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Original von Lola_rennt
Nur das Ende fand ich nicht so ganz gelungen. |
Japp, sehe ich auch so, ich fand den Film ansonten gut, aber sooooo umwerfend denn auch nicht.
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Ging es Euch genauso, dass Ihr mit dem Mörder Mitleid hattet? All diese grausamen Taten des Mörders stachen für mich nicht so sehr heraus wie das Leben, von welchem er gezeichnet wurde. Meine Gedanken kreisten eigentlich die ganze Zeit um eine Frage:"wäre die Geschichte anders verlaufen, wenn die Hauptfigur des Films in liebevolle Hände geboren wäre?" |
Nun ja, es war halt auch schon sehr auf Mitleid mit dem Täter angelegt fand ich.
Zu deiner Frage:
Das ist imer schwer zu sagen. Ich persönlich denke nicht das eine 'gute' Kindheit das Drama hätte verhindern können. Eine dissoziale Persönlicheitsstörung in dem Ausmass, also ohne jedes Gefühl und Werte, ich denke zB auch das er die Wahrheit gesagt hat als er meinte "Ich habe sie gebraucht", ist immer mutlifaktoriell bzw biopsychosozial bedingt. Der Faktor 'psycho' ist dann nur einer von ein paar mehr. Es gab ja auch im Mittelalter nicht nur Psychopathen, da muss immer ganz viel zusammenkommen.
Alice Miller hat vor vielen Jahren zu dem Thema mal ein grandioses Buch geschrieben:
http://www.amazon.de/Anfang-war-Erziehun...8561846?ie=UTF8
LG,
Tina
P.S. Für mich hat er Liebe gesucht und dann versucht diese Liebe den Menschen zugeben, beides hat dann irgendwie ned wirklich funktioniert.
__________________ Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.
Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Kontakt.
Virginia Satir
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