Meine Geschichte und mein Sternchen |
baby92010 unregistriert
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Meine Geschichte und mein Sternchen von baby92010 (01.03.2011 00:41) |
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hallo ich erzähle hier nun mal meine geschichte die ich 2009 erlebte...wem das Thema Fehlgeburt angst macht sollte dies nicht lesen... Ich testet im Mai 2009, weil mir schon seid tagen schlecht war...auch mein freund hatte schon den verdacht das ich schwanger sei..und die da der test dick fett positiv. wir waren beide total schockiert, weil geplant war es mal gar nicht..ich gerade 20 und mein schatz 19. naja nach ein paar minuten gedenk zeit, fingen wir an uns zu freuen und schlief erst einmal eine nacht drüber. am nächsten tag rief ich bei meinem frauenarzt an und machte einen termin, leider konnte schatz nicht mit denn wir führten damals noch eine fernbeziehung mit 70 km entfernung und er hatte kein auto nur ich. als ich dann beim frauenarzt ankam und ins untersuchungszimmer gebeten wurde, war mir schlecht, ich hatte gänsehaut und ich war sooo aufgeregt. dann kam der ultraschall...ich sah etwas blubbern...ja es war das herz. ich freute mich und mir wurde jetzt erst bewusst das ich ein baby bekomme. die frauenärztin meinte das ich in der 7 ssw sei. ich rief nach dem termin sofort meinen schatz an und erzählte ihm von dem blubbernden herz auch er freute sich. in den nächsten 2 wochen übte ich meine ausbildung weiter aus und mein schatz arbeitet 70km von mir entfernt in seiner firma weiter. ich bekam dann in der 9 ssw leichte blutungen und ging sofort zum arzt, diese stellte dann feste das sich ein hämatom gebildet hatte in der gebärmutter,sagte mir aber das dies nicht schlimm sei, sollte nur nicht gerade arbeiten gehen (krankenpflegeschülerin im KH), aber ich könnte mich weiter normal bewegen. ok da hielt ich mich dann dran und dachte mir nichts weiter dabei. schatz machte sich trotzdem ein paar gedanken. die zeit verging ziemlich schnell, schatz kam ein wochenende zu mir, wo ich schon in der 12 ssw war...in der letzten zeit hatte ich mich komischerweise vermehrt mit dem thema fehlgeburten beschäftigt und ich wusste nicht warum ich das tat. also schatz nach dem wochenende nach hause fahren wollte am morgen, stellte ich blutungen feste und bekam panik...genau das stand doch alles bei wikipedi* und goo*le...das so eine fehlgeburt beginnt. mein schatz nahm mich in den arm und sagte das bestimmt alles ok sei....er musste wieder nach hause fahren, weil er an dem tag nicht auf der arbeit fehlen durft und ich fuhr in der zeit zur ärztin. ich wurde ins untersuchungszimmer gebeten und ich war aufgeregt und ich hatte angst. die ärztin machte einen ultraschall und was sah ich da mein baby und schon so groß.....aber ohne herzschlag
...ich brach noch auf dem untersuchungsstuhl zusammen und wurde in ein nebenzimmer gebracht um mich erst mal aus zu weinen...meine ärztin gab mir dann eine überweisung ins krankenhaus. ich rief meine schatz an und er konnte es nicht glaube und auch nicht ganz nachvollziehen was da jetzt passiert ist. 2 tage später fuhr ich zu schatz und wir gingen bei ihm gemeinsam in das krankenhaus, dort wurde nochmal ein ultraschall gemacht um den tod meines würmchens zu bestätigen und dort wurde mir auch die letzte hoffnung genommen. ich wurde stationär aufgenommen, auf dem zimmer lag unter anderem eine ältere dame mit keine ahnung was und ein junges mädchen mit einer entzündung. die ältere dame meinte noch dreist: "es ist doch nicht schlimm irgendwann werden sie schon ein kind haben!"
...was sollte dieser satz. ich lag auf einer gyn station und öfters gingen dort die frischgebackenen mamas entlang die eine etage unter uns lagen...bei jeder mama, bei jedem stolzen papa und bei jedem baby was ich sah brach ich in tränen aus. mein freund wusste nicht wie er mich bruhigen konnte, er nahm mich jedes mal wieder in den arm und versuchte der stärkere von uns zu sein. am nächsten tag sollte ich dann die ausscharbung bekommen, ich bekam ein vaginalzäpfchen damit sich der muttermund für die ausscharbung etwas weitet und damit dieser weich wird. in dieser zeit war schatz wieder arbeiten und er wollte nach der AS bei mir sein, es war ok für mich. es wäre nur nicht ok für mich gewesen wenn ich gewusst hätte was an diesem tag noch schreckliches passieren wird
. ich bekam auf einmal höllische schmerzen, alle schwestern und ärzte sagten es sei normal und ich solle im bett liegen bleiben, kein schmerzmittel half. ich stand auf denn ich musste gehen, raus auf dem flur ...ich lehnte mich gegen alle wände und war am pusten....wieder und wieder schickten mich die schwestern wieder auf das zimmer doch ich wollte nicht liegen ich konnte nicht... keiner ahnte das es wehen waren die ich gerade hatte und woher sollte ich das wissen...ich war vorher doch noch nie schwanger. als es wieder ging mit den schmerzen legte ich mich in mein bett, in dem moment machte es pitsch und ich dachte oh nein ich habe mir in die hose gemacht, also ging ich zur toilette was ich da sah versetzte mich in einen schock..... auf der binde in meiner hose lag ein klitzekleines baby so ca 7 cm groß ein kleines baby mit händchen und füsschen...ich legte es durch den schock einfach ab...rannte wie in hypnose ins schwestern zimmer und sagte das mein baby auf der toilette liegt und ging dann in mein zimmer...was ich nicht merkte war das ich viel blut verlor....... (morgen geht es weiter, gehe jetzt erst mal schlafen und brauche auch eine pause, weil bei mir kommt gerade alles wieder hoch).....
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01.03.2011 00:41 |
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Retina unregistriert
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RE: Meine Geschichte und mein Sternchen von Retina (01.03.2011 04:59) |
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Eine traurige Geschichte. Ich drück Dich einfach mal
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01.03.2011 04:59 |
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picassa84

