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Ratgeber Spätschwangerschaft - mit über 40 noch mal eine Schwangerschaft? -

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Und wenn alles dagegen spricht? im Ratgeber Spätschwangerschaft - mit über 40 noch mal eine Schwangerschaft?:

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Autor
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Anna_4
unregistriert
traurig

Und wenn alles dagegen spricht? von Anna_4 (17.11.2003 00:19)

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Hallo,
ich hätte nicht gedacht, daß ich mal in einem Forum Rat suchen würde. Bisher habe ich alles irgendwie alleine in den Griff gekriegt. Diesmal läuft mir alles aus dem Ruder - also suche ich mal ein paar neutrale Meinungen. Vielleicht könnt Ihr mir helfen? Ich bin jetzt 40, lebe seit 1 1/2 Jahren von meinem Mann getrennt, es war nicht mehr zum Aushalten. Habe 2 Kinder (14,7) aus der Beziehung. Seit der gleichen Zeit habe ich eine neue Beziehung, sie ist einfach super, aber wir wohnen nicht zusammen. Bislang noch Kostenfrage und auch in naher Zukunft nicht zu regeln. Jetzt bin ich schwanger (ja ja ich habs verschusselt, bitte keine Vorwürfe, die mache ich mir selber schon genug). An und für sich habe ich mich nach dem Schreck gefreut. Ich bin gegen Abtreibung. Aber alles spricht gegen ein drittes Kind. Mein Partner will nicht (er ist noch 10 Jahre älter als ich, hat einen Sohn von 30...). Er fühlt sich überfordert und zu alt. Er hat auch Existenzängste wegen dem Kind. Wir sind beide selbständig und kämpfen um`s Überleben. Also alles spricht dagegen. Es wäre wider jede Vernunft. Und trotzdem würde ich das Kind gerne haben. Nun habe ich einen Beratungstermin und müßte nächste Woche zur Abtreibung. Soweit ist alles ok und die Schwangerschaft normal. Ich fühle mich rein körperlich blendend. Ich bin innerlich so zerrissen wie noch nie. Mein Partner ist der Meinung, daß ich das entscheiden muß. Er ist gegen das Kind, aber wenn ich unbedingt will, er würde mich nicht verlassen und sich drauf einstellen. Bloß ob das gut geht? Ob ich allerdings nach einer Abtreibung ein normales Leben führen kann, das bezweifle ich. Es ist vertrackt. Vielleicht war jemand schon mal in so einer Situation? Wer kann mir Erfahrungen berichten? Viele Grüße, Anna
17.11.2003 00:19

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vanillabee
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Dabei seit: 22.04.2003
Letzte Aktivität: Gestern, 21:22
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Re: Und wenn alles dagegen spricht? von vanillabee (17.11.2003 08:30)

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hallo anna,

erstmal herzlichen glückwunsch, auch wenn es nicht das ist, was du hören möchtest.
ich verstehe deine sorgen bezüglich der existensängste, aber ich muss mal sagen, dass so ohne weiteres noch keiner in deutschland verhungert ist. man kann doch auch bestimmt als selbstständiger irgendwelche zuschüsse beantragen, wenn es nicht zum leben reicht, und wenn nicht, dann leg deine selbstständigkeit erstmal zur ruhe und meld dich arbeitslos, dann kannst du was beantragen.
wenn du dich selber nicht zu alt für ein kind fühlst, dann ist doch alles o.k., oder? ich denke mal, dein freund wird sich spätestens richtig dolle freuen, wenn dein bauch wächst...
bin auch gegen abtreibungen, denke, wer p..... kann, kann auch die verantwortung dafür übernehmen, wenn er nicht verhütet. gibt ja auch noch adoptionen.
wünsche dir viel kraft und durchhaltevermögen!

viele liebe grüße von vanillabee :winken:
17.11.2003 08:30 vanillabee ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
User 5
unregistriert

Re: Und wenn alles dagegen spricht? von User 5 (17.11.2003 08:56)

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Hallo Anna !

Wirklich nicht leicht in die Situation.
ICH persönlich würde alles andere einer Abtreibung vorziehen, da könnten mich Existenzängste quälen und sonst noch was.

Letztendlich musst leider du für dich entscheiden.

Das du 40 bist ist kein Grund, Frauen in deinem Alter können sehrwohl auch gesunde Kinder bekommen.
Ihr seid selbständig schreibst du.
Beide im selben Geschäft oder jeder für sich ?
Wenn ihr beide das selbe macht könnte nicht dein Partner für die erste Zeit für dich einspringen?

