negative Rückmeldungen in 1. Schulwoche |
Bedrückt

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negative Rückmeldungen in 1. Schulwoche von Bedrückt (25.08.2011 17:16) |
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Liebe Eltern,
ich frage hier nach, da ich ratlos und bedrückt bin.
Seit 4 Tagen geht Mini in die Schule- von allen Seiten befürwortet und ihm macht es Spaß, er geht gerne hin und sagt er fühlt sich wohl.
Bereits am Montag meinte der Lehrer, Mini wäre auffallend "unaufmerksam, quatsche mit dem Banknachbarn, konzentriere sich nicht und höre nicht zu". Am Dienstag sagte er es sei alles Ok, 2 Min. später kam die Hortbetreuung und sagte er sei "überdreht und hyperaktiv". Am Mittwoch wurde er nicht von mir geholt, es gab keine Bemerkungen. Heute sagte die Horterzieherin vor anderen Eltern "die Klasse sei prima "nur Mini... er würde immer in Gedanken sein und mit diesen nicht bei der Sache, keinen Anschluss suchen und "nicht ankommen"".
Ich hatte gedacht es wird erstmal beobachtet und dann in einem extra Eltern Gespräch über Probleme und Lösungsmöglichkeiten gesprochen.
An die erfahrenen Eltern daher meine Frage: ist es normal, dass bereits ab dem ersten Tag bewertet wird? Oder bedeutet es, dass Mini ein wirklich auffälliges Kind ist?
Wenn ja, wird jetzt durch den Lehrer erwartet dass ich irgendwie "unterstütze"?
Was für Möglichkeiten habe ich? Ich bin an die Einschulung mit Freude und Gelassenheit gegangen- dies fällt mir von Tag zu Tag schwerer
Bedrückte Grüße und dankeschön für`s antworten.
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25.08.2011 17:16 |
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Ilona

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Re: negative Rückmeldungen in 1. Schulwoche von Ilona (25.08.2011 18:32) |
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Hallo Bedrückt
Also erstens dürfen Lehrer und Erzieher über solche Dinge nicht in der Gegenwart anderer Eltern sprechen, es sei den du fragst auch öffentlich danach. Desweiteren ist es nicht möglich Kinder schon nach einer Woche so einschätzen zu können.
Dann kommt noch dazu, dass er ich nehme mal an aus dem kiga in die Schule gewechselt ist oder war er davor bei dir zu hause?
Aber im endefekt ist es egal. Die kinder müssen sich doch erst an den Schulablauf gewöhnen und das geht nun mal nicht von jetzt auf gleich.
Ich würde dir raten versuch einen Termin mit Lehrer und/oder Erzieher auszumachen wo ihr in Ruhe darüber sprechen könnt und nicht zwischen Tür und Angel bei der Abholsituation.
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25.08.2011 18:32 |
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Bedrückt

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Re: negative Rückmeldungen in 1. Schulwoche von Bedrückt (25.08.2011 19:32) |
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Bücher zu diesem Thema
Liebe Ilona,
vielen Dank für die Antwort.
Ja, er war vorher im Kindergarten.
Heute hat eine andere Mutter gefragt beim abholen ob alles OK ist, ich stand daneben und dann kam eben die Antwort "alles prima außer mit Mini von Bedrückt..."
Am 2ten Tag habe ich gebeten, dem Mini doch bitte noch etwas Zeit zu geben, da wurde mir gesagt bis zum ersten Elternabend würden sie schon genaue Auskunft geben können "wie er angekommen sei". Ich habe natürlich nun Sorge, dass ich mich dann da vor allen rechtfertigen muss. So war es bisher nur immer in "kleiner" Runde.
Bin quasi die ganze Zeit am grübeln, wie es dem Mini einfacher zu machen ist- wobei der scheinbar keine Probleme hat. Er findet die Schule bisher prima und gibt sich große Mühe.
Als es am ersten Tag hieß er sei so "überdreht", habe ich ihm gesagt er soll versuchen etwas ruhiger zu sein und nun heißt es heute, er sei "so in Gedanken und wirke nicht bei der Sache". Während noch gesagt wurde, er würde keinen Anschluss finden/suchen, spielte er mit mehreren Kindern.
Zu Hause ist er wie immer. Er hat viele Freunde, Hobbys und ist beliebt bei Bekannten und Familie.
Vielleicht mache ich mir auch zuviele Gedanken, aber die Abholsituation setzt mich so, richtig unter Druck...
Bedrückte Grüße
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25.08.2011 19:32 |
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Ilona

