vollrausch. ersten vollrausch eltern.

Beiträge Forum letzter Beitrag Antworten Hits
 Die letzten Beiträge deaktivieren Die letzten 5 Beiträge ausgewählter Foren
Dummer Modetrend? Small Talk Heute, 16:54 von darksaga 11 472
Online-Befragung von Eltern eines Kindes mit ... Handicap Heute, 14:07 von KristinMaletz 1 280
Alarm! Kindsmutter aggresiv gegenüber Baby Alltags-Sorgen-Forum Heute, 13:07 von Gerhard S. 5 188
Lehrer, die sich bei Facebook mit Schülern be ... Medien und Kinder Gestern, 22:33 von Maju 5 380
Achtung Fragen von Eltern zum Thema Kindergarten Kinder Kinder Gestern, 20:50 von Sabrinam 0 138

Sie sind hier: Ratgeber für Eltern - Forum Schwangerschaft, Babys und Kinder (Startseite) » Kinder + Erziehung » Pubertät bei Jungen + Mädchen » Vollrausch mit 15, was nun?

Werde ein Fan von uns auf facebook | Folge uns auf twitter

Bücher zu diesem Thema

Impressum | Datenschutz | Nutzungsbedingungen | Wir über uns | elternfragen.net

Forensoftware: Burning Board, entwickelt von WoltLab GmbH

Gerade über Google gesucht: , kindersitzerhöhungen ab wann?, 40 fieber bei 1 jahr altem kind

Fotos © drubig-photo, Ramona Heim, pete pahham, Svetlana Fedoseeva, Valua Vitaly, Piotr Marcinski - fotolia.com