Jetzt geht es ans Eingemachte.... |
Elchen unregistriert
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Jetzt geht es ans Eingemachte.... von Elchen (31.12.2003 09:49) |
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Ich bin gerade über diesen Artikel gestolpert:
Praxisgebühr auch im Krankenhaus
Die langwährende Debatte um die Praxisgebühr scheint vorerst beendet. Ärzte und Krankenkassen haben sich auf einen Kompromiss geeinigt. Was jedoch während des Streites der letzten Monate wenig Beachtung fand, ist die Tatsache, dass auch die Krankenhäuser von der neuen Regelung betroffen sind.
Berlin (Lifeline) - Nun ist es amtlich: Ab 1. Januar 2004 wird bei jedem ersten Besuch eines Haus-, Fach- oder Zahnarztes im Quartal die Praxisgebühr in Höhe von zehn Euro fällig. 7 Vertreter der Ärzte und Krankenkassen haben sich nun vor dem Bundesschiedsamt in Berlin darauf geeinigt, dass die Ärzte keine Bearbeitungsgebühr für den Einzug der Praxisgebühr erhalten und auch die Kosten für die erste Mahnung von säumigen Patienten übernehmen müssen. Das weitere Inkassoverfahren übernimmt danach jedoch die jeweilige Kassenärztliche Vereinigung. Die entstehenden Gerichtskosten kann sie samt Gebühr einschließlich einer Pauschale von vier Euro vom Patienten verlangen. Wenn auch dadurch kein Erfolg beschert wird, trägt die Krankenkasse das Inkassorisiko.
Trotz der medienwirksam geführten Diskussion im Vorfeld blieb ein Aspekt der neuen Regelung weitgehend unbeachtet: Auch die Krankenhäuser müssen diese Gebühr einziehen, wenn Patienten in den Notfall-Ambulanzen behandelt werden. Ebenso sind von der Gebühr die Institutsambulanzen und diejenigen Ärzte im Krankenhaus betroffen, die an der vertragsärztlichen Versorgung in bestimmten Fachgebieten teilnehmen. „Durch diese Regelung wird der Verwaltungsaufwand der Krankenhäuser abermals erhöht. Da Patienten, die sich als Notfall ambulant im Krankenhaus behandeln lassen, verständlicherweise andere Sorgen haben, als vorher zehn Euro einzustecken, werden die Kliniken die Gebühr oftmals nachträglich eintreiben müssen”, sagte Jürgen Abshoff, Geschäftsführer der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft (HKG). Dennoch müsse niemand befürchten, als Notfall nicht behandelt zu werden, nur weil zehn Euro gerade nicht zu Hand seien, so Abshoff.
Neben der Gebühr von zehn Euro wird es für Patienten bei stationärem Aufenthalt im Krankenhaus ab 1. Januar 2004 weitere Zuzahlungen geben. Künftig werden zehn statt bisher neun Euro bei einer Liegezeit von 28 statt bisher 14 Kalendertagen anfallen.
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Es erschreckt mich,zumal wir eh kaum einen Cent sparen können.
Das wird sicher ein teures Jahr 2004...
Da werden die Steuern etwas gesenkt,na,da ist es doch super,wenn das Geld gleich irgendwo anders wieder reinfließt.
Ich überlege gerade,was man macht,wenn man wirklich wegen irgendwas ganz schlimmes in die Ambulanz muss..Muss man da im Hinterkopf immer erst den Geldautomaten haben,um die 10 Euro zu holen????
Mich erschreckt sowas,denn man weiß ja gar nicht mehr,wo man das ganze Geld alles noch hernehmen soll.....
Wie lange sind Kinder denn eigentlich von sowas befreit?
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31.12.2003 09:49 |
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papalagi unregistriert
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31.12.2003 10:06 |
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biene38

immer auf einer Berg- und Talfahrt
 

Dabei seit: 10.10.2003
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Re: Jetzt geht es ans Eingemachte.... von biene38 (31.12.2003 10:20) |
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Hallo,
ja das ist schon eine ganz schöne sauerei. Glaube irgendwo gelesen zu haben das die Medikamentezuzahlung für Kinder ab 12 ist. Sie werden diesbezüglich dann behandelt wie Erwachsene. Wie das mit der Praxisgebühr ist, weiss ich nicht.