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Re: negative Rückmeldungen in 1. Schulwoche von Ilona (25.08.2011 20:25) |
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Ne also das geht gar nicht eine andere Mutter fragt wie es war und sie sagt zu der anderen Mutter also alles O.K. bis auf dein kleiner?
Da wäre ich aber auf die Barrikaden gegangen, das hat der anderen Mutter nix aber auch gar nix anzugehen.
Ich würde den dann aber auch mal erzählen was deren widersprüchliche Einschätzung dich und auch den kleinen verunsichert.
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25.08.2011 20:25 |
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kikra

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Re: negative Rückmeldungen in 1. Schulwoche von kikra (25.08.2011 22:14) |
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Hallo,
ich kann mir schon vorstellen, dass dich diese Rückmeldungen verunsichern.
Allerdings finde auch ich solche Rückmeldungen unangemessen, einmal mehr nach gerade einmal 1 Woche.
Meine Kleine ist im vergangenen Jahr eingeschult worden, kommt jetzt in die 2. Klasse.
Daher weiß ich noch genau, dass auch sie erst einmal eine Zeitlang brauchte, um sich an die neue Struktur zu gewöhnen. Vor allem, solch eine lange Zeit am Stück still zu sitzen, fiel UND fällt meiner ansonsten extrem bewegungsfreudigen Tochter sehr schwer.
Auch die ist mit den Gedanken oft ganz woanders und lässt sich schnell ablenken. Auch das hat sich bis heute gehalten. Du siehst, du bist nicht allein
Kinder sind nun mal verschieden. Der eine ist smooth wie ein Aal und anpassungsfähig wie ein Chamäleon. Der andere braucht eben länger, wobei ich es schon heftig finde, dann mit dem Begriff der Hyperaktivität anzukommen. Er passt offensichtlich nicht so glatt durchs Raster, aber auch das müssen Pädagogen wuppen können, und zwar ohne gleich die Eltern vollzuheulen. Solch ein Kind als verhaltensauffällig zu bezeichnen, ist m. E. schon starker Tobak..
Bekommst du die Rückmeldung denn von der Lehrerin oder von den Mitarbeitern des Ganztags?
Falls es die Betreuungspersonen des Ganztags sind, würde ich beim nächsten Mal ganz freundlich fragen, ob es denn nicht zu früh sei, ein Kind gleich in eine Schublade zu stecken. Auch würde ich sie auf den Widerspruch ansprechen, den du ja m. E. zu Recht festgestellt hast.
Sollte es tatsächlich die Lehrerin sein, die solche Kommentare ablässt, würde ich ihr schon sagen, dass dich das sehr verunsichert und du gerne wüsstest, was sie von dir erwartet. Und dass sie dir als erfahrene Pädagogin doch bitte sagen solltest, WIE du dein Kind unterstützen könntest. Und - und hier gebe ich Ilona Recht - ich würde sie auch bitten, Kommentare zu deinem Kind nicht im Beisein anderer Eltern abzugeben, wenngleich ich die "Barrikaden" doch ein wenig niedriger halten würde.
Die Lehrerin wird ja schließlich in den nächsten 4 Jahren das Leben deines Sohnes maßgeblich mit beeinflussen. Da muss man m. E. schon mal die Faust in der Tasche ballen. Trotzdem halte auch ich eine gewisse Verbindlichkeit für angemessen. Vielleicht so: "Sicherlich war das diesmal ein Versehen. Aber für die Zukunft möchte ich Sie bitten, Kommentare zu meinem Sohn nicht im Beisein anderer Eltern zu adressieren. Die Situation war für mich/ihn sehr unangenehm." Lehrer sollten da eigentlich fitter sein, sind aber auch nur Menschen.
Und wenn ich dir einen Tipp geben darf: Nutz die Elternsprechtag und versuche nicht, das zwischen Tür und Angel - womöglich noch auf dem Schulhof - zu regeln. Das ist wie beim Gespräch mit dem Chef im eigenen Beruf. Am besten nimmt man sich Zeit dafür, damit die Aufmerksamkeit ungeteilt ist. Mach dir Stichworte und hak dann nach und nach alles für dich ab.
Die wenigsten Kinder sind m. E. so gestrickt, dass sie die neuen Routinen gleich vom ersten Tag an wegpacken wie nix. Bei vielen bekommt man gar nicht mit, was nicht klappt, denn das kann vom Abgelenktsein im Unterricht, schlechter Leistung, vergessenen Schulaufgaben bis hin zum Streithahn alles sein - und eben vieles dazwischen.
Ich würde auf jeden Fall versuchen, mich nicht verrückt machen zu lassen.Du kennst dein Kind am besten, und wenn es bisher keine Schwierigkeiten im Sozialverhalten aufwies, werden sich auch die Anlaufschwierigkeiten mit fortschreitender Zeit geben.
Der macht das schon, wirste sehen...
Viele Grüße
kikra
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25.08.2011 22:14 |
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Ilona

