Stillen und Schwangerschaft |
flussrose

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Stillen und Schwangerschaft von flussrose (31.12.2003 19:12) |
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Hallo!
Mein Sohn ist jetzt 2 Jahre und 3 Monate und wir stillen noch (Tags vielleicht 2 mal, nachts so zwischen 2 und 4 mal). Nun bin ich wieder schwanger (5.Woche). Ich möchte weiterstillen, so lange es Jannik und mir zusagt. Meine Frage: was muß ich nun bezüglich meiner Ernährung beachten, damit das Kleine im Bauch und auch ich nicht zu kurz komme? Was brauche ich da mehr an Kalorien?
Danke und liebe Grüße
Katrin :winken
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31.12.2003 19:12 |
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Birgit

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Re: Stillen und Schwangerschaft von Birgit (02.01.2004 10:11) |
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Hallo
du kannst weiterstillen, es kann sein das sich dein KInd abstillt währendd er Schwangerschaft, denn die Milch wird sich verändern von Geschmack und Zusammensetzung. Solange du keien Wehentätgikeit bekommst kannst du normal weiter stillen, ernährung wie gehabt.
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02.01.2004 10:11 |
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SüsseMotte03

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Re: Stillen und Schwangerschaft von SüsseMotte03 (05.01.2004 12:41) |
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Bücher zu diesem Thema
Entschuldige mal, das ist natürlich deine Entscheidung, aber willst du wirklich bis zur Geburt weiter stillen? Und dann beide weiter oder wie?
Also tut mir leid, das kann ich mir nicht vorstellen. Ich denke das geht nicht und das wäre für das neue Baby auch nicht gut.
Außerdem muss sich dein Ältester ja langsam daran gewöhnen, dass da jemand kleineres ist, der dann das Baby ist und er der Große. Ich würde die SS nutzen um ihm Zeit zu geben sich von der Babyrolle langsam zu verabschieden.
Versteh mich nicht falsch, ich bin aufjedenfall für Stillen und stille meine Tochter seit fast 6 Monaten voll und mit Begeisterung, will auch nicht abrupt abstillen, sondern langsam ersetzen. Aber nach ca. 1 Jahr finde ich reicht es. Auch wenn es einen etwas schwermütig stimmt, die Babyphase ist irgendwann im zweiten Lebensjahr vorbei und das Kind und man selbst sollten unabhängiger werden. Dies ist nur meine persönliche Meinung, aber ich musste das hiermal als Denkanstoss geben. Wie bei allem denke ich kann man es auch mit dem Stillen übertreiben. Ich glaube, dass es dann nicht mehr die kindlichen, sondern die eigenen Bedürfnisse sind, die dann im Vordergrund stehen. Aber natürlich ist des Menschen Wille sein Himmelreich, daher bitte nicht sauer sein. Viel Glück für deine 2. Schwangerschaft!
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05.01.2004 12:41 |
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Birgit

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Re: Stillen und Schwangerschaft von Birgit (05.01.2004 16:26) |
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Hallo Motte,
das ist das sogenannte Tandemstillen und das ist durch aus machbar, wenn es die Mutter und das ältere Kind es möchten.
Selbstverständlich hat das kleine Baby immer Vorrang an der Brust. Erst Baby dann das größere Kind. Ansonsten sollte frau das langzeitstillen nicht unterschätzen!!!!!
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05.01.2004 16:26 |
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Birgit

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Re: Stillen und Schwangerschaft von Birgit (05.01.2004 16:29) |
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Nachtrag:
Das große Kind versteht auch so ohne das die Brust ihm abgenommen wird das da jemand kleines noch da ist. Dennoch benötigen beide Zuneigung und Liebe.
Dem neuen Baby passiert überhaupt nichts wenn das große Kind noch gestillt wird und auch nach der Geburt weiter gestillt wird.
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05.01.2004 16:29 |
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SüsseMotte03

