Borreliose- oder die Unfähigkeitder Ärzte! |
Kathy unregistriert
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Borreliose- oder die Unfähigkeit der Ärzte! von Kathy (01.07.2003 20:13) |
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Hallo
Ich war ja nun längere Zeit nicht hier, denn meine Tochter ist ziemlich schlimm erkrankt. Und seitdem habe ich riesen zweifel,ob manche Ärzte überhaupt eine Ausbildung gemacht haben!
Das ganze Drama begann an Pfingstsonntag! Meine 5 jährige Tochter bekam starke Bauchschmerzen, besonders, im Liegen und sitzen. Beim Stehen wurde es etwas besser.
Das ging so den ganzen Tag, und als sie im Bett lag wurde es ganz schlimm.Sie hat nur noch gebrüllt.
Mitten in der Nacht bin ich mit ihr ins nähste Krankenhaus. Dort bekam sie Blut abgenommen, Urin kontrolliert und Sonographie des Bauches.
Wärend der Untersuchung ging es meiner Tochter plötzlich wieder gut. So wurden wir mit dem befund entlassen "Ihre Tochter hat nichts! Sie brütet wohl einen Darminfekt aus".
Zu Hause legte ich sie ins Bett und das Drama begann von vorne! Bauchweh Bauchweh Bauchweh!
Gegen morgen fuhr ich mit ihr zum Notarzt. Der hat den Bauch abgetastet und festgestellt "sie hat keine Blindarmentzündung". Meine Tochter hat sehr geweint und gesagt sie will wieder nach Hause. Darauf sagte der Notarzt "Nach meiner Erfahrung sind Kinder, die nach Hause wollen nicht krank, sonst würden sie sich helfen lassen"!!!!!...Ich dachte ich höre nicht recht! hab sie eingepackt und bin mit ihr 50 km zum Kinderärztlichen Notdienst gefahren. Im Kindersitz hat sie sehr geweint und über große Schmerzen geklagt.
Als sie allerdings dort untersucht wurde, waren die Schmerzen wieder wie weggeblasen (und ich dachte ich dreh jetzt gleich durch)!!! Die Diagnose dieser Ärztin war. "Wir können nichts finden, vielleicht hat sie eine leichte Blasenentzündung" und sie gab mir 2 Buscopanzäpfchen mit, zur Krampflösung, falls Lea nochmal Nachts Schmerzen hat.
Kaum zu Hause brüllte sie wieder! Ich hab ihr ein Zäpfchen gegeben, was keine Wirkung hatte.
In der Nacht haben wir so gut wie garnicht geschlafen und am Morgen bin ich gleich zu unserem Hausarzt.
Diesmal waren es "Blähungen" und wir bekamen eine Teemischung, die sie trinken sollte.
Lea verweigerte nun jedes Essen und jedes Getränk. Am Abend wurde es wieder so schlimm, daß ich wieder ins Krankenhaus fuhr.
Diesmal wurde sie stationär aufgenommen, bekam einen Tropf und die Diagnose "Verstopfung".
Die Untersuchung am 1. Tag beschränkte sich auf "Bauch abtasten". Und sie bekam 2 Einläufe....die allerdings nichts nutzten.
Lea war nun sehr verängstigt und zum teil auch hysterisch. Sie hatte panische Angst sobald eine Schwester oder ein Arzt das Zimmer betrat. Worauf die Diagnose folgte "Das Kind hat wohl psychische Probleme.... sie ist kein Fall für die Chirurgie und sie soll lieber nach Hause, damit sie sich nicht an den Klinikaufenthalt und die Extrazuwendungen der Eltern gewöhnt, sonst würde sie vermutlich immer wieder Schmerzen vorteuschen!"
Ich habe dann verlangt, daß sie in eine Kinderklinik verlegt wird. (Lea war zu der zeit immernoch am Tropf, hatte noch nichts gegessen und getrunken, keinen Stuhlgang gehabt und klagte ständig über Schmerzen im Bauch, Hüfte und Kopf).
Der Artz wollte, daß ich sie selbt in die ca. 25 km entfernte Kinderklinik fahre. Als ich sagte, daß ich das mache, ihn aber anzeigen werde, falls dem kind unterwegs etwas passiert, wurde innerhalb von 30 Minuten ein Krankenwagen herbestellt, der uns in die Kinderklinik gefahren hat.
