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Funsurver
unregistriert
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Waldorfschule Pro Contra! von Funsurver (14.12.2003 22:10)

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Hallo!

Ich bin ganz neu hier und möchte erst mal ein HALLO in die Runde geben.

Wie soll es anders sein, habe ich auch gleich eine Frage!

War einer von Euch Waldorfschüler oder hat jemand seine Kinder auf der Waldorfschule?

Bin am überlegen, ob ich meinen Sohn dort hinschicken soll und suche Vor und Nachteile!

Danke Euch im Vorraus für Eure Mühe
14.12.2003 22:10

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nightshadelady
unregistriert

Re: Waldorfschule Pro Contra! von nightshadelady (15.12.2003 18:05)

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ich war auf ner waldorfschule ich sag nur ist viel besser als die stadtliche beruhigender und die machen einfach andere sachen ich kann es nur empfälen
15.12.2003 18:05
Carola Carola ist weiblich
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Dabei seit: 30.08.2003
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Re: Waldorfschule Pro Contra! von Carola (15.12.2003 18:21)

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Die Waldorfpädagogik verfolgt in dem Sinne einen ganzheitlichen Ansatz, als dass dem Wahrnehmen und Empfinden neben dem Erklären und dem Kognitiven ein ganz großer Stellenwert eingeräumt wird. Geist, Seele und Körper gleichermaßen anzusprechen ist der Anspruch. So werden beispielsweise Fremdsprachen von der ersten Klasse an gelehrt, allerdings nicht mittels Grammatik, sondern unter anderem im Rahmen von Singspielen, Szenen und Gedichten, die Aussprache, Mimik, Musik und Tun verbinden. Die Buchstaben, verstanden als Bausteine der Schrift und der Sprache, werden nicht als abstrakte Zeichen, sondern als lebendige Bausteine begriffen; ähnliches gilt auch für die Ziffern und Zahlen. Gerade in den unteren Klassen werden Waldorflehrer vermeiden, den Lehrstoff abstrakt und rein intellektuell zu vermitteln. Mit aus diesem Grunde lernen Waldorfschüler Lesen und Schreiben später als Schüler an Regelschulen. Ein anderer Grund mag darin liegen, dass die Waldorflehrer äußerst sparsam sind, wenn es darum geht, Schulbücher einzusetzen; vielmehr erarbeiten sich Lehrer und Schüler ihre Epochenhefte, die ihnen als Nachschlagewerke dienen, selber. Die Waldorfschule entspricht somit eher einer „lebendigen Lernwerkstatt".
Die vielfältigen Materialien bieten den Lehrpersonen natürlich viele Möglichkeiten und können aber auf Kinder auch ablenkend wirken. Ob Regelschule oder Waldorfschule, würde ich deswegen von Kind zu Kind anders entscheiden. Ebenso muss die Schule natürlich auch die Konzepte einwandfrei durchsetzen. Was ich beschrieben habe ist die Theorie, die hinter der Waldorfschule steckt und die ist leider nicht immer so auf jede Schule übertragbar. Also: Schulen genau unter die Lupe nehmen. Konzepte durcharbeiten und das Kind genau beobachten. Wo liegen Interessen und Neigungen? Was möchte das Kind? Welche Arbeitsweisen bevorzugt es? Erst danach würde ich das Gespräch mit den Lehrpersonen suchen. Dies kann natürlich auch nur beratenden Charakter haben. Und zur Not, kann man ja auch noch mal wechseln!
15.12.2003 18:21 Carola ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
dorilly
unregistriert

Re: Waldorfschule Pro Contra! von dorilly (05.01.2004 22:40)

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hallo in die runde :-)

meist lese ich nur in den foren hier, doch gerade dieses thema interessiert mich zur zeit brennend.

