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Hallo Lilly!
Vielleicht kann ich dir auch etwas weiterhelfen?!
Vorweg gesagt, ich habe auch eine Tochter mit Down-Syndrom, die maus ist jetzt 14 Jahre jung. Von meinem Lebensgefährten die Kleine hat ebenfalls das DS und ist jetzt 12 Jahre jung. Sie lebt allerdings bei ihren Mama, kommt uns aber regelmäßig und sehr oft besuchen.
Ich habe zu vielen Familien mit DS Kindern kontakt und weiß, dass die Geburt eines behinderten Kindes immer erstmal ein riesengroßer Schreck für alle ist.
Wichtig sind schon die unmittelbaren minuten und Stunden gleich nachdem der kleine Wurm das Licht der Welt erblickt hat. Leider ist es nur sehr sehr selten, dass schon im Krankenhaus das Erstgespräch liebevoll und vernünftig läuft.
Bei uns war es so das mein Ex-Mann sofort die Behinderung an den Augen unserer Maus erkannt hat................die Ärzte sich aber in Schweigen hüllten.............erst auf drängender Frage, bestätigten uns die Ärzte, das unser Verdacht richtig sei. Der schrecklichste Satz der uns in dem Moment vorgesetzt werden konnte kam spontan von einer Ärztin:" Sie müssen das Kind nicht mit nach hause nehmen, sie können es auch in ein heim geben!!!!!!!!!"
Das saß tief, und ich bekam spätestens jetzt richtig Angst. Die nach ein paar Tagen vollgende Blutuntersuchung
ergab das selbe.
So lag unsere leine 10 Tage im Altonaer Kinderkrankenhaus.
Wir waren jeden Tag bei ihr.........am Anfang mit sehr großer Unsicherheit, Angst, ich fühlte mich fast überfordert. Doch die Schwestern dort gaben mir die maus in den Arm, redeten mit ihr, kuschelten und bewunderten ihr hübsches Gesicht und ihre schon bis über die Ohren langen Haare. Sie erzählten mir nur liebevolle und schöne Erfahrungen mit DS Kindern.
Und das ist der springende Punkt:
Downies sind überaus liebevolle Kinder/Erwachsene. Sie sind gerecht und wissen genau wer sich wann und wie fühlt. Sie sind fröhlich lieb und einfach immer zum knuddeln.
Ich kann allen nur positives über die Mäuse sagen.............ich liebe sie mitlerweile alle........
sie entwickeln sich alle recht unterschiedlich, man kann sagen, das sie jeder für sich ihre spezielle Bereiche ausbauen und sie alle ein annähernd normales Leben führen können, wenn die Familie und Freunde hinter ihn stehen. Sie können in vielen Bereichen von Anfang an gefördert werden. Das erste ist meist Krankengymnastik....................
Auf jeden Fall wäre es gut, wenn deine Freunde Kontakt mit anderen betroffenen Eltern aufnehmen...........sie können sie gerne auch bei mir melden!!
Vielleicht siehst du aus meinen Schreiben, das es wichtig ist trotz Schreck, trotz Unsicherheit einfach in seinem Kopf umzudenken.............denn DS-Kinder sind etwas besonderes, im positiven Sinne!!!!
Es gibt kein Grund unsicher zu sein, denn jeder wird die kinder in sein Herz schließen, der sie erstmal kennengelernt hat. Geh so auf die Eltern zu als wäre alles ok, frage ruhig Dinge die die in deinem Kopf beschäftigen, mach den Eltern nur Mut, denn sie lernen wirklich soooooooo sooooooo soooooo viel. Die Maus von meinem Leb-gefährten fährt Fahrrad, schwimmt wie ein Fisch im Wasser, eigentlich muß man sagen unter Wasser, denn sie taucht liebend gern.
Bei meinem Sternchen kommt leider noch ein schwerer Herzfehler dazu, der uns alle etwas einschränkt da sie nicht so viel Kondition hat. Die Maus von meinem Leb-gefährten hat keinen Herzfehler und ist fit wie jedes andere Kind.
Ohje ich könnte noch so viel schreiben...............grins............
Meine Maus würde dich jetzt in den Arm nehmen und dir zeigen, wie liebevoll ihre Welt ist.
In diesem Sinne
wir sind immer und sehr gern für weitere Fragen offen!!denn nur so können wir alle die schon so weit fortgeschrittende Integration weiter vorran tragen, und Vorurteile aus der Welt schaffen.
Ein Downie zu bekommen heißt für mich ein Sonnenkind auf die Welt zu bringen.
Herzlichen Glückwunsch an die Eltern!!! Ich wünsche ihnen/ der ganzen Familie
alles Liebe und Gute für die Zukunft!!
(Wie gesagt, sie können sich gerne mal bei uns melden)
Auch dir liebe Lilly alles Liebe
liebe Grüße
Drea
__________________ :) Der Heiterkeit sollen wir, wenn immer sie sich einstellt, Tür und Tor öffnen; denn sie kommt nie zur unrechten Zeit
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