Ärger beim Elternsprechtag |
Gwinna unregistriert
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Ärger beim Elternsprechtag von Gwinna (23.11.2003 11:26) |
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Wir möchten gerne Eure Meinung erfahren, von Euren Erfahrungen profitieren.
Und es tut mir leid, dass das hier so lang ist. Hoffe Ihr nehmt Euch trotzdem die Zeit!!
Mein Jüngster (6) ist im Sommer eingeschult worden. Unser Eindruck (und auch der der Kindergärtnerinnen, der Mitarbeiterin vom Schulamt, die den ersten Schultest durchführte) war bisher: Simon konnte mit 10 Monaten frei laufen. Er konnte mit drei Jahren Fahrrad ohne Stützräder fahren. Mit 3 Jahren konnte er auch bis 20 zählen. Mit 4 Jahren bis 100 (wie das geht, hat er sich selbst beigebracht), mit 5 Jahren konnte er Aufgaben im Zahlenbereich bis 100 rechnen (+ und -). Er hat Energie für zwei. Ist unruhig. Durch seine (für ihn leider viel zu) alten Brüder (14,16) hat er ein großes Allgemeinwissen (Natur, Universum, Dinos usw.) Er ist sehr ehrgeizig, will immer das können, was seine Brüder können- und setzt sich dadurch meistens so unter Druck, dass er noch unruhiger wird. Er hat keinen Sinn fürs Detail, macht alles so schnell wie es geht, Hauptsache es ist fertig.
Er baut aber stundenlang mit kleinsten Legoteilen. Also, wenn ihn etwas wirklich interessiert, kann er sich sehr wohl konzentrieren. Bei vielen Dingen gibt er sich aber keine Mühe, nicht weil er nicht kann, sondern weil er keine Lust hat (manchmal, weil er ja ohnehin weiß, dass er das kann???)
Die ersten Erfahrungen in der Schule waren dementsprechend. Unter jeder seiner Hausaufgaben ein Sternchen- was bedeutet, dass es ganz in Ordnung ist, erster Mathetest, alle Punkte erreicht. Drunter stand super! Die Hausaufgaben in Schreiben macht er ungern, aber er macht sie schnell mal eben fertig. Als ich mit ihm Buchstabieren gespielt hab, folgende Szene: 'Welche Buchstaben sind denn in Ball- kannst Du die hören?' Er: B-A-L Bal? Kopfschütteln seinerseits: Lächeln: Ach, B-A-L---L! Das wird mit 2 L geschrieben, oder?'
Er bekommt öfter eine Strafarbeit auf, weil er stört. Letztens ist er rausgeflogen, weil er zu einem Mädchen Arschloch gesagt hat. Er sagt selbst: er zappelt rum. Und: Die Lehrerin mag mich nicht.
Soweit die Vorgeschichte- und jetzt zum Problem.
Elternsprechtag: Die Lehrerin hat irgendeine Zusatzausbildung (ich weiß aber nicht genau welche), jedenfalls führte sie Tests mit den Kindern durch, wie die beiden Gehirnhälften zusammenarbeiten , weil das Ungleichgewicht zwischen ihnen Folgen für die Fähigkeit Schreiben,Lesen,Rechnen hat.
Sie: Da Ihr Sohn beim Buchstabendiktat krank war, kann ich da nichts zu sagen, also der Test: Dann hat sie uns in allen Einzelheiten die Testergebnisse vorgelegt: Resultat: Simon hat kein Gleichgewicht zwischen seinen Gehirnhälften- deshalb hat er keine innere mittlere Achse, rutscht unruhig auf dem Stuhl herum, um sie zu finden. Auge-Hand Motorik funktioniert nicht richtig, deshalb kann er nicht vernünftig schreiben. Aber: Die Schwierigkeiten beim Lesen, die ich feststelle, sind angeblich für Jungs normal???
Er kann nicht auf einem Bein hüpfen. Er kann nicht rückwärts über einen Strich laufen, sich drehen und vorwärts weitergehen, er kann die Übungen nicht: mit den Fingern eine 8 um die Augen machen, mit dem rechten Ellenbogen zum linken Knie, mit dem linken Ellenbogen zum rechten Knie. Er hat kein gutes Körpergefühl usw. usw.
An dieser Stelle sagte mein Mann: Sind wir hier in einer Klinik, oder in der Schule, woraufhin die Lehrerin beeidigt war und nur noch mir die Testergebnisse weiter vortrug. Ich ließ sie fertigreden und sagte dann: Ich hab aber das Gefühl, sie reden von einem ganz anderen Kind. Dann hab ich Ihr all das gesagt, was oben steht. Sie äußerte sich nicht dazu, sagte nur: wenn Simon seine Hirnhälften nicht ausbalanciert kriegt, hat das Folgen für seine schulischen Leistungen. Ich: ja, und was ist mit den Leistungen? Sie: (triumphierend?) Schwach! Er stört oft, ist total unruhig, beteiligt sich nicht am Unterricht.
