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Ich denke, es gibt solche und solche hochbegabte Kinder, man kann niemals sagen "alle hb Kinder sollten dies und das machen".
Meine zwei sind ebenfalls hb (sie sind jetzt 11 und 9 Jahre alt), bei beiden wurde die HB mit 6 Jahren festgestellt, da sie auch schon seit Kleinkindalter sehr weit waren (früh lesen, immer viele Fragen zu Themen, die andere erst viel später stellen usw.).
Trotzdem sind sie sehr unterschiedlich ... Kevin hat spontan einem "Springen" zugestimmt (von Klasse 2 in 4), Alena weigert sich mit Händen und Füßen, weil sie ihre Freundinnen nicht verlassen will.
Beide sind auf einer Regelschule und wurden/werden dort auch so weit es möglich ist, gefördert.
Wir hatten beim Wechsel von Klasse 4 in 5 von Kevin´s Lehrern den Rat bekommen, ihn in eine "Schnellläuferklasse" zu schicken, nach einem Gespräch mit dem dortigen Schulleiter haben wir uns aber entschieden (auch Kevin) das nicht zu machen, da wir den Eindruck hatten, es wird dort so etwas wie eine Elite herangezogen. Das hat uns allen nicht gefallen.
Nun ist er auf einer Gesamtschule in der 6. Klasse und sehr glücklich dort, obwohl die Klasse sehr gemischt ist.
Meiner Meinung nach sollte man sehr danach gehen, was dem Kind gut tut und was wichtig für das Kind ist, so wie für Alena eben die sozialen Kontakte wichtiger sind, als daß sie mehr gefordert/gefördert wird.
Motorisch sind beide übrigens nie zurück gewesen, Alena noch weniger als Kevin, so daß sie auch nie in Ergotherapie waren
__________________ Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht (Oscar Wilde)
Liebe Grüße
Petra
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