Elfe66

ich bin wie ich bin...

Dabei seit: 17.06.2003
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Herkunft: Noordwijk, Niederlande Interessen: Musik, Lesen, Reisen Beruf: Kosmetikerin Kinder: 2 Kinder (15 und 13) Familienstand: verheiratet
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Original von sundancekid
hallo!
bis jetzt hab ich die lehrerin ja auch ständig darauf gedrängt, ihm zusätzliche aufgaben zu geben, was teilweise ja auch klappt, beispielsweise hat er ein eigenes mathe-buch bekommen (zusätzlich zu dem für die klasse). jetzt bin ich aber einem link gefolgt, und hab hier unter anderem folgendes gelesen,
Auch gut gemeinte Lehrersignale können eine ausgrenzende Doppelbotschaft enthalten: Ein hoch begabtes Kind, das der Klasse weit voraus ist, bekommt seinen Fähigkeiten entsprechend besondere Aufgaben und darf – oder muss? – für sich allein arbeiten, während die Klasse übt. Wiederholt sich dies häufig und wird die Arbeit des Kindes nicht wieder in den Unterricht einbezogen, wird die positive Botschaft »Du bist schon so gut, du bekommst schon mehr« überdeckt von einer negativen: »Du bist zu gut, halt dich raus«.
seitdem bin ich wieder etwas mehr verunsichert. er sitzt ja eh schon seit der 1. klasse alleine, manchmal sogar mit dem rücken zur klasse! anderseits ist er bei seinen klassenkameraden durchaus beliebt, am nachmittag läutet bei uns ständig irgendein kind an, um ihn zum spielen abzuholen.
was hältst du von dem artikel? ist diese grenze zwischen langweile und ausgrernung so dünn? soll ich die lehrerin weniger dazu drängen?
sundance |
Wir haben bei unserem großen die Erfahrung gemacht, daß es mit den Extra-Aufgaben sehr gut klappen kann. Er hat in der ersten Klasse z.B. in Mathe ein Arbeitsbuch für die zweite Klasse bekommen und durfte darin arbeiten, während die anderen Kinder leichtere Aufgaben gelöst haben. In Deutsch hat er oft, während die anderen Worte oder Sätze geübt haben, kleine Geschichten geschrieben, die er dann auch vorlesen durfte.
Trotzdem saß er mitten in der Klasse und war nicht ausgegrenzt.
Deinen Sohn extra zu setzen und dann noch mit dem Rücken zur Klasse ist ja wohl das letzte, da würde ich nochmal ein paar Worte mit der Lehrerin reden.
Sicher ist es schön für ein Kind so unterstützt zu werden, wie unser Sohn es in den ersten Grundschuljahren wurde (mittlerweile ist er in Klasse 7), aber uns war auch in erster Linie immer wichtig, daß seine sozialen Kontakte stimmten und er aufgrund seines "anders seins" nicht ausgegrenzt wurde.
Solange das bei Deinem Sohn stimmt, ist da doch schonmal eine gute Basis geschaffen.
Ansonsten .. erkundige Dich doch mal nach weiteren Fördermöglichkeiten .. meine Tochter macht seit zwei Jahren an einem Projekt für hochbegabte Grundschüler mit. sie geht abschnittsweise einmal pro Woche mit anderen Kindern in eine andere Schule wo kleine Projekte bearbeitet werden. Das ist auch eine sehr gute und sinnvolle Sache.
Ach ja, und das Überspringen, wie Sanne sagt, ist auch zu überlegen. Mein großer ist von Klasse 2 in 4 gesprungen und das war absolut richtig für ihn.
__________________ Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht (Oscar Wilde)
Liebe Grüße
Petra
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