Betrug beim Autokauf?! |
eva.m.p

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Re: Betrug beim Autokauf?! von eva.m.p (23.09.2004 12:30) |
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Mir ist letzten Herbst etwas ähnliches passiert, ich hatte einen Wagen gebraucht gekauft. Der Verkäufer versicherte mir, der Wagen sei voll in Ordnung und hätte keinerlei Mängel.
Schon auf der Heimfahrt blieb der Wagen auf der Autobahn rauchend stehen: Zylinderkopfdichtung und Wasserpumpe defekt, eine Sache, die (wie mir der Mann von der Werkstatt versicherte) schon vorher bekannt gewesen sein MUSS!
Ich informieret mich und fand heraus: der Verkäufer müsse mir entweder den Wagen zurücknehmen und den Kaufpreis erstatten oder er müsse die Reperatur bezahlen.
Ich schrieb ihm einen Brief, in dem ich lediglich von der Beratung mit meinem Anwalt berichtete und er erklärte sich verhandlungsbereit, haben die Sache dann auch gut geklärt
-für mich!
Ich denke oft hilft schon die Drohung mit einem Verfahren oder der Brief eines Anwaltes, in dem Bezug auf die "Zeugenaussage" des Vorbesitzers genommen wird, um den Händler verhandlungsbereit zu machen. Denn wenn der Händler sieht, dass ihr die passenden Argumente, Aussagen und rechtlichen Beistand habt, schreckt er oft vor einem aufwendigen Verfahren zurück, auf dessen Kosten er dann höchstwahrscheinlich sitzen würde...
Viel Erfolg!
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23.09.2004 12:30 |
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prinzessin05

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Re: Betrug beim Autokauf?! von prinzessin05 (23.09.2004 12:32) |
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Oh ja das haben wir auch schonmal erlebt auch bei einem Vertragshändler. Wir haben auch schriftlich bekommen, dass der WAgen unfallfrei ist. Bei der Probefahrt war der Kofferraum abgeschlossen und der Verkäufer sagte, er müsse dann nochmal rein, den Schlüssel holen. In der ganzen Aufregung haben wir nachher natürlich nicht mehr dran gedacht, es war unser Traumauto. Jedenfalls haben wir dann bei Kauf des Wagens nur einen Schlüssel bekommen und einen neuen Brief, auf dem stand, dass der Wagen vorher stillgelegt war. Auf die Frage, warum wir nur einen Schlüssel bekommen hieß es der HÄndler habe auch nur einen vom Vorbesitzer bekommen.
Naja mein Vater meinte dann als wir ihm den Wagen zeigten, da stimmt doch was nicht , er hat dann im Kofferraum die Matte entfernt und hatte sofort die Finger voll Teer, der noch nicht getrocknet war. Dann hat er sich den Wagen ganz genau angeschaut und gesagt, dass das Dach auch verzogen ist.
Wir haben dann ein Gutachten machen lassen, dabei kam raus, dass der Wagen eigentlich gar nicht über den TÜV gedürft hätte, er stellte eine Gefährdung des Straßenverkehrs dar. Ich habe dann über einen Bekannten beim Straßenverkehrsamt den Vorbesitzer ausfindig gemacht und der hat mir erzählt, dass der Wagen Schrott war, er habe sich damit bei Tempo 230 überschlagen !!
Mein Vater und wir sind dann zum Händler und haben ihn mit den Tatsachen konfrontiert, er hat alles abgestritten und behauptet, er wüßte davon nix und sein Meister sei im Mom nicht da. Mein Vater ist dann in die Montagehalle gegangen, dort war noch ein Monteur, den hat er angesprochen und siehe da, es war der Werkstattmeister! Daraufhin ist dann der Händler noch in die Werkstatt und ist meinem Vater an den Kragen und wollte den verprügeln. Ich bin dann dazwischen. Das war echt die Härte.
Mein Chef (Anwalt) hat dann ein Schreiben aufgesetzt, dass der Vertrag nichtig ist und wir den Wagen zurückgeben und die Herausgabe unseres Geldes verlangen.
Er ist dann mit uns 2 Tage später dorthin und musste sich von diesem Händler tatsächlich noch als A... loch bezeichnen lassen.
Wir haben mit viel Trara unser Geld zurückbekommen und ihn dann wegen Betruges angezeigt.
Der Polizei hat er dann gegenüber behauptet, er wusste das nicht man hätte ihn selbst betrogen. Beweisen konnten sie ihm das Gegenteil nicht, aber sie haben ihn verwarnt, dass sie ihn im Auge haben.
Ich habe die Firma HOnda dann noch angeschrieben, mit was für Machenschaften der Händler arbeitet unter deren Namen und sie haben ihn tatsächlich nach 1 Jahr den Vertrag gekündigt.
Seitdem kaufen wir unsere Autos nur noch privat und haben bisher immer Glück gehabt, ich würde nie mehr beim HÄndler kaufen, dass sind alles Verbrecher, ob so oder anders. Die wollen nur Reibach machen.
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23.09.2004 12:32 |
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Elchen unregistriert
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Re: Betrug beim Autokauf?! von Elchen (23.09.2004 13:34) |
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Ich weiß nicht,ob heutzutage sowas als "Unfall"angegeben werden muss salido,soweit ich weiß,müssten das nur "tragende"Teile sein,aber frag mich nicht,was das ist..Der vom Adac kann Dir sicher mwehr darüber sagen wie ich....
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23.09.2004 13:34 |
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Elchen unregistriert
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Re: Betrug beim Autokauf?! von Elchen (23.09.2004 13:35) |
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Oh,mein Mann meint gerade,Unfall sei Unfall und muss angegeben werden
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23.09.2004 13:35 |
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eva.m.p