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Re: negative Rückmeldungen in 1. Schulwoche von Ilona (25.08.2011 22:40) |
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kikra
Bei mir sind es meist auch nur die Barrikaden die ich gedanklich erklimme. Ich versuche immer Sachlich zu bleiben. Den Frust bekommen dann andere (mein Mann) ab.
Damit meine ich eigentlich das ich mich in so einem Fall nicht ruhig verhalten würde sondern das ich das Thema auf jeden Fall ansprechen würde und es definitiv nix ist was still hinzunehmen ist.
Ich kenne Eltern die leider nie ihren Mund auf machen sich aber bei anderen über Lehrer, Erzieher usw. beschweren. Ich sag immer nur dem Redenden kann geholfen werden.
Ich kann natürlich nicht einschätzen ob Bedrückt auch zu denen gehört die des lieben friedens willen lieber still bleiben oder ob sie ihre Bedenken offen ausspricht.
Was ich allerdings zwischen den Zeilen lese scheint sie sehr verunsichert zu sein was wahrscheinlich durch die widersprüchlichen Aussagen so ist.
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25.08.2011 22:40 |
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Gerhard S.
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Re: negative Rückmeldungen in 1. Schulwoche von Gerhard S. (26.08.2011 00:46) |
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Ich war als 6-Jähriger auch nicht in der Lage, im Klassenzimmer stillzusitzen. Hatte städig Hummeln im Hintern. Hatte zwar der Schultüte zuliebe die ersten 2 Wochen so einigermassen das getan, was die Lehrerin von mir wollte. Aber dann verlor ich das Interesse und kam 10-20 Minuten zu spät zum Unterricht. Warum? Weil im Fahrradkeller soo viele schöne KiFahrräder standen (ich hatte kein eigenes) - und da hatte ich mir dann eines ausgeliehen für diese 10-20 Minuten und bin rumgedüst... Zumindest zurückgebracht hatte ich die Räder immer. Für diese Missetaten wurde ich von der Lehrerin vor die Wand, äh vor die Tafel, gestellt und öffentlich hinge... äh geschmäht. Zuerst wurden mir (und zur Abschreckung für die anderen Klassenkameraden-Innen) meine Straftaten angesagt. Das Urteil wurde auch sofort vollstreckt: Mit einem Holzstock Schläge auf die Handrücken(vor der Tafel - und zwar so, dass es alle sehen konnten). Tja, das war noch 1967. 1968 wurde die Prügelstrafe abgeschafft.
Meine Eltern haben, so glaube ich, nur erfahren: "Ihr Sohn kommt nicht pünktlich zur Schule." Zu den Hämatomen auf der Hand log ich, ich sei irgendwie hingefallen. Mein Vater hatte dann für mich ein paar Überstunden gemacht - und 1 Monat später hatte ich mein eigenes Fahrrad.
Damals war es zwar noch ein bischen anders wie heute - aber bis zum Ende der 1. Klasse hatten wir auch damals schon das sogutwie komplette ABC, ein paar Wörter, und Zahlenraum bis 10. Ich gehörte zu den 5 Klassenbesten - trotz "Anlaufschwierigkeiten".
Ich möchte nur mit meiner Geschichte bestätigen, dass auch ich Schublade nach nur 1 Woche als viel zu früh empfinde.
Dass andere Eltern/Frauen der Bedrückt & ihren Kind arg zusetzen können, glaube ich sofort. Und ich denke, es wird so ohne weiteres Bedrückt nicht möglich sein, sich zu wehren/auszuweichen. Jedenfalls nicht provozieren lassen.
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26.08.2011 00:46 |
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Bedrückt