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01.03.2011 10:14 |
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pseudomonas

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Re: Meine Geschichte und mein Sternchen von pseudomonas (01.03.2011 12:16) |
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Wie schrecklich!
Ich drück Dich
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01.03.2011 12:16 |
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Muckel2011

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Re: Meine Geschichte und mein Sternchen von Muckel2011 (01.03.2011 12:35) |
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boah es tut mir so unglaublich leid, das is ja horror pur
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01.03.2011 12:35 |
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Lilli4484

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Re: Meine Geschichte und mein Sternchen von Lilli4484 (01.03.2011 14:31) |
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Als ich grade das mit dem Baby gelesen habe, hab ich nur noch Gänsehaut bekommen.... Schrecklich!!
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01.03.2011 14:31 |
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baby92010 unregistriert
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Re: Meine Geschichte und mein Sternchen von baby92010 (01.03.2011 14:46) |
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danke euch mädels
fortsetzung....
also ich verlor sehr viel blut was ich nicht wirklich bermerkte. ich ging wie im wahn in mein zimmer und stellte mich an waschbecken und begann warum auch immer mich untern rum zu waschen alles wie in hypnose. dann kam eine schwester und legte mich in mein bett und sagte das ich sofort in den op müsse... als ich im vorraum vom op ankam, waren alle pfleger und op-leute wegen mir im streß sie sagten mir sie müssten sich beeilen weil ich so viel blut verlieren würde. erst da kam ich wieder richtig zu mir, als ich vom bett auf den optisch ging sah ich dass das ganze bett voller blut war. ich fing an zu weinen und mich konnte man auch nicht beruhigen..alle wollten mich in den op haben nur ich wolltes nicht, ich fragte nach meinem baby...alle machten weiter stress, bis eine nette op-schwester kam und alle anderen raus schickte. sie sagte zu mir : " ich hole jetzt ihr baby und bringe es ihnen!" sie ging und kam auch schnell wieder, sie brachte eine nierenschale mit und darin lag auf einer kompresse mein baby, bis zum hals mit einer anderen kompresse zu gedeckt. es war so klein, eine ganz kleine nase und ein ganz kleiner mund war zu erkennen. ich fing an zu weinen und wusste nicht wie mir geschieht...die op-schwester fragte mich ob ich mein kleines baby nicht mal berühren mag, ich wusste nicht ob das gut war aber ich tat es. sie legte mir die kleine hand, die noch kleiner war als meine fingerkuppe auf meinen finger und ich konnte mein baby spüren...und so konnte ich mich von meinem kleinen würmchen verabschieden
!!! danach kam ich in den op und bekam die narkose. als ich wieder aufwachte musste ich wieder weinen...mir wurde immer mehr bewusst das mein baby nicht mehr da war. mein freund wurde angerufen und er kam sofort zu mir, wir lagen 1 stunde zusammen im arm und in der zeit kam auch schon eine seelsorgerin die mich die nächsten 2 tage im KH betreute und ihr bin ich heute noch dankbar
ohne sie wäre es mir in der zeit noch schlechter gegangen. die wochen nach der ausscharbung waren sehr schlimm, ich durfte bei meinem freund bleiben und war 6 wochen krankgeschrieben. ich habe mich förmlich in seinem zimmer verschanzt und wollte nicht raus kommen , ich brauchte schlafmittel weil ich schreckliche träume hatte. wenn wir dann mal raus gingen dann für 5 minuten denn auch einkaufen war sehr schlimm, jedes baby, jede mutter die ich sah brachte mich zum zusammenbruch. das war meine geschichte....jetzt bin ich glückliche mama eines wundervollen sohnes, danke mein sternchen das du mir deinen kleinen bruder geschickt hast
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01.03.2011 14:46 |
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vanessamami

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Re: Meine Geschichte und mein Sternchen von vanessamami (01.03.2011 15:19) |
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Hallo baby92010!!!
Laß dich mal
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Ich hab gerade deine Geschichte gelesen, und muß dir sagen das du eine sehr starke Frau bist. Sowas muß man erst einmal verkraften. Hut ab, ehrlich.
Wie lange hat es den gedauert bis du wieder bereit warst schwanger zu werden?
Liebe Grüße Vanessamami!
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01.03.2011 15:19 |
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vanessamami

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Re: Meine Geschichte und mein Sternchen von vanessamami (01.03.2011 15:23) |
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Achso ich hab noch was vergessen!
Ich hab mir gerade die Seite deines Kleinen angeschaut (also die Startseite), der ist ja total süß. Einfach zum abknutschen.
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01.03.2011 15:23 |
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baby92010 unregistriert
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Re: Meine Geschichte und mein Sternchen von baby92010 (01.03.2011 15:53) |
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@ vanessa: eigentlich fingen wir einen monat später wieder an zu hibbeln, doch geklapptr es nicht direkt....
ich wurde am Vet meines sternchen schwanger also fast 7 monate später
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01.03.2011 15:53 |
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