Sie hat dann noch einige Tests angeführt, die beweisen (!!) dass er auch Mathe nicht kann: 5 rote Plättchen, darunter 5 gelbe- sind das gleich viele? Simon:Ja.
Die Gelben werden in die Breite auseinander gezogen- was ist jetzt mehr? Simon: die Gelben!- Mein Mann: Stimmt ja auch, die gelbe Reihe ist länger als die rote: Da fiel der Lehrerin nichts mehr ein. Blick: Na ja, bei solchen Eltern kann ja nur so ein Kind rauskommen. Übrigens: Bei der Einschulungsuntersuchung wurde derselbe Test gemacht, das wußte Simon, dass es immer noch gleich viele Plättchen waren. Da konnte er auch die anderen Aufgaben lösen, die die Lehrerin aber negativ getestet hat.
Wir machen uns jetzt große Sorgen. Ist unser Kind nicht in Ordnung? Oder nur die Lehrerin nicht. Sie scheint auch keinen großen Wert auf unsere Zusammenarbeit zu legen. Ist die mangelnde Koordination der Gehirnhälften ein klinischer Befund? Oder eine vorübergehende Entwicklungsstörung? Die Lehrerin sagte dazu nichts.
Und wie wird seine Schulzukunft aussehen, wenn seine Klassenlehrerin ihn bereits abgeschrieben hat?????
Wißt Ihr irgendeinen Rat?
Gwinna
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Gwinna: 23.11.2003 11:36.
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23.11.2003 11:26 |
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silentsmile unregistriert
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RE: Ärger beim Elternsprechtag von silentsmile (23.11.2003 11:52) |
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Vieles von dem, wie Du Dein Kind beschrieben hast, erinnert mich an meinen eigenen Sohn und auch an mich selber. Ich möchte der Lehrerin jetzt nichts absprechen, obwohl ich schon ein wenig Zweifel an ihren "Tests" habe und erst recht, ob sie solche Tests überhaupt durchführen darf. Aber davon abgesehen...... schon mal an ADS und/oder Hochbegabung gedacht?
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23.11.2003 11:52 |
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AnnKathrin unregistriert
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Re: Ärger beim Elternsprechtag von AnnKathrin (23.11.2003 13:43) |
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Bücher zu diesem Thema
Zunächst mal: schön, wieder von dir zu lesen, Gwinna :)
Auch wenn der Anlass ja unangenehm ist
Mein erster Gedanke war: Was fällt dieser Frau eigentlich ein, deinen Sohn zu testen? Sie hat kein Recht darauf, eine Diagnose zu stellen, und wie seine Gehirnhälften funktionieren, kann ihr piepegal sein!!! Ich hätte mich ganz furchtbar über dieses Vorgehen aufgeregt, hätte gewartet, bis meine Wut verraucht wäre, und wäre dann zur Schulleitung gegangen.
Das Einzige, was zählt, ist die Leistung deines Sohnes. DIE soll sie bewerten, und zwar nach gerechtem Maßstab. Und wenn sie ein Problem mit seinem Verhalten hat, soll sie konkrete Begebenheiten nennen, anstatt unaufgefordert eine Gesamtdiagnostik anzustrengen. Dazu ist sie nicht befugt.
An eurer Stelle würde ich mal eine Bilanz ziehen: Wie sind Simons Leistungen? Wie störend ist sein Verhalten wirklich im Vergleich zu den anderen "Raudis" oder "Vorlauten" oder "Klassenkasper"? Nur das zählt, und nicht die Ambitionen einer überengagierten Pseudo-Psychopädagogin.
Ja, ja, der Hinweis auf ADS war ja abzusehen, aber es gibt auch Kinder, die sagen Arschloch und zappeln manchmal und sind trotzdem ganz normal. Vielleicht einfach nur temperamentvoller oder gerade in einer Phase der Unterforderung.
LG
AnnKathrin
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23.11.2003 13:43 |
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Elchen unregistriert
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Re: Ärger beim Elternsprechtag von Elchen (23.11.2003 13:51) |
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Also da fällt mir ja auch absolut nicht mehr ein......
Ich finde es eine absolute Frechheit von der Lehrin,Deinen 6 jahre alten Sohn solchen Tests zu unterziehen,was soll das????
So ein geschwafel von den zwei Hirnhälften habe ich noch nie gehört und ich finde es echt ätzennd,wie sie euch damit verunsichert.....