In der Kinderklinik bekam Lea erst mal Schmerzmittel, so daß sie das erste mal seit mehreren Tagen endlich mal wieder 4 Stunden am Stück geschlafen hat. In der folgenden Woche wurde 2x Sonographie gemacht, EEG, Kopf röntgen, 3 Blutabnahmen, Urinuntersuchung, ein Einlauf, 2 Stuhlproben untersucht....
Inzwischen bekam meine tochter Starke Schmerzen im rechten Knie und in der Hüfte. Und der Nacken und Rücken wurde sos teif, daß sie nicht mal auf dem Rücken liegen konnte und nicht mehr alleine vom Bett hoch kam.
Eine Hirnhautentzündung hielten die Ärtze für "unwahrscheinlich", da Lea kein Fieber hatte, ansprechbar war und klar und deutlich erzählen konnte.
So kam die Theorie auf....Lea sei sicher unbemerkt gestürzt und es hätte sich wohl ein Wirbel verschoben.
So mußte sie die nächsten 2 Tage zur Physiotherapeutin und zu 2 Krankengymnastinnen....ergebnis war "Ihr fehlt nichts".
Zuletzt wurden wir in die Augenklinik zur Untersuchung geschickt, da Lea immernoch starke Kopfschmerzen hatte...aber auch da war kein Befund.
Nach ca. 3 tagen löste sich die Nackensteife wieder, und die Ärzte meinten, sie wäre wohl von den Bauchschmerzen so verkrampft gewesen.
Nun wurde ein Kinderpsychologe hinzugezogen. Der hat "festgestellt", (wohlgemerkt OHNE das Kind auch nur einmal zu sprechen) daß meine Tochter wohl nur mehr Aufmerksamkeit sucht" Auf meine Frage, warum sie dann ausgerechnet immer Nachts solche Schmerzen hat und sie meist nur im Schlaf weint und wimmert ohne richtig aufzuwachen, meinte er "Sie will wohl zu Mama ins bett liegen und hat deshalb Schmerzen"....für mich keine Einleuchtende Erklärung, da meine Kinder Nachts jederzeit zu mir dürfen und gerade Lea kommt öfter nachts zu mir, aber legt sich nach einer Weile wieder FREIWILLIG in ihr Bett.
Wir wurden dann also sozusagen "probeweise" mit klugen psychologischen Ratschlägen nach Hause entlassen, für 4 Tage und sollten uns dann wieder mit dem Psychologen treffen.
Zu Hause war es eine Kathastrophe! Das Kind hatte Schmerzen und ich sollte das einfach ignorieren und nicht drauf eingehen! ich hab mich dann ab und zu im Bad eingeschlossen und geheult, weil ich das gejammer und geheule nicht mehr ertragen habe. WIr haben wieder keine Nacht geschlafen und alle Ratschläge des Psychologen liefen gnadenlos schief!
Am letzten Mittwoch hat dann die Oberärztin aus der Kinderklinik angerufen. Sie hätten den Befund aus dem virulogischen Labor . Lea hätte Borillien und wir sollen morgen wieder in die Klinik, sie müssen bei meiner Tochter eine Lumbalpuntion (Rückenmarkpunktion) machen.
Am nächsten Tag wurden wir wieder aufgenommen. Lea bekam ein Pflaster auf den Rücken, der die Stelle, die punktiert wird, örtlich betäubt. Nach einer Stunde wurde punktiert und am Abend kam dann das Ergebnis, daß sie Borilliose hat und eine beginnende Hirnhautentzündung.
Seit Donnerstag bekommt sie nun 3x täglich Antibiotika-Infusionen. Und scheinbar helfen die )))))) Heute war meine Tochter das erste mal seit fast 4 Wochen ohne Schmerzen! Und sie hat das erste mal wieder herzhaft gelacht!
Ich hoffe nun sehr, daß die Ärzte die richtige Therapie machen. Vorgesehen sind nun erst mal 10 Tage Infusionen, dann wird sie zur Kontrolle nochmal punktiert. Wie es dann weitergeht wollten die Ärzte noch nicht sagen..."erst mal abwarten,wie das Antibiotikum die nächsten Tage anschlägt"
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Kathy: 01.07.2003 20:22.
