|
|
Entschuldigt die Einmischung, aber ein Test, bei dem ein "gutes durschschnittliches Ergebnis" rauskommt, ist noch lange kein Beweis dafür, dass der Jong NICHT hochbegabt ist.
Solche Teste lügen nur in die eine Richtung nicht: zu hoch geht nicht (außer natürlich man trainiert sich die Antworten auf die Fragen an, was ich aber mal ausschließe), zu niedrig kommt aber durchaus häufig vor. Aus diversen Gründen (zu schlampig, keine Lust, schlecht drauf, keine Bereitschaft, sich mit so einem Babykram auseinanderzusetzen, zu nervös, kein Selbstvertrauen, keine gute Beziehung zum Tester ...)
Das Überspringen von Phasen wie zum Beispiel des typischen Kleinkind-2-Wort-Talks gilt durchaus als Indiz für eine überdurchschnittliche Intelligenz, denn gerade in der Sprache spiegeln sich generelle Gehirnprozesse (schnelle Verknüpfungen, hohe Auffassungsgabe ...). HB lässt sich aber nicht darauf reduzieren.
Unsere Tochter hat mit 18 Monaten auch schon in ganzen Sätzen gesprochen und ihre ersten Pixibücher auswendig aufgesagt. Bis zum Alter von ca. 6 Monaten waren wir völlig unbedarft - ab dann kam sie mit anderen Kindern in Kontakt (und ich mit anderen Müttern ...). Und da haben wir dann durchaus zu hören bekommen, dass es zum Beispiel NICHT "normal" ist, wenn sie in dem Alter schon sorgfältig Bilderbuchseiten umblättert und sich eindeutig für die Bilder eines Biuches interessierte, das für Einjährige gemacht war.
Ich gebe inzwischen weniger drauf, denn unsere Tochter entpuppt sich mehr und mehr auch als ein kleiner fauler Tiger, der wenig für seinen "Erfolg" tun mag sondern lieber das tut, was er eh schon kann (und den Rest lieber sein lässt ...
). Das hat sie nun wohl auch von ihren Eltern geerbt - wir sind beide mit einem hohen IQ ausgestattet und dabei immer den Weg des geringsten Widerstandes gegangen
|
|