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Re: Stillen und Schwangerschaft von SüsseMotte03 (06.01.2004 12:03) |
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Liebe Birgit,
Hm, okay dann scheint es ja zumindest physiologisch in Ordnung zu sein. Wobei ich einfach vom Gefühl her glaube, dass eine neue SS das natürliche Ende einer Stillbeziehung und die Geburt der Anfang einer neuen ist.
Aber das ist wohl nur ein Gefühl was sich nicht mit Fakten belegen lässt. Das sogenannte Tandemstillen kenne ich nur von Zwillingen, aber du bist ja die Fachfrau und kennst sicherlich alles was es so gibt im Stillbereich.
Es ist aber sicherlich schwer die psychologischen Faktoren einzuschätzen. Wie das kleine Baby sich fühlt, wenn es nie die ungeteilte Aufmerksamkeit der Mutter geniessen darf, gerade beim stillen. Ich weiss nicht ob andere Momente wie Kuscheln, Wickeln etc. das kompensieren können. Gibt es da konkrete Untersuchungen? Kann ich mir nicht vorstellen, oder ist das nicht so selten wie ich glaube? Ist die Stillbeziehung nicht gerade unteranderem so wertvoll, weil
sie dem Baby eine Zeit der absoluten und exklusiven Aufmerksamkeit schenkt. Naja, das sind halt meine Überlegungen zu einem Gefühl von Unbehagen.
Ebenso ergeht es mir mit dem Konzept des Langzeitstillens. Welche Vorteile meinst du denn konkret? Leider erscheint es mir nicht einleuchtend, warum es für das Kind gut sein soll wesentlich länger als ein Jahr gestillt zu werden. Die immunologische Abwehr ist so viel ich weiss schon in den ersten 6 Monaten weitergegeben worden. Ernährungstechnisch ist Muttermilch, vorraus gesetzt die Mutter lebt gesund, natürlich immer gut, aber für das Kind ab 1 Jahr, das am Familientisch mit essen kann, nicht mehr notwendig, da ausgewogene Ernährung ausreicht und das Kind wohl nach und nach mit potenziellen Allergenen konfrontiert werden muss. Natürlich nicht alle auf einmal und je Allergie gefährderter desto vorsichtiger. Für solche Kinder könnte ich mir noch eine positive physiologische Wirkung vorstellen.
Psychologisch sollte die Mutter-Kindbeziehung nach dem 1. Lebensjahr bereits etabliert genug sein, um auch ohne Stillen erfolgreich aufrecht erhalten zu werden.
Aber wie ich schon sagte, jeder wie er will und kann. Ich finde Stillen toll und ein Teil von mir ist sicherlich traurig, wenn es mal vorbei ist, aber so ist das Leben. Nichts bleibt wie es ist und gerade als Mütter müssen wir lernen ebenso loslassen zu können wie wir bemuttern und beschützen. Ansonsten drohen meiner Meinung nach aus psychologisch-pädagogischer Sicht Nachteile für die Entwicklung des Kindes.
Achja und gerade bei kleinen Jungen ist bezüglich einer Mutterfixierung vorsicht geboten. Soweit meine pädagogisch geprägte Stilllaienansicht.
Danke für die Aufklärung über das Tandemstillen als Möglichkeit. LG Sandra
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06.01.2004 12:03 |
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flussrose