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Re: negative Rückmeldungen in 1. Schulwoche von Bedrückt (26.08.2011 10:39) |
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Hallo ihr lieben,
uuii, erst einmal vielen Dank für die Rückmeldungen!!!
Also ich bin eher jemand der ruhiger ist und obwohl ich ja nun schon bei jedem abholen mit Bewertungen rechne, fehlen mir in dem Moment total die Argumente.
Ich bin davon ausgegangen, dass die Lehrer erst einmal beobachten und nach einer "Eingewöhnungszeit" ein persönliches Gespräch mit den Eltern suchen.
In einem solchen Gespräch dann, habe ich gedacht, würden vielleicht auch Stärken angesprochen....
Da in seinem Fall aber scheinbar Lehrer und Erzieherin den unmittelbaren "Drang" haben, mich förmlich mit ihren Beobachtungen zu "überfallen", gehe ich davon aus, dass wirklich irgendwas nicht stimmt.
Der Mini hatte heute morgen Probleme beim laufen (Muskelkater?), konnte die Treppen nicht allein laufen, das hat ihn geärgert und er hat geweint. Ich habe ihn dann zur Klasse gebracht... Ich glaube ich muss nicht mehr erwähnen, dass sofort bemerkt wurde "er sei aber schon sehr auffällig übersensibel"- achso: und wechselhaft- weil, er hat sich gleich wieder beruhigt.
Vielleicht ist es noch Hilfreich zu erwähnen, dass er ein "Frühchen" ist und die ersten beiden Lebensjahr viel im Krankenhaus war. Vor 4 Monaten stand eine Hüfterkrankung im Raum, nachdem aber im Röntgen nichts zu sehen war (nur im Ultraschall) meinte die Orthopädin er würde eventl. simulieren weil vielleicht bei jemandem anderen gesehen hat wie der humpelt
Erst wollte ich noch zu einem anderen Arzt, aber die Beschwerden besserten sich dann.
Alle diese Sachen habe ich bei der Einschulungsuntersuchung angegeben und auch im Schulfragebogen.
Heute Morgen nun habe ich dies dann an der Klasssentür auch so "im Schnellverfahren" nochmal erzählt. Wie das aufgenommen wird weiß ich nicht.
Ich habe angeboten, dies in Ruhe ausführlich zu erzählen.
Abholen werde ich ihn heute nicht,macht der Papa- ich brauche eine Pause.
Wir hatten ihn für eine Arbeitsgemeinschaft mit seinen Freunden in der Schule angemeldet, andere Kinder wurden auch angesprochen mitzumachen denn "der Mini macht da auch mit", leider wurde Mini dann vergessen von der Schule anzumelden- nun sind alle seine Freunde dabei, nur er nicht
Es fällt mir immer schwerer gelassen zu bleiben, obwohl ich sowas noch nie hatte bin ich richtig unruhig- aber das ist ja mein persönliches Problem, dafür können die Lehrer nix.
puhhhhh- schon wieder so lang geworden.
Auf jeden Fall Danke für`s lesen und die Lösungsvorschläge!!
Woran würde ich denn als Mama erkennen das etwas mit ihm da nicht stimmt? Im Alltag kommt er gut zurecht- ist relativ selbstständig und alle die bisher die Bewertungen hören sind von belustigt über erstaunt bis wütend alles, denn so würde er vorher nie aufgefallen sein.
Liebe Grüße Bedrückt
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26.08.2011 10:39 |
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kikra