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Dabei seit: 12.11.2003
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Themenstarter
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Re: Betrug beim Autokauf?! von eva.m.p (23.09.2004 14:53) |
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es ist egal, wie groß der Schaden beim Unfall war: er muss angegeben werden!! denn auch wenn es nur ein kleiner Schaden war, so ändert er doch was am Wert und dann ist es wirklich arglistige Täuschung!
Ich denke, ihr habt ganz gute Chancen. Ist der Vorbesitzer denn bereit, dass auch schriftlich auszusagen?
Bei uns wurde der Verkäufer schon ganz schwitzig, als wir ihm mitteilten, dass wir nun mal mit dem Vorbesitzer über diesen schwerwiegenden Mangel sprechen würden - der wollte das Auto nämlich genau aus diesem Grund loswerden...
Gedauert hat es etwa drei Wochen, dann war alles geklärt und wir haben die Reperatur in Auftrag gegeben...
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23.09.2004 14:53 |
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Ilona unregistriert
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Re: Betrug beim Autokauf?! von Ilona (23.09.2004 15:43) |
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Salido ich drücke dir die Daumen.
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23.09.2004 15:43 |
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Elchen unregistriert
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Re: Betrug beim Autokauf?! von Elchen (23.09.2004 15:45) |
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Naja,es geht ja auch darum salido,daß so ein Unfallwagen ja auch dann gar nicht mehr das Geld wert ist,was ihr vielleicht bezahlt habt..Das würde mich echt ärgern,und es ist gut,wenn was passiert
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23.09.2004 15:45 |
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ulrichc unregistriert
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Re: Betrug beim Autokauf?! von ulrichc (23.09.2004 16:01) |
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Salido, ich sehe ehrlich gesagt keine gute chance für dich. wenn nur etwas nachlackiert wurde und ein kleiner Blech und Lackschaden vorlag ist es kein Unfall. Was du versuchen könntest ist eine Wertminderung geltend zu machen und etwas von dem Verkäufer zurückzuverlangen. Ich arbeite bei einer Firma, die Neuwagen verkauft. Es kommt häufig vor, dass die von Importeur gelieferten Fahrzeuge Beulen und Lackschäden haben oder das Transportschäden vorliegen, wie Beulen im Dach, an den Stossstangen, in solchen Fällen werden die Schäden ausgebessert und lackiert. Aber verkauft werden sie trotzdem als Neufahrzeuge... Und das ist rechtens... Da sehe ich keine grosse chance bei einem gebrauchten.
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23.09.2004 16:01 |
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Elchen unregistriert
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Re: Betrug beim Autokauf?! von Elchen (23.09.2004 16:57) |
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Sowas hatte ich gemeint...Ohje,mich würde das echt ärgern....
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23.09.2004 16:57 |
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Elchen unregistriert
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Re: Betrug beim Autokauf?! von Elchen (24.09.2004 19:25) |
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Klasse salido!!Dann viel Erfolg!!!!!
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24.09.2004 19:25 |
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