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01.07.2003 20:13 |
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Supernatrix unregistriert
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RE: Borreliose- oder die Unfähigkeit der Ärzte! von Supernatrix (01.07.2003 20:57) |
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Hallo Kathy ist ja super schlimm was deiner Tochter und dir passiert ist.Fällt mir nur wieder GÖTTER in weiß ein.(meine Erfahrungen waren auch nicht immer toll)Drücke dir und deiner Tochter ganz fest die Däumchen und das sie bald alles überstanden hat.
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01.07.2003 20:57 |
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goldrosi

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Re: Borreliose- oder die Unfähigkeitder Ärzte! von goldrosi (01.07.2003 21:04) |
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Bücher zu diesem Thema
Boah Kathy,
da kommt einem auch alles hoch. Und deine kleine mußte es aushalten.
Ich glaube, dass kann man sich nur vorstellen, wenn man so etwas selber schon erlebt hat.
Wenn die Ärzte ("manche") nichts finden, kommt das Schubladen denken. Dem Kind fehlt nichts, sucht Aufmerksamkeit etc......
Gott sei Dank haben sie doch noch gefunden, was deiner kleinen fehlt, aber man ist da ganz schön machtlos.
Schicke dir viel Kraft und ganz dolle viel Gesundheit für dein Mädl.
Wünsche euch, dass die Therapie ganz schnell anschlägt.
Liebe Grüsse
goldrosi
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01.07.2003 21:04 |
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Elchen unregistriert
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Re: Borreliose- oder die Unfähigkeitder Ärzte! von Elchen (01.07.2003 21:19) |
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Ich kann es absolut nicht fassen und bin richtig sprachlos...Wenn sowas ist,gerade mit dem eigenen Kind erwartet man doch Hilfe und keine dämlichen,neunmalklugen Ratschläge.....Ich finde es echt furchtbar und sehr schlimm,daß Deine Tochter 4 Wochen lang solche Schmerzen ertragen musste und ihr nicht ernstgenommen worden seit........
Ich hatte mit meinem Sohn mal ähnliches erlebt,ebenfalls mit 5.Es war samstags und eigentlich waren wir zum Kindergeburtstag bei meinem Neffen eingeladen...Einse Stunde,bevor ich loshatte,wegzufahren,bekam Sven plötzlich Schmerzen,wenn er kaute....Er konnte plötzlich nichts mehr Essen und ich bemerkte eine Schwellung am Ohr(Nähe der Lymhdrüse).Anfassen konnte ich ihn dort nicht,es tat ihm höllisch weh.Ich sagte kurzerhand den Geburststag ab,denn ich merkte,daß das keine Show war,die er veranstaltete..Ich rief meinen Schwiegervater an,damit er auf meinen zwiten Sohn aufpassen konnte und ich fuhr in die Klinik.Man fragte mich,ob er gegen Mumps geimpft sei,und ich sagte,er hätte alle impfungen....Nach Hause geschickt wurde ich mit Paracetamol-Zäpchen...........
Die Nacht war ebenfalls höllisch.Er hatte solchen Schmerzen,bekam ein Paracetamol.Am nächsten Motgen war sein gesamtes Gesicht angeschwollen,er sah fürchterlich aus und hatte Schmerzen ohne Ende...Mein Mann fuhr sofort wieder in die Kliank mit ihm,zurück kam er ohne meinen Sohn....
Man hatte ihm eine Infusion gelegt,wusste aber nicht,was er hatte.....Er bekam intravenös Antibiotikum.Die Schwellung wurde kurzzeitig noch schlimmer,so daß sie mit einem Eddingstift nachts die riesen Stelle Markiert haben..Sie sprachen immer wieder von Mumps,aber er war geimpft dagegen....
Einige Tage später ging es ihm besser.Was er genaus hatte,konnte bis dahin keiner sagen.Wenige Monate später begang das seöbe Spiel von neuem...Mein Arzt wie mich sofort wieder in die Klinik...wieder Infusion,Blutuntersuchungen,auch beim HNO-Spezialisten waren wir...es war schrecklich,weil mir absolt keiner sagen konnte,was der Auslöser dafür war.....Ein paar Tage später konnten wir wieder gehen,mit der Diagnose,daß dieses jederzeit wieder kommen könnte,es wäre was seltenes,und was der Auslöser wäre und wie oft er das noch bekommen könnte,wusste eigentlich keiner....Einmal hat er es bis dahin noch bekommen,wurde über zwei Wochen mit Antibiotikum behandelt....Die Schwellung hatte einen Durchmesser von über 5 cm,wie der Arzt nachgemessen hat....Seitdem ist Ruhe...das ist jetzt 2 Jahre her,ich kam mir hiolflos vor,denn ich hätte einfach mehr Wissen von den Ärzten erwartet....Im Endeffekt bin ich froh,daß er es nicht mehr wieder bekommen hat,aber mein Kinderarzt hätte mich dann eh in die Uniklinik nach Mainz geschickt,um noch andere Diagnosen zu hören.....Ach ja,am Ende hiess es,er habe eine Ohrspeicheldrüsenentzündung
,schonmal einer gehört???
