f.j.neffe
User Level II
 
Dabei seit: 19.01.2008
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Beruf: Diplom-Pädagoge Univ.
Level: 16 [?]
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Nächster Level: 10.000
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Ist das höhere Niveau wirklich weiter unten? |
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Welche Instanz im Menchen ist denn zuständig dafür, ob er schüchtern bleiobt oder auftaut? Warum schauen wir immer nur auf die öußeren Umstände? In der neuen Ich-kann-Schule kommen immer zuerst die inneren Umstände.
Das "kluge Unbewusste" hat natürlich seine Gründe, warum es ein Kind sich zurückziehen lässt. Mit diesem Unbewussten - es ist wichtig, es als klug zu achten, wenn man etwas von ihm will - kann ich sprechen. Ich kann ihm ausmalen, wie sich alles vorzüglich entwickeln wird. Ich kann ihm mein Interesse bekunden, erleben zu wollen, wie gut es das alles steuern wird. Würde ich es drängen, dann machte ich Druck und bekäme als Reaktion Gegendruck: actio = reactio. Ich dränge und drücke aber kein Bisschen, im Gegenteil, ich erzeug SOG, indem ich mich für die gute Qualität interessiere, in der es das Unbewusste mit den Kräften und Talenten realisieren wird.
Eine gute Möglichkeit, ungestört mit dem Unbewussten, das ja alle unsere Lebensfunktionen steuert, zu sprechen, ist wenn das Kind schläft; da hat das Bewusstsein Pause. In Coués Autosuggestion ist die Schlafsuggestion sehr einfach und praxisnah beschrieben. Sug-gestion ist Sog-gestion und sie ist mit das einfachste Mittel, auf FEINE Weise Einfluss zu gewinnen. Wenn wir uns nämlich nicht um die suggestiven Wirkungen kümmern, dann machen die ungestört, was sie wollen - und das ist oft das Gegenteil von dem, was wir wollen. Ich denke, das ist Grund genug, sich genauer damit zu befassen. Wir müssen es selber nicht einmal aussprechen. Im Grunde fordern uns schwéigende Kinder auf und heraus, doch einmal die Kommunikation mit DENKEN zu versuchen; die gibt es nämlich auch - von uns unbeachtet und deshalb auch unbeeinflussbar.
Wenn ein Kind nicht mit uns spricht, sendet es dennoch Botschaften im Geiste, und es befindet sich dabei auf einem HÖHEREN Kommunikationsniveau. Das ist eine Aufforderung des Lebens an uns, es doch auch einmal eine Etage HÖHER zu versuchen! Dazu müssten wir uns Zeit füreinander nehmen und wieder WAHRnehmen lernen und FÜHLEN und DENKEN. Das ist uns offenbar unbequem. Da vermuten wir doch lieber, wenn jemand noch außerhalb unserer gewohnten Schalonen lebt, dass er krank ist. Gutes Überdenken wünscht
Franz Josef Neffe
__________________ Menschen werden auffällig, damit uns was auffällt. fjn
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