Jugendamt nimmt Kind aus Familie |
usagimoon

sadness

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Jugendamt nimmt Kind aus Familie von usagimoon (13.10.2010 12:03) |
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http://www.bild.de/BILD/regional/ruhrgebiet/aktuell/2010/10/13/behoerde-wil
l-kind-schuetzen/hier-nimmt-jugendamt-einer-familie-die-tochter-weg.html
Gerade kam auch was in Punkt12 auf RTL. Ich finde das grausam, ich musste richtig weinen. Ich kann nicht in Worten ausdrücken, was man da fühlt bei solchen weinenden Menschen.
Wenn man sich sowas vorstellt, es gibt ja kaum was grausigeres....
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13.10.2010 12:03 |
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Ilona

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Re: Jugendamt nimmt Kind aus Familie von Ilona (13.10.2010 12:16) |
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Hmm mit dem Hintergrund? Psychiche Störungen der Mutter (Borderline?!?) und in anbetracht der Tatsache, dass das Kind mehrmal hin und hergeschoben wurde finde ich das jetzt nicht so verwerflich.
Lieber in eine Pflegefamilie die dem Kind Halt gibt als dieses ständige hin und hergeschiebe.
"Evelyn hat eine Odyssee hinter sich, war bislang in einer Pflegefamilie, bei der Oma, in einer Psychiatrischen Anstalt, sollte ins Heim, wurde dann aber doch bei den Eltern „geparkt“."
Kinder brauchen Halt und ich bezweifele, dass sie den jedenfals laut der Aussage der reisserichtsen Zeitung Deutschlands in der Familie wirklich hat.
Ich würde es auch nicht gut finden wenn die kleine ihre Mutter weil sie das Ritzen nicht lassen konnte dann tod im Bad findet oder ähnliches.
Ausserdem heisst Pflegefamilie nicht gleich, dass die Etern das Kind nicht mehr wieder zurück bekommen, sondern dass es in der Pflegefamilie bleibt bis in der eigentlichen Familie stabilität zu erwarten ist.
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13.10.2010 12:16 |
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usagimoon

sadness

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Re: Jugendamt nimmt Kind aus Familie von usagimoon (13.10.2010 12:44) |
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Mag ja sein, dass das dann auch bei vielen so ist, aber hier lagen Gutachten vor und ich bin der Meinung, dass ein Herausreißen aus der Familie nicht das beste ist. Wer weiß denn im Voraus was besser ist für das Kind?
Ein Kind was so herzzerbrechend weint leidet in dem Moment sehr große Qualen. Und wieso muss nur das Kind der Familie weg und die anderen nicht? Sind die dann nicht genauso gefährdet? Ich sehe im JA eine oftmals grausame Institution. Es gibt so viele Fälle, wo ein Kind einfach herausgerissen wird. Aber andere nicht, obwohl die Beweislagen hier sehr viel fester sind...
Erkläre mal dem Mädchen, wieso es niemals zuhause bleiben darf und immer hin und hergeschoben wird? Es hat Sehnsucht nach der Mutter und dem Vater.. und der Gutachter, welchen sie dort befragt haben im Interview sagt auch, dass keine Gefährdung des Kindeswohl vorliegt...
Wie habt ihr hier im Forum geschrien, als sich der Enke vor einem Zug geworfen hat. Er hat sich auch nicht getraut, jemanden zu sagen, wie schlecht es wieder um ihn steht, auch aus Angst.
Diese Frau geht auch in Therapie, was soll man machen, wenn man erkrankt ist und sich heilen lassen will? Vielleicht geht es ihr dann auch wie dem Enke, denn ihre Probleme kannte man.
Ist doch klar, dass so viele Eltern niemanden von ihren Probleme, Sorgen und Krankheiten berichten, wenn sie Angst haben müssen, dass das Kind weggenommen wird. Sicher ist die Mutter jetzt stark selbstmordgefährdet, immerhin hat das JA ihr einen Grund gegeben, wofür soll diese Mutter denn noch weiterkämpfen?
Hätte sie dann doch lieber niemanden merken lassen, dass sie krank ist, wäre das besser? Ne dann rufen auch immer alle, hol dir Hilfe, dann holen die sich Hilfe und dann?
Eure grundverschiedenen Einstellungen versteh mal einer. Der Enke war auch selbstmordgefährdet, aber den habt ihr alle bemitleidet, weil der sich umgebracht hat. Sicher wären ihm auch die Kinder weggenommen worden, hätte er um Hilfe geschrien.
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13.10.2010 12:44 |
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Ilona