Mein Sohn ist 7,geht seit letzen Jahr in die Schule..Als ich das erste Mal ein Gespräch mit der Leherin hatte,wurde mir mitgeteilt,daß Sven mit seiner Motorik Schwierigkeiten hat..Er hält den Stift verkrampft,muss in Sport viele Pausen machen und hat ebenfalls Probleme,Hand und Fußbewegungen zu koordinieren....
Die Leherin bot mir an,Sven einmal die Woche an einem extra für solche Kinder in der Schule angebotenen Motoriksport mit teilzunehmen,was er seit letztem Jahr auch macht..Aus seiner Klasse sind sogar mehrere Kinder mit dabei..Also was soll sowas??????
Ich würde versuchen,mit ihr nochmal auf freundlicher Ebene zu reden.Wenn das nichts bringt,würde ich mir glaube ich einen Termin mit dem Rektor/in machen,denn sowas fällt doch nichts ins Aufgabengebiet der Leherin ,oder?????
Wenn die Leistungen in der schule doch in Ordung sind..
Ich wäre auch stinkesauer...
Was sagen die anderen Eltern??Weisst du da was??
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Elchen: 23.11.2003 13:52.
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23.11.2003 13:51 |
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Carola

Moderatorin Schule
 

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Re: Ärger beim Elternsprechtag von Carola (23.11.2003 14:02) |
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Diese Test sind im Moment sehr verbreitet. Durch die Pisa- Studie sind die Schulräte etwas über das Ziel hinausgeschossen und so sind auch die Schuleingangstest sehr viel umfangreicher als noch vor einem Jahr.
Alles was Du geschrieben hast sind ganz normale Tests, die so in jeder Klasse durchgeführt werdem, aber nicht unter "Test" laufen.
Im Sportunterricht wird natürlich geguckt, ob Dein Kind rückwärts laufen kann. Auch, ob er das auf einer Linie kann. In Mathe sind die Aufgaben zum sponaten Erfassen von Zahlen ganz normal.
Was mich stutzig macht ist die Tatsache, welche Schlüsse sie daraus zieht. Sie muss die Tests ja doch einige Male wiederholt haben, um so etwas beurteilen zu können.
Wie sind denn die anderen Arbeiten so ausgefalle? Schreibt sie keine Mathetests anhand derer Du vergleichen kannst? Ich würde jetzt erst mal abwarten. Sie braucht auch objektive Kriterien, sonst kann sie keine Beurteilung schreiben.
Aber ich würde noch mal mit ihr reden und klar machen, dass Du zu Hause andere Resultate feststellst als sie.
Frage sie doch mal nach ihrer Ausbildung, das würde mich schon sehr interessieren.
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23.11.2003 14:02 |
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Elchen unregistriert
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Re: Ärger beim Elternsprechtag von Elchen (23.11.2003 14:03) |
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Mich erschreckt es,Carola,sowas zu lesen..der Junge geht doch erst seit Sommer in die Schule..Erwarten die da nicht alle ein wenig viel von einem 6jährigen Kind??????
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23.11.2003 14:03 |
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Carola

Moderatorin Schule
 

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Re: Ärger beim Elternsprechtag von Carola (23.11.2003 14:11) |
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Nein, das ist der normale Durchschnitt. Diese "Tests" werden direkt nach der Einschulung gemacht, um sich ein Bild von den Schülern zu machen.
Es geht hierbei aber nicht um bestehen oder nicht bestehen. Es ist positiv, dass die Lehrerin sich soviel Mühe gibt. So geht kein Kind unter, weil Defizite nicht erkannt werden.
Eine gute Lehrerin zeichnet sich aber dann auch durch Flexibilität aus. Sie darf es nur als Ansatz nehmen, um gezielt zu fördern.
Ich kenne die gehirnpsychologischen Ansätze auch, würde sie aber den Eltern so nicht mitteilen.
Die Lehrerin guckt mir auch ein bißchen zuviel auf die Fehler. Ich möchte mir aber darüber kein Urteil bilden, weil ich bei dem Gespräch nicht anwesend war.
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23.11.2003 14:11 |
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AnnKathrin unregistriert
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Re: Ärger beim Elternsprechtag von AnnKathrin (23.11.2003 14:39) |
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@ carola: Eine Grundschullehrerin hat weder die Kompetenz noch die Befugnis, eine Diagnose zu stellen und die Eltern damit zu konfrontieren. Dabei ist es auch völlig egal, welche Zusatzausbildung sie genossen hat. Ob das Kind diagnostiziert wird oder nicht, entscheiden allein die Eltern.
