Frisch verheiratet und mein Mann hat Zweifel! |
veronique
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Dabei seit: 29.03.2010
Letzte Aktivität: 06.04.2010 11:09
Beiträge: 3
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RE: O mein Gott!!! von veronique (06.04.2010 11:07) |
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Hallo Zusammen,
ich denke nicht, dass das Problem das Alter ist, was Du angesprochen hast.
Mit 42 und Du 52 oder 53 ist natürlich ein Unterschied vorhanden, aber das hat doch nichts zu sagen.
Wenn man sich liebt, liebt man sich und lieben ist ja nicht nur Sex !
Lieben ist, wenn man weiss, dass der andere für einen da ist, dass man sich freut wenn der andere nach Hause kommt etc..
Ich denke, den größten Fehler den Du im Moment machen kannst, wäre klammern !
Ihn zu sehr bedrängen. Man soll schon um jemanden kämpfen, aber man soll auch mal los lassen können. Auch wenn man Angst hat, jemanden verlieren zu können.
es ist ja für ihn dann wie ein goldener Käfig. Er hat alles, ist aber nicht glücklich.
Nimm mich jetzt bitte nicht für doof, aber wenn es ihm rein um den Sex geht, dass er meint er verpasst was.
Dann geht doch in einen Swingerclub ? Ich meine, ich war noch nie dort, aber wenn es ihm nur darum geht und Du ihn liebst, kann man es machen....man muss sich nur vorher bewusst sein, was dort passieren kann.
Ich liebe meinen Mann auch sehr. Aber wenn ich wüsste, dass er unglücklich ist, weil seine "männlichen Gene" ihn treiben, wo er nicht mal was dafür kann, soll er doch machen.
Das darf aber kein fremdgehen oder so sein, was hinter meinem Rücken stattfindet.
Es ist wie bei einem Vogel. Du kannst ihn fliegen lassen, aber wird aber imemr wieder von alleine zurückkommen, wenn er Dich liebt.
Liebe Grüße
Vero
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06.04.2010 11:07 |
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Gerhard S.
fast-Alles-Versteher

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RE: O mein Gott!!! von Gerhard S. (07.04.2010 03:06) |
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Das mit dem Swingerclub funktioniert nicht.
Die Frau kann den Sex sehr lieben und bestens geniessen - aber nicht mit jedem. Sondern nur mit einem. Deshalb wäre Swingerclub fast schon Vergewaltigung für solche Frauen, wenn ihre Partner sie dazu drängen würden.
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07.04.2010 03:06 |
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Curfew
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Dabei seit: 30.03.2010
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Beiträge: 28
Themenstarter
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RE: O mein Gott!!! von Curfew (07.04.2010 13:30) |
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Bücher zu diesem Thema
Hallo,
heute bin ich wieder oben auf und ich denke, dass es dieses Mal "verdient" ist. Warum, schreib ich gleich.
Veronique, Loslassen ist bei Gott nicht mein Problem, im Gegenteil, ich tendiere dazu Leute wegzustoßen. Deshalb hatte ich meinem Mann auch gleich angeboten, die Scheidungsformalitäten zu übernehmen bevor er überhaupt schon davon geredet hat.
Was Swingerclub angeht, gebe ich Gerhard 100% Recht. Mein Mann verachtet abgesehen davon Menschen, die ihre Körpersäfte "at random" austauschen.
Nun ja. Ich knüpfe kurz bei meiner E-Mail Sache an. Ich hatte ihm ja erst eine "Anklage-Email" geschrieben und am nächsten Morgen eine "Mich-Anklage-Email" hinterher geschickt. Ich bin so ein Schwarz-Weiß Maler. Ich habe ihm also Montag früh gebeten, die Mails zu lesen und wir damit vielleicht eine Gesprächsgrundlage hätten, während ich unter die Dusche ging und langsam machte. Als ich fertig war, kam er schon angelaufen und wollte über die Mails reden. Wir haben uns Kaffee gemacht, und uns vor dem PC zusammen gesetzt. Dann haben wir 4 (vier!) Stunden lang alles besprochen, was ich in die Mails gepackt hatte. Wir haben festgestellt, dass wir in den letzten beiden Jahren dermaßen viele (äußere) Probleme bewältigen mussten, dass wir uns darüber entfernt hatten. Wir hatten das Reden verlernt.
Ich schreibe euch das so ausführlich, weil ich hoffe, dass es vielleicht für den ein oder anderen hier auch ein roter Faden sein kann, seinem Partner alles in eine/zwei Mails zu packen und es von dort aus anzugehen. Wir haben uns im Gespräch schon öfter verzettelt, konnten aber immer wieder an den Cursor am Monitor zurückgehen und alles abarbeiten. Es war tränenreiche Schwerstarbeit für uns beide.
Ich habe an dem Morgen eine Menge über meinen Mann gelernt, wie verzweifelt er war und warum er sich an seine Kollegin und gute Freundin ranwarf. Er hat sich mittlerweile bei ihr entschuldigt und mit uns ist auch alles wieder im Lot. So, wie seit einigen Jahren nicht mehr.
Mein Mann und ich habe diese Situation als Weckruf verstanden, dass man auch an seiner Beziehung zum Partner immer und immer wieder arbeiten muss und man sich, nur weil man sehr vertraut miteinander ist, auch nicht gehen lassen darf. Es ist ähnlich, wie bei der Kindererziehung: ständig resümieren, reflektieren und korrigieren. Es ist eine Arbeit, die sich bei uns lohnt. Wir lieben uns immer noch sehr, und da wir beide immer schon offen miteinander waren (uns auch nicht anlügen), haben wir einen sehr, sehr gute Chance zu bestehen. Mir sitzt der Schock noch tief und daher habe ich schon einige Korrekturen in die Wege geleitet.
Vielen Dank euch Schreibern, jetzt ist alles geklärt.
Liebe Grüße,
Curfew
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07.04.2010 13:30 |
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