meine tochter (9 jahre, 3. klasse) besucht eine regelschule. sie ist diagnostizierte adslerin mit dem hang zur hypoaktivität. lernen hat sie bisher meist immer begeistert, vor allem kunst, musik, sachkunde und mathematik. leider läßt diese lust immer mehr nach, so klagt sie seit einiger zeit häufig über kopfschmerzen und übelkeit und ich mußte sie im letzten halbjahr schon zweimal aus der Schule abholen. ein konstruktiver austausch mit ihrer klassenlehrerin ist leider nicht möglich, da die gute ALLES, was nicht normgesteuert läuft, als erziehungsfehler sieht. ich war so naiv zu glauben, daß der austausch zwischen lehrer und elter genauso hervorragend weiter laufen würde wie im kindergarten oder im hort, da töchting so gut wie nichts von ihren erlebnissen "freiwillig" erzählt.

was ich bisher im net zu waldorfschulen recherchiert habe, läßt mich hoffen, daß dies die geeignete schulform für meine schnegge sein könnte. allerdings benötigt sie eine feste struktur in der sie mit "langer leine" laufen kann, kontrolle nach verrichtung ihrer aufgaben und positive kritik und motivation, wenn es mal nicht so geklappt hat. der intelligenztest bei der adsdiagnose hat ergeben, daß sie nur im räumlichen sehen unterdurchschnittlich ist, alles andere druchschnitt und drüber. das potential auch das abitur zu bestehen ist also vorhanden und ich wäre sehr traurig darüber, wenn sie nur wegen ihrer langsam- und andersartigkeit dieses nicht ausschöpfen könnte.

kann mir jemand sagen, ob die waldorfschule einem menschlein dieser art eher gerecht werden kann als eine regelschule?

grüßlies,
dorilly
05.01.2004 22:40
Katrin
unregistriert

Re: Waldorfschule Pro Contra! von Katrin (05.01.2004 22:45)

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Mich würde auch mal die finanzielle Seite interressieren.
Muß man die Waldorfschulen nicht selber bezahlen? Hab nämlich auch schon mal über diese Möglichkeit für meine Kinder nachgedacht.
Gruß Katrin
05.01.2004 22:45
Regina 1
unregistriert

Re: Waldorfschule Pro Contra! von Regina 1 (05.01.2004 22:59)

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Hallo dorilly,

habe vor 2 Jahren genau deswegen Kontakt zu einer Wadorfschule aufgenommen. Unser Sohn ist auch ein Hypo, auf der OS kam die ganze Dramatik zum tragen. Er wurde immer unglücklicher, die Leistungen zogen an und er kam vom Tempo nicht so richtig mit. Er tat uns nur noch Leid und wir suchten nach einer Lösung.

Ich rief in der nächsten Waldorfschule an, bekam dort wirklich gute und brauchbare Hinweise, aber vor allem das Angebot - mit einer Mutter einer Waldorfschülerin mal in Kontakt zu treten. Sie waren alle sehr hilsbereit und bemüht, ich wurde zum Kaffee, nein es war Grüner Tee, eingeladen.

Die Mutter erzählte nur Gutes und ich ahnte, das die Waldorfkinder weniger Druck und mehr Spaß in der Schule erleben dürfen. Doch die Tochter ging von Anfang an in diese Schule. Meiner war schon 5 Klasse Regelschule.

Ein sehr großer Schwerpunkt wird dort auf den musischen Bereich gelegt. Die Kleine spielte schon 3 anspruchsvolle Instrumente, bei unserem Sohn vielen Musikstunden grundsätzlich aus.

Könnte er sich da noch einleben? Es ist ein vollkommen anderer Ablauf im Unterricht. Ich bekam bestätigt, das ein großer Wert dort auf Elterninitiative gelegt wird. Auch gut, ich könnte es leisten, doch die Schule ist 50 Km entfernt.

Letztendlich sind wir davon abgekommen weil wir glaubten, das unser Sohn schon durch die Regelschule zu "verdorben" sei. Die Kunst- und Musikstunden vielen ja meist flach und das ist bei Waldorf nunmal ein großer Bereich.

Die Waldorfamilie, die ich kennenlernen durfte öffnete mir auch die Augen in einem anderen Bereich. Sie lebten total anders als wir, keinen Fehrnseher, keinen Computer, keinen Kaffee, dafür einen Flügel zum musizieren. Ich weiß nun nicht ob das typisch Waldorf ist, doch ich hatte Angst das mein Sohn da genauso wieder ein "sonderfall" ist, denn er hat Compi, Playstation und mag Cola.