Die Lehrerin kann den Status Quo ermitteln. Im Rahmen des Lehrplans - auch im Sportunterricht - kann sie feststellen, ob das Kind den Anforderungen gewachsen ist oder nicht. Und nur das darf Gegenstand des Gesprächs am Elternsprechtag sein (von etwaigem den Unterricht störenden Verhalten mal abgesehen)
So wie es bei Elchen gelaufen ist, ist es vollkommen okay. Dass die Lehrerin Angebote und Vorschläge macht. Bei uns lief es in der Grundschulzeit ähnlich. Wir hatten eine phantastische einfühlsame Lehrerin, die mir gesagt hat, wo Förderungsbedarf besteht, ohne eine Summe von Auffälligkeiten zu erstellen und daraus - möglicherweise falsche - Schlüsse abzuleiten, die weitreichende Folgen für das Kind und die Familie haben können.
Die Lehrerin in Gwinnas Fall ist nicht nur über das Ziel hinausgeschossen. Sie hat sich als Pädagogin dem Kind und den Eltern gegenüber disqualifiziert.
AnnKathrin
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23.11.2003 14:39 |
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Gwinna unregistriert
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Re: Ärger beim Elternsprechtag von Gwinna (23.11.2003 14:49) |
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Danke für Eure Meinung!
Ich persönlich finde diesen Test auch eher positiv. Allerdings wurde uns mitgeteilt, dass diese Tests gemacht werden, mit dem Hinweis, dass die Lehrerin sich sofort mit den Eltern der Kinder in Verbindung setzt, wenn sich im Test irgendwelche Auffälligkeiten ergeben haben. Das geschah aber nicht. 2 Monate später beim Elternabend wurde den Eltern mitgeteilt, dass an jedem Morgen Übungen mit den Kindern gemacht werden um irgendwelche Probleme, die sich beim Test ergeben haben zu behandeln, und dass beim Elternsprechtag darüber genauer geredet würde.
Also wissen wir eigentlich seit 2 Monaten nichts, nur dass Simon irgendwelche Übungen macht. Beim Elternsprechtag wurden wir aber dann auch nur über die Ergebnisse aufgeklärt, weder darüber, ob dies wirklich schlimm ist, vorübergehend, normal oder was auch immer. Fragen in diese Richtung hat die Lehrerin nicht beantwortet.
@Carola Weißt Du das, Carola? Weisen diese Störungen auf einen ernsthaften Defekt hin oder sind sie Entwicklungsverzögerungen zuzuschreiben?
Ich werde auf jeden Fall noch einmal mit der Lehrerin versuchen zu reden. Gleichzeitig werden wir mit Simon zu einem neutralen Schulpsychologen gehen und ADS/Hochbegabung testen lassen. -Oder ist das verfrüht????
Sollte das Gespräch mit der Lehrerin nicht gut laufen, und sie weiterhin nicht kooperieren wollen, werden wir mit der Schulleitung reden.
Traurig sind wir darüber, dass es der Lehrerin eine innere Genugtuung zu bereiten schien, uns dämlichen Eltern, die sich der Illusion hingeben, ihr Kind sei intelligent, das Gegenteil zu beweisen. Sorge macht uns auch:
Seit Simon in der Schule ist, bekommt er seltsame Anwandlungen von: ich bin sowieso nichts wert, ihr wollt mich ja doch nicht haben, ich ziehe aus, (bis hin zu Selbstmordphantasien, von denen ich aber bis heute dachte, er macht das, weil er weiß, dass uns das Angst macht und um Aufmerksamkeit zu bekommen.) Erst heute fiel mir auf, dass diese Anfälle erst aufgetaucht sind, seit er in der Schule ist. Außerdem sagt er auch: Die Lehrerin mag mich nicht besonders.
Ich weiß nur, hier zu Hause gibt es nichts, was ihn dazu bringen könnte zu glauben, dass er nichts wert ist.
Mal sehen...
Gwinna
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Gwinna: 23.11.2003 16:45.
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23.11.2003 14:49 |
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silentsmile unregistriert
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Re: Ärger beim Elternsprechtag von silentsmile (23.11.2003 14:59) |
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[quote][i]Original von AnnKathrin[/i]
Ja, ja, der Hinweis auf ADS war ja abzusehen, aber es gibt auch Kinder, die sagen Arschloch und zappeln manchmal und sind trotzdem ganz normal. Vielleicht einfach nur temperamentvoller oder gerade in einer Phase der Unterforderung.
LG
AnnKathrin[/quote]
Sorry, AnnKathrin, aber Du scheinst nicht viel Ahnung von ADS zu haben. Und es ist bestimmt besser, einmal zuviel an ADS zu denken, statt einmal zu wenig, denn unbehandeltes ADS, das ist die Hölle......... in erster Linie für das Kind.
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23.11.2003 14:59 |
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