Schock! - PCO-Syndrom und Insulinresistenz

Wünschen auch Sie sich ein Kind und planen Ihren Nachwuchs? Wann ist der passende Zeitpunkt? Was wird die neue Situation verändern? Im Forum Kinderwunsch und künstliche Befruchtung können sich NICHT-SCHWANGERE über Ihren Kinderwunsch austauschen und Kontakte knüpfen. Stichworte: Kinderwunsch, Kinderwunschhilfe, Kinderwunschzentrum, unerfüllter Kinderwunsch, Hormonbehandlung, Persona, künstliche Befruchtung und Kinderwunschpraxis.

Dieses Thema im Forum "Kinderwunsch + künstliche Befruchtung" wurde erstellt von kleinesss, 29 April 2008.

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  1. kleinesss

    kleinesss Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    habe nun endlich mal nach einigen Monaten Beobachtung beschlossen, mich hier auch zu registrieren und meine erfahrungen hier mit euch allen zu teilen.
    :hilfe:

    Zu meiner Story: Seit September 2007 hat mein FA PCO festgestellt, nachdem ich 6 Monate keine Regel hatte. Es war ein Schock. Er hat mich permanent gefragt, ob ich mir Kinder wünsche, worauf ich jedesmal mit "Ja" antwortete. Dies kam mir sehr komisch vor. Irgendwann meinte er nur: "Das wird schwierig". Nachdem ich die ersten Monate mit einem Gelbkörperhormon und anschließend mit der Pille behandelt wurde, wollten mein Mann und ich im Februar proaktiv mit unserer babyplanung loslegen. Mein FA meinte, dass es zu einer Spontanschwangerschaft nach dem Absetzen der Pille kommen kann, wobei ich es nur einen Monat versuchen soll, weil bei mir kaum Chancen bestehen und die Hormone wieder verrückt spielen. Ich habe mir echt alles eingebildet. Meine Brust juckte und ich meinte, dass ich was spüre. Tja in der Hoffnung klammert man sich an jeden Strohhalm.
    Nachdem "keine Schwangerschaft" festgestellt wurde, wurde ich als HOFFNUNGSLOSER FALL in eine Kinderwunschklinik überwiesen. Nach zahlreichen Tests (Bluttest, Spermiogramm, Hormontests, Glukosetest) stand fest: INSULINRESISTENZ! Naja seither ist es nun 4 Wochen her und ich nehme Metformin (Diabetikermittel). Auch ohne akutem Kinderwunsch sollte ich das Medikament auf jeden Fall nehmen. So und siehe da, ein Wunder, zum ersten mal seit Ewigkeiten habe ich nun meine Regel vor einigen Tagen bekommen. Habe mich wahnsinnig gefreut. Erhoffe mir nun, dass ich diesen Zyklus ganz normal einen Eisprung haben werde und hoffentlich mit ein wenig Übung gute Nachrichten haben werde. Ich weiß... so schnell gehts nicht, aber nach all dem Pech und der Hoffnungslosigkeit kann ich ja auch mal einfach Glück haben.

    Mein Mann war anfangs noch etwas dezent und wollte letzten Sommer noch nicht wirklich was von Kinderplanung wissen, aber jetzt ist er richtig freudig gegenüber dem Thema. Ich wünsche mir soooooo sehr, dass es fruchtet...
    :bigkiss


    Was habt ihr für Erfahrungen mit PCO oder Insulinresistenz???

    Kann man hier irgendwo die Temperaturkurve einstellen? Will mich mit euch darüber austauschen und meinen Zyklus beobachten...

    SO nun bin ich auf eure Erfahrungen gespannt...
     


  2. RASselbande

    RASselbande Namhaftes Mitglied

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    Hallo und herzlich willkommen :geb4 Ich kann gut nachfühlen, wie es ist, so eine Schockdiagnose zu erhalten :troest

    Also bei mir wurde "nur" PCO festgestellt. Dies äußerte sich darin, dass ich teils sehr lange Zyklen - mal mit, mal ohne Eisprung hatte. Einmal musste die Mens mit Medis eingeleitet werden. Mir hat Clomifen sehr gut geholfen. Habe es drei Zyklen lang genommen und hatte zweimal einen 28-Tage- und einmal einen 30-Tage-Zyklus, es war traumhaft. Leider bin ich nicht schwanger geworden, und meine Bauchspiegelung vor zwei Tagen hat auch ans Licht gebracht, warum: beide Eileiter waren dicht bzw. fast dicht. Der eine konnte geöffnet werden. Außerdem wurde eine Ovarienstichelung durchgeführt, weil für PCO typisch ist, dass die Haut um die Eierstöcke so fest bzw. dick ist, dass die Eier zwar reifen, aber nicht springen können. Ist so etwas bei Dir schon mal abgecheckt wurden?

    Zur Temperaturkurve habe ich Dir gerade in dem anderen Thread geantwortet.