Gruß

Regina
05.01.2004 22:59
nightshadelady
unregistriert

Re: Waldorfschule Pro Contra! von nightshadelady (05.01.2004 23:18)

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also meine mutter musste einiges zahlen nur die arbeien da sehr gut mit dir mit wenn du nicht klar kommst helfen sie dir und so
05.01.2004 23:18
dorilly
unregistriert

Re: Waldorfschule Pro Contra! von dorilly (06.01.2004 00:56)

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hallo regina,

[quote]..auf der OS kam die ganze Dramatik zum tragen. Er wurde immer unglücklicher, die Leistungen zogen an und er kam vom Tempo nicht so richtig mit. [/quote]

die os wird ja nun abgeschafft, ob das nun gut oder schlecht ist vermag ich allerdings nicht zu beurteilen. zu meiner grundschulzeit gab es die os auch nicht und da ich ebenso wie töchting ein spätzünder bin, ging ich erst mit der 7. klasse aufs Gymnasium.

was für ein lerntyp ist dein sohn? meiner tochter hilft es immer sehr, wenn ich ihr wissen visualisiere. heißt, wir benutzen z.b. die lernbox vom aol-verlag. man arbeitet hier mit einem 5 fächer karteikartensystem und kann eben genau [B]sehen[/B], was man schon alles gelernt hat. es ist immer wieder eine freude das strahlen des kindes zu sehen, wenn die kärtchen in das nächste fach wandern. diese methode kann ich nur wärmstens empfehlen.

[quote]Ich rief in der nächsten Waldorfschule an, bekam dort wirklich gute und brauchbare Hinweise...[/quote]

das habe ich mir für diese woche auch vorgenommen und hoffe auf eine ähnliche bereitschaft.

[quote]Die Mutter erzählte nur Gutes und ich ahnte, das die Waldorfkinder weniger Druck und mehr Spaß in der Schule erleben dürfen. Doch die Tochter ging von Anfang an in diese Schule. Meiner war schon 5 Klasse Regelschule.[/quote]

bei meinen persönlichen "umfragen" im bekannten- und kollegenkreis habe ich gutes wie "schlechtes" über waldorfschulen gehört. ich denke, es werden auch vielfach nur vorurteile gepflegt, denn auf meine penetranten fragen bekam ich vielfach nur plattheiten zur antwort.

das lerntempo und den druck für die heutigen grundschüler läßt mich nur noch kopfschütteln. wie sollen die kinder in solch einer atmosphäre die lust am lernen behalten? lernen war für mich immer aufregend und spannend - naja, bis auf mathe, physik und chemie  großes Grinsen   - und ich hatte das glück auch überwiegend auf lehrer aus berufung zu treffen. ich denke schon, daß allein aus dem konzept der waldorfpädagogik es weit eher gegeben ist auf lehrer dieser art zu treffen.

[quote]Ein sehr großer Schwerpunkt wird dort auf den musischen Bereich gelegt. Die Kleine spielte schon 3 anspruchsvolle Instrumente, bei unserem Sohn vielen Musikstunden grundsätzlich aus.[/quote]

auch dies kommt dem temperament meiner schnegge sehr entgegen, denn sie singt sehr gern und spielt in der theater-ag mit. in diesem jahrgang wurde an unserer schule aufgrund der projektwoche des letzten jahres eine trompeten-ag eingerichtet, die von der kreismusikschule geleitet wird. hätte meine tochter auch gern gemacht, allein - die zusätzlichen kosten von 36 teuronen monatlich sprengten dann doch mein damaliges buget.

hast du auch in erfahrung bringen können, ob und wieviele stunden an dieser schule ausgefallen sind? es erschreckt mich immer wieder, wenn ich höre wie viele stunden [B]nicht[/B] gegeben werden. *grusel*

[quote]Könnte er sich da noch einleben? Es ist ein vollkommen anderer Ablauf im Unterricht. Ich bekam bestätigt, das ein großer Wert dort auf Elterninitiative gelegt wird. Auch gut, ich könnte es leisten, doch die Schule ist 50 Km entfernt.[/quote]

kommt ja immer drauf an WANN die initiative gefordert ist. ich bin seit heute jetzt auf volle stelle mit 40 wochenstunden gegangen und da wäre elternarbeit eh nur am wochenende möglich. die entfernung zur schule wäre bei uns auch nicht das große problem, mit einem mittleren umweg liegen sogar beide waldorfschulen auf meinem arbeitsweg.

