Umgangsrecht |
Gaby66
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Umgangsrecht von Gaby66 (24.03.2010 12:06) |
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so nun will ich mal unser Problem schildern:
erstmal zu uns mein Mann hat einen 10 jährigen Sohn aus einer nichtehelichen Beziehung vor unserer Ehe. Bis jetzt lief der Umgang problemlos. Seid 1 1/2 Jahren will der Junge zu uns ziehen . Er gab an das er vom Stiefvater gehauen wurde und von der Oma und so weiter. Bei Nachfragen gab die Kindesmutter an das sie eine perfekte Familie habe. Jedem erzählte er das er zu uns will. Nach langem hin und her überlegen haben wir dann einen Anwalt beauftragt um das Kind zu schützen. bei Gericht erzählte er plötzlich das alles so bleiben soll. Beim Anwalt erzählte er am selben Tag das seine Mutter gedroht hat sich umzubringen und er das deswegen erzählt habe. Er wolle aber auf jeden Fall zu uns. Beim Jugendamt ist er dann wieder eingebrochen. Wir haben ihn niemals beeinflußt . Nach diesem Einbruch darf er nicht mehr zu uns kommen. Angeblich will er mit uns nicht mehr reden ....das sagt die Kindesmutter und verweigert jeden Kontakt mit der Begründung er will nicht und sie könnte ihn ja nicht prügeln.Wir wissen nicht mehr was wir machen sollen da natürlich auch unsere Familie leidet. Mein Mann überlegt jetzt den Kontakt komplett abzubrechen da er sich keinen Rat mehr weiß.
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24.03.2010 12:06 |
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Gaby66
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Re: Umgangsrecht von Gaby66 (25.03.2010 08:24) |
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keine Antwort.....schade
dann werden wir den Kontakt abbrechen damit wenigstens bei uns Ruhe einkehrt.
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25.03.2010 08:24 |
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Gerhard S.
fast-Alles-Versteher

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Re: Umgangsrecht von Gerhard S. (25.03.2010 08:39) |
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Hallo Gaby,
nimm es uns doch bitte nicht übel, wenn keiner was dazuschreiben kann.
Der 10-Jährige ist schwierig oder ein paar Erwachsene gerissen.
Daß er mit 10 J. ins JA einbricht - da hat er sich aber mächtig was verbockt.
Seht es vielleicht so: Wenn er wirklich geschlagen und misshandelt werden würde - dann wäre verständlich, daß er zu euch will. Da er aber Einbrüche begeht, hat er seine Chance darauf (erstmal) vertan. Und seine Glaubwürdigkeit auch.
Aber er ist noch ein Kind. Und von daher kann man es nicht wissen, inwieweit sein Verhalten gesteuert ist.
Daß ihr aber dennoch einen Anwalt zu seinem Schutz eingeschaltet hattet, finde ich trotzdem in Ordnung und nicht umsonst. Haltet eure Augen und Ohren still weiterhin offen.
Grüsse
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25.03.2010 08:39 |
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Gaby66
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Re: Umgangsrecht von Gaby66 (25.03.2010 09:10) |
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er ist in seiner Aussage eingebrochen nicht ins Jugendamt. Da hast du wohl was falsch verstanden. Er hat noch nie was kriminelles getan und ist auch immer lieb und pflegeleicht im Umgang gewesen. Deswegen wissen wir ja nicht was wir tun sollen.
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25.03.2010 09:10 |
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Gerhard S.
fast-Alles-Versteher

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Re: Umgangsrecht von Gerhard S. (25.03.2010 09:56) |
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| Zitat: |
| Beim Jugendamt ist er dann wieder eingebrochen. (...) Nach diesem Einbruch darf er nicht mehr zu uns kommen. |
Hallo Gaby,
ich bin mit ziemlich sicher, daß ich da nichts falsch verstanden habe.