Da ich die Pille nehme, hab ich mich schon geärgert das ich wegen des Rezepts nun alle 3 Monate 10 Euro blechen muss.
Aber zum Glück gibts ja Internet. Nach Stunden hab ich eine holländische Apotheke gefunden die nur einmalig ein Rezept braucht und dann nie wieder. Ich kann also nun bestellen ohne das dämliche Rezept.
Auch bieten Sie holländische Medikamente als alternative an. Hab mich da mit allemöglichem schon eingedeckt. Die Lieferung ging total schnell.
Wer Interesse hat, kann sich gerne melden.
Guten Rutsch ins Neue Jahr und das alles viel besser werden möge (bei Bedarf)
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31.12.2003 10:20 |
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fussel unregistriert
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Re: Jetzt geht es ans Eingemachte.... von fussel (31.12.2003 10:27) |
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ich muss ja nun auch andauernd zum frauenarzt,und bin ja sonst nur alle jubeljahre mal dagewesen.auch ich muss 10€ zahlen.allerdings werde ich die 10€ beim hausarzt bezahlen,und mir dann eine überweisung zum gyn geben lassen.
wie sieht es eigentlich mit einer hebamme aus?muss man die auch bezahlen?
tja,und für kindere ab 12 jahre ist auch irgendwie ein hammer.
meine grosse wird nun auch ende januar 12.aber sie ist zum glück nie sooft krank.naja,und wenn sie ein schnupfen hat,oder etwas husten bekommt,kann ich ja immer noch ein rezept auf ihre geschwister ausstellen.und sonst gehen wir halt zum doc.
von einer bekannten der sohn soll die mandeln rausbekommen.sie muss über 100€ zahlen.und was macht man im notfall??oder bei einer entbindung?kostet das nun alles was???
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31.12.2003 10:27 |
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Stephan unregistriert
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Re: Jetzt geht es ans Eingemachte.... von Stephan (31.12.2003 10:37) |
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[quote][i]Original von papalagi[/i]
Ich sitze gerade im Geschäft und wundere mich, dass so wenig Leute reinkommen. alle müssen sparen. Alle!
gruß bea[/quote]
Zuerst mal sollte das Surfen am Arbeitsplatz verboten werden, das würde die Unternehmen viel Geld sparen. Es geht ja nicht um die Kosten des Online-Sein, sondern um die Arbeitszeit des Mitarbeiters.
Gerade die grossen Firmen führen ein Log, das regulär ausgewertet wird von den einzelnen Bildschirmarbeitsplätzen. Dort sieht man ganz genau, wer wann zu welchen Seiten gesurft ist.
Meine Elterns sind Rentner und sollen nun auch auf Ihre Zinseinnahmen Krankenversicherungsbeiträge zahlen
So wird mein Erbe verpulvert. Das ist unmöglich, allerdings frage ich mich auch, wie man von einem Krankenkassenbeitrag von sagen wir 200 Euro eine 5-köpfige Familie aushalten will.
Vater geht arbeiten, Mutter und 3 Kinder zu Hause. Und alles von einem Beitrag? Das das auf Dauer nicht gutgehen kann, ist doch wohl jedem klar. Die Nachbarn meiner Eltern sind so ein Fall, 5 Leute, einer geht arbeiten und die Frau hängt 3 mal die Woche beim Arzt, weil sie mal dies mal das Wehwehchen hat. Dann noch die 3 Kinder und der Alte. Und alles von 200 Euro? Ich habe denen gesagt, daß sie unser Solidarsystem belasten letzten Sommer. Die wussten nicht mal was ich meine! :mua
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31.12.2003 10:37 |
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Elchen unregistriert
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Re: Jetzt geht es ans Eingemachte.... von Elchen (31.12.2003 10:46) |
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Also ich bin ja nun auch zu Hause,und erst seit letzem Jahr bei meinem Mann mitversichert.Davor wurden meine Beiträge von mir und dem Arbeitgeber getragen....
