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Bilinguale Erziehung durch den Vater

Autoritär oder Laisser-faire? Grenzensetzen - nur wie? Wie gehe ich mit Aggressionen und Trotzphase um? Im Forum Kindererziehung können Sie mit anderen über Ihre Erziehung diskutieren und Fragen zu den unterschiedlichen Methoden und Aspekten stellen. Stichworte: Kindererziehungszeiten, Kindererziehungsgeld, Kindererziehung Eltern, Forum Kindererziehung.

Dieses Thema im Forum "Kindererziehung - Erziehungsfragen + Erziehungsber" wurde erstellt von nybegynner, 5 Mai 2016.

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Ist in meinem Fall die bilinguale Erziehung ratsam?

  1. Ja

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  2. Nein

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  1. nybegynner

    nybegynner Neues Mitglied

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    Hej!
    Ich bin neu hier im Forum und wollte mal nach euren Meinungen zu einem Thema fragen. Erstmal zu mir: Ich werde im September das erste mal Vater und lebe derzeit mit meiner Frau (Norwegerin) in Trondheim. Hier werden wir auch auf lang gesehen nicht wegziehen und der Lebensmittelpunkt unseres Kindes wird ganz klar in Norwegen stattfinden! Nun zu unserem Luxusproblem: Wir, bzw. ich weiß nicht, ob ich das Kind bilingual erziehen möchte, da ich mir bisher sowohl Vor- als auch Nachteile rausgeschrieben habe. Nämlich, pro:

    -Es ist immer etwas besonderes mit dem eigenen Kind auch in der eigenen Muttersprache kommunizieren zu können
    -Ein Stück Geschichte/Identität des Kindes steckt in der "Vaterssprache"
    -Familie in Dtl.
    -Der spätere "Wettbewerbsvorteil"
    -Leichteres Erlernen von weiteren Fremdsprachen für das Kind

    Dazu muss ich sagen, dass Punkt vier und fünf nicht so stark in die Gewichtung fallen bei mir/uns.

    contra:

    -Das Kind soll in erster Linie norwegisch sprechen. Vielleicht ist die bilinguale Erziehung hinderlich, soll heißen, dass es norwegisch nicht so gut beherrschen wird wie andere norwegische Kinder
    -Die Gefahr, dass das Kind später beide Sprachen nur "so halb" sprechen können wird
    -Auch wenn wir jetzt keine konservative Rollenteilung nach dem Motto "Frau kümmert sich ums Kind, Vater sorgt für die Kohle" planen, wird dennoch die Mutter intensiveren Kontakt, zumindest in den ersten Jahren zum/zur Kleinen haben. Ob mein, beruflich bedingter, eingeschränkterer Kontakt zum Kind für eine "vernünftige" bilinguale Erziehung überhaupt reichen würde weiß ich nicht, kann ich schwer einschätzen... Am Ende verwirrt es das Kind nur, da es sonst im Alltag ja überhaupt keinen Kontakt zur dt. Sprache haben wird
    -Die Kindesmutter spricht kein deutsch und würde Gespräche zwischen mir und unserem Kind nicht verstehen (fällt auch nicht so stark in die Gewichtung, da man daran ja arbeiten kann)

    Was meint ihr, bzw. was würdet ihr tun? Mache ich mir zu viele Gedanken? Sind meine Ängste/Befürchtungen verständlich? Ich bin nämlich der Meinung, dass es da einen Unterschied gibt, ob der Vater oder die Mutter die Fremdsprache spricht, bzw. der/die "HauptverdienerIn" oder das vorrangig erziehende Elternteil, da Ersteres zwangsläufig anfangs weniger Kontakt zu dem Kind hat. Vielleicht zu wenig für eine bilinguale Erziehung? Hat hier jemand Erfahrung gemacht und erzieht ein Kind bilingual oder hat ein Kind bilingual erzogen? Wie läuft das so? Bin gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungsberichte

    Grüße
     


  2. emmamamma

    emmamamma Neues Mitglied

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    Na Hallo,
    bist mein erstes Opfer. Wir haben die selbe Situation im selben Land. Wir sind nur schon 10 Jahre weiter.
    Wir reden daheim sogar vorwiegend deutsch. Es ist uns grade wieder von einer Fachfrau gesagt worden, dass es eigentlich normalerweise nur Vorteile bringt und nicht schadet. Unsere Tochter redet auch voll den hier normalen Dialekt. Heisst, dass es am Anfang etwas länger dauert, bis sie sprechen, aber später wuerde es den Kindern leichter fallen noch mehr Sprachen zu lernen. Eigentlich habe ich das schon von einer Exkollegin, die Sprachheillehrerin ist, gewusst und auch mein Bauchgefuehl hat mir das immer gesagt. Es hat aber unterwegs etliche Lehrer und sonstige Leute gegeben, die uns verunsichert haben.
    Mach dir da einfach keine Gedanken.
    Gruesse aus Vestagder
     
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  3. paulasmama

    paulasmama Neues Mitglied

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    bilinguale erziehung hat viele vorteile, ich würde das kind auf jeden fall so erziehen!! (komme von fach). der einzige "nachteil" ist, dass die kinder in beiden sprachen ein kleineres vokabular an fachbegriffen etc. haben, aber bilinguale erziehung fördert auch extrem die gehirnentwicklung und ermöglicht deinem kind schnelleres lernen, und außerdem hat es natürlich auch extreme vorteile zwei sprachen zu können und sich später aussuchen zu können wo man leben möchte. Das kind wird auch ganz klar erkennen was seine "Hauptsprache" ist, immerhin lebt es ja in norwegen, wird dort in den kindergarten gehen etc. es hat also eigentlich wirklich fast nur vorteile!
     
  4. happymamiberlino

    happymamiberlino Neues Mitglied

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    Ich stimme paulasmama zu. Wichtig ist nur, dass du dann auch wirklich nur mit dem Kind deutsch sprichst und vielleicht auch nicht reagieren, wenn es norwegisch spricht. sonst kann es natürlich sein, dass das kind sehr viel versteht, aber kaum sprechen kann.

    lg
     

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