Ich denke ein baby zu bekommen sollte nicht nur aus Vernunftsgründen entschieden werden sondern mit dem Herzen !
17.11.2003 08:56
Urte Urte ist weiblich
User Level II


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Dabei seit: 09.05.2003
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Beiträge: 39
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RE: Und wenn alles dagegen spricht? von Urte (17.11.2003 20:08)

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Hallo Anna!

Ich hoffe, dass man bei dem Beratungstermin auf Deine Fragen zur Existenzsicherung eingehen kann.

Der Tipp, sich arbeitslos zu melden, ist übrigens falsch. Als Selbständige hast Du keinen Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung!

Grundsätzlich solltest Du nach Deinem Gefühl entscheiden.

Es ist richtig, dass in unserem Land niemand verhungern muss. Aber mit drei Kindern ohne Einkünfte zu leben ist sicher nicht einfach.

Du mußt diese Entscheidung für Dich allein treffen. Ob Eure Partnerschaft das trägt, weiß man nicht, sollte auch nicht ausschlaggebend sein. Wie würden Deine Kinder dazu stehen?

Viele Fragen...

Mach Dir für den Beratungstermin eine Liste mit all Deinen Fragen. Schreibe für Dich selbst eine Pro- und Kontra-Liste. Vielleicht ordnet das Deine Gedanken und Gefühle. Diese Entscheidung berührt zwar außer Deinem auch das Leben Deiner Kinder und Deines Partners, aber nur Du kannst sie treffen und musst sie leben.

Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute und viel Kraft, egal wie Deine Entscheidung ausfällt.

Liebe Grüße, Urte
17.11.2003 20:08 Urte ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
Anna_4
unregistriert

Re: Und wenn alles dagegen spricht? von Anna_4 (17.11.2003 23:56)

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Hallo Vanillabee, Natascha und Urte,
ich Danke Euch sehr für Eure schnelle Reaktion. Das ist echt nett. Hmm, ob ich zu alt für das Kind bin weiß ich nicht, manche sind ja schon mit 25 steinalt und benehmen sich so. Vielleicht bißchen ausgepowert und schneller gestreßt, das trifft es wohl eher. Und das ich z.B. zum Elternabend mit der absolute Oldie bin, das passiert mir schon bei meiner Tochter und da war ich 33 als sie kam....
Mit der Arbeit, das ist ein Problem. Klar könnte ich zum AA noch zurück, ich bin noch keine 3 Jahre selbständig, ich hätte zumindest noch Anspruch auf AlHi. Das würde ich wohl auch machen, zumindest wenn ich merken würde, daß es einfach nicht mehr zu schaffen ist. Da ich eine "öffentliche Tätigkeit" habe, habe ich schon während meiner letzten Schwangerschaft keine guten Erfahrungen mit Kunden gemacht, die empfanden es z.T. als Zumutung, mit einer Schwangeren (die auch noch nur ein geringes Repertoir an Kleidung hatte) zusammenzuarbeiten. Das Problem ist, mein Partner und ich haben eine kleine gemeinsame Firma, wo aber jeder sein festgestecktes Aufgabenfeld hat, ich kann z.B. nicht programmieren und er blickt in meinem nicht durch... also mit füreinander einspringen ist da nichts. Problematisch ist auch, daß ich z.T. bundesweit im Schulungsbereich tätig bin, das kann ich mit Baby/Kleinkind vergessen... Wer soll das Kind nehmen - ich glaube nicht, daß mein Partner das schafft. Ich habe sowieso die größten Zweifel, daß er überhaupt eine Beziehung zu dem Kind aufbauen kann, erstens ist er nicht dafür, zweitens wohnen wir nicht zusammen, er würde es wohl eher selten sehen. Und da kommen wieder alle meine Zweifel hoch.
Mit meinen Kindern habe ich noch nicht geredet, weil die Entscheidung noch nicht feststeht, wenn ich mich gegen das Kind entscheide, sollen sie es niemals erfahren. Sie sind wahrscheinlich sowieso dagegen, weil sie zu meinem Leidwesen zu zweit schon wie Hund und Katze sind und sich nicht mögen und jeder lieber ein Einzelkind wäre - was sie oft genug auch sagen...... Also was soll da noch ein Dritter......???
Das mit der Liste für`s Gespräch ist gut, werd ich machen, habe mit der Beraterin schon telefoniert, komische Tussi, zumindest am Telefon, klang nach Massenabfertigung, schätze ich kriege problemlos den Zettel und das war`s. Sie plant 20 min für ein Gespräch ein.......... ohne Kommentar. Die pro und contra Liste habe ich schon gemacht, da kommt glatt nein raus. Und trotzdem bin ich völlig am Zweifeln.
Sorry, das war bißchen länger als geplant.....
Viele Grüße,
Anna
17.11.2003 23:56
sunny61 sunny61 ist weiblich
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Und wenn alles dagegen spricht? von sunny61 (19.11.2003 14:26)