Ich glaube,man kann das nicht verallgemeinern,denn es gibt ja nun wirklich Krankheiten,die einen öfteren Arztbesuch benötigen....
Wenn ich schon alleine daran denke,daß ich ja eigentlich auch zweimal im Jahr zum Zahnarzt und zum Frauenarzt gehe....
Mein Mann war dieses Jahr ja nun auch viel krank...Er hat es sich nicht ausgesucht,was soll man denn machen?????
Die Medikamtene sind schweineteuer..
Für meine Kinder habe ich monatlich eine Versicherung fürs Krankenhaus und eine für die Zähne laufen.....Das ist echt eine Menge Geld,ein Ende ist nicht abzusehen,denke ich mal.
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31.12.2003 10:46 |
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Stephan unregistriert
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Re: Jetzt geht es ans Eingemachte.... von Stephan (31.12.2003 10:56) |
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Ist vollkommen richtig. Ich wollte ja auch nicht die Menschen anzählen, die oft zum Arzt gehen (mache ich ja auch). Jeder muss und soll zum Arzt, sooft es nötig ist.
Ich meinte, daß es schwierig ist, diese ganzen Kosten mit nur einem Beitrag zu finanzieren. Deswegen sind die Kassen leer. Ein Rezept (*gg*) habe ich dafür auch nicht, aber das die Rentner finanzieren zu lassen, ist nicht o.k.
Vielleicht mache ich mir jetzt noch mehr Feinde, aber ich denke, egal wie meine Meinung nun dazu ist, daß jeder in Zukunft einen höheren Eigenanteil zu leisten hat. Den Zeitraum sehe ich nicht bei 3 oder 4 Jahren. Wahrscheinlich wird in 20 oder 30 Jahren, also wenn unsere Kinder erwachsen sind, jeder seine gesamten Krankheitskosten zu 50% selbst bezahlen müssen, weil einfach die Kassen leer sind.
Ich habe mal einen Beitrag im TV gesehen, wo Leute gefragt wurden, was der Staat denn für seine Bürger tun muss: die meisten sagten: klar, alles muss der Staat bezahlen. Auch die Kosten, wenn man krank wird. Wozu sei man denn Bürger in Deutschland?
Das ist so die Mentalität in Deutschland. Wenn ich Kohle verdiene, will man wenig Steuern zahlen und wenn was passiert, muss alles der Staat finanzieren. Das ist ein Schmarotzerdenken. Das Problem dabei ist nur wirklich: Wenn es so weitergeht mit den Kürzungen: wo stehen wir alle in 20 Jahren?
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31.12.2003 10:56 |
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Elchen unregistriert
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Re: Jetzt geht es ans Eingemachte.... von Elchen (31.12.2003 11:02) |
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Ich habe ja nun auch Rentner in der Familie,meine Schwiegereltern.Mein Schwiegervater ist herzkrank,braucht regelmäßig Medikamente..
Ich habe die noch nie so knausern gesehen wie dieses Jahr...Er will sogar jetzt aus dem Adac austreten,zu teuer..
Eigentlich schon traurig...Da freut man sich auf Rentendasein und dann muss man jeden Cent zweimla umdrehen..
Meine Schwiegermutter ist Mitte 60 und geht nebenher noch putzen,um was zum Geld dazuzusteuern....
Ich frage mich auch manchmal,wo wir in ein paar Jahren stehen......
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31.12.2003 11:02 |
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silentsmile unregistriert
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Re: Jetzt geht es ans Eingemachte.... von silentsmile (31.12.2003 11:06) |
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Ich hab das schon mehrmals gesagt, all die Vergünstigungen in unserem Land, die gibt es noch nicht sehr lange. Wir haben den Fehler gemacht, sie als selbstverständlich hinzunehmen und unser Anspruchsdenken ist dadurch nur noch gestiegen. Dass das auf Dauer nicht finanzierbar ist, hätte eigentlich jedem klar sein müssen. Allerdings wird auch viel zu viel Geld verschleudert. Vielleicht sollte man mal ein paar Hausfrauen an die zuständigen Stellen setzen.
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31.12.2003 11:06 |
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