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Re: negative Rückmeldungen in 1. Schulwoche von kikra (26.08.2011 14:01) |
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Hallo bedrückt,
was mri bei deinen Antworten auffällt ist, dass du schon Erklärungsversuche für die "Diagnosen" der Schule lieferst. Du nimmst also schon unbewusst an, dass dein Kleiner sich unnormal verhält. Schlimmstenfalls erreichst du m. E. damit aber genau das Gegenteil dessen, was du dir wünschst:
In deiner Hilflosigkeit öffnest du Schubladen und verfrachtest ihn da hinein, anstatt einfach erst einmal auf dem Standpunkt zu stehen, dass es sich bei allem Vorgebrachten um ganz banale Anlaufschwierigkeiten handelt.
So etwas kann sich schnell verselbstständigen, vor allem aber auch auf dein Kind übertragen. Dann wird das, was im Moment für ihn noch völlig okay erscheint, plötzlich zu SEINEM Problem. Schlimmstenfalls nimmt er das dann noch für sich an und dann hast du wirklich ein Problem. So ein kleiner Knopf kann nämlich noch keine eigene Strategie entwickeln damit umzugehen. Manchmal gibt das dann sehr merkwürdige Verhaltensmuster - schlimmstenfalls den totalen Rückzug in sich selbst.
M. E. solltest du ihn in seinem Selbstbewusstsein stärken und zwar erst einmal vorbehaltlos in allem was er tut. Die kritische Distanz ist einem als Mutter eigentlich per se mitgegeben, so dass du - wenn er mal vom Weg abweicht - du ihn schon wieder darauf zurückleiten können wirst. Diese non-stop Vorwürfe würde ich vermutlich erst einmal - möglichst lachend - abweisen. Kommst du mit ihm z. B. in der Schule an und er ist verheult und es kommt der Spruch zur extremen Sensibilität, dann solltest du m. E. einfach sagen jeder hätte mal etwas quersitzen und er wäre da keine Ausnahme. Ich würde den Erzieherinnen da den Spiegel vorhalten und ihnen zeigen, dass dir die Diagnose auf den Keks gehen, du das als Überinterpretation abtust.
In einer solchen Situation verliert man schnell den Überblick zwischen "einfach nur dumm gelaufen" und "Schikane" seitens der Schule. Und dann drehst du dich immer weiter hinein in diese Spirale der Unterstellungen und auch Hilflosigkeit bis es letztlich nur noch einen Schulwechsel als Alternative gibt.
Bisher beschwert man sich dort über Lappalien, behandele du sie dann aber auch so. Ich würde den sagen, dass sie doch bitte nicht jede noch so kleine Reaktion deines Kindes überinterpretieren sollen, sondern dich informieren, wenn wirklich etwas Gravierendes vorliegt.
Was du natürlich auch mal machen kannst ist, bekannte oder befreundete Eltern mal horchen zu lassen, was ihre Kinder über deinen Filius erzählen. Verstärkt sich dann das negative Bild, solltest du wirklich genauer hinschauen, wenn aber nichts dabei herum kommt, dein Sohn praktisch als völlig normal untergeht, solltest du dir m. E. das alles weniger zu Herzen nehmen und es mal mit "zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus" probieren. .
Kommen die Kommentare eigentlich immer von ein und derselben Person, oder ist es wirklich eine breite Rückmeldung?
Gruß
kikra
Gruß
kikra
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26.08.2011 14:01 |
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Bedrückt

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Re: negative Rückmeldungen in 1. Schulwoche von Bedrückt (26.08.2011 15:02) |
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Hallo Kikra,
vielen Dank für Deine Worte!! Wenn ich das so lese, sehe ich mich direkt selbst vor einer Woche! Hoch motiviert und absolut gelassen was da alles so kommt
Es waren bisher immer die selben Personen die sich geäußert haben. Andere Eltern und deren Kinder finden den Mini toll- ich auch
Keiner versteht diese Äußerungen. Die eine Mutter die das gestern mitbekommen hat, kennt ihn auch und ist ganz betroffen.
Ich freue mich dass er sich dort so wohl fühlt, wie er seine Aufgaben bewältigt und genauso sage ich ihm das auch.
Die ersten beiden Tage habe ich auch noch gelächelt und um Zeit gebeten, aber es änderte sich nichts.
Bis zur Einschulung bin ich nicht im geringsten davon ausgegangen dass etwas nicht stimmt und ohne diese Kommentare würde ich denken der "wuppt" das.
Nun scheint es aber lt. Lehrer nicht so zu sein, vielleicht machen die sich wirklich Sorgen und ich vertraue da schon auf die Fachkompetenz.
Ich versuche das Prinzip zu verstehen denn grundlos werden sie mich nicht jedesmal belagert haben, davon haben sie ja nichts- darum suche ich nach Erklärungen.
Ich hoffe nicht, dass sich daraus, wenn ich das gesagte ernst nehme in eine "Spirale aus Hilflosigkeit und Unterstellungen" gerate- wir haben mit dem Mini schon eine ganze Menge durchgestanden und sowas gab es zum Glück bisher noch nicht.
Mir wurde heute nur von mehreren Leuten gesagt, ich hätte den Text von heute früh, schon eher zum besten geben sollen- eigentlich wollte ich dazu überhaupt nichts sagen, aber dafür ist es nun eh zu spät
Vielleicht habe ich die Aussagen echt "in den falschen Hals" bekommen- und zu persönlich genommen
Merci für die Tip`s und ich werde mich bemühen, wieder locker zu werden!
Bin ja auch neu auf dem "Schul"gebiet
Liebe Grüße
Hoffnungsvoll Bedrückt
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26.08.2011 15:02 |
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