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Eine Schwangerschaft kann einen schon aus dem Gleichgewicht bringen.Das habe ich auch in diesem Jahr erfahren müssen.Im Januar war ich beim Frauenarzt und sie sagte mir,daß ich Schwanger sei.Nach der Untersuchung sagte sie mir,ich wäre in der 21 Woche und du kannst dir sicher vorstellen,wie das einen umhaut.Der Boden tat sich auf und da war ein ganz tiefes Loch.Mein Mann war entsetzt und unsere 19jährige Tochter auch nicht minder.Beruflich hatte ich "die Arbeitsstelle"endlich seit 3 Jahren.Alles war so wunderbar und ich wollte jetzt wieder weiter zur Schule um eine Fachweiterbildung zu machen.Für mich alleine stand fest,daß ich dieses Kind nicht wegmachen lasse.Ich habe vor 15 Jahren ein Kind durch eine Eileiterschwangerschaft verloren und das vergißt man nicht.Im Juni kam mein Sohn zur Welt und er entschädigt mich für alles was ich aufgegeben habe und gibt mir sehr viel.Mein Mann und meine Tochter möchten den KLeinen nicht mehr missen und sind ganz verrückt nach dem Kleinen Schatz.Er hat viel bei uns verändert,ja das kann man sagen und das ist schön.Du alleine mußt entscheiden,daß kann dir keiner abnehmen.Ich wünsche dir viel Glück und hoffe das du dich richtig entscheidest und es nicht bereust,was es auch sein mag.  tröst  

LG
sunny61  Sonnenschein  
19.11.2003 14:26 sunny61 ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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Re: Und wenn alles dagegen spricht? von Julilly (21.11.2003 09:30)

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Julilly: 08.11.2006 23:24.

21.11.2003 09:30 Julilly ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
Anna_4
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Re: Und wenn alles dagegen spricht? von Anna_4 (21.11.2003 10:19)

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Hallo an Euch alle,
die Ihr Anteil an meinem Problem genommen habt. Also, zur Beratung war ich nun, die war an und für sich nicht schlecht und ich fühlte mich wohl dabei.
Mittlerweile habe ich mit meinem Partner zusammen noch einmal "in Klausur" gesessen und wir haben beratschlagt. Die Entscheidung ist nun gestern gefallen und wir bekommen das Kind! Zum Glück haben wir ja erstmal eine ganze Weile Zeit, uns auf die Situation einzustellen. Für mich hat den Hauptausschlag gegeben, daß mein Partner seine Einstellung noch einmal überdacht hat und dem Kind nicht mehr abweisend gegenüber steht. Ich habe ihm auch gesagt, daß es vor allem mein Problem ist, daß ich ihn so sehr liebe und gleichzeitig ein Teil von ihm töten soll - das geht für mich absolut nicht.
Jetzt hab ich nur noch ein Problem, die Vorsorgeuntersuchungen. Welche sind denn empfehlenswert? Meine Ärztin meinte, ich solle ein Fruchtwasserpunktion und die Feindiagnostik (20. Woche) machen lassen und nicht die Gewebsentenahme in der 11 (?) Woche. Die müßte ich auch selber zahlen.... Wer kann mir raten?
Viele Grüße,
Anna
21.11.2003 10:19
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Re: Und wenn alles dagegen spricht? von Julilly (21.11.2003 10:23)

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21.11.2003 10:23 Julilly ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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Re: Und wenn alles dagegen spricht? von prinzessin05 (21.11.2003 10:25)

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Na dann, herzlichen Glückwunsch. Habe deinen Thread jetzt erst gesehen und ich bin froh, dass ihr euch so entschieden habt. Es wird schon werden.
Bei den Untersuchungen kann ich dir leider nichts raten. Ist alles irgendwie nicht der Hit. Mußt du die den auf jeden Fall machen oder würde nicht ein 3 D Ultraschall ausreichen?


lg
21.11.2003 10:25 prinzessin05 ist offline Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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