Liebe Kathy,ich hoffe,Deine Tochter behält durch das verkehrte Behandeln der Ärzte nichts zurück und ich hoffe,daß sie ganz schnell ihre Schmerzen loswird.es muss grausam für sie gewesen sein,und für euch auch.....
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Elchen: 01.07.2003 21:25.
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01.07.2003 21:19 |
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Kuschki unregistriert
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Re: Borreliose- oder die Unfähigkeitder Ärzte! von Kuschki (01.07.2003 21:22) |
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Das darf ja wohl nicht wahr sein. Spätestens bei den Schmerzen im Nacken und Rücken hätten bei den Ärzten sämtliche Alarmglocken läuten müssen. Das weis ja teilweise ein Laie. Bei soviel blödheit fällt mir echt nix mehr ein.
Ich hoffe das deine kleine ganz schnell wieder gesund wird und das auch du wieder zur Ruhe kommst
Kuschki
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01.07.2003 21:22 |
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Elchen unregistriert
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Re: Borreliose- oder die Unfähigkeitder Ärzte! von Elchen (01.07.2003 21:30) |
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Die ersten Gefahrenzeichen: Erythema migrans
Ein roter Fleck kann um die Stichstelle entstehen. Dieser rote Fleck wird nach und nach immer größer und ist in der Mitte häufig bleich. Dieses Mal wird Erythema migrans ("wandernde Röte") genannt und ist schmerzlos.
Meist vergehen zwischen ein und vier Wochen vom Stich bis zum Erythema migrans. Zugleich erleben einige Patienten Beschwerden, die an eine Grippe erinnern, wie:
Müdigkeit
Kopfschmerzen
Leichtes Fieber
Gelenk- und Muskelschmerzen
Geschwollene Lymphknoten
In etwa 30 Prozent der Fälle kommt es zu einer Infektion mit Borrelien, ohne dass sich ein Erythema migrans entwickelt.
Wie kann sich der Zustand verschlimmern?
Akrodermatitis atrophicans:
Mehrere Jahre nach dem Stich kann sich vor allem bei älteren Frauen die Haut verändern. Besonders im Bereich von Ellenbogen, Knien, Unterarmen und Unterschenkeln schwillt die Haut an und verfärbt sich blaurot. Später wird die Haut sehr dünn und lässt sich wie Zigarettenpapier fälteln.
Neuroborreliose:
15 Prozent der Patienten mit Borreliose entwickeln eine so genannte Neuroborreliose. Diese tritt im Mittel fünf Wochen nach dem Zeckenstich auf. Die Neuroborreliose führt zu heftigen Nervenschmerzen.
Die Beschwerden beginnen häufig mit Schmerzen im Rücken. Sie sind typisch im Bereich der Schulterblätter und des Nackens gelegen. Die Schmerzen erinnern an einen Bandscheibenvorfall. Sie werden nachts schlimmer.
In der betroffenen Körperregion treten häufig schmerzhafte Störungen im Berührungssinn auf.
Nervenlähmungen können auftreten. Dies gilt besonders für die Gesichtsnerven (Nervus facialis). Die Lähmungen treten etwa ein bis vier Wochen nach den Schmerzen auf.
Neuroborreliose kann auch als Hirnhautentzündung (Meningitis) in Erscheinung treten, begleitet von Fieber, Kopfschmerzen und einem steifen Nacken.
In seltenen Fällen verursacht die Krankheit bleibende Schäden, die sich nach und nach ausweiten. Die Nerven werden durch Lähmung zerstört, das Gehör wird beschädigt und Demenz entsteht.
Neuroborreliose muss umgehend behandelt werden.