Bei einem 10-Jährigen spricht man noch nicht von Kriminalität. Die 10-Jährigen sind meines wissens noch nicht strafmündig - und die Erziehungsberechtigten für Taten (wenn sie denn doch vorgekommen sein sollten) verantwortlich.
Ich denke, im Moment könnt ihr nichts weiter tun. Ihr habt euer möglichstes versucht. Du hast dich für ein Kind einsetzen wollen, das nicht deins ist. Das rechne dir an - und dein Mann sicher auch. Du hast ein grosses Herz.
Wenn sich seine Mutter tatsächlich umbringt, dann seht ihr ihn wohl wieder.
Ich hoffe es nicht für euch alle. So leid es mir tut für euch, daß hier einige erhebliche Ungereimtheiten sichtbar werden - ihr könnt eventuell erst dann wieder was unternehmen, wenn wirklich was beweisbares passiert.
Sollte der Junge tatsächlich Selbstmorddrohungen seiner Mutter mitbekommen haben - dann weiss ich nur eines: Seine Mutter kämpft - und zwar mit sich selbst. Möglicherweise hat sie psychische Probleme oder lebt in ungünstigen Verhältnissen.
Aber egal, wie - mit euch hat es dann nichts zu tun (wenn es wirklich wahr ist).
Vielleicht ist die Ex deines Mannes trotzdem (noch) in der Lage, ihr Kind zu erziehen. Und vielleicht braucht sie ihren Sohn:
Ihren Sohn zu erziehen ist eine Aufgabe für sie - und es lenkt sie ab.
Und das muss das Ziel sein: Dem Kind so lange wie möglich beide Eltern zu erhalten.
lg
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25.03.2010 09:56 |
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Pops
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Re: Umgangsrecht von Pops (25.03.2010 12:29) |
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Verdane11dark blue
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25.03.2010 12:29 |
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Pops
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Re: Umgangsrecht von Pops (25.03.2010 12:30) |
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Hallo Gabi,
es gibt die Möglichkeit bei Gericht einen Verfahrenspfleger zu beantragen, ein Anwalt, der sich nur für die Belange des Kindes einsetzt. Die sind gut ausgebildet und finden relativ schnell heraus, wenn, ob oder wo der Hase im Pfeffer liegt.
Dass ein 10-jähriger dem Druck nachgibt, ist nachvollziehbar, sollte sich aber der Fall mit der Suizidandrohung verifizieren, wäre das schon wieder Missbrauch.
LG
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25.03.2010 12:30 |
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Gerhard S.
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Re: Umgangsrecht von Gerhard S. (26.03.2010 02:47) |
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Wenn die KM schweigt, dann wird's meines Wissens nach sehr schwierig mit der Verifikation.
Sehe ich in der Sache aber auch so: Suizidandrohung = Missbrauch = Straftat
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26.03.2010 02:47 |
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Gaby66
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Re: Umgangsrecht von Gaby66 (26.03.2010 08:31) |
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Der Mann vom Jugendamt wollte gestern mit dem Jungen sprechen und mich dann heute vormittag anrufen. Ich gehe zu 99,9% davon aus das er nicht kommen will weil sie wieder Druck ausübt. Ich weiß nicht ob man das Umgangsrecht erzwingen soll oder auf das Kind komplett verzichtet. Man geht ja auch selbst kaputt bei diesem Theater.
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26.03.2010 08:31 |
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Gerhard S.
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Re: Umgangsrecht von Gerhard S. (26.03.2010 09:13) |
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Ich denke, wenn der Junge - aus welchen Gründen auch immer - nicht zum Termin beim JA erscheint, dann werden Überlegungen beim JA angestellt. Wie diese Überlegungen aussehen könnten, weiss ich nicht.
Jedenfalls finde ich es erlaubt, zumindest nochmal den Jungen in der Sache befragen zu wollen/müssen.
Vielleicht blockiert da auch der "gegnerische" Anwalt.
Ich würde sagen, ein paar Tage abwarten; ob und was passiert.
mfg
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26.03.2010 09:13 |
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