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Re: Jugendamt nimmt Kind aus Familie von Ilona (13.10.2010 13:02) |
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Usa du vermischst hier Äpfel mit Birnen. Enke war erwachsen und es ist ein himmelweiter Unterschied zwichen einen Erwachsenen und einem Kind. zumal die Situationen ganz andere waren.
Wie ich schon schrieb Pflegefamilie heisst nicht dass das Kind für immer da bleibt ausserdem geht aus dem Artikel nicht hervor ob sie ihre Tochter sehen kann usw.
Die Mutter hat sich vorher schon die Arme geritzt und ich denke in so einem Fall ist es besser das Kind vorläufig (das bedeutet nicht für immer) sie lieber anderweitig unter zu bringen. Im normalfall wird erst geschaut ob andere Angehörige das Kind betreuuen können, ist das nicht möglich bleibt nur die Pflegefamilie. Warum die anderen kinder nicht? Pflegefamilien gibt es nicht wie Sand am Meer und anscheinend fand das JA es besser erst mal sie raus zu holen.
Wie ich schon schrieb das Kind nimmt einen größeren Schaden wenn sie die Mutter tod im bad sieht als wenn sie jetzt für einige zeit in eine Pflegefamilie kommt. Den Kinderpsychologie sagt wenn Eltern sich nicht gut fühlen oder sich gar was antun denkt das Kind IMMER das es selber daran schuld war.
Der Gutachter war wenn ich das richtig mitbekommen habe ihr behandelder Psychologe hmm und ich kann mir vorstellen, dass der vielleicht der Meinung ist zum Wohle der Mutter das Kind bei ihr lassen aber was ist mit dem Kindswohl? Erwachsenenpsychologie unterscheidet sich enorm von kinderpsychologie.
Ich kann nur aufgrund der Dinge die in dem Artikel stehen meine Meinung bilden und das ist reichlich wenig. hat die Mutter z.B. schon vorher angebotene hilfe angenommen oder rigeros abgelehnt?
Wie schlimm ist ihre Störung usw. das weis man alles nicht nur denke ich lieber einmal zu schnell handeln als zu langsam den wenn ein kind stirbt dann ist es auch wieder das böse JA welches nicht rechtzeitig gehandelt hat.
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13.10.2010 13:02 |
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hitnak
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Re: Jugendamt nimmt Kind aus Familie von hitnak (13.10.2010 14:32) |
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Hallo,
zunächst mal zu der Selbstmordthematik: Ein Kind ist kein Therapeut, und ein Kind ist kein Heilmittel. Und deshalb darf man niemals die Entscheidung über einen Kindesentnahme davon abhängig machen, ob man damit eine psychische Krankheit bei einem Elternteil verschlechtern könnte. Denn wenn dies der Fall ist, dann kann man davon ausgehen, dass auch andere Auslöser eine Verschlechterung der Krankheit bis hin zum Suizid hervor rufen können. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, sich Hilfe zu suchen und in Anspruch zu nehmen (was Robert Enke übrigens getan hat) und seinem Leben durch Veränderung den Druck zu nehmen. Aber als Eltern hat man eine besondere Verantwortung dem Kind gegenüber - nicht umgekehrt. Das bedeutet, dass sich Eltern nicht an ihr Kind klammern dürfen, damit es ihnen besser geht. Sie müssen andere Wege finden, für ihr Wohl zu sorgen. Und das Jugendamt hat als einzige Aufgabe die, für das Wohl des Kindes zu sorgen, wenn die Gefahr besteht, dass die Eltern das nicht tun, oder tun können.