[quote]Letztendlich sind wir davon abgekommen weil wir glaubten, das unser Sohn schon durch die Regelschule zu "verdorben" sei. Die Kunst- und Musikstunden vielen ja meist flach und das ist bei Waldorf nunmal ein großer Bereich.[/quote]

hmm... "verdorben"? sind kinder dieses alters nicht doch noch sehr anpassungsfähig? ein instrument kann man doch in jedem alter noch erlernen, dauert eben nur ein bisserl länger dann. mein wunsch war es schon immer klavier zu spielen udn ich werde mir diesen traum eines tages auch erfüllen und meine nachbarn dann zur verzweiflung treiben.  Zahnlücke  
wie macht sich dein sohn denn mittlerweile auf der regelschule?

[quote]Die Waldorfamilie, die ich kennenlernen durfte öffnete mir auch die Augen in einem anderen Bereich. Sie lebten total anders als wir, keinen Fehrnseher, keinen Computer, keinen Kaffee, dafür einen Flügel zum musizieren. Ich weiß nun nicht ob das typisch Waldorf ist, doch ich hatte Angst das mein Sohn da genauso wieder ein "sonderfall" ist, denn er hat Compi, Playstation und mag Cola.[/quote]

 rofl   also unser fernseher ist meist ausgeschaltet, dafür läuft mein compi umso länger, wie man gerade wieder sieht. töchtings compi steht auch eher nur zur zierde auf dem schreibtisch, denn ich habe in ihr eine kleine wildsau, die auch gern draußen spielt. kaffee geht gleich intravenös bei mir und cola schäumt uns zu sehr im mund. so, und raucher bin ich auch noch. es kommt meines erachtens nur immer auf die richtige dosierung all der übel an und auf das selbstbewußtsein seine "andersartigkeit" anzunehmen.  zuzwinker   ich denke, ich laß mich mal überraschen von der andersartigkeit der waldörfler, evtl. finden sich da doch eine menge gemeinsamkeiten bei aller individualität.

grüßlies udn danke für dein feedback,
dorilly
06.01.2004 00:56
Regina 1
unregistriert

Re: Waldorfschule Pro Contra! von Regina 1 (06.01.2004 10:29)

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Hallo dorilly,

die Antwort wird wohl etwas länger  Zahnlücke   bemühe mich, es so kurz wie möglich zu fassen.

Zuerst mal vorneweg, wir hätten vor 2,5 Jahren 380,00 DM Schulgeld bezahlen müssen. Dazu kommen dann noch Arbeitsstunden die jedes Elternteil leisten muß. An diesen Schulen leisten die Kinder und Eltern alles was an Arbeit aufkommt. Schule reinigen, Gartenanlagen pflegen aber auch alle anfallenden Reparaturen sollen von den Eltern geleistet werden. Kann man aus Zeitmangel oder Mindertalent diesen Einsatz nicht bringen, zahlt man halt mehr!

Nun zu der Frage welcher Lerntyp ist mein Sohn, er ist halt der typische Hypo. Er braucht für alles viel zu lange. Die Zeit an der Schule reichte nie, damit er neu erlerntes verinnerlicht. Außerdem befindet er sich oft "Irgendwo" auf träumerischen Reisen. Wenn man ihn nicht früh genung zurück holt, dann ist so eine Schulstunde schon vorbei und er hat noch nicht einmal das Buch aufgeschlagen  großes Grinsen   Da ich nicht berufstätig bin, mein Mann auch die meiste Zeit im Haus verbringt (Selbstständig) konnten wir immer alles auffangen und nacharbeiten. Er hatte dann auch die letzten 2 Jahre einen Lehrer, der ihm privat 2x die Woche Navchhilfe gab, aber so recht gefruchtet hat es auch nicht.