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Das sind Anzeichen,die doch eigentlich jeder Arzt hätte wissen müssen.........
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01.07.2003 21:30 |
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Kathy unregistriert
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Re: Borreliose- oder die Unfähigkeitder Ärzte! von Kathy (01.07.2003 23:24) |
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Hallo
Danke für die guten Wünsche!
Da meinFreund heute nacht im Krankenhaus schläft,konnte ich malwieder das Internet durchforsten. Ich habe am Donnerstag schon mal nachgesehen, und je mehr ich über die Krankheit lese, um so mehr Fragen hab ich und um so mehr Angst bekomme ich!
Elchen,die Symptome,die Du beschrieben hast KÖNNEN auftauchen, müssen aber nicht.
Da der Erreger alle Muskeln, Nerven und Gelenke befallen kann,können sämmtliche Symptome auftreten, die auch bei vielen anderen krankheiten zu finden sind. Symptome können mehrfach oder nur einzeln auftreten
z.B. Lähmungen, Gelenkschmerzen, Sehstörungen, starker Schwindel, Taubheitsgefühl, Angstzustände, Depressionen, Herzbeschwerden, Bauchschmerzen...usw.
Viele patienten werden erst jahrelang auf Rheuma oder sogar Multiple Sklerose behandelt. Und leider landen auch einige in der Psychiatrie,weil immer wieder behauptet wird, der Betroffene hat Psychische beschwerden (denn organisch findet man oft nichts)
Meine Tochter wurdeerstnicht auf meningitis untersucht,da sie nieFieber hatte (und "normal" wäre hohes Fieber um die 40°C) und sie hatte keine "Wesensveränderung" und war immer klar bei Verstand....alles untypisch.
Was mich halt ärgert ist, daß man das Blut nicht einfach routinemäsig auf Borrilien untersucht. Das hätte meiner Tochter sicher einige Tage Schmerzen und unnötige Untersuchungen erspart.
Der Zeckenstich meiner Tochter liegt übrigens schon über 2 Jahre zurück! Daher hab ich auch nicht daran gedacht, daß das irgend was mit der Krankheit zu tun haben könnte.
Eine Rötung ist bei ihr damals um den Stich auch nicht aufgetreten. Erst Monate später bekam sie Ausschläge, wobei diese vom Hautarzt als eine andere Krankheit behandelt wurden.
Ich habe hier noch einige Links für Betroffene und Neugierige ;) Unter anderem auch ein Forum, wo Betroffene ihre oft jahrelange Krankengeschichte erzählt haben.....wenn ich das lese,sind wir bis jetzt noch gut weggekommen.
Hier die Links:
[URL]http://www.kinderarzt.at/thema/254.html[/URL]
[URL]http://www.schmerzklinik.com/borreliose/[/URL]
[URL]http://www.borreliose-bund.de/bund/index.htm[/URL]
[URL]http://www.borrelioseforum.de/cms/html/index.php[/URL]
[URL]http://www.rki.de/INFEKT/RATGEBER/RAT.HTM?RAT4.HTM&1[/URL]
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01.07.2003 23:24 |
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fussel unregistriert
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Re: Borreliose- oder die Unfähigkeitder Ärzte! von fussel (02.07.2003 07:13) |
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ja sind die ärzte denn belemmert??da kriegt man ja echt nen nervenzusammenbruch!!!!!!ich bewundere dich,dass du so starke nerven bwewiesen hast.ich glaub ich wär ausgeflippt.wenn meine nachts schreien würden vor schmerzen und kein doc hilft!!!wünsche deiner maus gute besserung und dir ruhige nächte
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02.07.2003 07:13 |
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Moon

Super-User Level III


Dabei seit: 17.04.2003
Letzte Aktivität: 17.05.2006 11:02
Beiträge: 222
Herkunft: südl. Weinstrasse Interessen: Reiten, Lesen Beruf: PTA Kinder: Sohn, geb.11/01
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02.07.2003 14:36 |
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fussel unregistriert
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Re: Borreliose- oder die Unfähigkeitder Ärzte! von fussel (03.07.2003 08:09) |
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hab grad im kiga angerufen,und bescheid gesagt,dass mein mitlerer heut nicht kommt,weil er halzschmerzen hat.die erzieherin fragte ob er auch gelenkschmerzen hat.weil einer auch diese bolleriose hatte... 8o
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03.07.2003 08:09 |
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