Aber das ist nur theoretisch. Wir wissen nicht, ob das im vorliegenden Fall überhaupt so ist.
Wir wissen ohnehin nur sehr wenig über diesen Fall, außer dem, was die Bild-Zeitung berichtet, und danach kann man nicht gehen: Die Zeitung nimmt wie sie oft die Funktion von Berichterstatterin und Richterin in einem ein, und gibt nur die Sichtweise der betroffenen Familie wieder.
Ich habe aber noch keinen Fall erlebt, in dem sich die Betroffenen nicht ungerecht behandelt gefühlt hätten. Und es ist auch so gut wie unmöglich, es allen Recht zu machen: Wird die Kindesentnahme zu früh durch geführt, also wenn die Lage in der Familie noch nicht vollends eskaliert ist, dann regt sich die Öffentlichkeit auf. Und wenn sie zu spät durch geführt wird, und es möglicherweise schon Verletzte oder Tote gegeben hat, dann ist der Aufschrei auch groß.
Ich muss zugeben: Ich bin voreingenommen. Mein Ältester hat Jahre lang verzweifelt versucht, von "zu Hause" wegzukommen, ohne dass ihm jemand geholfen hat. Ein anderer meiner Söhne hat mit zehn vor einigen Monaten einen Selbstmordversuch unternommen, weil er die Schläge seiner Mutter nicht mehr ausgehalten hat. Als er mit fünf, damals in Deutschland, vom Jugendamt entnommen worden ist, war eine Kampagne der Lokalzeitung maßgeblich mit dafür verantwortlich, dass er zu seiner Mutter zurück gebracht worden ist (die sich dann samt Kind umgehend nach Israel abgesetzt hat).
Dies sind harte Fälle, ja, aber alle Fälle, in denen eine KE auf den Tisch kommt, sind hart. Alle diese Familien haben einen langen Weg durch die Institutionen hinter sich, und die KE wird nicht einfach nur so auf die Tagesordnung gesetzt: Es kommt nicht einfach jemand vom Amt vorbei und nimmt das Kind mit.
Zu entscheiden, wann eine KE angebracht ist, und wann nicht, ist schon schwierig genug, wenn man die vollständigen Akten vor sich liegen hat. Eigentlich sollte es noch schwieriger sein, wenn man nur die Zeitung vor sich hat - tatsächlich ist es aber einfacher, weil die Zeitung uns auch gleich dazu sagt, was wir denken sollen.
Allerdings muss man sich auch im vorliegenden Fall die Frage stellen, wie Gutachten objektiv sein sollen, wenn diejenigen, die sie verfasst haben, gleichzeitig die Behandler des Betreffenden sind: Wie könnte weiterhin ein Vertrauensverhältnis aufrecht erhalten werden, wenn diese Behandler ein negatives Gutachten ans Gericht schicken?
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13.10.2010 14:32 |
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usagimoon

