Probleme mit der Aufmerksamkeit

Mit der Einschulung beginnt der Ernst des Lebens. Erfahren Sie im Forum Schule, wie Sie Ihr Kind für die Schule begeistern. Ihr Kind hat Probleme mit den Lehrern? All dies ist häufiger als Sie vielleicht denken. Außerdem: Klassen- und Ferienfahrten. Stichworte: Vorschule, Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Lehrer, Gesamtschule, Waldorfschule.

Dieses Thema im Forum "Schule + Grundschule" wurde erstellt von PapaM, 21 Januar 2016.

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  1. PapaM

    PapaM Neues Mitglied

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    Guten Tag, meine 8 jährige Tochter hat ein Problem mit der Aufmerksamkeit. Sie besucht die 3. Klasse und ihre schulischen Leistungen nehmen von halbjahr zu halbjahr deutlich ab. In der ersten Klasse gehörte sie noch zu den Klassenbesten, hatte regelmäßig 0 Fehler in den Tests und auch keine anderen Probleme. Die Klassenlehrerin bestätigte uns das sie eine gute Schülerin sei, die gut im Klassenverband integriert sei.
    Leider wechselte dann die Klassenlehrerin. Seitdem ging es ständig bergab. Nach der 2. Klasse gehörte sie noch zum Mittelfeld, die Lehrerin gab uns im Elterngespräch zu verstehen das sie im Unterricht nicht aufpassen würde und sie auch durch andere gehänselt wird, wenn sie nicht aufpasst. Meine Tochter litt sehr darunter und kam auch regelmäßig weinend nach Hause. Wir nahmen dann die Klassenlehrerin in die Pflicht welche "am Sozialverhalten arbeiten" wollte. Für ein Paar Tage, vielleicht auch Wochen, spürten wir eine deutliche Verbesserung, leider war das nicht von Dauer. Die Klassenlehrerin verwies dann am Elternsprechtag wieder darauf das sie erhebliche Probleme mit der Aufmerksamkeit hat. Wir nahmen daraufhin zu einer Ergotherapeutin Kontakt auf, diese unternahm einige Therapieeinheiten mit ihr und stellte fest, dass kein Aufmerksamkeitsdefizit, keine Konzentrationsstörung oder Vergleichbares vorliegen würden, im Gegenteil, sie riet uns zu einer ausgiebigen und unter wissenschaftlichen Bedingungen durchgeführte Testung der Intelligenz. Wir nahmen Kontakt zu "Brain" an der Uni Marburg auf, dort wurde sie ausgiebig getestet. Mit dem Ergebnis, dass sie einen leicht überdurchscnittlichen Intellekt hat, sie ist aber nicht hochbegabt, sodass man eine Unterforderung ausschließen kann. Auch "Brain" besscheinigte uns das sie ihre Aufgaben konzentriert, zielstrebig und schnell erledigte und konnte anhand der Testungen keine Probleme feststellen.
    Leider wirkte sich das nicht auf die schulische Leistung aus, ihre Noten verschelchterten sich langsam weiter. Es ist nicht dramatisch, aber sie ist jetzt eher im hinteren Drittel der Klassenleistung. Mittlerweile ist es auch leider so weit, dass sie die Schule regelrecht hasst. Sie fühlt sich ungerecht behandelt und schisckaniert wenn der Lehrer/in sie auffordert aufmerksam zu sein. Hinzu kommt ein etwas merkwürdiges Benotungssystem in einem Fach hatte sie schriftlich Testergebnisse von 2+ und 3. Gestern kam sie weinend nach Hause und erzählte, dass sie im Zeugnis in dem Fach eine 3- bekommt. Entsetzt nahm ich Kontakt zu der Lehrerin auf, diese verwies auf ihre pädagogische Freiheit und dass sie sie schriftlichen Noten gar nicht beachten müsse. Sie hätte die Note als "Denkzettel und Motivationshilfe" gegeben, da meine Tochter überhaupt nicht aufpassen und sich in keiner Weise am Unterricht beteiligen würde. Dies hätte sie ihr auch so erklärt. Generell wäre es erstaunlich, dass sie überhaupt so gute schriftliche Leistungen bringen würde.....
    Die meiner Meinung nach eigenwillige Erziehungs- und Bewertungsmethode mal außer acht gelassen, muss ich leider zugeben, dass ich mir das Aufmerksamkeitsproblemsehr gut vorstellen kann. Wenn meine Tochter aus der Schule kommt und wir sie fragen was Thema war, zuckt sie nur mit den Schultern. Selbst das persönliche Gespräch zwischen ihr und der Lehrerin konnte sie nicht mal wiedergeben, sie hat dann eine extrem kurze Aufmerksamkeitsspanne. Teilweise vergisste sie Dinge oder Aufgaben die man ihr erteilt von einer Sekunde auf die Andere.
    Das merkwürdige ist, dass dies eben scheinbar nur bei schulischen Themen auftritt. Mit allem anderen kann sie sich sehr lange und ausgiebig und konzentriert beschäftigen. Wenn sie möchte, kann sie, wie in den Testsituationen der Uni und Ergo, auch ihre Hausaufgaben in kürzester Zeit erledigen. Die große Frage lautet, wie können wir sie motivieren besser aufzupassen, und sich mehr am Unterricht zu beteiligen? Wie kann sie wieder mehr Spaß an der Schule bekommen?
     


  2. FürKids

    FürKids Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich würde versuchen ein Gespräch mit deiner Tochter zu führen.
    Versuche Verständnis zu zeigen. Zeige ihr, dass du es zum Beipsiel auch sehr
    merkwürdig findest, dass die Lehrerin ihr eine 3- auf dem Zeugnis gibt.
    Nimm deine Tochter ernst und versuche herauszufinden was Sie genau stört und
    warum Sie in der Schule so unkonzentriert ist. Dann versucht beide eine Lösung zu finden.
    Dabei sollte deine Tochter auch eigene Vorschläge machen.
    In diesem Zuge kann ich dir ein kostenloses E-book empfehlen. Ich habe den Link zum herunterladen auf meinem Profil veröffentlicht.
     


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