Wechselmodell - einer spielt falsch |
madpaul
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Wechselmodell - einer spielt falsch von madpaul (28.10.2008 12:32) |
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Zwei Eltern, zwei Wohnsitze, und Kinder, die alle zwei Wochen von einem Elternteil zum anderen wechseln. Diese völlig paritätische Variante des 'Doppelresidenzmodells' sollte den Kindern ermöglichen, beide Eltern als Teil ihres Alltags zu erleben. Alle sind damit einverstanden, doch ein Elternteil spielt falsch: Es agitiert die Kinder gegen den anderen Elternteil, besticht sie mit Spielzeug und teuren Textilien, spricht schlecht über den anderen Elternteil und verhindert jede Form gemeinschaftlicher Elterlicher Erziehung.
Dialoge zwischen den Eltern sind aussichtslos, da der 'Falschspieler' keinerlei Bereitschaft zeigt, demokratisch zu denken oder den anderen Teil als vollwertig zu akzeptieren.
In der Öffentlichkeit jedoch ist davon kaum etwas zu bemerken. Umgänglichkeit und die ruhige Ausstrahlung täuschen über das in jeder Form inkorrekte Verhalten gezielt hinweg.
Was würdet Ihr raten?
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28.10.2008 12:32 |
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Hextina

KrisenmanagerIn ;-)
 

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RE: Wechselmodell - einer spielt falsch von Hextina (28.10.2008 18:13) |
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| Zitat: |
Original von madpaul
Was würdet Ihr raten? |
In welcher Hinsicht, also was steht zur Disposition?
LG,
Tina
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28.10.2008 18:13 |
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madpaul
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Re: Wechselmodell - einer spielt falsch von madpaul (29.10.2008 09:27) |
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Hallo, Rebecca,
Die Kinder erzählen davon, Bekannte ebenfalls und er macht auch im Rahmen öffentlicher Begegnungen keinen Hehl aus seiner Sichtweise und schreckt weder vor Übertreibungen noch vor Unwahrheiten zurück.
Nur, wenn Personen zugegen sind, deren Urteil von Bedeutung scheint, wie Therapeuten, Mitarbeiter des Jugendamtes, Anwälte oder gar Richter, gibt er sich korrekt und zurückhaltend und zeigt eher selten sein 'wahres Gesicht'.
Sein Ziel ist es, die jahrelange Diskussion über den Lebensmittelpunkt der Kinder mit allen Mitteln zu seinen Gunsten zu entscheiden. Die Kinder sind seit kurzem in einem Alter, in dem die meisten Experten raten, sie selbst in die Bestimmung des Lebensmittelpunktes mit einzubeziehen.
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29.10.2008 09:27 |
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madpaul
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RE: Wechselmodell - einer spielt falsch von madpaul (30.10.2008 09:19) |
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Hallo, Tina,
tatsächlich scheint die gegenwärtige Situation eine radikale Absage gegenüber dem Wechselmodell zu sein. Doch die Alternativen tendieren gegen Null, wenn beide Elternteile sich gleichermaßen zur Erziehung der Kinder berufen fühlen und Gutachter beiden eine nahezu identische Befähigung dies zu tun bestätigen. Leider hat keiner die geringen Kongruenzen in der Sichtweise der Eltern berücksichtigt.
Ich möchte wissen, welche Möglichkeiten es gibt, den 'Falschspieler' zu einem demokratischen und fairen Verhalten zu bewegen, oder im Zweifelsfalle zu 'disqualifizieren'.
Da das Urteilsvermögen der Kinder aufgrund seiner Manipulationen und Agitationen keinesfalls deren wirkliche Wünsche abbildet ist es fragwürdig, sie in die Wahl des Lebensmittelpunktes mit einzubeziehen.
Gegenwärtig wird daran gearbeitet, beiden Kindern individuelle Therapiesitzungen zu ermöglichen, was jedoch nur bedingt gelingt.
Gruß,
PM
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30.10.2008 09:19 |
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Hextina

KrisenmanagerIn ;-)
 

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RE: Wechselmodell - einer spielt falsch von Hextina (30.10.2008 18:01) |
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| Zitat: |
Original von madpaul
Ich möchte wissen, welche Möglichkeiten es gibt, den 'Falschspieler' zu einem demokratischen und fairen Verhalten zu bewegen, oder im Zweifelsfalle zu 'disqualifizieren'. |
Vermutlich leider wenig. Es scheinen ja zig Stellen eingeschaltet zu sein, also gibt es ja beidseitige Gesprächsbereitschaft. Vllt kann ein wirklich guter Mediator, evtl. mit Ausbildungen in Familientherapie dazu, etwas erreichen. Das wäre zumindest die Richtung in die ich intervenieren würde.
LG,
Tina
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30.10.2008 18:01 |
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