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Stillen und Schwangerschaft von flussrose (06.01.2004 21:32) |
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Liebe Birgit und liebe Sandra!
Danke für Eure Beiträge! Ich schätze sehr die Vorteile des Langzeitstillens: mein Sohn hatte z.B. noch nie Durchfall und ist auch sonst absolut robust. Das Stillen gibt ihn noch immer Abwehrstoffe!!! Gerade wenn die Kleinen in das Krabbelalter kommen, steigt der Anteil der Abwehrstoffe in der Mumi steil an! Also das ist doch spitzenmäßig, oder???
Das Langzeitstillen ist auch emotional für ältere Kinder gut. Es ist quasi der sichere Hafen in einer Zeit, wo so viel neues auf die Kinder einstürmt. Mein Sohn ist dadurch keinesfalls ein Muttersöhnchen, im Gegenteil: er weiß genau was er will und ist sehr unabhängig für sein Alter. Es gibt da ein Sprichwort: "Ein Bedürfnis, was gestillt wird, verschwindet mit der Zeit von allein" - dem kann ich nur zustimmen.
Auch denke ich, daß Jannik besser mit seiner Eifersucht auf das Geschwisterchen umgehen kann, wenn ich ihn jetzt nicht entwöhne. Natürlich hat das Baby dann Vorrang an der Brust, keine Frage! Ich muß eben mal schauen, wie es dann so läuft. Ich lege mich da jetzt auch nicht fest, wie lange ich stille oder ob ich aufhöre. Das entscheide ich Tag für Tag, je nachdem, wie es mir dabei geht.
Die Entscheidung, in der SS weiter zustillen oder danach Tandem zu stillen, muß jede Mutter für sich entscheiden. Es wäre halt schön, wenn wir Langzeitstillenden auch respektiert würden. Mütter, die nach 3 Wochen mit den Stillen aufhören, wollen ja schließlich auch respektiert sein...
Ach ja, und noch eine Sache liegt mir echt am Herzen: es wird leider immer wieder so hingestellt, als wollen wir Langzeitstillenden unsere Bedürfnisse befriedigen. Ja klar, auch wir befriedigen dabei unsere Bedürfnisse (stillen ist doch auch schön!) - ABER: kein Kind läßt sich an die Brust zwingen, wenn es nicht will! Du kannst niemals ein Kind stillen, was es selbst nicht will!!! Und gerade die 2-jährigen Wüteriche sagen es mit aller Deutlichkeit, wenn ihnen was nicht paßt! Das nur mal so am Rande zum nachdenken.
Also macht einfach das, was Ihr möchtet - stillen ist eine Paarbeziehung und geht nur Mutter und Kind was an.
Liebe Grüße
Katrin
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06.01.2004 21:32 |
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feli63 unregistriert
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Re: Stillen und Schwangerschaft von feli63 (07.01.2004 08:05) |
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Hallo Katrin,
Dein Beitrag macht mir echt Mut, auch länger zu stillen. Meine Cousine hat nämlich schon entsetzt reagiert, als sie erfuhr, daß eine Bekannte ihr Kind mit 1,5 Jahren noch stillt. Da bin ich doch auch ins Grübeln gekommen. Mein Eindruck ist, daß meine Kleine total glücklich ist, wenn sie an meiner Brust trinken kann. Leider fangen die Zähnchen an zu pieken.....
LG
feli63
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07.01.2004 08:05 |
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Birgit

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Re: Stillen und Schwangerschaft von Birgit (07.01.2004 11:28) |
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Hallo Sandra,
ich suche dir mal einen tollen Artikel über das Langzeitstillen und dessen Vorteile raus senden Ihn direkt zu.
@ Katrin genau die Beziehung entscheiden Mutter und Kind und nicht die anderen
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07.01.2004 11:28 |
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flussrose

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Re: Stillen und Schwangerschaft von flussrose (07.01.2004 13:34) |
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Hallo feli63,
wenn Dein Kind Dich beissen will, dann habe am besten immer einen Beissring oder einen harten Brotkanten parat. Den gibst Du Deinen Kind sofort, wenn es an der Brust zubeisst. Und sage ihm deutlich, das Dir das weh tut. Aber bitte schreie nicht allzusehr rum, das erschreckt manche Kinder so, das sie erst mal mit einen Stillstreik reagieren.
Das man die Abdrücke von den Zähnchen an der Brustwarze sieht, ist allerdings normal und kommt oft vor. Aber das tut in der Regel nicht weh! Also keine Angst! Die meisten Kinder beissen auch nur einmal und tun das nicht mit Absicht. Beim zahnen entsteht einfach ein großer Druck im Kiefer und da gut "Gegendruck" gut (also manchmal eben auch an der Brust
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Laß es Dir gut gehen und stille einfach so lange weiter, wie es für Dich und Dein Kind OK ist. Laß Dir da bitte von niemanden reinreden!!!
Liebe Grüße
Katrin
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07.01.2004 13:34 |
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