sadness

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Re: Jugendamt nimmt Kind aus Familie von usagimoon (13.10.2010 15:13) |
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Wahrscheinlich habt ihr Recht und ich war erst einmal nur geschockt von der großen Trauer, welche dort im TV gezeigt wurde. Wenn ein Kind weint und leidet muss ich immer gleich mitleiden und kann sowas einfach nicht ertragen. Normalerweise sagt mir mein Muttergefühl bei meinen Kindern ja auch, je nach Art des Weinens, was sie bedrückt. ist ein Kind traurig ist es z.B. anders am Weinen, wie wenn es sich weh getan hat.
Mir ist einfach aufgefallen, dass diese Frau in Behandlung ist und in Therapie, dass sie halt schon Hilfe annimmt und dass sie beim Jugendamt auch um eine Tagesmutter gebeten hat, und laut dem Interview diese verweigert wurde und dann lieber das JA kam und das Kind mitnahm. Im TV wurde das live gefilmt und das Mädchen hat dermassen geweint und gesagt es will zuhause bleiben, dass einem einfach das Herz bluten muss. Vielleicht ist das JA manchmal gut, damit Kindern geholfen wird, aber es gibt auch viele Fälle, da hilft es nicht oder kommt zu spät oder es lässt Angehörige mit Problemen alleine.
Für mich ist so ein Bericht immer erst mal aufwühlend und ich verstehe halt nicht, wieso ein Sender so etwas der Öffentlichkeit zeigen will, wenn das Kindswohl wirklich gefährdet ist.
Vielleicht möchte man mit so einer Sendung auch jemand wachrütteln? Aber ich schätze einfach mal viele Menschen werden beim Anblick des weinenden Mädchens mitweinen.
Meine Frage ist halt diese: wenn ein Mensch psychisch erkrankt ist und sich Hilfe holt und das auch durchzieht und auch sonst alles menschenerdenkliche tut, wieso wird ihm dann wohl möglich das Kind entzogen. Ich gehe davon aus, dass nun durch solche Aktionen viele Mütter/Väter Angst bekommen. Sind sie psychisch krank und selbst wenn sie mit dem Gedanken gespielt haben sich helfen zu lassen, werden jetzt wieder viele versuchen ihr Leiden zu verstecken. So wird auch keinem Kind geholfen, denn trauen sich die Eltern nicht, Hilfe zu holen, weil sie fürchten müssen,dass das Kind dann abgeholt wird, werden die meisten Eltern wohl alles daran setzen, so zu tun, als seien sie nicht krank. Und das ist doch bestimmt nicht was man erreichen will, aber wohl das was so erreicht wird!
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13.10.2010 15:13 |
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Ilona