    Ich wünsche Dir natürlich ganz doll, dass Du ganz rasch schwanger wirst :kisses Wenn Du magst, kannst Du gern bei uns im Hibbelthread vorbeischauen.
     


  3. NONNA

    NONNA Neues Mitglied

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    Pcos – ist eine hormonelle Störung die bewirkt, dass die Zykluslänge einer Frau stark vom Standard von 28 Tagen abweicht. Dank des medizinischen Fortschritts im Hinblick auf Diagnosemittel und Zyklustracking gibt es heute auch für pco-Patientinnen Hoffnung, dass der Kinderwunsch doch in Erfüllung geht. In der Realität sind diese Tracking-Apps aber nur für Frauen mit dem sogenannten Standard-Zyklus mit einer Länge zwischen 24 und 35 Tagen geeignet. Ist das nicht der Fall, verläuft die Messung ungenau und hilft bei der Familienplanung eher wenig weiter.
    Grund für die Entstehung des Pco ist meist eine Störung im Insulinstoffwechsels, die meist zu Störungen der Eierstocksfunktion führt. Die Hormonstörung kann weitere Symptome hervorrufen, wobei nicht alle Kennzeichen zusammen auftreten müssen. Zum einen wird dafür das Blut untersucht, um die Erhöhung der männliche Hormone festzustellen. Zum anderen kann eine Ultraschalluntersuchung Aufschluss geben. In den Eierstöcken sind viele kleine Bläschen zu sehen, das ist Warscheinlichkeit.Regelmäßige Kontrollen sind also notwendig.
    Auch, viele Frauen mit Pco haben ein paar Kilos zu viel auf den Rippen. Die solltet ihr mit mehr Bewegung und gesunder Ernährung loswerden. In vielen Fällen reicht der Gewichtsverlust schon aus, damit sich der Zyklus reguliert und ihr regelmäßig einen Eisprung habt.
     
  4. anna-maria8

    anna-maria8 Neues Mitglied

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    häufige Ursachen, bei denen mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nur eine künstliche Befruchtung zu einer Schwangerschaft führen kann, sind bei der Frau eine Undurchlässigkeit der Eileiter, stark ausgeprägte Endometriose, starkes PCOS mit ausbleibendem Eisprung und beim Mann eine stark eingeschränkte Beweglichkeit der Samen oder eine Azoospermie. Liegen sonst keine weiteren Gründe für Unfruchtbarkeit vor, ist bei diesen Ursachen für Unfruchtbarkeit die Chance, im Rahmen einer IVF oder ICSI schwanger zu werden, sehr hoch.
    Es gibt viele Ursachen, warum eine Schwangerschaft auf sich Warten lässt. Ein recht verbreiteter Grund ist das PCO, eine hormonelle Störung. Schwanger zu werden ist mit dieser Krankheit nicht unmöglich, aber erheblich schwerer. Etwa jede fünfte bis zehnte Frau leidet in Deutschland am PCO.
    Auch wichtig, viele Frauen mit PCO-Syndrom haben ein paar Kilos zu viel auf den Rippen. Die solltet ihr mit mehr Bewegung und gesunder Ernährung loswerden. In vielen Fällen reicht der Gewichtsverlust schon aus, damit sich der Zyklus reguliert und ihr regelmäßig einen Eisprung habt.
    Im Falle einer eingeschränkten Fruchtbarkeit des Mannes ist auch bei PCO die künstliche Befruchtung weiterhin die Methode der ersten Wahl.
     
  5. nirsawww

    nirsawww Neues Mitglied

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    hallo zusammen, ich habe bereits viele Male gelesen und dieses Thema persönlich diskutiert. Es gibt wirklich negative Seiten.arme Frauen, leider gibt es viele Probleme, die verhindern eine normale Schwangerschaft. Symptome, die für eine POCS sprechen, sind eine unregelmäßige und seltene oder ausbleibende Regelblutung sowie kosmetische Symptome durch männliche Hormone, so oft Vermehrte Behaarung, scheitelbetonter Haarausfall und Akne. Meine Freundin ist auch auf ein solches Problem gestoßen. die Erkrankung ist in den meisten Fällen medizinisch erfolgreich behandelbar. neben dem Ausmaß der Beschwerden spielen die Lage der Endometriose-Herde und das Alter der Frau eine Rolle. Außerdem berücksichtigt der Arzt bei der Therapieplanung, ob die Patientin noch Kinder bekommen möchte oder nicht.Bei manchen Frauen bilden sich nach einer Operation neue Endometriose-Herde, sodass weiterhin eine Schwangerschaft ausbleibt. Dann sollte nicht nochmals operiert werden. Stattdessen raten Experten betroffenen Frauen, es mit einer künstlichen Befruchtung zu versuchen. da das PCOS eine komplexe Erkrankung ist, die insbesondere bei einem Kinderwunsch umfangreiche Behandlungsmaßnahmen erfordert, empfiehlt es sich, einen Spezialisten aufzusuchen, der die Diagnose erstellt und entsprechende Behandlungsschritte einleitet.
     

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