Sein OS Abschluß war mittelprächtig, trotz aller Probleme, so reichte es für die Realschule. Diese besucht er nun seit diesem Schuljahr. Doch es kam recht schlimm für ihn. Nichts ging mehr. Alles neu, die Lehrer, die Schüler, das Tempo zog an und er machte dicht. Selbstschutz, doch der funktioniert nicht immer. Schon kurze Zeit später, es kamen nur 5en für seine Arbeiten, eskalierte es total. Sein Frust wurde so groß, er tat und tut mir nur Leid. Er will ja lernen, er will ja sein Ziel erreichen (möchte zum BGS), doch wenn alles immer nur Kampf ist, wie dann noch motivieren? Also suchten wir uns einen Arzt, um erneut einen Test zu machen. Er wurde mit 9 Jahren getestet, viel bei einigem überdurchschnittlich aus, bei anderem unter dem Durchschnitt. Visuell hat er auch ein Defizit, und alles was mit Mathe zu tun hat ist äußerst schwierig.

Am Freitag diese Woche haben wir endlich das Abschlußgespräch. Ich bin nun auch soweit, ihn mit Medis behandeln zu lassen. Nicht, weil er in der Schule leisten muß, sondern hauptsächlich für ein Leben mit Selbstwertgefühl!! Denn das hat er seit er in die Schule kam, verloren. Er findet sich nur doof, er glaubt das ihn keiner mag..............! Und ehrlich, ich kann seine Gedanken verstehen, denn immer der letzte zu sein macht nun mal keine Freunde. Aber er hat dafür in der Schule häufig die Lacher auf seiner Seite  böse  

Bekommt Deine Medis?

Nun noch mal zur Waldorfschule pro und contra. Ne, für unseren Sohn wäre es nichts gewesen. Denn er hat ja auf Grund der negativen Erfahrungen keinerlei Selbstbewußtsein. Theater spielen, er hätte sich versteckt. Musikinstrumente, im Leben nicht. Die anderen könnten bei einem falschen Ton ja wieder lachen. DAS MEINTE ICH MIT "VERDORBEN DURCH DIE REGELSCHULE"

Wie schon von Carola beschrieben, haben die Kinder an der WSCH nicht die typischen Lehrbücher. Sie erarbeiten das meiste in ihren Schulheften. Die Mutter, die mir Einblick in die Schule gab, zeigte mir auch die Hefte ihrer Tochter. Ich war echt beeindruckt. Sie waren wunderschön. Jeder Text war reich mit Ornamenten und Blumen, von dem Mädchen verziert. Jedes Heft ein kleines Kunstwerk. Mein Sohn bekam in der dritten Klasse eine 5 in Kunst im Zeugnis. Ich sprach die Lehrerin an, sie erklärte mir das er im gesamten Schulhalbjahr kein Bild gemalt hatte. Klasse  Mit dem Kopf gegen die Wand…   , sie hätte mich ja mal informieren können  Angry Fire   . Der Gedanke, das mein Sohn jede Woche, 2 Doppelstunden im Kunstunterricht nichts machte, brachte mir nicht nur Wut sondern vordergründig Traurigkeit. Wie mochte er sich wohl gefühlt haben. 'Er konnte es damals recht gut begründen. Er sagte uns, das seine Bilder nie so schön werden wie die, der anderen. Aber vor allem wurden sie nie fertig. Deswegen entschied er sich dafür nichts mehr zu machen.

Wenn du deine Tochter an die Waldorfschule bringen möchtest, dann mach es bevor auch sie zuviel negatives erlebt hat. Es ist bestimmt ein Versuch wert, auf der anderen Seite steht da der Gedanke............... Auch dort unterrichten nur Menschen, auch dort sind Kinder Kinder. Wird es soviel anders sein  verwirrt  

Tut mir Leid, das es ein Roman wurde

Grüße

Regina
06.01.2004 10:29
Galaxie Galaxie ist weiblich
Gruppenleiter


Dabei seit: 27.10.2003
Letzte Aktivität: 15.02.2012 07:43
Beiträge: 9.168
Familienstand: Partnerschaft



Re: Waldorfschule Pro Contra! von Galaxie (23.03.2009 20:15)

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23.03.2009 20:15 Galaxie ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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