sanne unregistriert
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Die Frage stellt sich für mich, ob es noch was mit christlichem Glauben zu tun haben kann, lebensrettende Maßnahmen, die heutzutage möglich sind, aus religiösen Gründen zu verweigern.
Der Mensch lebt in einem sozialen Gefüge, in dem Hilfe gegenseitig möglich und nötig ist. Solang keiner einen Schaden dabei nimmt, kann es nicht gottgewollt sein, diese Hilfe zu verweigern.
Vor allem, in der Familie jemandem eine mögliche Spende nicht zu geben, halte ich nicht für christliche Nächstenliebe.
Wenn das Voraussetzung im christlichen Glauben wäre, müßten die meisten Eltern austreten und man würde der Kriche schwere Vorwürfe im Zwischenmenschlichen machen!
Ob man sich in eine Spenderkartei aufnehmen läßt udn zu Lebzeiten einen Spenderausweis mit sich trägt, kann nochmal ein anderes Thema sein, weil leiser nicht jeder den Ärzten so vertraut, dass er sich immer gleich als potentieller Spender outen will. Aber das hat wohl nichts mit dem Glauben zu tun.
Ein Glaube, der es verbietet, am Leichnam etwas zu ändern (wenn es anderen helfen kann) oder lebensrettende Maßnahmen allgemein am Kranken vorzunehmen, ist für mich in jedem Fall sehr fragwürdig.
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12.09.2006 11:59 |
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