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Re: Jugendamt nimmt Kind aus Familie von Ilona (13.10.2010 15:48) |
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Usa klar jeder mutter blutet das herz wenn ein Kind weint. ist übrigens auch ein Grund warum ich das meiste was die Boulevardpresse zu bieten hast meide.
Den ich weis, dass sie immer einseitig ist.
Die Medien sind auf profit aus und mit weinenden Kindern bekommt man Einschaltquoten. Ist auch ein grund warum die Super nanny so gute Einschaltquoten hat.
Es gibt menschen die sich so was anscheuen um sagen zu können anderen geht es ja noch schlechter als uns.
Nicht dass man mich jetzt falsch versteht nicht alle machen das aus dem grund aber viele.
Dazu kommt die Sensationslust. genau mit den beiden Punkten versuchen zeitungen wie die Bild und auch Punkt 12 und ähnliche Formate zuschauer zu bekommen.
Wie Arik schon schrieb vieles bleibt ungewiss. nur eines weis ich das JA tut alles für das Kindeswohl und da steht das Wohl der Eltern erst mal hinten an.
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13.10.2010 15:48 |
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mafwud
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Re: Jugendamt nimmt Kind aus Familie von mafwud (13.10.2010 16:15) |
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Ich muss mich noch mal zu Wort melden.
Zu deinem letzten Eintrag Ilona: ich muss dir leider wiedersprechen, dass das JA nur zum Kindeswohl entscheidet.
Bei mir ist das nicht so. Seit ich im Februar 2009 dort wegen körperlicher Übergriffe auf mich durch den Kindesvater vorstellig wurde, hat die Mitarbeiterin meine Tochter bis vor drei Wochen nur einmal gsehen.
Einer Bitte durch mich, sie solle sich selbst eine Meinung über die Vater und Kind Beziehung bilden und wie das Kind reagiert, wenn der Vater sie zu Umgängen in der Kita abholt, wurde mit den Worten, sowas hätte sie noch nie gemacht, abgeschmettert.
Dazu ist sie der Meinung, wenn sie jedem Verdacht nachgehen würde, hätte sie für ihre eigentliche Arbeit keine Zeit mehr.
Die Übergriffe auf mich hätten nichts mit dem Kindeswohl zu tun!!! Und damit hätte sie sehrwohl zum Kindeswohl entschieden.
Meine Tochter wurde nicht angehört, in vier Gerichtsverhandlungen keine Zeugen geladen und vernommen, Polizeiberichte mit ausführlichen Eindrücken zum Kindeswohl vorgelesen, aber trotzdem im Urteil irgnoriert und eine Lüge vom Vater nicht geahndet.
Ich bin nicht In psychologischer Behandlung, es gibt kein Atest über mich.
Ein kinderpsychologisches Gutachten zu erstellen, wurde abgelehnt.
Das der Vater mir mehrfach gedroht hat, er würde mir das Kind wegnehmen und ich sehe es nicht wieder, ist auch polizeilich aktenkundig, da er es auch bei einem solchen Einsatz zu unserem Schutz gesagt hat, wird mit meiner übertriebenen Angst abgestempelt. Ich muss noch mal dazu sagen, er kommt aus Algerien und auch eine Warnung zum Kindesentzug wird als nichtig erklärt.
Hier in Deutschland wird nach Chema F gehandelt und nur nach dem Gesetz gegangen und nicht individuell geschaut.
Eigentlich sollte man das Umfeld eines Kindes durchleuchten und dann erst eine Entscheidung treffen.
Ich kann es nicht verstehen, warum Kinder trotz JA Wissen auch verhungern und Kinder denen es wirklich gut geht, einfach ihrem sozialen und familiären Umfeld entrissen werden.
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13.10.2010 16:15 |
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hitnak
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Re: Jugendamt nimmt Kind aus Familie von hitnak (13.10.2010 17:14) |
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Hallo,
@usagimoon: Du hast da einen Denkfehler in Deiner Argumentation. Wenn jemand einen Arzt oder Therapeuten aufsucht, dann erfährt das Jugendamt davon nicht - denn diese Personen haben Schweigepflicht. Das Jugendamt wird aus ganz anderen Gründen tätig: Nämlich dann, wenn jemand den Eindruck bekommt, dass eine Mutter, ein Vater so schwer psychisch krank ist, dass er oder sie nicht mehr zum Wohle des Kindes handelt. Das Jugendamt wird nie aktiv, weil sich jemand psychiatrisch oder psychologisch behandeln lässt - wie sollte es auch, wenn es davon nichts weiß.
Wenn das Jugendamt allerdings davon hört, dass jemand überfordert ist, aus welchen Gründen auch immer, wird es Hilfen anbieten, und es ist dann an der betreffenden Familie, diese Hilfen anzunehmen, oder nicht. Werden diese Hilfsangebote, aus welchen Gründen auch immer, nicht angenommen, oder weigert sich ein psychisch Kranker kategorisch, sich behandeln zu lassen, was bei mir im Büro erst am Sonntag wieder vorgekommen ist, dann ist das zwar sein gutes Recht, aber die Kinder sollen nicht darunter leiden müssen. In diesem Fall wird dann die KE in Erwägung gezogen, die ohnehin meist nur von kurzer Dauer ist: In den allermeisten Fällen sollen beide, Eltern und Kinder einfach mal Zeit zum Luft holen haben.
Und damit komme ich zu Zeitungs- und Fernsehbeitrag: Ich war ja früher selbst beim Fernsehen, und meine Frau ist immer noch da, und weiß, wie sehr die Bilder zählen - gäbe es von dieser Aktion keine Bilder, hätte es keinen Fernsehbeitrag gegeben.
Warum machen die Leute dabei mit? Ganz einfach: Weil sie auf diese Weise die Meinung auf ihre Seite ziehen. Das Amt, das Gericht haben keine Möglichkeit, ihre Version zu erzählen, weil dem der Datenschutz und die Persönlichkeitsrechte der Beteiligten entgegen stehen, und diese natürlich den Teufel tun werden, dem Amt zu erlauben, mit Bild und RTL darüber zu sprechen - denn dann könnte ein völlig anderes Bild der Sache entstehen.
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13.10.2010 17:14 |
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