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brauche Rat - Mutter sucht des öfteren Nähe zu ihrem pupertierenden Sohn

Die Pubertät beginnt zwischen dem elften und vierzehnten Lebensjahr und ist die entscheidendste aber auch die sensibelste Phase in der Entwicklung. Was haben Sie mit Ihrem Kind erlebt? Wo kommen Sie nicht weiter? Stichworte: Jungen, Mädchen, Ernährung, Verlauf, Jugendliche, Aufklärung und Vorpubertät.

Dieses Thema im Forum "Pubertät bei Jungen + Mädchen" wurde erstellt von rave, 28 September 2009.

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  1. rave

    rave Neues Mitglied

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    seit 8 jahren lebe ich in einer patchwork familie (meine frau / ihr sohn 14 / ich) - muss vorausschicken, dass es einen zweiten sohn gab, der im dez. 08 nach langer krankheit verstorben ist.

    in letzter zeit bemerke ich häufiger, dass es eine ganz lockere handhabung gibt, zwischen meiner frau und ihrem sohn, was scham und grenze anlangt zwischen sohn und mutter. es äußert sich in diversen situationen. meine frau legt sich häufig zu ihrem sohn ins bett - so ab 10 uhr sollte er schlafen gehen. es hat sich zum ritual entwickelt, wenn er das wohnzimmer richtung seines zimmers verläßt, seine mutter aufzufordern ihn zu begleiten. dann legt sich die mutter zu ihm, und es kann schon mal stunden dauern, bis er einschläft - die türe wird immer verschloßen. ihr sohn schläft zumeist nur knapp bekleidet und verlangt körperkontakt und streicheleinheiten. auch kennt er keine grenzen, wenn wir im schlafzimmer sind, er klopft zwar an, wartet aber nicht ab bis man ihn hereinbittet. in vielen anderen situationen läuft es genauso (meine frau kleidet sich um, und er kommt dazu, anstatt höflich sich abzuwenden).

    jetzt kann man argumentieren
    - der junge ist in der pupertät, großzügigkeit ist angebracht
    - er braucht nähe da er ja auch seinen bruder verloren hat
    - er wird das schon irgenwann lassen
    - etc.

    jedoch spreche ich sehr intensiv mit ihm auch über seine einstellung zu sex und was er eben so ahnt

    - er onaniert sehr viel und hat mir anvertraut dass er manchesmal so wild ist dass er es auf der stelle tun wollte

    - er hat auch genaue vorstellungen von seiner "künftigen" partnerin, und das entspricht in genauer weise dem ebenbild meiner frau - seiner mutter ....

    ich habe hier keine hirngespinste, verspüre natürlich etwas eifersucht, aber im großen und ganzen mache ich mir große sorgen, und habe im moment keine lösung für dieses problem ....

    seine mutter findet es alles normal, und forciert dies noch weiters, wenn ich aus dem hause bin, schläft sie die ganze nacht bei ihrem sohn. wir haben häufiger deshalb disput.

    wer hat rat und kann eventuell aus erfahrung tips geben, wie man sich gut verhält in dieser situation.

    ich möchte beide nicht verlieren, sie sind mir ans herz gewachsen, aber ich fürchte hier, daß sich eine lawine zusammenbraut.


  2. Gerhard S.

    Gerhard S. fast-Alles-Versteher

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    Die Mutter sollte ihrem Mann erklären, was das stundenlange Zimmertüre-Abschliessen zu bedeuten hat. Zumindest mal ein ungezwungenes Ehegespräch führen.

    Wie verhält sich denn die Frau ihrem Mann gegenüber? Genauso mit Vertrauen und Rücksicht wie immer? Oder wird der Mann jetzt eher ausgegrenzt?

    Ich halte es für möglich, daß beide, also Mutter+Sohn, in Trauer sind wegen dem verstorbenen Kind/Bruder.
    Mindestens werden sie sich lange in den Armen liegen, vermute ich. Das würde ich aber noch akzeptabel finden.

    mfg
  3. Tanja 1

    Tanja 1 Guest

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    Also ich denke das beide Probleme mit der Trauer haben. Deine LG vermisst ihr Kind und hat vermutlich Angst das andere auch zu verlieren. Der Junge vermisst seinen Bruder und will seiner Mutter vermutlich auch helfen. Soweit verständlich. Das auch 14jährige noch kuscheln wollen ist auch klar. Allerdings der Rest ist für mich unverständlich, denn ich finde es zu viel des Guten. Mein Sohn ist fast 14, und in der Pubertät. Auch wir gehen relativ offen mit Sexualität um und es stört mich nicht wenn er mich nackt sieht, aber es gibt einfach Grenzen.
    Einen 14jährigen ins Bett bringen. Okay warum nicht, aber bei ihm liegen bis er eingeschlafen ist? Dafür ist er in meinen Augen echt schon zu alt.
    Und einfach ins Schlafzimmer platzen und so tun als wär nichts. Hallo, ein wenig Privatsphäre muss doch sein.
    Was macht ihr denn zur Trauerbewältigung? Vielleicht wäre eine Selbsthilfegruppe o.ä. angebracht. Macht mir echt den Eindruck das beide nicht mit dem Tod des Kindes bzw. Bruders klar kommen.
    Ganz wichtig fände ich das ihr darüber redet und du ihr klar machst das dieses Verhalten nicht normal ist.

    LG Tanja

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