Jenny

Gruppenleiter
 

Dabei seit: 17.04.2003
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Interessen: Im Moment zuviele ...... Kinder: 2 *1993 und *1995
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Original von Cancro
Ich kann aus Erfahrung sagen, dass Strafen und Drohnugen (vor allem bezüglich Klinik etc.) nichts helfen werden!
Du wirst mit Belohnungen und viel Liebe wesentlich schneller und weiter kommen. Das ist einfacher gesagt als getan, zumal es sich anhört, als wenn eure Beziehung nicht gerade die Beste ist.
Aber wenn ihr so weiter macht wird diese negative Spirale sich immer weiter zu ziehen bis es endgültig eskaliert!!! |
Dem kann ich nicht ganz zustimmen......Drohungen sollten keine Drohungen bleiben, allerdings kommt es immer drauf an wie man es macht.....
Unser jüngster, Robin ist auch betroffen.....ich hatte hier schon öfters darüber berichtet....
ende letzten Jahres waren wir dermaßen mit den Kräften am Ende und die Situation so festgefahren, dass ich selbst innerlich dicht machte und resignierte. Allerdings war oder ist das schlimmste an der ganzen Situation die Angst um seine Zukunft.....
Oktober hatten wir ein "Vorstellungsgespräch" in einer Kinder und Jugendpsychatrie Klinik in Offenburg, zur stationären aufnahme....Grundvoraussetzung: Robin musste einverstanden sein.
Im Januar kam der Bescheid am 16.01. kann er kommem. Seitdem ist er dort und hält tapfer durch. Er wurde von den Medikamenten erst mal befreit und komplett neu getestet....alles bestätigte sich. Da auch die Psychologen und Betreuer merken dass es ohne medis nicht geht, wird er jetzt komplett neu auf Medikinet eingestellt....vorher bekam er Ritalin und Concerta. So wie es aussieht verträgt er das Medikinet besser und er wird wohl noch bis ende April dort bleiben.
Wir erwarten sicher keine Wunder oder ein Kind das sich um 180 Grad gedreht hat, aber zumindest das die Therapie anschlägt und wir wieder eine chance auf ein einigermaßen harmonisches Familienleben haben, er eine Zukunft hat undvor allem lernt sich an Regeln zu halten, denn die ziehen sich über das ganze Leben....
Wie gesagt, er hält sich tapfer, wir sind stolz auf ihn .... an den Wochenende ist er zu Hause und es klappt in einigen Punkten schon besser......
Auch wenn das jetzt für einige hart klingt, der Abstand tut allen gut, man reibt sich nicht mehr so aneinander und geht aneinander wegen jeder kleinigkeit hoch....
So hart es auch ist sein eigenes Kind "wegzugeben" (ich bin die erste woche den inneren tod gestorben, war ein sch.... gefühl) man muss sich immer vor Augen halten, dass man ihm helfen will..... und nicht bestrafen.......
__________________ Gib mir einen Koffer für mein Herz,
der ist unendlich viel mehr wert,
wenn du ihn mitnimmst, wenn du gehst,
ihn bei dir trägst von früh bis spät,
ihn dann zurück bringst unversehrt.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Jenny: 24.03.2008 14:13.
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